NRW

Vor kurzem waren wir im Historischen Zentrum Wuppertal und im Engels-Haus.
Im Historischen Zentrum Wuppertal werden die Anfänge der (Früh-) Industrialisierung gezeigt, weswegen auch der Name „Zentrum für Früh-Industrialisierung” geläufig ist.
Der Feudalismus war am Ende und wurde stetig durch den Kapitalismus abgelöst.
Der auslösende Faktor wurden den Umschwung war die Erfindung der Dampfmaschine und deren Verwendung allen voran in der Textilindustrie.
Webereien waren der erste Zweig, der am meisten von der Industrialisierung geprägt war.
Das Wort „Manchester” für Cord stammt aus dieser Zeit, weil Cord-Hosen bzw. Cord in Manchester, England erfunden wurde.
Vielen wird bestimmt noch der nicht wirklich gut ausgesprochende Ausdruck „Mann-Schästa-Hose” in den Ohren klingen!
England war auch das Land, von dem die fortschreitende Industrialisierung ausging.
Im Historischen Zentrum Wuppertal kann man diese Anfänge anschauen.
Wie Seile und Garne hergestellt werden, konnte man sehen.
Wie gewebt wurde, wurde an einer manuellen Webmaschine gezeigt.
Die neueste Performance nennt sich „Lebensraum” / „Arbeitsraum”.
Auf zwei um neunzig Grad zueinander stehenden Leinwänden wird in einem dunklen Raum eine Weberei projiziert.
Die Performance zeigt die Arbeitsbedingungen, wie früher die Menschen gearbeitet haben.
Es ist kein Zufall gewesen, dass es in Wuppertal den ersten Gehörlosenverein gab.
Im Engels-Haus waren wir auch noch kurz.

Pinguin alias Michael – rechts, halb verdeckt von dem Mädchen – durfte am vorigen Freitag, den 15.4.2011, mit Königin Beatrix und Maxima sprechen.
Die Königsfamilie besuchte ein europäisches Business-Center in Herzogenrath bzw. ’s‑Hertogenrade.
Solche Begegnungen bleiben einem lange im Gedächtnis.

Vorigen Samstag, den 8. Januar 2011, waren wir am Haus der Geschichte in Bonn. Um 19 Uhr ist folgendes passiert.
Wir waren noch Eislaufen und gerade damit nahe dem Kunstmuseum fertig.
Neben dem Kunstmuseum, Kulturmeile Bonn, ist eine Eisbahn aufgebaut.
Vor dem Haus der Geschichte sahen wir Leute aufmarschieren, nicht viele, vielleicht zehn, zwölf. Sie waren „bewaffnet” mit grünen K21-Buttons und Trillerpfeifen.
Sie wollten den sog. Schwabenstreich machen, also in Bonn pfeifen, damit in Stuttgart der neue Tiefbahnhof nicht weitergebaut werden soll.
Die „Schwabenstreicher” wollten gerade loslegen.
Wir hatten das Videoequipment bei, weil wir ja in Bonn Videos aufgenommen hatten.

Leider funktioniert das Video nicht mehr, weil die „Schwabenstreicher” es auf YouTube wegen „Recht am eigenen Bild” haben löschen lassen.
„Meine Damen und Herren, hier versuchen sich in ein paar Sekunden ein paar Leute lächerlich zu machen, indem sie meinen, man könnte pfeifen, damit der Stuttgarter Bahnhof nicht zu Ende gebaut wird.”
Die „Schwabenstreicher” hielten inne.
Wir sprachen mehrmals das Gleiche in unsere „Flüstertüten”, die wir aus Postern zusammen gerollt hatten.
Anschließend holten die die Videokamera heraus und haben die Leute zum Interview aufgefordert.
- „Stuttgart 21 ist zu teuer.”
- „Stuttgart 21 wird nicht gebaut.”
- „Der Kopfbahnhof ist besser, billiger …”
Wenn wir die Argumente widerlegten oder hinterfragten, hatten wir nur heiße Luft in den Gesichtern.
Sie wollten die Fakten aus dem Schlichterspruch nicht anerkennen, sprachen von der „Prügelpolizei”, vom Diktator Mappus und vieles mehr
Ihr Realitätsverlust und / oder ihre Realitätsverweigerung wurde sichtbar.
Die Argumente waren nur stakkatohafte Parolen.
Wenn sie skandierten „Lügenpack!”, hielten wir sofort wieder mit den „Flüstertüten” dagegen.
„Die S21-Gegner stellen alle Fakten als Lügen dar. Bitte nicht ernstnehmen! Argumente haben sie nicht, nur nicht-beweisbare Parolen! Sie hängen einem Phantom nach!”
Die Passanten haben sich abgerollt vor Lachen, fanden die „Schwabenstreicher” komisch und hakten deren „Schwabenstreich” ab.
Die Passanten versuchten nämlich auch stellenweise mit ihnen zu reden, aber merkten sehr schnell, dass die Argumente für K21 nur die Negation von S21 waren und null und nichtig waren.
So kann es gehen!
Dann sind die „Schwabenstreicher” frustriert abgezogen!
Wir riefen hinterher: „So macht man keine Politik mit Abhauen!” und bekamen Applaus von den Passanten.
Wir sahen Stinkefinger von den „Schwabenstreichern”, hörten aber keine Trillerpfeifen mehr.
Wir diskutierten noch einige Zeit mit den Passanten und spürten, was das Volk wirklich über S21 denkt.

