Bigotterie

Momentan läuft der Wahlkampf zum Oberbürgermeister Stuttgarts in der ganz heißen Phase.
Es gibt am Sonntag, den 21.10.2012, eine Stichwahl, in der er dann endgültig bestimmt wird.
Am 7.10.2012 hatte keiner der Kandidaten mehr als 50 Prozent der gültigen Wählerstimmen erhalten.
Wir hatten berichtet, wie die Stuttgart-21-Gegner sich beim Auftritt von Angela Merkel daneben benommen haben.
Es geht immer noch eine Nummer niveauloser.
Auf dem Foto oben ist zusehen, wie S21-Gegner verkleidet sind.
Diese sind übrigens schon seit langem – auch polizei-technisch – mit Namen bekannt und gehören zur sog. „Stuttgart-Event-Gruppe”, deren Mitglieder man sehr oft an der „Wahnmache” sieht und die nur eine Untergruppe der sog. „Parkschützer” sind.
Diese Personen wollten auch mit niemanden von uns reden, sondern blockten ab bzw. ignorierten uns stur.
Die rote Armbinde mit den Brezel-Symbol soll also willentlich Herrn Turner in die Nähe von „1933 /45” stellen und ihn als solchen denunzieren.
Diese „braune” Gruppe hat auch Flugblätter verteilt, die im Original von Herrn Turner stammten aber in ihrer Aussage verfremdet wurden und willentlich Lügen aufstellten, um Herrn Turner weiter zu denunzieren.
Auch die „Interessengemeinschaft Bürger für Baden-Württemberg” wurde in dem Flugblatt mies verhöhnt.
Das Niveau der S21-Gegner scheint nach unten weit offen zu sein!
Nachtrag, 17.10.2012:
Die Keintologen haben es sich natürlich nicht nehmen lassen, diese widerwärtige Aktion per Mail und andere „Wege” zu rechtfertigen. Zum überwiegend größten Teil waren es nur Beleidigungen.
Dass die Brezel-Binde aus einem Mel-Brooks-Musical stammt, ist sowieso klar und hätte nicht permanent genannt werden müssen als Rechtfertigung.
Eine Schlussfolgerung ließen die Keintologen nicht zu, dass nämlich diese widerwärtige Aktion beabsichtigt war, um Sebastian Turner zu schaden.
Herr Turner hat ein Brezel als Logo, worin die Keintologen keinen Zusammehang sehen wollen (oder dürfen?).
Auch wurde nichts zu dem gefälschtem Flugblatt gesagt, sondern dies ignoriert oder als „Lüge” unsererseits deklariert.
Der abwegigste Spruch war: „warum sind das nicht Turner-Befürworter, die hier S21-Gegner verunglimpfen wollen?”
Fazit (wie immer):
Die S21-Gegner haben nach einigem Bekunden NIE etwas Böses getan!
Nachtrag, 19.10.2012:
Die S21-Gegner haben zum zweiten Mal gefälschte Flugblätter im Design der Deutschen Bahn verteilt, in denen der Bahn-Sprecher sagt, auf dem Friedhof „Gablenberg” sei die Totenruhe gefährdet. Ebenfalls sei die Friedhofskapelle vom Einsturz bedroht.
Perfider geht es nicht!
Hier geht es zum Original-Artikel auf der Bahn-Projektseite.

