Stuttgart

Um am 27. November beim Volksentscheid für Stuttgart 21 – S21 – zu stimmen, muss man
„N E I N zum Kündigungsgesetz”
sagen.
Bitte nicht vergessen!
Die Informationsseite der „Interessengemeinschaft Bürger für Baden-Württemberg”
zum „Kündigungsgesetz”

Am 30.9.2010 wurden im Zuge des Projekts Stuttgart 21 – S21 – die ersten Bäume im Schlossgarten nahe dem noch bestehenden Südflügel des Bahnhofs gefällt.
Während des Tages fanden Demonstrationen der sog. Parkschützer und ähnlichen S21-Gegner statt.
Vonseiten der Demonstranten eskalierte es und die Polizei war gezwungen Wasserwerfer einzusetzen, um die Lage in den Griff zu bekommen.
Im Verlauf dieser „Auseinandersetzungen“ gab es auf beiden Seiten – den teilweise gewaltbereiten und ‑tätigen Demonstranten und der Polizei – Verletzte.
Die S21-Gegner stilisieren diesen Tag ja gern als „Schwarzen Donnerstag“ hoch und feiern ihn in revolutionärer Andacht.
Die Verletzten kann niemand verhehlen und so etwas sollte sich nicht wiederholen.
Die S21-Gegner sehen ja die Polizei als Schuldigen in der Eskalation, und stilisieren jede einzelne „Tat der Staatsgewalt gegen das Volk“ zu einer schwarzen Fackel am dunklen Firmament hoch.
Wir haben die Abläufe am besagten Tag wie viele andere anders in Erinnerung als die S21-Gegner es uns gerne wahrmachen wollen.
Die S21-Gegnerschaft – allen voran die sog. Parkschützer – sind nämlich nicht schuldlos an der Eskalation der Ereignisse.
Folgendes sollte jeder vor seinem inneren Auge reflektieren.
Es war eine Demonstration von Schülern durch die Stadt geplant, allerdings nicht für den besagten Tag.
Diese Schülerdemo(nstration) wurde nämlich an dem Tag, an dem das Datum für die geplante Baumfällung veröffentlicht wurde, auf besagtem Donnerstag verlegt.
Die Schülerdemo sollte immer noch durch die Stadt führen.
An besagtem Tage wurde die Demo allerdings umgeleitet in den Schlossgarten, obwohl die Route schon länger feststand und genehmigt war.
Warum schritten die Lehrer nicht ein, als die Route – ad hoc (?) – verändert wurde?
Ein weiteres Faktum ist, dass viele von den Schülern, die an der Demo teilnahmen, für diesen Tag von den Eltern als krankgemeldet wurden.
Warum nehmen kranke Schüler an einer Demo teil?
Woher hatten die Schüler, die angeblich „völlig unbeabsichtigt“ in den Schlossgarten gelangten, plötzlich große gelbe Anti-S21-Poster?
Wie gelangten völlig unschuldige Schüler durch die Masse der „großen Demonstration“ der S21-Gegner und konnten Polizeifahrzeuge besetzen?
Warum ist wieder kein Lehrer und keiner von den Verantwortlichen eingeschritten und hat versucht, die Schüler aus dem „Gefahrenbereich“ in einen neutralen zu drängen oder zumindest dazu zu bewegen?
Warum hat niemand von den Lehrern, den Eltern oder den Verantwortlichen versucht, zu befrieden?
Des weiteren muss man nicht nur über die Schülerdemo nachdenken, sondern sollte sich auf noch vertiefend andere „Kuriositäten“ vor Augen halten.
Unter den Teilnehmern der „großen Demonstration“ sah man unzählige Familien und auch einzelne Mütter mit kleinen Kindern.
Auch wurden viele Kinder mit z.T. schweren Behinderungen gesehen, die neben ihren Eltern standen.
Was haben Kinder noch auf einer eskalierten Demo zu suchen?
Was haben Kinder auf einer Demonstration zu suchen?
Die Antwort zeigt uns ein Aufruf von vorigem Jahr auf der Webseite der sog. Parkschützer.
