Verbalmassaker

stress-s21

Heute gegen 12:30 Uhr händigte SMA, ein Unternehmen, das sich auf Verkehrsplanung und ‑gutachten u.ä. spezialisiert hat, der Bahn die Unterlagen zur Plausibilitätsprüfung des im Bau befindlichen Tiefbahnhofs Stuttgart 21 ( S21 ) aus.

Es ging dabei um die Verfizierung des sog. Stresstests, den S21 laut Schlichtung zu durchlaufen gehabt hatte.

S21 muss zur Spitzenzeit – zwischen sieben und acht Uhr – dreißig Prozent mehr Züge abfertigen können als der jetztige – aufgegebende bzw. aufzugebende – Kopfbahnhof.

Stuttgart 21 hat wie erwartet alle Hürden genommen.

„Unsere Prüfung der Simulationsergebnisse hat gezeigt, dass die geforderten 49 Ankünfte im Hauptbahnhof Stuttgart in der am meisten belasteten Stunde und mit dem der Simulation unterstellten Fahrplan mit wirtschaftlich optimaler Betriebsqualität abgewickelt werden können. Die vom Schlichter geforderten anerkannten Standards des Eisenbahnwesens sind eingehalten.”

(aus dem SMA-Dokument, Seite 7)

Etwas eine Stunde, bevor SMA der Bahn, dem Land Baden-Württemberg und dem Schlichter Heiner Geissler das Gutachten übergeben hatte, hatten die S21-Gegner kalte Füße bekommen und gesagt, sie würden an der Präsentation des Stresstests in der darauffolgenden Woche am Dienstag nicht teilnehmen.

Eine Stunde vor der Überreichung des Gutachtens!

So haben sich die S21-Gegner selbst in endgültige Aus gesetzt.

Die S21-Gegner hatten bezüglich der Schlichtung ihren Willen bekommen.

  • Sie haben Heiner Geissler als Schlichter vorgeschlagen und bekamen ihn.
  • Sie wollten „Vieregg und Rößler” für die Finanzprüfung und bekamen sie.
  • Sie wollten einen „Stresstest” und bekamen ihn.
  • Sie wollten SMA als Gutachter und bekamen ihn.
  • Sie wollten einen temporären Bau- und Vergabestopp und bekamen ihn.

Anstatt nun Größe zu zeigen und zuzugeben, dass sie falsch lagen mit ihren Halbwahrheiten, Verdrehungen und Lügen, lamentieren sie – wie man es eigentlich von ihnen kennt – lauthals herum und schießen gegen jeden und alles.

Die S21-Gegner haben den Stress-Test nicht bestanden!

 

bunt-weg-grau„Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.”

(Helmut Qualtinger)

team-bunt-499650_r_b_by_gerdaltmann_allsilhouettes.com_pixelio.jpg

Wenn ein Paar ein eigenes Kind möchte, dies aber nicht klappt, kann es daran liegen, dass sich das Spermium und das Ovum nicht vereinigen können, oder das befruchtete Ovum sich nicht in die Gebärmutter einnisten kann.

Damit dies doch klappen kann, gibt es die Invitrofertilisation, auch bekannt als „künstliche Befruchtung“.

Um schon im Vorfeld der Invitrofertilisation sicher stellen zu können, dass das potentielle Kind nicht mit Erbkrankheiten und Behinderungen behaftet ist, wird die Präimplantationsdiagnostik – PID – benutzt, die mit sehr hoher – nahe 100 Prozent – Wahrscheinlichkeit dies feststellen kann.

Bevor die PID im (begründeten) Ausnahmefällen in Deutschland erlaubt wurde, gab es im Bundestag heftige kontroverse Diskussionen dazu.

In der Diskussion, in der die PID abgesegnet wurde, gibt es noch mal richtig heiß her.

Die wissenschaftlich-medizinisch-technische Seite stellte dar, was die PID ist, zeigt aus, was machbar ist und beschrieb, dass es Risiken nur in sehr sehr geringem Maße gäbe.

Man erfuhr auch, wie treffend die Aussagen der PID sind. Verifikation der Möglichkeiten der Diagnostik fanden einen hohen Stellenwert.

In der Diskussion berichteten einige, wie schön es doch sei, ein Kind zu haben und wie schön sei, anschauen zu können, wie es aufwachse.

Sie berichteten stellenweise sehr emotional, wie sie sich als „stolze Eltern“ fühlten oder wie sie es von Bekannten mitbekämen etc.

Diese Gruppe hatte nicht verstanden, worum es gibt, aber ließ ein paar inkontextuelle Statements ab.