Wir hatten ja kurz vom Besuch der Bundeskanzlerin in Stuttgart berichtet und angekündigt, noch mal auf das schlechte Benehmen der Keintologen – hämisch für Stuttgart-21-Gegner – einzugehen.
Wie es der Zufall wollte, kam um kurz vor 15 Uhr noch mal eine Vielzahl von S21-Gegner auf den Marktplatz.
Dann marschierten Angela Merkel zusammen mit Oberbürgermeisterkandidat Sebastian Turner, gefolgt von Sicherheitsbeamten, durch die Masse über den Marktplatz zur Bühne.
Währenddessen erhöhte sich die Lautstärke der S21-Gegner ins Unermessliche – Trillerpfeifen, Sirenen (mit Kurbeln), Tröten und Vuvuzelas.
Dieser Lärmterror ging nur von einer Ecke aus, nämlich dort, wo die Prominenten herliefen.
Nachdem die Kanzlerin auf der Bühne angelangt war, wurden alle, die nicht meinungskonform mit den S21-Gegnern waren, von eben denen als „Lügenpack“ bezeichnet.
Manche Transparente, die hochgehalten wurden, konnte man mit gesundem Menschenverstand nicht verstehen.
Während die Kanzlerin und Herr Turner sprachen, kam man sich beim Beobachten der Keintologen vor, als entsprängen sie einem Kuriositätenkabinett.
Ein Blinder, der laut eigenem Bezeugen nur noch Licht und Schatten als dunkle oder helle Schemen sehe, aber nichts Greifbares daraus erkennen könne, ging zielstrebig durch die Masse, ohne jemanden anzurempeln, auf Freunde zu und ging eben so zielstrebig nach der Unterhaltung mit ihnen, wie schon auf dem Weg zu ihnen, ohne weißen Stock oder sonstigem Taster ohne Holpern die Treppen zum Rathaus hoch.
Während Angela Merkel sagte, es ginge gar nicht nur um Stuttgart 21, und Baden-Württemberg als das Land der Tüftler und Industriegrößen hervorhob, wurde die Lautstärke der S21-Gegner nicht leiser, sondern bewies einmal mehr, dass es nicht darum ging, die Meinung anderer überhaupt anzuhören, sondern direkt unhörbar zu machen.
Beim Thema Stuttgart 21 (S21) (re)agierten sie wie pawlowsche Hunde und bellten bzw. krakeelten noch lauter „Lügenpack“ herum als am Anfang. Sie beleidigten also weiter Andersdenkende und pfiffen wieder wie verrückt.
Durch die Masse stiefelten auch Aufwiegler.
Einer schaute, wo viele Leute standen, und begann mit Hasstiraden a la „Haut ab – Haut ab!“
Dafür bekam er Ärger mit Leuten vor uns, die Tacheles mit ihm redeten.
Wie erwartet schnappte er laut und aggressiv um sich, erhielt aber nur als Antwort: „Wenn es dir nicht gefällt, dann geh doch!“ und verzog sich dann.
Er machte aber an anderer Stelle unbeirrt aggressiv weiter.
Man stellt sich als Demokrat und Humanist die Frage, was bei diesem Gesocks Klientel verkehrt gelaufen sein muss.
Sie behaupten von sich, dass sie demokratisch seien und sich dementsprechend verhielten.
Gleichzeitig bedienen sie sich aber der Trillerpfeife, damit niemand anders mehr gehört werden kann, eben die gegenteilige Meinung nicht.
Es ist auch in deren Augen die Meinungsfreiheit eingehalten, weil sich ja jeder angeblich eine Trillerpfeife besorgen könnte.
Trillerpfeife gegen Trillerpfeife!!!
Ein Bekannter von uns ist nach der Veranstaltung – beide mit Turner-Brezel – an Revers – an der sog. Wahnmache – Mahnwache – vorbeigelaufen.
Beide wurden von denen aus der Wahnmache direkt beleidigt, obwohl sie nichts sagten und einfach nur davor herliefen.

