NRW

Und der Mittwoch war ein Donnerstag.
Und der Montag ein Dienstag und alle Tage waren verlogen, weil sie keine Tage der Arbeit waren.
Zweifle nie an der Intelligenz Anderer!
Schon gar nicht an unserer!
Hochmut und Arroganz
zielen auf soziale Distanz.
Hochmut kommt vor dem Fall.
Altes Sprichwort, Quelle: Bibel, Spr 16,18

„Fang das Licht von einem Tag voll Sonnenschein!
Halt es fest, schließ es in deinem Herzen ein!“
(Karel Gott, tschechischer Sing-Sang-Philosoph)
Die Frage ist nur, ob das Licht als Funken im Oberstübchen landet.
Manche Leute des „realen Lebens“ wissen mehr über andere als über sich selbst.
So titulieren sich sich selbst als „Lebensberater“ bzw. Coaches und legen anderen dar, wie diese ihr Leben in den Griff bekommen soll(t)en, scheitern aber selbst an ihrem Leben.
Großartig angelegt „Programme der Lebenshilfe” als Allheilmittel der eigenen gescheiterten Existenz und Unfähigkeit, sich zu bewegen und über seinen eigenen Tellerrand zu schauen!
Bei den Gesprächen zwischen dem „Coach“ und den Probanden erzählt der Coach, wie sehr doch alles gut werden kann, wenn man nur dem Beispiel des Coaches folgt.
Dem Coach, der es im realen Leben zu nichts gebracht hat, außer dass er Coach ist!
Der Coach selbst träumt von seinem besseren Leben und meint dadurch, dass er Coach ist, Ablass für seine Sünden der Unbeweglichkeit leisten zu können, ohne dass er aber über sich selbst nachdenkt.
Er verlangt von den Probanden Veränderung, schafft aber nicht ein Tickelchen Veränderung in seinem ihn unglücklich machenden Leben zu bewegen.
„Ich habe es auch geschafft“, sagt er es, „ich bin Coach.“
Aber was hat er geschafft?
Nichts!
Er hat nicht mal seine eigenen Programme gelebt, erdreistet sich aber anderen aus seiner Erfahrung heraus ans Herz legen zu wollen, wie man sich verändern kann.
Man mixt esoterische Elemente – Religion ist nichts anderes als Esoterik. – mit seiner verkorksten Weltansicht des „Panta rei – ich aber nicht.“ und versucht so, das Licht zu erhellen.
Doch aus vom Licht bliebt nicht mal ein Funken übrig!
Früher war einiges einfacher, so zum Beispiel auch Adressangaben.
Das Klinikum der Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule zu Aachen hatte im Jahre 1989 folgende Adrressangabe auf Geschäftsbriefen.

Sie gaben zu, dass sie keine Hausnummer hatten.

Dunkle Wolken ziehen über den Horizont des Vertrauen.
Es gibt einige Grundweisheiten …
- Man belügt nicht die, die einem vertrauen.
- Man sagt nicht, man sei nicht da und läuft vor dem Fenster der Nachbar herum.
- Lügen haben kurze Beine.
- Nette Leute können auch auf einmal nicht mehr nett zu einem sein.
- Narben der Enttäuschung heilen nicht so schnell.
- Lügen achlos ausgesprochen hat manchen schon das Herz gebrochen.
- Enttäuschung und Lügen reißen Löcher in die Herzen derer, die vertrauen.
Aber nun kommt definitiv der Herbst, verpflichtend, ohne Wenn und Aber!

Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht, denn alles, was entsteht,
ist wert, daß es zugrunde geht;
Drum besser wär’s, daß nichts entstünde.
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz, das Böse nennt,
mein eigentliches Element.

„Nein, nein, nein!“, hörte man irgendwann von der FDP – und von der SPD auch -, als es um Verhandlungen bezüglich einer sog. Ampel-Koalition – SPD (rot), FDP (gelb) und Grüne – in Nordrhein-Westfalen ging.
Das war auch heftigst durch die Medien gegangen.
FDP und SPD wollten auf keinen Fall koalieren, vor allem die FDP nicht mit den Grünen.
Deswegen dauert die Regierungsbildung in NRW ja schon solange an.
Man kann sich nicht einigen – will vielleicht auch gar nicht.
Wir erinnern uns kurz.
Die SPD hat zig Jahre NRW heruntergewirtschaftet.
2005 konnte dann die CDU die Wähler überzeugen, sie holte NRW aus der Krise, mit dem Versprechen sofort.
So kam die CDU 2005 an die Regierung.
Zu erwarten war, dass eine CDU-geführte Regierung NRW auch nicht aus dem Schlamassel holen konnte, zumindest nicht innerhalb einer Legislaturperiode (von fünf Jahren).
Dies nutzte die neue SPD-Kandidatin Kraft aus, indem sie entgegen jedes Realitätsdenken die Wähler dazu brachte, zu glauben, die CDU habe die ganze Misere verursacht.
Da es sich ja mit leerem Kopf so gut nickt, nickte das nordrhein-westfälische Wahlvolk in Richtung der SPD und so wurde die SPD wieder stärkste Kraft.
Seitdem geht es rund im Koalitionspoker.
Die FDP heult hier, die Grünen kreischen dort, die SPD schüttet ihren Sermon gegen alle aus.
Für die Grünen und die SPD war es wichtiger mit den Linken während eines Koalitionsspitzengesprächs über die DDR zu reden als über NRW-Landespolitik.
Irgendwann hatte dann die SPD genug von ihrem eigenen Gequake und haute erstmal auf alle – insbesondere den Linken – ein und erwägte schon eine „große Koalition“ mit der verhassten CDU, die natürlich bereitwillig „Ja!” signalisierte.
Nun meldet sich die FDP wieder zu Wort, allen voran „Et Guido“ Westerwelle. Er gab grünes Licht für eine Ampel-Koalition, und alle toten Fische der FDP schwimmen schön mit dem Strom.
Das Verhalten der FDP hat nichts mit Politik zu tun, sondern es sind reine Machtspielchen.
Hauptsache ein Pöstchen hier, ein Pöstchen da …

Nur zur Erinnerung!
Als wir in uns in Köln auf der Domplatte aufhielten, waren dort auch einige Mönche, die sich dort den Kölner Dom anschauten.

Diese waren vornehmlich damit beschäftigt, sich die Figuren und ähnliches am Dom anzuschauen.

Für die Bettlerin, die neben der Tor des Domes saß, interessierten sie sich allerdings nicht.
So viel zu christlichen Nächstenliebe und man solle für arme Menschen spenden …

Lieber dumm gelaufen als betrunken gefahren!
Alkohol benebelt.
Kinder gehören zu ihrer Mutter.