K21 ist und bleibt ein Phantom.
S21 wird zu Ende gebaut.

Nicht vergessen, was vor einem Jahr passiert ist!
Autounfälle passieren unter Alkoholeinfluss, obwohl der Fahrer gerne etwas anderes behauptet.
Aber es war ja alles angeblich nicht so schlimm!
Alkohol benebelt.
Kinder gehören zu ihrer Mutter.

Wir – Glühwürmchen und Herzbeben – kauften bei einem 1‑Euro-Laden (billige) Luftmatratzen, einen Blasebalg, und etwas Kleinkram ein.
„Viiieeerzeeehn Eeeuuurooo!” sagte Glühwürmchen mit gespielten Entsetzen langgezogen.
Die Kassiererin erklärte uns: „Überlegen Sie mal! Der Blasebalg fünf Euro und eine Matratze für drei Euro – Das sind alleine schon neun Euro.”
Wir schauten uns grinsend an und beteten insgeheim für die dummen Menschen. Es hatte aber nichts gebracht.
Als uns die Kassiererin das Wechselgeld zurückgab, setzt sich noch einen „mathematischen Absturz” drauf:
„Und drei Luftmatratzen zu drei Euro sind auch zehn Euro.”

Wir hatten ja am 6. September 2010 über das „Ohne-Worte-Syndrom” berichtet und dargestellt, wie arrogant, dumm und dreist Politiker und deren Vasallen sein können.
Es geht doch dreister und vor allem peinlicher!
Glühwürmchen alias Superfliege hatte ja einen Politiker ironisch gefragt, ob der Steuerzahler dessen Reise nach China bezahlen müsse, und wurde von dessen Mätresse Vasallin als dumm dargestellt, weil diese in ihrem arroganten Höhenflug schlicht davon überzeugt war, dem Pöbel „Wählervolk“ bräuchte man keine Rechenschaft abzulegen und dieser/s habe zu schweigen, weil die Europaabgeordneten schließlich eine hehre Mission verfolgten und Götter unantastbar seien.
Der Politiker löschte Beschwerden von Superfliege, anstatt sich zu äußern.
Irgendwann meldete sich seine Vasallin – die, die sich zu 99 Prozent unsichtbar macht – wieder zu Wort, indem sie Superfliege mal wieder einen Schwarzen Peter zuschob, indem sie dumm-dreist behauptete, sie habe Superfliege ein Diskussionsangebot gemacht, aber diese habe nicht reagiert.
Man kann auf nichts reagieren, wo nichts ist!
Superfliege verneinte, dass es so etwas (nicht) gegeben hätte, und setzte darunter: „Wie soll ich mit Ihnen diskutieren, wenn sie sich für mich unsichtbar machen?“
Anstatt zu antworten, passierte wieder das Althergebrachte.
Die Vasallin machte sich wieder unsichtbar für Superfliege und Syntronica alias Herzbeben.
Durch Freunde wurde uns bestätigt, dass andere Leute deren Kommentare etc. lesen können, nur eben wir nicht.
Der Hintergedanke der Mätresse Vasallin des Politikers ist klar.
Für welche, die nicht wissen, dass sie sich für uns unsichtbar – Wir können nichts von ihr sehen, aber alle anderen. – macht, sieht es natürlich so aus, als würde Superfliege nicht reagieren und nur irgendwas veröffentlichen, was zusammenhanglos ist.
Wir wissen aber, welches perfides Spiel hier abläuft!
Wir lassen nicht locker, dies aufzudecken!

