Stuttgart
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Bei der gestrigen – Montag, 20.6.2011 – Demonstration gegen Stuttgart 21 (S21) ist es zu schweren Ausschreitungen gekommen.
Radikale von den S21-Gegnern haben den Bauzaun am Grundwassermanagement nahe dem Südflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofs zerstört und umgerissen.
Danach setzten sie ihren Marsch fort und zerstörten Rohre, die bezüglich des Grundwassermanagements verbaut und verlegt werden sollten und haben Baumaschinen und anderes technisches Gerät zerstört.
In Tanks von Baumaschinen und LKW wurde Zucker und Sand gekippt.
Es entstand ein Sachschaden von mindestens einer Million Euro.
Auch wurde eine „Knallbombe” gezündet und acht Polizisten erlitten ein Knalltrauma.
Ein Krimimalpolizist incognito – Zivilfahnder – ist schwer verletzt worden, nachdem er „enttarnt” wurde.
Mitglieder der „Interessengemeinschaft für Stuttgart 21″ waren noch am Abend vor Ort und konnten sich ein Bild der Zerstörung machen.
Diese wurden von den Agressoren der S21-Gegnerschaft attackiert und konnten abwenden, verprügelt zu werden.
Laut S21-Gegner sei eine große Verschwörung gegen diese im Gange.
Die Polizei hätte Agents Provocateurs geschickt, um die Masse aufzuheizen und gleichzeitig hätten die Polizisten extra die Baustelle am Grundwassermanagement nicht geschützt und so provoziert, dass diese gestürmt worden sei.
Die Methoden, die die S21-Gegner benutzt hätten, seien ja nicht aufsinnnserregend und schlimm gewesen, sondern vollkommen legitim für eine „Demonstration”.
Um eine Demonstration handelte es sich am Montag definitiv nicht, sondern es war eine vorbereitete Sachbeschädigungsaktion.
Ausgehend von den Statements mancher S21-Gegner bezüglich der anstehenden Demonstration am Abend war die Aktion von langer Hand vorbereitet.
Ab dem späten Morgen wurden bei der sog. Blockade der Baustelle des Grundwassermanagements schon „Ratschläge” gegeben, was man tun solle, wenn die Polizisten, die die Einfahrt zur Baustelle zu räumen hätten, weil sich dort wieder eine Handvoll „Demonstranten” aufhielt, „ausfallend” würden bzw. die „Blockierer” „verprügeln” würden.
Gleichzeitig wurde sehr oft in immer wiederrkehrenden Rhythmen die „Deeskalationstelefonnummer” und die „Beschwerdetelefonnummer” der Polizei wiederholt, während dazwischen immer dazu aufgerufen wurde, jede „aggressive” Aktivität der Polizei festzuhalten und sofort zu melden.
Ebenso wurde in gebetsmühlenartig wiederholten Lügenstatements zigmal darauf hingewiesen, dass die Polizei nicht das „Recht” hätte, die Straße „Am Schlossgarten” zu sperren und man dürfe überall hin (zum Grundwassermanagement) gehen, weil dies sonst anglich „Freiheitsberaubung” sei
Somit wurde schon morgens „Stimmung” gegen die Polizei gemacht.
Währenddessen wurde auch im gleichen Tournus von Lohnschreibern der S21-Gegnerschaft „gewünscht”, am Abend der Demonstration sollten sich die Teilnehmern am Grundwassermanagement treffen, um „ein deutliches Zeichen” zu setzen.
Polizisten wurden schon morgens provoziert und wenn sie „wütend” und „aggressiv” wurden – Was größtenteils nur lautausgesprochene Warnungen waren – , wurde dies in verschiedenen (un-) sozialen Netzwerken veröffentlicht.
Als wir am späten Abend gestern von der Randale erfuhren, waren wir erst erschrocken, doch es wunderte uns nicht, denn das Aufheizen der Stimmung gegen die Polizei war uns nicht unentdeckt geblieben.
Der Ober-Parkschützer hatte zum Polizeieinsatz am 30.09.2011 gesagt: „Solche Bilder brauchen wir.”, um zynisch darzustellen, so etwas stärke die S21-Gegnerschaft.
Solche Bilder brauchen wir, damit die Menschen endlich erkennen, welches radikales Potenzial und welche Lügen bei den S21-Gegnern an der Tageordnung sind.

