Stuttgart

Wir hatten ja kurz vom Besuch der Bundeskanzlerin in Stuttgart berichtet und angekündigt, noch mal auf das schlechte Benehmen der Keintologen – hämisch für Stuttgart-21-Gegner – einzugehen.
Wie es der Zufall wollte, kam um kurz vor 15 Uhr noch mal eine Vielzahl von S21-Gegner auf den Marktplatz.
Dann marschierten Angela Merkel zusammen mit Oberbürgermeisterkandidat Sebastian Turner, gefolgt von Sicherheitsbeamten, durch die Masse über den Marktplatz zur Bühne.
Währenddessen erhöhte sich die Lautstärke der S21-Gegner ins Unermessliche – Trillerpfeifen, Sirenen (mit Kurbeln), Tröten und Vuvuzelas.
Dieser Lärmterror ging nur von einer Ecke aus, nämlich dort, wo die Prominenten herliefen.
Nachdem die Kanzlerin auf der Bühne angelangt war, wurden alle, die nicht meinungskonform mit den S21-Gegnern waren, von eben denen als „Lügenpack“ bezeichnet.
Manche Transparente, die hochgehalten wurden, konnte man mit gesundem Menschenverstand nicht verstehen.
Während die Kanzlerin und Herr Turner sprachen, kam man sich beim Beobachten der Keintologen vor, als entsprängen sie einem Kuriositätenkabinett.
Ein Blinder, der laut eigenem Bezeugen nur noch Licht und Schatten als dunkle oder helle Schemen sehe, aber nichts Greifbares daraus erkennen könne, ging zielstrebig durch die Masse, ohne jemanden anzurempeln, auf Freunde zu und ging eben so zielstrebig nach der Unterhaltung mit ihnen, wie schon auf dem Weg zu ihnen, ohne weißen Stock oder sonstigem Taster ohne Holpern die Treppen zum Rathaus hoch.
Während Angela Merkel sagte, es ginge gar nicht nur um Stuttgart 21, und Baden-Württemberg als das Land der Tüftler und Industriegrößen hervorhob, wurde die Lautstärke der S21-Gegner nicht leiser, sondern bewies einmal mehr, dass es nicht darum ging, die Meinung anderer überhaupt anzuhören, sondern direkt unhörbar zu machen.
Beim Thema Stuttgart 21 (S21) (re)agierten sie wie pawlowsche Hunde und bellten bzw. krakeelten noch lauter „Lügenpack“ herum als am Anfang. Sie beleidigten also weiter Andersdenkende und pfiffen wieder wie verrückt.
Durch die Masse stiefelten auch Aufwiegler.
Einer schaute, wo viele Leute standen, und begann mit Hasstiraden a la „Haut ab – Haut ab!“
Dafür bekam er Ärger mit Leuten vor uns, die Tacheles mit ihm redeten.
Wie erwartet schnappte er laut und aggressiv um sich, erhielt aber nur als Antwort: „Wenn es dir nicht gefällt, dann geh doch!“ und verzog sich dann.
Er machte aber an anderer Stelle unbeirrt aggressiv weiter.
Man stellt sich als Demokrat und Humanist die Frage, was bei diesem Gesocks Klientel verkehrt gelaufen sein muss.
Sie behaupten von sich, dass sie demokratisch seien und sich dementsprechend verhielten.
Gleichzeitig bedienen sie sich aber der Trillerpfeife, damit niemand anders mehr gehört werden kann, eben die gegenteilige Meinung nicht.
Es ist auch in deren Augen die Meinungsfreiheit eingehalten, weil sich ja jeder angeblich eine Trillerpfeife besorgen könnte.
Trillerpfeife gegen Trillerpfeife!!!
Ein Bekannter von uns ist nach der Veranstaltung – beide mit Turner-Brezel – an Revers – an der sog. Wahnmache – Mahnwache – vorbeigelaufen.
Beide wurden von denen aus der Wahnmache direkt beleidigt, obwohl sie nichts sagten und einfach nur davor herliefen.