Als dritter Part traten die „moralischen Mahner“ auf, die sich zunehmend in esoterische – Wir zählen Religion auch zu Esoterik. – Sphären hievten.

Hier ging es darum, was der „Allmächtige“ wohl zulasse und was nicht.

Im Mittelalter war die Kirche gegen die Obduktion, weil der „Allmächtige“ den Menschen nach seinem Bild geschaffen habe, und man das Abbild Gottes durch Sezieren nicht zerstören dürfe.

So diskutieren einige von dieser Seite, man dürfe nicht Gott spielen und in die Schöpfung eingreifen.

Andere dieser Seite versuchten die PID-Befürworter weiszumachen, bei künstlich befruchteten Eizellen handele es sich schon um „menschliches Leben“ und das dürfe man nicht wegwerfen bei „Nichtgefallen“ bzw. wenn es denn Anforderungen nicht entspräche.

Sie definierten auch ein befruchtetes Ovum, das sich vielleicht ein paar mal zellgeteilt hatte, als „menschliches Leben“, das zu schützen sei, weil es eben „Leben“ sei und „Leben“ leben wolle.

Die Diskussion dieser Seite ging einher mit der Abtreibungsdebatte

Unter bestimmten Indikationen, die im §218 StGB geregelt sind, darf ein Embryo bis maximal zur zwölften Woche „abgetrieben“ werden.

Wie man einen mehrfach gezellteilten Zellhaufen auf einer Petrischale mit einem in der Gebärmutter eingenisteten Fötus vergleichen kann, konnte von dieser Gruppe nicht geklärt werden, sondern es wurde einfach mal so jenseits von Beweisen und Definitionen hingenommen.

Genau sowenig wie die esoterische Frage, wann und wo „menschliches Leben“ beginnt.

Es scheint bei diesen Diskutanten nicht nur um PID, sondern um „zu schützendes Leben“ schlechthin. Man konnte meinen, es handele sich um eine hartgesottene Moralkeulen-Diskussion über Abtreibung, (gezielte) Kindestötung etc.

Fragen, ob – wenn eine PID erlaubt würde – bei „normal-schwangeren“ Frauen grundsätzlich auch eine PID gemacht werden sollte – Fruchtwasseranalysen werden auch schon gemacht -, was aber darin ausuferte, dass die „künstliche Befruchtung“ der Normalfall werden könnte, damit man keine behinderten oder geschädigten Kinder bekäme, was dann wieder ein „Freifahrtschein für Abtreibung“, „Zerstörung von Leben“ und dergleichen sei.

Dies Leute polemisierten, was zeigte, dass sie PID nicht im Kern verstanden hatten.

Diese Fraktion ist so von einem (pseudo-) moralistischen Heuchel-Weltbild durchtränkt, das nicht mal den Punkt eines Jota preisgibt.

Es geht ihr gar nicht darum, mit neuen Methoden Menschen zu helfen, sondern einzig und allein darum, ihr heuchlerisches Pseudo-Moral-Weltbild weiter verbreiten zu können.

Eine säkulare, laizistische Gesellschaft, wie wir sie in Deutschland haben, hat es nicht verdient, sich in Diskussionen in so eine esoterische Ecke ziehen zu lassen.

klar-gelogen-panik

Mitte Juni 2011 sind Details des bestandenen Stresstests zu Stuttgart 21 (S21) durchgesickert.
Was die S21-Gegner groß und breit als in ihren vernebelten Augen „Propaganda der Bahn und der durch die Bahn gekauften und manipulierten Medien“ verkauften, stellte sich im Nachhinein als dumm-dreistes Lügengebilde eben dieser S21-Gegner heraus.
Auch VerkehrTminister Winne Hermann musste nach anfänglichen Einschlagorgien in Richtung der von ihm gehassten Bahn zugeben, dass er die Daten schon seit Mitte Juni vorliegen hatte und dass nicht die Bahn die Daten veröffentlicht hatte, sondern er die Fakten einem „vertrauenswürdigen“ Journalisten, der plötzlich wohl doch nicht mehr so „vertrauenswürdig“ war, zugespielt hatte.
Wie viele Politiker konnte Hermann laut eigener Aussage nichts dazu und zeigte Sturheit am grünen Band der Unsympathie.

Die S21-Gegner, allen voran die Schlichtungsverweigerer „Gleisschützer”, die sich selbst – aus welchem Grund auch immer (?) – „Parkschützer“ nennen, schrien heraus, die Bahn hielte sich nicht an die Absprachen der Schlichtung, weil sie angeblich keine Transparenz der Daten, Methodiken etc. des Stresstest zeige.