Dort wurde neben dem Demo-Aufruf auch gesagt, man solle möglichst Kinder mitbringen bzw. mitnehmen, „damit die Polizei nichts macht.“
Wenn man nun die Taktik der Schuld-von-sich-Weisung in Hinblick auf den sog. „Grünen Montag“ reflektiert, sieht man, ohne lange nachzudenken, dass die S21-Gegner nicht bereit sind, eigene Fehler einzugestehen.
Am sog. „Grünen Montag“ – 21.6.2011 – haben nach der sog. Montagsdemo Personen die Absperrgitter zum Grundwassermanagement eingerissen und einen Schaden an Rohren und technischem Gerät von ca. 1.5 Millionen Euro verursacht.
Die Schuld schoben die Randalierer der Polizei in die Schuhe, in dem sie sagten: „Es wäre nichts passiert, wenn die Polizei das Grundwassermanagement vernünftig bewacht hätte.“
In diesem Kontext betrachtet wundert es niemandem mehr, dass am sog. „Grünen Montag“ auch Kinder auf dem Gelände gesehen wurden, die „in ausgelassener Feierabendstimmung“ – Original-Ton der sog. Parkschützer – Verwüstungen betrieben.
Die Schuldzuweisung der S21-Gegner an die von ihnen deklarierten „Prügel-Polizei“ vom sog. „Schwarzen Donnerstag“ ist ebenso aus der Luft gegriffen, wie die permanente eigene Gewaltfreiheit in Angesicht von Zerstörungen bzw. Sachbschädigungen zu nennen, anstatt sich von den Randalieren zu distanzieren.
Am „Grünen Montag“ wurden Polizisten von den Randalieren verletzt.
In naher Vergangenheit skandierten Teilnehmer der sog. Montagdemo Parolen gegen die Staatsanwalt als „Sklaven der Bahn“ u.s.w. während sie zum x‑ten Mal nach dem offiziellen Ende der Demos unangemeldet mit – je nach Tag 200 bis 700 – Personen umherzogen, stellenweise den Verkehr stark behinderten und auch auf Zivilpolizisten losgingen, welche sich aber retten konnten.
Der „Schwarze Donnerstag“ war vom harten Kern der S21-Gegnerschaft geplant und die Eskalation wurde ebenso geplant.
Wie sagte der Ober-„Parkschützer” zu den Ereignissen des sog. „Schwarzen Donnerstag”?
„Solche Bilder brauchen wir.”
Die Fragen, die noch nicht gelöst sind, sprechen eine deutliche Sprache.
Wenn eine Person, die mehrmals aufgefordert wurde, an die Seite zu gehen, ihr Augenlicht so gut wie verlor, so kann man nicht der Polizei die Schuld in die Schuhe schieben.
Die Polizei ist kein Terrorverein, wie vor allem der harten S21-Gegner-Kern es darzustellen versucht.
Wer nun behauptet, einen „Mahntag” zum sog. „Schwarzen Donnerstag“ durchführen zu müssen bzw. auch noch daran und / oder an der „Mahn-Demonstration” – so called „Schweigemarsch” – teilnehmen zu müssen, hat die Wahrheit nie erkannt und bewegt sich nicht in ihr.

Heute wurde – initiiert durch die Grünen und SPD – die Landesverfassung zu Grabe getragen.
Durch ein äußerst fragwürdiges „Kündigungsgesetz” sollte der Anteil des Landes Baden-Württemberg an Stuttgart 21 – S21 - gekündigt werden.
Da das „Gesetz” nur den Zweck hatte, nicht genehmigt zu werden, um einen ebenso zweifelhaften Volksentscheid über die Landesbeteiligung zu initiieren, gehen die Mehrheit der Einwohner des Landes davon aus, dass die neue grün-rote Regierung die Verfassung zu Grabe getragen hat.
Armes Baden-Württemberg!