Wir sind bekanntlich auch in sozialen Netzen, wie z.B. Facebook u.v.m., aktiv.
Dort diskutieren wir neben vielen anderen Themen auch politische.
Mit den meisten Politikern kann man allerdings nicht (wirklich) diskutieren.
Diese stellen sich selbst nur dar, schreiben, wie toll sie sind und dergleichen mehr. Also das gleiche wie draußen in der realen Welt.
Sie diskutieren nicht mit dem „Wählervolk”.
Nicht alles, was denen lieb ist, ist ihnen teurich…
Ein MdEP hatte davon geschrieben, dass er in China unterwegs gewesen sei.
Glühwürmchen alias Superfliege hatte ihn daraufhin gefragt, ob denn der Steuerzahler diese Reise habe bezahlen müssen.
Eine weibliche Person, die mit dem MdEP per „du” ist, klinkte sich ein und meinte, Glühwürmchen als dumm darstellen zu müssen. Weiterhin sagte sie, diese Frage wäre „keine Worte” wert, weil man so etwas nicht fragte.
Glühwürmchen blieb gelassen und hakte nach.
Die Bekannte von den MdEP ließ mit ihren Attacken nicht locker und machte weiter arrogante Höhenflüge à la „Wir hier oben haben den Durchblick und ihr da unten seid nur dumm. Deswegen beantworten keine dummen Fragen von Euch, sondern nur die, wie toll wir uns einsetzen für die Welt, die Ihr ja sowieso nicht versteht.”
Die Ohne-Worte-Kommentare waren Standard.
Angeblich schreibt man „… ohne Worte …” als Kommentar, wenn etwas nicht wert ist, darüber zu reden bzw. sich damit zu befassen.
Das wussten wir auch noch nicht, obwohl wir schon lange in Online-Foren, Communitys, Chats etc. unterwegs sind. Herzbeben alias Syntronica ist in den späten 1980-er-Jahren / frühen 1990-er-Jahren schon online gewesen, als es nur Bildschirmtext mit einer Übertragungsrate von fast Null gab. (Eine videotextähnliche BTX-Seite baute sich langsam Buchstabe für Buchstabe auf, die im Sekundentakt mehr wurden.)
Glühwürmchen fragte irgendwann, warum sie sich als dumm beleidigen lassen müsse und führte Beweise hierzu an und erntete eine kuriose Aktion der MdEP-Freundin.
Plötzlich waren deren Kommentare weg.
Auch ein Kommentar Glühwürmchens zur sog. Aktion „Rote Nasen” wurde gelöscht.
Glühwürmchen beschwerte sich daraufhin beim MdEP.
Eine Woche passierte nichts. Die MdEP-Freundin schien auch nicht mehr im sozialen Netzwerk Mitglied zu sein.
Alle Spuren schienen getilgt.
Syntronica fiel aber irgendwann auf, dass die MdEP-Freundin sporadisch wohl sichtbar und dann wieder unsichtbar war, denn ab und zu wurde sie in Kommentaren angesprochen bzw. auf sie verwiesen.
Dies machten wir publik und – Siehe da! – Glühwürmchen wurde hintenrum von der MdEP-Freundin per E‑Mail bedroht. Angeblich würde sie von Glühwürmchen und Herzbeben denunziert, und sie plane eine Klage.
Klar!
Wer die Kommentare von Glühwürmchen kennt, weiß, dass Glühwürmchen ihre Meinung vertreten kann, es aber nicht nötig hat, jemanden zu denunzieren.
Wir beobachteten weiter und uns fiel auf, dass die MdEP-Freundin sich sporadisch sichtbar machte, wenn sie antwortete, sich darauf sofort wieder unsichtbar machte.
Dadurch verschwinden auch ihre Beiträge und Kommentare, wodurch die Diskussionen stellenweise sehr entstellt sind.
Eine Zensur – Informationskontolle – findet allerdings nicht statt.
Man sagt nach außen hin, man sei offen für alles, zeigt sich sozialkompetent.
Wenn man aber etwas liest, was einem nicht passt, macht man erst arrogante Höhenflüge. Wenn man dann merkt, dass man den Gegner nicht so mundtot bekommen kann, zieht man sich in die Schmollecke zurück, beleidigt die Gegner, macht sich unsichtbar und bedroht die Gegner nicht öffentlich, sondern schickt ihnen E‑Mails.
Wir brauchen diese Person nur kurz ertragen, sie sich den ganzen Tag!


Du bist erkannt, Herr „Biedermann”!
Alkohol benebelt.
Kinder gehören zu ihrer Mutter.

Vor zwei Jahren gaben wir uns DAS Versprechen.