  • Im März diesen Jahres erhielten alle Mitglieder, die an der Schlichtung teilgenommen hatten, von der Bahn die Einladung zum „Dialogforum“, was die S21-Gegner aber vehement ablehnten.
  • Der Lenkungskreis zu S21, dem alle Projektpartner angehören, tagt im Wochenrhythmus, was aber die S21-Gegner verleugn(et)en, obwohl es Protokolle zu jeder Sitzung gibt und diese u.a. auch dem Verkehrsminister, der ja bekanntlich zu den S21-Gegnern gehört, vorliegen.
  • VerkehrTminister Hermann, der sich ja immer auf die Schlichtung beruft, forderte sogar einen Stresstest für das Phantom „Kopfbahnhof 21“ (K21), obwohl der Schlichterspruch, der von allen Seiten angenommen wurde, ganz klar sagte, dass K21 nicht mehr weiterverfolgt werden soll.
  • Der „Grüne Montag“ zeigte eindeutig, welches Aggressionspotential in der S21-Gegnerschaft schlummert.
  • Auch die „Poster-Abreiß-Aktion“ zeigt dies ganz klar.
  • In einer sog. Pressekonferenz am 1.7.2011 krakeelten die S21-Gegner, allen voran „Pumuckl”, wie gemein doch die Bahn zu ihnen sei, dass die Bahn der Aggressor sei, dass die Daten des Stresstest nicht an sie weitergegeben wurden etc. Also nichts Neues, außer heiße Luft und Argumentationsarmut, die darin gipfelte, dass die S21-Gegner nicht an der öffentlichen Stresstest-Bekanntgabe am 14.7.2011 unter Heiner Geissler teilnehmen wollten, weil die Unterlagen der Bahn angeblich nicht vorlägen und man auch nichts innerhalb einiger Tage „begutachten“ könne, sondern mindestens drei bis vier Wochen dazu benötige.
  • Etwas später musste die S21-Gegnerschaft dann doch wohl zugeben, dass die Unterlagen vorlägen und zwar als 150-seitiges Dokument.
  • Einen Tag später widersprachen sich die Palaverheinis wieder. Sie hatten ja behauptet, sie bräuchten die Unterlagen zur „Begutachtung“. Dann meinten sie aber, die Zeit sei zu knapp. Nun hieß es, die 150 Seiten seien zu wenig, kurz darauf seien es zu viel, dann wieder zu wenige etc. pp.
  • Plötzlich veröffentlichten die S21-Gegner einen Termin für ihre eigene Stresstest-Präsentation, zwei Tage vor den offiziellen Termin.
  • Obwohl es zu viele Seiten seien und nichts klar und übersichtlich sei, konnte man plötzlich schneller fertig werden, als man noch einen Tag vorher geglaubt hatte. Man redete sich damit heraus, dass man die Dokumente zum freien Herunterladen für jeden bei den sog. Parkschützern online gestellt habe und nun viele Leute analysieren könnten, ob alles koscher sei. Kurioserweise steht den sog. Parkschützern diese Dokumentation nicht zu, weil sie an der Schlichtung nicht teilgenommen hatten, aber bei den S21-Gegnern ist die Realität und die Wahrheit ja einem stetigen Wandel mit hoher Auslegungsfreiheit vorbehalten.
  • Die S21-Gegnerschaft erklärte noch, dass sie die Stresstestergebnisse sowieso nicht akzeptieren würde, weil darin ja belegt sei, dass S21 kapazitiv und effizient wie die Bahn immer behauptet hatte, sei.

Von der S21-Gegnerschaft hatte niemand etwas anderes erwartet, als dass sie sich windet und windet, damit sie nicht zugeben muss, dass sie sich permanent verrennt.

Nachdem wir in unsere Glaskugel geschaut hatten, wussten wir, dass die s21-Gegner auch einen Volksentscheid pro S21 nicht anerkennen werden, weil dieser angeblich von der Bahn, der Politik und deren Vasallenschaft manipuliert sei.

Die Wahrheit zählt nicht, nur die Ideologie.

Bruch--350-309239 R K by Ilona Bucher pixelio

Bei der gestrigen – Montag, 20.6.2011 – Demonstration gegen Stuttgart 21 (S21) ist es zu schweren Ausschreitungen gekommen.

Radikale von den S21-Gegnern haben den Bauzaun am Grundwassermanagement nahe dem Südflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofs zerstört und umgerissen.
Danach setzten sie ihren Marsch fort und zerstörten Rohre, die bezüglich des Grundwassermanagements verbaut und verlegt werden sollten und haben Baumaschinen und anderes technisches Gerät zerstört.
In Tanks von Baumaschinen und LKW wurde Zucker und Sand gekippt.