Weiterführendes Dokument zur Sitzung des Landtags
Das sog. „Kündigungsgesetz”, wie die Grünen und die SPD es sich vorgestellt haben
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Um Stuttgart 21 – S21 – ranken sich ja bekanntermaßen Gerüchte um Gerüchte.
Das, was die S21-Gegner als „Wahrheit“ gegen S21 proklamieren, ist nur, was man lapidar als „Tagessau“ bezeichnet.
Dies soll aussagen, dass jeden Tag eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird, dann aber doch nicht geschlachtet wird.
Eine „Tagessau“ war zum Beispiel, die Parole, die Landesregierung und die Bahn hätten betrogen, was die Kosten zu S21 anginge.
Dies wurde immer und immer wieder durch die Gegner wiederholt.
Am Ende stellte sich heraus, dass sich der Verdacht nicht bestätigt hatte.
Goethe sagte: „Gegner glauben uns zu widerlegen, wenn sie ihre Meinung wiederholen und auf die unsrige nicht achten.“, was man direkt auf die S21-Gegner übertragen kann.
Neulich unterhielt ich mich mit mehreren Leuten.
Wie es eigentlich immer ist momentan in Schwaben, kommt man irgendwann auf das leidige Thema S21 zu sprechen.
Zwei Frauen, die früher in Stuttgart gewohnt hatten, äußerten sich sehr negativ über die S21-Gegner und kritisierten sehr scharf die Störung der Eröffnung des Weindorfs Stuttgart.
Oberbürgermeister Schuster wurde durch die S21-Gegner mit lauter Trillerpfeifen- und Parolen-Skandier-Randale empfangen und die Eröffnung des Weindorfs verzögerte sich.
Man munkelt auch, es seien Blumentöpfe in Schusters Richtung geflogen.
Die Frauen empfanden dies als unerträglich und sagten, was jeder denkt, nämlich dass die S21-Gegner – auch Keintologen genannt – keinen Anstand hätten und jedes und alles missbrauchten, um ihre „Ansichten“ kundzutun.
Die beiden Frauen erzählten mir, wie viele Rentner, die in deren Alter sind, meinen, sie müssten sich nun gegen das durch alle Instanzen legitimierte Projekt S21 stellen.
Diese – wie sie sagten – „renitenten Rentner” regten sich über Seilschaften auf.
Die beiden Frauen kennten aber einige von den „renitenten Rentnern“, die wohlhabend sind. Diese seien durch das Benutzen eben dieser nun kritisierten Seilschaften erst nach oben gekommen und hätten mit Hilfe dieser Seilschaften Karriere gemacht und viele Geschäfte getätigt.
Diese Seilschaften hätten viele auch benutzt, um wieder hochzukommen, wenn ihre Existenz bzw. die Existenz deren Unternehmen bedroht gewesen sei.
Nun wären die „renitenten Rentner“ gerade die „richtigen“, um sich über Seilschaften aufzuregen.
Sie erzählten mir auch – was mir aber schon lange bekannt ist -, dass die gleichen Seilschaften auch von vielen der S21-Gegner benutzt würden.
Es gibt Seilschaften unter den sog. „Gruppen“ der S21-Gegnerschaft, die sehr gut „vernetzt“ sind, andererseits nutzen die sog. „Gruppen“ aber auch die Seilschaften der „renitenten Rentner“. Die „renitenten Rentner“ verfügen nämlich immer noch über gute „Connections“, die sie ausnutzen.
Dies ist mal wieder ein Beispiel dafür, wie die S21-Gegner in der internen Methodik nicht anders sind, als die, die sie kritisieren.
Sie versuchen zwar, dies zu kaschieren, doch irgendwann kommt alles raus.
Die Wahrheit zählt nicht, nur die Ideologie!
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Moderne Zeiten,
endlich hat Baden-Württemberg und insbesondere auch Stuttgart hier den Anschluss gefunden.
Es werden Autos angezündet, es wird demonstriert und randaliert.
Es wird wild in Parks gecampt, Abfall und Unrat liegen gelassen oder einfach weg geworfen.
Es werden Gebäude besetzt und es werden sich Schlachten mit den Ordnungshütern geliefert.