Gestern, 12.10.2012, war Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Gast auf dem Marktplatz zu Stuttgart.
Sie war eigens angereist, um den von der CDU, FDP und Freien Wählern aufgestellten Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters von Stuttgart, Sebastian Turner, zu unterstützen.
Angela Merkel sprach das „leidige Thema“ Stuttgart 21 (S21) nur kurz am Rande an, weil dies eben nur eins von vielen ist.
Sie berief sich darauf, dass Baden-Württemberg und insbesondere Stuttgart brillierten durch Maschinen- und Fahrzeugbau, ging ein auf die vielen Patente, die in Baden-Württemberg angemeldet wurden, und kam dann zur Bildung.
Sie sagte, wie wichtig Bildung sei, wie wichtig das dreigliedrige Schulsystem für die Förderung sei und sprach sich vehement gegen Gemeinschafts- und Gesamtschulen aus.
Begleitet von lauten Pfiffen der „Keintologen“ – hämisch für S21-Gegner – ließ sich die Bundeskanzlerin nicht in ihrem Redefluss beirren und platzierte genau wie der OB-Kandidat Turner ein paar Spitzen gegen die Keintologen.
Eins könne man sagen, meinte sie, schön laut sei es in Stuttgart.
Dann sagte in in ruhigem schelmischem Ton: „Hier darf man demonstrieren. Hier darf man seine Meinung sagen” und verwies darauf, dass man aber, was die Zukunft anginge, nicht so weiterkomme, sondern sich entscheiden müsse, statt zu pfeifen, und diese Entscheidung sei Sebastian Turner.
Die Keintologen feierten lieber sich und ihr Pfeif-Konzert, anstatt auch nur einmal zuzuhören.
Was sollte man auch von denen verlangen, die auf der Stirn „Kein S21“, „Keine Merkel“, „Kein Turner“ und weitere „Kein …“ stehen haben? Nichts, denn durch die Bretter kann man nicht nach vorne schauen.
Wie die Kanzlerin auch in Stuttgart sagte: „Gegen etwas zu sein ist einfach, aber Argumente zu formulieren, was man will, ist schwer.“
Wie schon mehrmals erwähnt, haben die S21-Gegner massiv gestört, mit Triller-Pfeifen während der ganzen Rede. Es gab nicht eine kleine Pause. Immer und immer wieder liefen Aufhetzer umher, die lautstark „Hau ab!“ schrien und so versuchten, ihresgleichen aufzuwiegeln, womit sie aber oft nicht durchkamen, weil andere mit ihnen Tacheles redeten, was diese Scheuklappenträger nicht gewohnt waren, und dann abzogen.
Während wir dort standen im Regen und ab und zu von hier nach dort liefen, um Stimmungen einzufangen, drehte sich Syntronica zu einem Pfiefer um und meinte: „Hast du auch Argumente oder kannst du nur pfeiffen?„
Der Pfeifer fiel die Pfeife aus dem Mund.
Am Schluss der Kundgebung wurde eindeutig und unmissverständlich klar, dass es den Keintologen nur ums Stören ging und wie sie wirklich denken.
Als das Lied der Deutschen gespielt wurde, stieg der Lautstärker-Pegel des Pfeifens und Gröhlen sehr massiv an.
Das Klientel der Berufsrandalierer zeigte, dass sie nicht mal Ehrfurcht vor der Nationalhymne haben.
Freunde von uns meinten, man sollte den „Antideutschen” die Staatsbürgerschaft entziehen.
Wie die Störenfriede sich noch daneben benahmen, kann man hier in Kürze weiterlesen.
| „In dunkeln Zeiten wurden die Völker am besten durch die Religion geleitet, wie in stockfinstrer Nacht ein Blinder unser bester Wegweiser ist; er kennt dann Wege und Stege besser als ein Sehender. Heinrich Heine
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Im Landkreis gibt es im Gegensatz zu anderen Kreisen keinen sog. „Gelben Sack” für Kunststoff- und Verbundstoff-Müll, sondern die Bürger müssen Umverpackungen, Blisterpacks, etc. zu Hause sammeln und zu sog. Wertstoffhöfen fahren, um es dort eigenhändig in Sammelcontainer zu werfen.
Man sammelt also erstmal und fährt dann zum Wertstoffhof.
Dabei pulvert man mit dem Auto Abgase in die Luft. Gleichzeitig kostet dies auch Geld.
Man bezahlt also beim Kauf der „Umverpackung” einen Obulus an das „Duale System Deutschland (Der Grüne Punkt)” und muss dann auch nochmal Spritkosten ausgeben, um das Ganze zu entsorgen.
Auf dem Wertstoffhof arbeiten Ein-Euro-Jobber.
Diese nehmen für sich in Anspruch, allwissend zu sein, wobei die Personen, die ihre „Abfälle” entsorgen wollen, in deren Augen keine Ahnung haben.
Für „Verbraucher” ist es unerheblich, ob eine Getränkedose magnetisch oder nicht-magnetisch ist.
Die Ein-Euro-Jobber helfen den „Verbrauchern” aber nicht dabei, dass sie alles richtig einsortieren.
Sie helfen nicht, sondern machen nur dumme Sprüche und erzählen bei Kritik den Standardsatz: „Der Landkreis Böblingen ist der einzige Kreis, in dem es keinen Gelben Sack gibt.„
Dieser Satz stimmt, ist aber in dieser Situation nicht brauchbar.
Die Ein-Euro-Jobber weigern sich – aus welchem Grund auch immer – mit anzupacken.
Sie definieren sich eher als Instruktoren für „Dumme”, die nicht genau wissen, was jetzt Pappe, Papier und ähnliches sind.
Permanent eine negative Aura ausstrahlend wird der Besuch auf dem Wertstoffhof zu einer Tortur, denn die Ein-Euro-Jobber vergiften die Atmosphäre durch Schimpfen und Beschimpfen der „Verbraucher”.
Viele Besucher auf dem Wertstoffhof lassen sich allerdings durch das flegelhafte Benehmen der Ein-Euro-Jobber dazu bringen, deren Arbeit zu machen.
Die Ein-Euro-Jobber tun nämlich außer Kommandieren und sehr oft Pause machen nichts.
Die Verantwortlichen sollten endlich mal Tacheles mit den „Bediensteten” reden.
Denn nicht alle reagieren wie wir auf die Beschimpfungen und lassen die Beutel dort einfach stehen mit den Worten: „Ihre Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass alles richtig getrennt wird, nur unsere.”