Es entstand ein Sachschaden von mindestens einer Million Euro.

Auch wurde eine „Knallbombe” gezündet und acht Polizisten erlitten ein Knalltrauma.
Ein Krimimalpolizist incognito – Zivilfahnder – ist schwer verletzt worden, nachdem er „enttarnt” wurde.

Mitglieder der „Interessengemeinschaft für Stuttgart 21″ waren noch am Abend vor Ort und konnten sich ein Bild der Zerstörung machen.
Diese wurden von den Agressoren der S21-Gegnerschaft attackiert und konnten abwenden, verprügelt zu werden.

Laut S21-Gegner sei eine große Verschwörung gegen diese im Gange.
Die Polizei hätte Agents Provocateurs geschickt, um die Masse aufzuheizen und gleichzeitig hätten die Polizisten extra die Baustelle am Grundwassermanagement nicht geschützt und so provoziert, dass diese gestürmt worden sei.
Die Methoden, die die S21-Gegner benutzt hätten, seien ja nicht aufsinnnserregend und schlimm gewesen, sondern vollkommen legitim für eine „Demonstration”.

Um eine Demonstration handelte es sich am Montag definitiv nicht, sondern es war eine vorbereitete Sachbeschädigungsaktion.

Ausgehend von den Statements mancher S21-Gegner bezüglich der anstehenden Demonstration am Abend war die Aktion von langer Hand vorbereitet.
Ab dem späten Morgen wurden bei der sog. Blockade der Baustelle des Grundwassermanagements schon „Ratschläge” gegeben, was man tun solle, wenn die Polizisten, die die Einfahrt zur Baustelle zu räumen hätten, weil sich dort wieder eine Handvoll „Demonstranten” aufhielt, „ausfallend” würden bzw. die „Blockierer” „verprügeln” würden.
Gleichzeitig wurde sehr oft in immer wiederrkehrenden Rhythmen die „Deeskalationstelefonnummer” und die „Beschwerdetelefonnummer” der Polizei wiederholt, während dazwischen immer dazu aufgerufen wurde, jede „aggressive” Aktivität der Polizei festzuhalten und sofort zu melden.
Ebenso wurde in gebetsmühlenartig wiederholten Lügenstatements zigmal darauf hingewiesen, dass die Polizei nicht das „Recht” hätte, die Straße „Am Schlossgarten” zu sperren und man dürfe überall hin (zum Grundwassermanagement) gehen, weil dies sonst anglich „Freiheitsberaubung” sei

Somit wurde schon morgens „Stimmung” gegen die Polizei gemacht.

Währenddessen wurde auch im gleichen Tournus von Lohnschreibern der S21-Gegnerschaft „gewünscht”, am Abend der Demonstration sollten sich die Teilnehmern am Grundwassermanagement treffen, um „ein deutliches Zeichen” zu setzen.

Polizisten wurden schon morgens provoziert und wenn sie „wütend” und „aggressiv” wurden – Was größtenteils nur lautausgesprochene Warnungen waren – , wurde dies in verschiedenen (un-) sozialen Netzwerken veröffentlicht.

Als wir am späten Abend gestern von der Randale erfuhren, waren wir erst erschrocken, doch es wunderte uns nicht, denn das Aufheizen der Stimmung gegen die Polizei war uns nicht unentdeckt geblieben.

Der Ober-Parkschützer hatte zum Polizeieinsatz am 30.09.2011 gesagt: „Solche Bilder brauchen wir.”, um zynisch darzustellen, so etwas stärke die S21-Gegnerschaft.

Solche Bilder brauchen wir, damit die Menschen endlich erkennen, welches radikales Potenzial und welche Lügen bei den S21-Gegnern an der Tageordnung sind.

s21-fertig-zeitung
SynPress – Syntronica.net live bei der Eröffnungsparty zum neuen Stuttgarter Tiefdurchgangsbahnhof – genannt „Stuttgart 21″ (S21).

Altbundeskanzlerin Angela Merkel, nun mit 65 Jahren seit knapp einem halben Jahr im Ruhestand, tritt vor das Publikum.
Dort sitzt auch der nun mehr 68-jährige Ex-Bahnchef Rüdiger Grube und kann sich sonnen, da er das gebaut hatte, was die Mehrheit des Volkes wollte – Stuttgart 21.
Angela Merkel spricht über die Querelen, die es im Jahre 2010 und 2011 um das Projekt Stuttgart 21 gab und die permanenten Anfeindungen der sog. Parkschützer gegen S21-Befürworter und der Bahn sowie gegen die Politik.
Mit einem Augenzwinkern spricht sie von einer angekündigten „German Revolution”, die aber ebenso ein Hirngespinst war wie das Phantom „Kopfbahnhof 21” (K21).