Man spricht über uns – bundesweit und darüber hinaus, wir kommen in den Nachrichten, wir sind globalisiert!
Allerdings hat es mir hier vorher besser gefallen, Ihnen auch?

Nassgeschwitzt wälzt er sich von links nach rechts in seinem Bett.
Der Stresstest war so super verlaufen und nun das …
Stuttgart 21 (s21) wurde gestoppt.
Kopfbahnhof 21 (K21) muss gebaut werden.
Welch Graus, welch Graus!
Warum nur, warum nur?
Das Feindbild, das Feindbild … Wo ist es nun?
Der VerkehrTminister weiß nicht mehr, was er tun soll.
Er war immer ein Dagegen-Bürger und was nun?
Nun ist eingetreten, wogegen er war, wogegen er gekämpft hat!
S21 wird nicht gebaut, auch nicht der Kombibahnhof!
Erstmal so tun, als jubiliere man mit den fünf S21-Gegnern, die sich als Mehrheit des Volkes feierten.
Er hätte jubeln sollen, der VerkehrTminister, aber er kann es nicht.
Jetzt hat er nichts mehr, wogegen er sein kann.
Atomwende – kommt!
Umweltschonende Autos – kommen!
S21 – kommt nicht!
Kombibahnhof – kommt nicht!
K21 – muss nun kommen!
War er nicht der VerkehrTminster auf Abruf?
Ja! Das ist es.
Er kündigt seinen Posten und gibt ihn an andere, denn er will kein Dafür-Bürger sein.
Tage später, nachdem dem „Volk” verlautbart wurde, dass S21 gestoppt und K21 wohl aber übel gebaut werden muss, sieht man einen ehemaligen VerkehrTminister ein Zelt im Schlossgarten aufbauen.
Neben ihm stehen fünf Traktoren, von fünf Bauern, die sich finden ließen und gegen K21 bzw. für S21 sind.
Neben dem Zelt und auf den Traktoren stehen Schilder.
„Wir sind das Volk – Kein K21”
Dann wacht er schweißgebadet auf.

Die Stuttgart-21-Gegner haben es nicht leicht oder wollen es sich selbst schwermachen.
Genaues weiß man nicht …
Die S21-Gegner verbreiten ja permanent Lügen und schüren Angst, was S21 angeht.
Dabei spielt die Wahrheit bekanntermaßen eine untergeordnete Rolle, denn wer die „Weltrevolution“ will, kann sich ja mit Kinkerlitzchen wie die Wahrheit nicht herumschlagen.
Die gesellschaftliche Zukunft ist eigentlich determiniert, aber anstatt einfach abzuwarten, bis der Sozialismus bzw. Kommunismus kommt, kann man schon mal Krawall machen.
Ausgehend von der Argumentenlosigkeit des sog. Widerstands, wobei dies (nicht) nur für S21 gilt, muss man ja neue Lügen erfinden, um alte zu stützen oder um alte, die widerlegt sind, zu übertünchen bzw. davon abzulenken.
Das „Volk“ ist ja, entgegen den Glauben der Rädelsführer der S21-Gegnerschaft, nicht blöd und durchschaut die Lügen und Falschdarstellungen und bildet sich die eigene Meinung zu S21, und die ist nun mal so, dass die große Mehrheit der „Bevölkerung“ für S21 ist.
Die Bahn baut, weil sie das Baurecht hat und das Projekt S21 durch alle Instanzen sowie auch durch den Stresstest legitimiert ist.
Eine Handvoll Zukunftsverweigerer meint allerdings, die Bahn sei dumm und ließe sich durch sie vorführen.
Die Unzufriedenheit, entstanden aus dem „Widerstand”, der nichts brachte und nichts bringt, ist es am „Grünen Montag“ ausgeufert und die aufgehetzte Horde Wutbürger hat Randale am Grundwassermanagement gemacht, Polizisten verletzt und einen Sachschaden von ca. 1.5 Millionen Euro verursacht.