Gestern, 12.10.2012, war Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Gast auf dem Marktplatz zu Stuttgart.
Sie war eigens angereist, um den von der CDU, FDP und Freien Wählern aufgestellten Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters von Stuttgart, Sebastian Turner, zu unterstützen.
Angela Merkel sprach das „leidige Thema“ Stuttgart 21 (S21) nur kurz am Rande an, weil dies eben nur eins von vielen ist.
Sie berief sich darauf, dass Baden-Württemberg und insbesondere Stuttgart brillierten durch Maschinen- und Fahrzeugbau, ging ein auf die vielen Patente, die in Baden-Württemberg angemeldet wurden, und kam dann zur Bildung.
Sie sagte, wie wichtig Bildung sei, wie wichtig das dreigliedrige Schulsystem für die Förderung sei und sprach sich vehement gegen Gemeinschafts- und Gesamtschulen aus.
Begleitet von lauten Pfiffen der „Keintologen“ – hämisch für S21-Gegner – ließ sich die Bundeskanzlerin nicht in ihrem Redefluss beirren und platzierte genau wie der OB-Kandidat Turner ein paar Spitzen gegen die Keintologen.
Eins könne man sagen, meinte sie, schön laut sei es in Stuttgart.
Dann sagte in in ruhigem schelmischem Ton: „Hier darf man demonstrieren. Hier darf man seine Meinung sagen” und verwies darauf, dass man aber, was die Zukunft anginge, nicht so weiterkomme, sondern sich entscheiden müsse, statt zu pfeifen, und diese Entscheidung sei Sebastian Turner.
Die Keintologen feierten lieber sich und ihr Pfeif-Konzert, anstatt auch nur einmal zuzuhören.
Was sollte man auch von denen verlangen, die auf der Stirn „Kein S21“, „Keine Merkel“, „Kein Turner“ und weitere „Kein …“ stehen haben? Nichts, denn durch die Bretter kann man nicht nach vorne schauen.
Wie die Kanzlerin auch in Stuttgart sagte: „Gegen etwas zu sein ist einfach, aber Argumente zu formulieren, was man will, ist schwer.“
Wie schon mehrmals erwähnt, haben die S21-Gegner massiv gestört, mit Triller-Pfeifen während der ganzen Rede. Es gab nicht eine kleine Pause. Immer und immer wieder liefen Aufhetzer umher, die lautstark „Hau ab!“ schrien und so versuchten, ihresgleichen aufzuwiegeln, womit sie aber oft nicht durchkamen, weil andere mit ihnen Tacheles redeten, was diese Scheuklappenträger nicht gewohnt waren, und dann abzogen.
Während wir dort standen im Regen und ab und zu von hier nach dort liefen, um Stimmungen einzufangen, drehte sich Syntronica zu einem Pfiefer um und meinte: „Hast du auch Argumente oder kannst du nur pfeiffen?„
Der Pfeifer fiel die Pfeife aus dem Mund.
Am Schluss der Kundgebung wurde eindeutig und unmissverständlich klar, dass es den Keintologen nur ums Stören ging und wie sie wirklich denken.
Als das Lied der Deutschen gespielt wurde, stieg der Lautstärker-Pegel des Pfeifens und Gröhlen sehr massiv an.
Das Klientel der Berufsrandalierer zeigte, dass sie nicht mal Ehrfurcht vor der Nationalhymne haben.
Freunde von uns meinten, man sollte den „Antideutschen” die Staatsbürgerschaft entziehen.
Wie die Störenfriede sich noch daneben benahmen, kann man hier in Kürze weiterlesen.

Am 7.10.2012 war in Stuttgart die Wahl zum neuen Oberbürgermeister, wobei 46 Prozent der Wahlberechtigten teilgenommen haben.
- Fritz Kuhn erreichte 36,5 Prozent der Wählerstimmen,
- Sebastian Turner 34,5 Prozent.
- Auf Bettina Wilhelm entfielen 15,1 Prozent.
Am 21.10.2012 wird es eine Stichwahl zwischen Herrn Kuhn und Herrn Turner geben, weil keiner der Kandidaten mehr als 50 Prozent der Stimmen bekommen hat und diese beiden Kandidaten die meisten Stimmen erreicht haben.
In beiden Lagern macht sich nun ein großer Realitätsverlust breit.
Kuhns Anhänger pfeifen heraus, dass das Ergebnis nun klar ist, Turners Fans berufen sich auf die 54 Prozent, die sich nicht an der Wahl beteiligt haben und deklarieren für sich den Sieg.
Die Stuttgart-21-Befürworter haben Turner auserkoren, weil er der einzige Kandidat ist, der für S21 ist, weswegen man auch schonmal dazu tangiert, Turner als OB zu sehen.
Frau Wilhelm, die in einer Diskusssion sagte, sie habe gegen S21 gestimmt, weil ihre Stadt nicht davon tangiert werde, aber sie – Wilhelm – sei für S21, hat ihre „Strafe” bekommen.
Frau Wilhelm wird wohl eine Empfehlung für Kuhn aussprechen.
Oder etwa nicht?