Von weit hinten hört man Buh-Rufe und vereinzelt meint man, „Oben bleiben“ zu vernehmen.

Auch ein grässlich hellgrünes Transparent mit der Aufschrift „S21 – Baustopp sofort!“ wird von drei Personen, einem schwarzhaarigen Wuschelkopf, einem angegrauten Rothaarigen sowie einem alten grauhaariger Mann mit Rollator hochgehalten.
Der alte Mann, angeblicher Kunstmaler, ruft mit alter, zitternder Stimme: „Wir wollen keinen Tiefbahnhof!“ und schwankt dabei sichtlich.

Klarer Fall bei 75 Jahren!

Aus einer anderen Ecke, in der ein ergrauter (mit nicht mehr blondierten Haaren) ehemaliger grüner Minsterpräsident von Baden-Württemberg steht, johlen einige Ewiggestrige: „Lügenpack!” und trinken von ihrem selbst mitgebrachten Bier „Resistant 21”.

Angela Merkel dankt den Mitwirkenden am Projekt und nennt – von einem Blatt Papier ablesend – alle involvierten Firmen.
In der Timeline von Twitter wiederholen sich seit dem Paukenschlag der Eröffnungsfeier immer und immer die permanent retweeteten, stakkatohaften Beiträge:

Wir vergessen nicht: #S21 Der 30.09.2010 mahnt!
Restlose Aufklärung der Hintergründe jetzt!

Der 3360-ste Tag nach dem 30.09.2010
Das Projekt #S21 ist seitdem indiskutabel, besudelt u. beschmutzt.
Wir vergessen nicht!

Der 3360. Tag nach dem schwarzen Donnerstag
ohne Entschuldigung oder Verurteilung der Verantwortlichen.
Aufklärung jetzt! #S21

Die Veranstalung nimmt ihren Lauf.
Nach einer Stunde hat Angela Merkel die Firmen alle vorgelesen.
Sie kommt nun zum Abschluss und dankt noch mal, besonders Rüdiger Grube und den gerade eintretenden Volker Kefer, ehemaliger Technikchef der Bahn und in zwei Jahre auch Rentner.
Kefer grinst schelmisch und freundlich wie immer zurück, und ist sichtlich amüsiert über die draußen stehenden alten Leute mit den Transparenten „Renitente Rentner immer noch gegen S21″.

Plötzlich öffnet sich mit einem lauten Knallen die Tür und ein borg-ähnlicher, maschinenwesen-ähnlicher Mann betritt den Saal – schwarze Uniform, schwarze Handschuhe, schwarzen Stahlhelm mit Mikrofon, das vor dem Mund hängt, und ein Kameraobjektiv vor dem Auge.
„Was wird hier gespielt?”, fragt die Person mit energischer Stimme und schaut in die Menge, „das, was Sie hier machen, wurde sooo in der Schlichtung mit Heiner Geissler nicht vereinbart.”
Er bewegt sich durch die überraschte Masse und schaut durch sein Objektiv jede Person kritisch an, während er über seinen Rucksack das gerade aufgenommene live ins Internet als Live-Video streamt.

Bei Twitter unterbrechen ein paar neue Beiträge die Timeline:

CAMS21 live von der nicht-angemeldeten Feier des illegal errichteten Bahnhofs.

Ein paar Beiträge später fordern einige andere:

Rückbau des alten Bahnhofs jetzt, denn es fehlen noch Planfeststellungen.

Währenddessen meldet ein Reporter des Südwestradios (SWR), dass es zu Verzögerungen beim Eintreffen des ersten offiziellen Zuges in den neuen Bahnhof komme, da sich ein Mann an die Gleise gekettet habe, über die dieser Zug eintreffen solle.
Ein Bild zeigt den Mann mit einem selbst geschriebenen DIN-A4-Blatt, auf dem „Kein Zug wird jemals in den Bahnhof einfahren. K21 – Bahnhof mit Vernunft.” steht.
Ein Trupp Polizisten befreit den Mann von seinen Ketten und später hört man die Sirenen eines Krankenwagens, der angeblich Richtung Hirsau unterwegs ist.