Als die S21-Befürworter am Bauzaun am Nordausgang des Hauptbahnhofs Stuttgarts Protestposter aufhingen und die S21-Gegner diese dann abrissen, sah man, dass die Wutbürger nichts zulassen, was ihnen nicht genehm ist und ihrem eigenen Weltbild entgegensteht.
Nun kamen Details über den von der Bahn bestandenen Stresstest ans Tageslicht.
Wie schon bei der Sache um den „Grünen Montag“, schlugen die S21-Gegner auf die Medien ein, die ja alle angeblich nur gekauft seien, manipuliert und nach der Pfeife der Bahn tanzten.
Es gab Aufrufe, Zeitungen und Magazine, die angeblich die „Unwahrheit” – wobei „Unwahrheit” bedeutet, die objektive Realität darzustellen und nicht die subjektive (also die Lügen der S21-Gegner), also die, die S21-Gegner gerne hätten – schrieben, massiv zu boykottieren.
Diese Aufrufe hätte man mit den Aufrufen Anfang des 20. Jahrhunderts vergleichen können, als ganze Volksgruppen deklassiert wurden.
Auch Nazi-Vergleiche gab es massenweise von der S21-Gegnerschaft in Richtung der Bahn und der „alten“ Regierung von Baden-Württemberg sowie der Bundesregierung und eigentlich in Richtung aller, die positiv zu S21 stehen.
Dann platzte eine angebliche Bombe über die Finanzierungspfuscherei der Bahn zu S21.
Die Medien wurden gelobt.
Danach wurde ein Eilantrag des BUND für einen Bau- und Vergabestopp gekippt.
Die Medien wurden in Grund und Boden diffamiert, weil sie darüber berichteten.
Dann redete der VerkehrTminister wieder über einen zusammennphantasierten Baustopp der Bahn, den es nie gab und geben wird.
Nun warfen sich die S21-Gegner plötzlich wie hungrige Hyänen auf diese Berichte.
Dabei spielte auch keine Rolle, ob sie von den Medien verteilt wurde, die vorher gebrandmarkt wurden.
Diese Berichte stimmten und sagten plötzlich die „Wahrheit”, die subjektive – die den S21-Gegnern genehme – wohlgemerkt!
Danach plötzlich doch wieder nicht!
Nach dem bestandenen Stresstest liefen die S21-Gegner wieder wie wild herum und skandierten die Mär von den gekauften Medien.
Als Heiner Geissler – aus welcher Anbahnung auch immer – ein bereits 1998 abgelehntes Projekt „SK22”, einen Kombi-Bahnhof aus Tief- und Kopfbahnhof vorschlug, war es wieder toll für die S21-Gegner, weil kurz die Medien SK22 lobten.
Als dann ans Tageslicht kam, dass diese Idee nichts taugte, waren die Medien wieder das Böse.
Wir sehen also, dass die S21-Gegnerschaft sich an jeden noch so kleinen Strohhalm klammert, auch wenn sie dafür innerhalb kürzester Zeit ihre Meinung radikal ändern muss.
Sie können sich allerdings so wenden und winden, wie sie wollen …

Es liegt auf der Hand, Stuttgart 21 wird (zu Ende) gebaut.

Wir hatten ja vor kurzem über „ ‚Respekt’ von der anderen Seite” berichtet und kundgetan, dass wir dies unterstützten, es aber kritisch beobachteten.
Leider hat sich herausgestellt, dass das kritische Beobachten besser als das opportune Miteinfallen in den Respekt-Hype war.
Der „Respekt von der anderen Seite” ist bzw. war eine Farce.
Wie wir schon vermutet hatten, ging es nur darum, dass die Stuttgart-21-Befürworter angehalten wurden, „Respekt” gegenüber den S21-Gegnern zu üben.
Freunde berichteten uns, dass über uns – wie üblich – dumme Sprüche gemacht wurden, wir denunziert wurden, aber die Initiatorin von „Respekt von der anderen Seite” darauf nicht einging, aber S21-Befürworter, wenn sie (vermeintlich) unsachlich diskutierten, auf ihre „nicht angebrachte” Argumentation hinwies.