In Stuttgart wird am 7. Oktober 2012 ein neuer Oberbürgermeister gewählt.
Stuttgart und Stuttgart 21 (S21), das große Projekt – der Umbau des bestehenden ineffizienten Kopfbahnhofs in einen unterirdischen hoceffizienten Durchgangsbahnhof, ist eng miteinander verbunden.
Es hat allerdings am 27.11.2911 eine Volksentscheid zu Stuttgart 21 gegeben, in dem sich die Bürger von Baden-Württemberg eindeutig für Stuttgart 21 entschieden haben.
Ministerpräsident Winfried Kretschmann ist schon zur Landtagswahl mit dem Versprechen angetreten, S21 zu stoppen, wenn er an die Macht kommt.
Nun folgen die Kandidaten Rockenbauch und Kuhn dieser Manier und behaupten stock und steif, sie würden als Oberbürgermeister S21 entgültig stoppen.
Da S21 eine Bundessache ist, kann dies nicht ein Oberbürgermeister stoppen, vorallen nicht administrativ, wie behauptet, u.a. ist S21 schon lange in der Bauphase.
Die S21-Gegner machen also Bauernfängerei und erzählen Märchen, um Stimmen zu bekommen.
Wer als Oberbürgermeister(kandidat) einen Volksentscheid nicht anerkennt, darf von sich nicht behaupten, ein Demokrat zu sein.

Drei Monate sind nun ins Land gezogen, seitdem das Volk von Baden-Württemberg über die Weiterfinanzierung von Stuttgart 21 (S21) abstimmen durfte.
Bekanntermaßen haben sich 58.9 % für S21 ausgesprochen.
Die S21-Gegner bekamen endlich, was sie wollten, dass finale Instrument, mit dem sie beweisen konnten, was sie schon lange skandierten.
„Die Mehrheit des Volkes ist gegen S21.“
Vonwegen!
Der Volksentscheid bzw. die Volksabstimmung hat etwas Anderes gezeigt.
Die, die lauthals den S21-Befürwortern „Lügenpack“ entgegengebrüllt hatten, waren plötzlich das „Lügenpack“, das lange Zeit das Volk damit getäuscht hatte, zu behaupten, dass das „ganze Volk“ gegen S21 sei.
Nun sah es ganz anders aus.
Etwas später hielten die S21-Gegner eine Sitzung ab, um sich neu zu orientieren.
Obwohl die S21-Gegner immer „Transparenz“ forderten, ließen sie nicht mal Pressevertreter zu.
Im Laufe der Tage und Wochen kristallisierte sich dann ein Kern heraus, der – wie man es von den S21-Gegner alias Keintologen nicht anders kannte – alles negierte und den Slogan schuf: „Wir haben zwar verloren, aber unsere Argumente stimmen trotzdem noch“.
Anstatt anzuerkennen, dass das Volk sich kundig gemacht und danach entschieden hatte, sprach man dem Volk jede Kompetenz ab und machte einfach so weiter wie bisher und tat so, als hätte es keinen Volksentscheid gegeben.
Dies trieb dann diejenigen, die mit ihrem Leben nichts anzufangen wussten und (wohl immer noch) nicht wissen, dazu, soweit in der Negierung zu gehen, zu behaupten, dass sogar der Volksentscheid nicht rechtens gewesen sei.
Man munkelt auch davon, dass ein Rechtsanwalt, der sich zur S21-Gegnerschaft zählt, gegen die Landesregierung klagen würde, weil sie gar nicht über eine Bundessache wie eine Bahnhofsbau hätte abstimmen dürfen, auch nicht über ein sog. „S21-Kündigungsgesetz“.
Welcher Sinn bzw. Zweck gerade etwas a posteriori zu kippen, was man selbst haben wollte, ergibt, kann man nur als S21-Gegner verstehen.
Die S21-Gegner brillierten dadurch, dass sie gerade das taten, was sie der alten CDU-geführten Regierung immer vorwarfen und vorgeworfen haben.
Sie erkannten gerade die demokratisch-legitimierten Prozesse nicht an, deren Realisation sie angeregt und auch bekommen hatten, z.B. die Schlichtung und den Volksentscheid!
Sie bewiesen damit, dass sie die Demokratie-Feinde sind.
Wenn man lange Zeit behauptet, im Namen des Volkes zu handeln, indem man S21 verhindern will, dann einen Volksentscheid bekommt, dessen Ausgang aber nicht anerkennt, weil er nicht das ergibt, was man sich erhofft hat, kann man nicht mehr sagen, man handle nach demokratischen Grundsätzen.
Die eingefleischten S21-Gegner machen unvermindert weiter, machen montags ihre Demonstrationen gegen S21, hetzen weiter auf, überziehen Stuttgart und Baden-Württemberg weiter mit ihrem Blockade-Terror und feiern sich als Helden, die sie aber in keinster Weise sind.
Mehr als achtzig Prozent der Einwohner Baden-Württemberg sprechen sich allerdings gegen diesen Zinnober aus und fordern endlich ein Ende dieser Querelen.
Eingaben bei Gerichten, die eben mal schnell während der einsetzenden Agonie als letzten Grashalm zum Festhalten eingereicht wurden, wurden abgeschmettert, und legitimierten S21 weiter, obwohl die S21-Gegner genau das Gegenteil beabsichtigten.
Das illegale Zeltcamp – Slum-City genannt – wurde geräumt, und Bäume für S21 versetzt und gefällt.
Stuttgart 21 wird zu Ende gebaut, was auch die Landesregierung anerkannte.
Die S21-Gegner soll(t)en endlich Ruhe geben!