Nun ist der kulturelle Teil dran.
Eine Gruppe mit dem Namen „Die Juchtis” zeigt in einer Performance Stationen des Widerstands auf.
Mimen, die fast wie der Kameramann von CAMS21 aussehen, aber auch Brustpanzer und Plexiglasschutzschilder tragen, stehen vor einigen Frauen mit Kleinkindern und Säuglingen und machen „Du – du – du” und sagen, dass es unverantwortlich sei, Kinder mit auf Demonstrationen zu nehmen.

Ein Engel eines Schlichters erscheint auf der Bühne und redet hallend davon, dass nun Frieden einkehren solle und breitet seine Hände aus. Nachdem der Engel seine Predigt hinter sich hatte, klatschen viele, aber einige erheben die Fäuste und singen, begleitet von harten Gitarrenryhtmen der Gruppe Rammstein ähnlicher Musik, „Wir sind einsam und allein. Weiß Heiner, ich will kein S21-er sein.”
Dann schweben ein paar blaue Müllsäcke über die Bühne, die aber irgendwie Schmetterlinge darstellen sollen, aber auch Blauhelme sein könnten.

Dann verkündet ein Kardinal ähnlicher Mann, an dessen Seite aus einem Kamin weißer Rauch aufsteigt: „Wir haben einen Neuen! Super-Kretsche!”

Die Masse der Schaupieler bebt, johlt und schreit.

Dann platschen einige Kinder vor blauen Fässern im Wasser, werden von Polizisten weggetragen, ein paar mal, dann knallt es und der Südflügel ist auch nicht mehr vorhanden.

Dann gibt es ein Gewitter, Nebel stiegt auf, Feuer speit und eine große Figur mit Hörnern und Pferdefuß erscheint in dunkelrotem Licht, das im Fünf-Sekunden-Takt zwischen Grün und Rot wechselt und umgekehrt.

Ich bin der Winne, der stets verneint.
Und das mit Verkehrsrecht!
Denn alles was mit Stuttgart 21 entsteht,
ist wert, dass es zugrunde geht.
Drum besser wärs, wenn S21 nicht entstünde.
Denn alles, was ihr Rückschritt, Unsinn und Intrigen nennt,
ist mein wahres Element.

Dann tritt ein weißer Mann mit langen weißen Haaren und langem weißen Bart auf die Bühne streckt die Hand aus zu einem Aufzug.
Der Winne lacht hämisch und verschwindet in dem Aufzug, der nach unten fährt und als Fahrziel einen roten Dreizack zeigt.
Die Nebel verschwinden.

Ein Chor singt währenddessen „Grün, grün, grün ist nicht die Hoffnung. Grün, grün, grün ist nur eine Farbe.”

Nun betritt die Bautruppe die Bühne und baut aus Steinen – singend „Stein auf Stein, bald wird der Bahnhof fertig sein” – den Bahnhof Stuttgart 21, der Bühnenaufzug fährt kurzzeitig nach unten und der Trog ist dann auch sehr schnell fertig.
Während die Bauarbeiter Hand anlegen, nehmen wild gestikulierende grüne Männchen die Steine von den Mauern, werfen sie weg, Polizisten tragen sie fort, die Bautruppe fügt die Steine wieder ein  und der Bahnhof ist fertig.

Dies war ein kleiner Blick in die Zukunft.

Wenn sich ein weiteres Loch im Raumzeitgefüge auftut, ist SynPress – Syntronica.net wieder live dabei.

welt-514984_R_K_B_by_Gerd Altmann_pixelio-2
© R K B by Gerd Altmann www.pixelio.de

EHEC ist eine schlimme Krankheit.

Je mehr Informationen z.B. zu Ursache, Hygienemaßnahmen etc. jeder Einzelne hat, desto besser für alle.

Was in den Zeitungen und anderen Medien auffällt, ist der plakative Überschriftenwahn zu diesem Thema.
„Horror-Virus”, „Todes-Virus”, „Der schwarze Tod des 21. Jahrhunderts” und ähnliche Varianten der Übertreibung machen in den Revolverblättern die Runde, aber was dort über EHEC zu lesen war, war größtenteils nur Blabla und anderer inkontextueller Unsinn, der kompatibel mit der Überschrift war.

Das Liefern von reißerischen Überschriften ist wieder mal wichtiger, als stichhaltige Informationen beizusteuern.

Heute tagte der „Lenkungsausschuss zu Stuttgart 21“, ein Gremium mit Vertretern von Bahn, Land und der Stadt Stuttgart bezüglich des Bahnhofprojekts Stuttgart 21.