Die Initiatorin sponn auch munter weiter ihre Verschwörungstheorien und durfte auch weiterhin die ehemalige Regierung von Baden-Württemberg, die Polizei und sämtliche S21-Befürworter als „Lügenpack” bezeichnen oder behaupten, man sage nicht die Wahrheit, vertusche etwas etc.
Das ist ja in ihren Augen nicht schlimm, weil es ja „stimmt”.
S21-Befürworter, die ihr Wort erhoben, wurde als „niveaulos” bezeichnet, wobei die Initiatorin den Maßstab für das Niveau selbst festlegte.
Wir hatten mit „Respekt von der anderen Seite” genauso kooperiert wie mit „Respekt 21”, doch wir wurden hinter unserem Rücken und wahrscheinlich die anderen S21-Befürworter hinten deren Rücken vorgeführt.
Die Sache „Respekt von der anderen Seite” der S21-Gegnerin hat sich leider als Respektlosigkeit den S21-Befürwortern gegenüber erwiesen und wird von uns wegen der Bigotterie und Heuchelei nicht mehr weiterverfolgt.

Ab dieser Woche gehen die Arbeiten an Stuttgart 21 – S21 – endlich verstärkt voran.
Dies wurde auch langsam Zeit!
Durch das maximale Entgegenkommen der Deutschen Bahn AG in Richtung der krakeelenden Keintologen bzw. S21-Gegner, die weit weg von der objektiven Realität sind, musste auch mal Schluss sein.
Nach der Präsentation des Stresstest für S21 war auch noch den letzten Skeptikern klar, dass S21 alle Voraussetzungen an einen modernen und zukunftsweisenden Bahnhof erfüllt.
Die Stimmung hatte sich gedreht seitdem.

Die Keintologen – permanent wie im religiösen Wahn laut „Kein S21″ gegen jede Logik skandierend – verharren weiterhin auf ihrer Scholle und reden sich weiterhin die Welt schön, demonstrieren, blockieren, nötigen und sagen von sich, das sei moralisch-ethisch und freiheitlich-demokratisch legitimiert durch das Grundgesetz.
Doch nicht nur unter sich bleibend und alles um sich herum ignorierend, veröffentlichen sie in Internet – in Foren, Gruppen, Sparks, Blogs, Gemeinschaften etc. – weiterhin längst widerlegte Fakten oder erlogene und erstunkene „Tatsachen” wie das Möchtegern-Finanzierungslügen-Video, die Ausstiegslüge und dergleichen oder verbreiten sonstigen Unsinn wie u.a. manipulierte Bilder.
Ebenfalls scheint es schon zum „schlechten Ton” bei den Keintologen zu gehören, morgens die Arbeiter, die in das Bahnhofs- und Grundwassermanagementgelände einfahren wollen, zu blockieren.
Dabei wird natürlich von den sog. Volkreportern – die übrigens keine Konzessionen haben und auch keine Presseausweise besitzen, ihre Tätigkeit aber mit Artikel 9, Grundgesetz, „schlechtfertigen” – alles haargenau gefilmt und fotographiert.
Das Gefilmte geht dann live ins Internet, damit auch die Schreibtischtäter, die nur vorgeben aus Stuttgart und Umgebung zu kommen, so tun können, als seien sie live involviert.
Dabei nehmen die „Volksreporter” es mit dem Recht am eigenen Bild nicht genau, denn da sie ja die „Wahrheit” schlechthin verkünden und immer Recht haben und im Recht sind, dürfen sie auch Personen filmen und onnline stellen, die sich explizit dagegen aussprechen.
Mindestens einer von den Berufsdemonstranten und renitenten Blockierern schreibt dann über jedes sog. Blockade-Frühstück einen Bericht und lobt sich und seine „Freunde” dabei in den Himmel, den er nie erblicken wird, wobei die Polizei und die Arbeiter schlecht wegkommen.