Von heute morgen bis heute nachmittag wurde das illegale Zelt-Camp der sog. „Parkschützer” im Mittleren Schlossgarten nahe dem Stuttgarter Hauptbahnhof geräumt.
Das „Zelt-Camp” – auch unter dem Namen „Slum-City” bekannt – war von den sog. „Parkschützern” eingerichtet worden, um angeblich die Baumversetzungen, ‑fällungen etc. im Laufe von Stuttgart 21 zu verhindern. Es war aber eher ein Hort von Obdachlosen. Auch Kriminelle hausten dort stellenweise.
Da Stuttgart 21 (S21) weitergeht und zu Ende gebaut wird, wurde nun das illegale Zelt-Camp von der Polizei geräumt.
Endlich ist der Schandfleck weg!

Nachdem die Absperrung der Straße „Am Schlossgarten“ am Südflügel des noch bestehenden Stutttgarter Kopfbahnhofs abgeschlossen ist, wird nun der Südflügel abgerissen, Bäume gefällt und Stuttgart 21 (S21) zu Ende gebaut.
Das stimmt nicht!
Aus geheimen Quellen des Syntronischen Geheimdienstes wurde nun etwas sehr Eklatantes bekannt.
Insgeheim wird K21 – Kopfbahnhof 21 – gebaut!
Der neue Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Kretschmann, und der Verkehrsminister, Hermann, sind angetreten und wollten S21 verhindern und den bestehenden Kopfbahnhof renovieren (Projekt K21).
Der Volksentscheid hat gezeigt, dass gerade mal knapp zwanzig Prozent der wahlberechtigten Bürger Baden-Württembergs zur Urne gezogen sind, um S21 (irgendwie) zu verhindern.
Der Volksentscheid hat ergeben, dass S21 weiter gebaut wird.
Nun mussten die Grünen einlenken …
… aber nur vordergründig!
Insgeheim wird nämlich K21 gebaut und zwar unterirdisch, denn nur so ist zu erklären, dass der sog. Widerstand verebbt.
Während jeder glaubt, dass S21 gebaut wird, wird K21 gebaut, unterirdisch!
Wenn K21 fertig ist, wird er hochgehievt und kann dann in Betrieb genommen werden, ad hoc!
Vonwegen Volksentscheid, alles nur eine Verschwörung!

(ca. 5000 Jahre alte Fragmente von Wagenrädern, Federsee-Museum)
Zum Allgemeinwissen gehört es, dass das Rad vor knapp 5000 Jahren im Zweistromland – Mesopotamien – erfunden wurde.
Leider ist von dieser runden Holzscheibe nichts erhalten.
Am Federsee in Baden-Württemberg wurde eine kaputte, aber erhaltene Holzscheibe samt Achse gefunden, die ungefähr auf diese Zeit datiert ist.
Das Material dieses Rades, das aller Wahrscheinlichkeit nach von einem Streitwagen stammt, ist Eiche und Esche, wobei die Achse und das Rad mittels einer Schwalbenschwanzführung verbunden sind, also einer Befestigungsmethode, die noch heutzutage benutzt wird, weil sie sehr stabil ist.
Ungefähr zeitgleich wurde also das Rad unabhängig in Europa und Arabien
erfunden.
Der Federsee liegt, wie bereits oben erwähnt, in Baden-Württemberg.
Nun sollte niemanden mehr wundern, warum die „Sternstunde” des Automobils hier in Baden-Württemberg liegt!

