
Wenn man sich leicht verletzt hat, kann es manchmal zum Vorteil sein, nachts eine Fingerschiene zu tragen.
Ich habe mich zu der „Fingerschiene über Nacht” entschieden.
Ich ging zur Apotheke, worauf diese mich an ein Sanitätshaus verwiesen hatte.
Beim Sanitätshaus wusste man nach ein „seltsamen” Fragen, was denn passiert sei, wer dies verschrieben habe und warum ich dies tragen wolle , was ich meinte.
An der Kasse lehnte ich dankend ab, als ich den stolzen Preis von 23 Euro (!!!) hörte und entschied mich, dass ich mir den Finger über Nacht auch mit „Leukoplast-Band” tapen oder einen Verband um den Finger legen könnte.
In einer Apotheke bekam ich die Schiene dann doch für – sage und schreibe – drei Euro und vierundsiebzig Cent (!!!).
Dieser Preisunterschied regte mich zum Denken und Handeln an, worauf ich mehrere Apotheken abklapperte und nach der Fingerschiene fragte.
Nach einigen Apotheken- und Sanitätshaus-Besuchen konnte ich dann die „kreative Preisgestaltung” sehen.
Die Schienen sahen fast gleich aus, mal farbig, mal weiß, mal transparent.
Die Hersteller waren stellenweise andere.
Gewundert hatte mich die Preisspanne.
Es begann mit 3.74 Euro, ging über sechs, sieben Euro bis auf 14 Euro hoch.
Getoppt wurde es von dem Sanitätshandel zu Anfang mit 23 Euro, wobei dieser mir „kulant entgegenkommen” (Original-Ton) wollte, weil an der Schiene die Befestigungsstreifen fehlten und der Preis immerhin 21 Euro (!!!) sein sollte.
Nun weiß man auch, wie die Misere im Gesundheitssystem zustande kommt.






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