Da sie ja nicht damit klarkommen, wie die Realität die Demokratie und Freiheit funktioniert, sind die S21-Befürworter weiterhin die „Böse”, weil sie ja die semipermeable Weltblase der Keintologen zerstören wollen.
So wird auch wieder vermehrt behauptet, die „gewalttätigen S21-Befürworter” hätten die Poster am Bauzaun zerstört.
Der geistige Tiefflieger bzw. geistige Absturz des Tages war, dass ein S21-Gegner in seinem dogmatischen Wahn die S21-Befürworter als Nazis bzw. Faschisten bezeichnete.
Als Beweis führte er etwas an, was man sich auf der Zunge zergehen lassen muss.
„Die Pro’ler machen aggressive Stimmung gegen die Bewohner der Zeltstadt im Schlossgarten und wollen Obdachlose aus den Schlossgarten deportieren lassen.
Die Pro’ler sind eindeutig Nazis.”
Diese Person machte ihre abstruse „These” noch an einer anderen „Tatsache” fest.
Das Logo der „Interessengemeinschaft Bürger für Stuttgart 21″ enthalte Schwarz, Rot und Weiß.
Dies seien die Reichskriegsfarben gewesen, was seine These belege.
Nein, man muss dieser hanebüchenen „Beweiskette” nicht folgen können.
Man könnte noch vieles darlegen, was die Keintologen alias S21-Gegner tun, um sich selbt reinzuwaschen und sich selbst als „Helden” zu feiern, doch es wird irgendwann langweilig, weil die Methodiken der Keintologen immer und immer wieder die gleichen sind.
Fakt ist, dass S21 zu Ende gebaut wird.
Diese Woche werden Arbeiten und Vorbereitungen für die Verlegung der Rohre für das Grundwassermanagement durchgeführt.
Noch im Herbst soll „SlumCity”, das wilde Zeltlager im Schlossgarten, geräumt werden.
Stuttgart 21 wird zu Ende gebaut!

Am morgigen Montag, 8.8.2011, sollen Bauarbeiten bezüglich Stuttgart 21 (S21) wieder in großem Stil aufgenommen werden.
Die S21-Gegner rufen wieder zu „friedlichem Widerstand” bzw. „zivilem Ungehorsam” auf.
Dieser Möchtegern-Widerstand wird wie alles von deren Seite scheitern.
Um die Bevölkerung zu täuschen, wird ja mal wieder gelogen, was das Zeug hält.
Die Grünen, die knapp ein Viertel der Wählerstimmen auf sich vereinen konnten, sind die einzigen, die gegen S21 sind.
Deren Anhänger bzw. Sympathisanten versuchen ja permanent auf die SPD, die mit in der Regierung sitzt, dazu zu bekommen, sich auch gegen S21 zu stellen.
Den sog. Parkschützern ist jedes Mittel recht, um die SPD dazu bringen zu wollen, dass diese auf deren Seite kommt.
So wird vorgetäuscht, SPD-Mitglieder seien auf der sog. Montagsdemo zu finden.

(gefunden auf der „Parkschützer”-Webseite)
BITTE MORGEN WIEDER KREATIV VIELE SPD FAHNEN; TRANSPARENTE; MOTIVE; SPRÜCHE MIT BRINGEN!
EGAL OB MITGLIED ODER EHMALIGER SYMPATISANT ODER SOLIDARISCH FÜR DIE GENOSSEN DIE IMMER NOCH IN DER SPD AUSHALTEN!
Die sog. Parkschützer – wohl eher Gleisschützer – belügen also ganz offen die Bevölkerung, indem sie mit SPD-Fahnen aufkreuzen und so tun, als wären SPD-Mitglieder auch gegen S21.
Man erinnere sich kurz daran, dass die sog. Parkschützer der Bahn, der Regierung und den S21-Befürwortern sowie allen, die nicht gegen S21 sind ununterbrochen vorwerfen, sie lögen und täuschten die Bevölkerung.
Was ist das nun, was bei denen auf der Webseite steht?
Die Wahrheit zählt nicht, nur die Ideologie!