Die „negative” Auszeichung „Spruch des Jahres” geht diesmal an den Oberbürgermeister von Tübingen, Boris Palmer.
Der egozentrisch-egomanische Hardcore-Stuttgart-21-Hasser hatte einen Ausfall seiner Beherrschung, nachdem am 27.11.2011 der Volksentscheid zugunsten von S21 ausfiel.
Boris Palmer ist ja bekannt für seine arroganten-selbsherrlichen Attacken auf Andersdenkende, wenn es um S21 geht.
Auch spart er nicht mit Denunziationen, Beleidigungen etc. sowie Zwischenrufen wie bei der Schlichtung.
Am 27.11.2011 sollte bekanntermaßen das Volk von Baden-Württemberg darüber entscheiden, ob das Land bei der Finanzierung von S21 aussteigen solle (sog. S21-Kündigungsgesetz).
Aufgerundet zwanzig Prozent sprachen sich dafür aus, dass Baden-Württemberg aussteigen solle, womit nur die reinen Stimmen „Ja zum Ausstieg” berechnet wurden.
Boris Palmer, der insbesondere meinte, der sich im Bereich Verkehr besser auskennen will als renommierte Unternehmen, die schon jahrzehntelang in dem Ressort erfolgreich tätig sind, wurde vor laufender Kamera im Südwestrundfunk (SWR) befragt.
Er versuchte sich herauszuwinden, wurde jedoch von einigen Zuschauern ausgebuht, weil sie sein falsches Spiel schon kannten oder es durchblickten.
Auch fiel das Wort „Lügenpack”, was S21-Gegner als Beleidgung gegen S21-Befürworter benutzen, in Palmers Richtung.
Palmer himself beleidigte die Dazwischenrufer als CDU-Pöbler und dergleichen, und hinter seiner bröckelnden Maske zeigte sich der wahre Palmer.

Rente mit 67 – seit dem 1. Januar 2012 ist sie nun in Kraft getreten.
Horst Seehofer krakeelt dagegen und meint, das müsse nicht sein und die Verschiebung des Renteneintrittsalters bringe nichts, sagte er.
Seit Anfang der 2000-er-Jahre ist bekannt, was durch Franz Müntefering durchgedrückt wurde, als die SPD und die CDU die Große Koalition bildeten.
Seltsamerweise hörte man vorher nichts von Horst Seehofer.
Als aufgeflogen war, dass Theodor zu Guttenberg seine Doktorarbeit plagiiert hatte, passierte erst nichts, aber dann auf einmal wurde reagiert mit fadenscheinigen Argumentationen, wie zuletzt sein selbstherrliches Buch „Vorerst gescheitert“.
Ebenso war es mit der Vorzeigefrau des EU-Parlamente, Silvana Koch-Mehrin!
Reaktionen, als alles schon erledigt war.
Noch-Bundespräsident Wulff hat seine Position als ehemaliger Landeschef von Niedersachsen (aus)genutzt, um an billige Kredite zu kommen.
Als alles schon herauskam, wurde von seinen Anwälten herausposaunt, dass die Kredite nun mit marktüblichen Zinssätze modifiziert wurden und nun alles „koscher“ sei.
In Stuttgart wurde seit knapp fünfzehn Jahren ein neuer Bahnhof konzipiert, die Planfeststellungen, Baugenehmigungen passierten alle Institutionen, Eingaben von Bürgern wurden berücksichtigt etc. Als jedoch die Bauarbeiten anfingen, schleicht noch ungefähr ein halbes Jahr ins Land, bis die Bahnhofsgegner laut werden und meinen, sie müssten den neuen Bahnhofsbau stoppen.
Was im Laufe der Randale um Stuttgart 21 (S21) passiert ist, dürfte zur Genüge bekannt sein!
Alles kommt zu spät!
Die Betroffenen – s.o. – scheinen aber erst zu reagieren, wenn etwas unumkehrbar ist.
So scheint, die „große Politik“ zu laufen.
Wenn Sie, lieber Leser, nun meinen, sie machten in ihrem Leben etwas falsch, sei Ihnen gesagt, sie machen alles richtig.
Sie haben es nämlich nicht nötig, sich zu profilieren, wenn es darum geht, etwas Unumkehrbares mitzutragen!