Verkehrsminister Winne Winfried Hermann, selbst erklärter größter S21-Gegner, krakeelte vorher noch laut von einem (verlängerten) „Baustopp“ des Projekts, doch die Grünen, zu deren Fraktion Hermann gehört, brachten nicht mal einen Antrag auf Verlängerung des „Baustopps“, der wohl eher eine temporäre Unterbrechung bzw. Aufschiebung gewesen wäre, ein.

Ministerpräsident Kretschmann war bekanntermaßen am vorigen Freitag, den 3. Juni 2011, bei Bundesverkehrsminister Ramsauer gewesen, doch der hatte keine Mittel für einen „Baustopp“ lockergemacht, was auch verständlich ist.

Die grünen Fehlstartminister sind ja mit Populismus ins Parlament eingezogen, und werden nun die Geister – „Gleisbiotop-Schützer”, Aufwiegeler, Demagogen, Lügenbarone etc., die sie riefen und ihre Tänzchen machen ließen, nicht mehr los.

In einem Fernsehinterview hatte Kretschmann ja schon am Tag seiner Einsetzung als Ministerpräsident von Baden-Württemberg einen Schlitterkurs hingelegt, was S21 angeht und halbseiden gesagt, er könne nicht alles machen, wenn man ihm die Hände festhielte.

Die Bahn hatte ja von ihrer Seite aus bereits einen „Baustopp“ verhängt, um Aggressionen aus der Sache S21 zu nehmen.

Da heute die grün-rote Landesregierung nicht die Rechnung bezahlen wollte, die sie bestellt hatte, entschied die Bahn als Bauherr, S21 weiterzubauen.

Pro Monat würden Kosten von ca. 56 Millionen anfallen und wegen Verzögerungen wären noch mal 33 Millionen insgesamt fällig.

Nach Pfingsten sollen nun Arbeiten an der Nordseite des Bahnhofs weitergehen, und bald das Technikgebäude gebaut werden.

Die Grünen haben sich ein Armutszeugnis ausgestellt.
Auch wurde der Bürgerentscheid, S21 zu stoppen, im Gemeinderat Stuttgart abgelehnt.

Die S21-Gegner, Keintologen genannt, waren erstmal geschockt. Zufällig an der sog. Wahnwache Mahnwache heute vorbeigekommen, sahen wir Gesichter, die sehr strange aussahen.

Nach einigen Stunden des Verwirrtseins legte sich diese(s) dann.

Doch die S21-Gegner hatten nicht nachgedacht, sondern machten weiter wie immer.
Sie hackten wieder auf die Bahn herum, die angeblich die Landesregierung habe erpressen wollen, etc. pp.
Argumente gab es nicht, sondern nur sehr utopische Träume und Fehlwahrnehmungen wie immer.

Der Fehlstartminister – auch „Verkehrsminister auf Abruf“ genannt – setzte noch einen oben drauf und erklärte, es sei taktisch klug, die Bahn weiterbauen zu lassen, damit sie in den hohen Kosten ersticke und so wolle man S21 zu Fall bringen. Und alles ist ja sein Plan und so weiter und so fort …

Er hatte nur nicht beachtet, dass die Bahn weiterbauen wird und keinen „Baustopp“ durchführen wird, der Geld kostete.

So lieferten sich die Grünen mal wieder ein Armutszeugnis en gros.

Ein Highlight bzw. der „geistigen Tiefflüge dieses Tages” waren die Statements absolut enttäuschter Keintologen.

„Wenn die Bahn es auch nur wagt, einen Stein am Südflügel zu berühren, wird das Volk so einen Aufstand machen, dass Bahnchef Grube sich gewünscht hätte, nie S21 geplant zu haben.“

gegen das, was auf uns an gesellsch. auseinandersetzungen zukommt, wird #s21 eine laue frühlingsbrise sein…

„Feiges stinkendes Hyänen- oder Schakalrudel – Wölfe haben dagegen Charakter”

„Da stecken ausgebuffte PR-Profis mitdahinter, die das Spiel einfädeln für hier u. andere Internetorte.”

„Das erinnert sehr an die Techniken von Scientology. Wir Gegner sollen ‚gehandhabt’ werden.”

„Es geht denen nicht um Überzeugungsarbeit. Die Diskussion soll durch die vielen schwachsinnigen Pro-S21-Argumente uninteressant werden.”