Der „Kleine Dicke” ist tot.
Bei Facebbok, Google Plus, Twitter und anderen sozialen Netzwerken hat fast jeder etwas dazu veröffentlicht – Artikel auf Nachrichten-Seiten, Zeitungen, Bilder von ihm etc. pp.
Man trauerte – Jeder schien zu trauern.
Wir – jeder von uns – veröffentlichten bei Facebook Folgendes:
Ich habe ihn noch nie gemocht, und jetzt, wo er tot ist, heuchle ich auch keine Trauer und hebe ihn auch nicht kondolierend in den Himmel.
Direkt wurden einige „treue Fans” vom „Kleinen Dicken” in ihrer „Trauer” gestört und gingen uns an als welche, die ein Sakrileg begangen hätte.
Wie kann man auch nur die „Trauer” damit stören, indem man „sowas Gemeines” sagt?
Es tauchte wieder der Spruch man dürfe über Tote nichts Negatives sagen, worauf wir damit konterten, dass „De mortuis nihil nisi bene” bedeute, man dürfe Verstorbene auch kritisieren, aber auf eine faire Weise (da sie sich nicht mehr verteidigen könnten).
Das wollte die trauernde Gemeinde nicht hören und schlug verbal auf uns ein.
Einige Facebook-Freunde kündigten uns die Freundschaft. Einer blockierte Glühwürmchen alias Superfliege sogar, so dass er für sie unsichtbar wurde.
Das Kuriose dabei ist allerdings auch, dass auch diejenigen uns angegangen haben, die den „Kleinen Dicken” nicht mochten und sich ausließen, dass er fett gewesen sei, seine Witze meistens unter die Gürtellienie gingen und so weiter.
Es lebe der Opportunismus!

„Mit jedem Wort stirbt ein guter Ruf.”
Alexander Pope
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In diesem Blog wurde ja schon öfters über Arbeitslosigkeit berichtet.
Ich habe schon immer die sog. Ein-Euro-Jobs kritisiert, weil sie nicht dazu da sind, Arbeitslose in den (ersten) Arbeitsmarkt zu integrieren.
Dies hatte ich schon in „frühen Jahren” kritisiert, als ich noch in Nordrhein-Westfalen bei einem Bildungsträger tätig war, der eng mit dem Arbeitsamt und dann mit der Arbeitsagentur zusammengearbeitet hatte.
Nun kommt der Vorstand der Bundesagentur, Helmut Alt, daher und meint, dass Ein-Euro-Jobs nicht die erhoffte Wirkung gezeigt hätten, und daraufhin gearbeitet werden solle, dass auch Langzeitarbeitslose und Ungelernte eine Chance auf dem (ersten) Arbeitsmarkt erhalten sollten. Dies solle durch Lohnzuschüsse geschehen.
Nach all den Jahrem ist es also „oben” auch angekommen.
Das nennt man „Blitzmerker” !

„Erst wirbeln wir den Staub auf und behaupten dann, dass wir nichts sehen können.”
George Berkeley

„Wenn Dummheit rollen würde, müßte man einige Menschen den Berg hochbremsen.”