„Für die kommenden gesellschaftlichen Auseinandersetzungen ist S21 eine gute Schulung. Aber sie erkennen uns nicht als Gegner. Das ist ihr Untergang”

Laut Umfragen ist die Mehrheit des „Volkes“ für S21, aber das muss man den Keintologen nicht sagen.

klar-gelogen-joker

Wir hatten unter Anderem schon in den Artikeln „Köstliche Argumente” und „Die entladene Wut” berichtet, wie Stuttgart-21-Befürworter von den S21-Gegnern beleidigt werden.
Die S21-Gegner, auch Keintologen genannt, machen dies bekanntlich, weil ihnen keine Argumente einfallen.

Die S21-Gegner haben in (un-) sozialen Netzen sog. Fake-Accounts angelegt, die so ähnlich heißen wie die Konten der S21-Befürworter und verbreiten über die selbsterklärten Feinde Lügen oder denunzieren sie anderweitig.

Nachdem wir die Filterfunktionen einsetzen und ein Programm für den Browser Firefox geschrieben haben, haben wir ja Ruhe vor dem Schwachsinn!

Wenn es ganz schlimm ist, was z.B. gegen uns „gesagt” wird, unterrichten uns unsere Freunde und diese halten dagegen und/oder wir halten dagegen.

Wir haben im Laufe der Konditionen bezüglich des geistigen Absturzes eines „großen” Interviewers in Sache Interview mit uns berichtet, wie die Keintologen wieder und wieder versuchen, sich in die Sonne zu stellen, was ihnen aber nicht gelingt.

Die Keintologen haben ja für alles eine dumm-dämliche Ausrede parat, so auch zu den „Fake-Accounts”.
So sagten sie, dass die „Fakes” ja gar keine „Fakes” seien, weil WIR ja „Fakes” seien.

In deren Augen exisitieren wir also nicht, weil wir uns ja selbst „faken”.

Diesen gehirnlosen Tiefsinn muss man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen!

Einige Keintologen sind nämlich der Auffassung, dass es uns real gar nicht gäbe, sondern sehen unsere Online-Präsenzen wie Webseiten, Foto-Seiten, das Internet-Tagebuch (Blog) als geschickte Täuschung – englisch: „Fake” – der Bevölkerung.

Aha!

Sie argumentieren weiter, dass nämlich die CDU oder FDP – Da ist man sich noch nicht sicher – nur vorgibt, es gäbe uns real. Mit einem riesigen „Rummel” würden Adressen genannt, die nicht stimmten, Fotos von Autos erstellt, die niemandem gehörten, Bilder von Kindern online gesetzt, die es nicht gäbe. Auch das Bild von Pinguin mit der niederländischen Königin Beatrix sei ja eine Fälschung – genau wie Bielefeld eben!
Auch würden Sportaktivitäten dokumentiert, die es nicht gäbe, und an denen Leute teilnähmen, die nicht existierten, an Orten, die es nicht gäbe.

Schon krank!

Weil es uns nun eben nicht gäbe, wir im Prinzip ja nur in einem Computer existierten, könne es ja keine „Fakes” gegen uns geben, weil es ja eben keine „Fake-Fakes” geben könne.

So haben die Keintologen das Wort „Satire-Account” geschaffen.
Sie machen also eine Satire eines „Fakes”, der gar nicht existiert.
Satire ist etwas anderes, aber das müssen die Keintologen nicht wissen.

Satire (lat. satira; von satura lanx: „mit Früchten gefüllte Schale“, im übertragenen Sinne: „bunt gemischtes Allerlei“; früher fälschlich auf Satyr zurückgeführt, daher die ältere Schreibweise Satyra) ist eine Spottdichtung, die mangelhafte Tugend oder gesellschaftliche Missstände anklagt. Historische Bezeichnungen sind im Deutschen auch Spottschrift, Stachelschrift und Pasquill (gegen Personen gerichtete satirische Schmähschrift).

Aus Wikipedia „Satire”

Bei Wikipedia geht es noch etwas weiter, aber wer will, kann ja den Link anklicken.

Satire – u.a. Schmähen und Spotten – ist eben etwas Anderes, als beleidigen, diffamieren, generell alles in Abrede stellen etc.

Wenn man es genau nimmt, sind die Keintologen, die die Behauptung aufstellten, wir seien irreal, schon eine (Real-) Satire!

Kalender
März 2026
MDMDFSS
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031 
Kategorien
Editorial

Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem Urheberrecht bzw. dem Copyright des explizit gezeichneten Autoren.

Beiträge und Materialien Dritter sind als solche gekennzeichnet.

Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung bedürfen der expliziten, schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Urhebers bzw. Erstellers und des Herausgebers.

Downloads und Kopien dieser Seite sowie Konvertieren in andere Darstellungen bzw. Darstellungsformen sind nicht gestattet.

Beachten : Haftung und Recht