Gestern trafen wir – ein paar von den Stuttgart-21-Befürwortern – uns zum gemeinsamen Spaziergang, um in der Öfentlichkeit Präsenz zu zeigen.
Wir schauten uns den Schlossgarten an, den Bahnhof, diverse Baustellen und beendeten den ca. 90-minütigen Marsch am Informationsstand der „Interessengemeinschaft für Stuttgart 21″ auf der Königstraße, Ecke Bolzstraße.
Es war interessant zu sehen, wie die S21-Gegner auf uns reagierten.
„Höhepunkte”
- Die S21-Gegner, die nicht gewohnt sind, dass man deren „heile Welt” stört, hatten „Slum City”, das verdreckte Zeltlager im Schlossgarten, zu deren Eigentum erklärt und meinten, uns dumm-dämlich begrüßen zu müssen.
Sie hatten extra einen Lautsprecher mit Mikrophon aufgebaut, den sie einschalteten, als wir ankamen.
Sie meinten uns beleidigen zu können, indem sie uns mit lauten Worten wie „keine Intelligenz” etc. bewarfen.
Alleine schon die Tatsache des Lautsprechers gab uns doch sehr zu denken, da wir davon ausgingen, dass sie sich sonst kein Verhör verschaffen konnten.
Die „Aufpasser” verstummten schnell, als wir unbeirrt weiter zogen und weder uns irritieren ließen noch sie beachteten. - Kurz darauf wurden wir von einem Möchtegern-Punker-Pärchen kurz aufgehalten, weil sie meinten, sie müssten eigens für uns aus „Slum City” heraneilen und uns ebenfalls beleidigen.
Wir filmten dies und wurden von dem Mädchen angegriffen, das meinte, sie müsse versuchen, uns die Videokamera herunterzureißen, was ihr aber nicht gelang.
Den Film zeigt dies eindeutig.
So also sehen es die sog. Parkschützer bzw. „Parkbewohner” mit dem Foto- bzw. Filmrecht um, von dem sie ja behaupten, man dürfe jeden und alles fotografieren bzw. filmen, ohne dass jemand etwas sagen dürfe. - Auf der Straße „Am Schlossgarten”, dort wo der Noch-Südflügel des Bahnhofs verläuft, war eine sog. Blockade von einigen S21-Gegnern, die laut johlten, als sie uns sahen.
Wir ignorierten sie ebenfalls, indem wir unseren Spaziergang unbeirrt fortsetzen. - Auf Bahnstieg 16, in dessen Nähe Gleisarbeiten stattfinden, winkten wir den Arbeitern zu und machten ihnen Mut.
Dort posierten wir kurz vor der Web-Cam, die auch ein Foto von uns schoss.
Nach einem kurzen Abstecher durch den Bahnhof ging es dann über die Königstraße zum Info-Stand der „IG für S21″, wo wir noch mit einigen Leuten diskutierten.
Was schade war, was uns einige Passanten mitteilten, dass S21 nicht über die Grenzen von Stuttgart hinausgehe und zweitens, dass es sehr sinnvoll sei, dass die S21-Befürworter Präsenz zeigten und aufklärten, da man leider nur Negativ-Schlagzeilen von S21 höre.
„Liebe” Wutbürger, wir kommen wieder und werden weiter Präsenz für Stuttgart 21 zeigen.
Vielleicht an einem Samstag, einem Sonntag oder …
Die Woche hat schließlich sieben Tage.
Und es gibt nicht nur 16 Uhr als Uhrzeit.

(Das Bild von der Web-Cam Bahnhofsturm Richtung Gleisfeld)
Wir danken den Verantwortlichen für die gute Organisation und sind sehr erfreut über den Zusammenhalt der Gruppe!

SynPress – Syntronica.net live bei der Eröffnungsparty zum neuen Stuttgarter Tiefdurchgangsbahnhof – genannt „Stuttgart 21″ (S21).
Altbundeskanzlerin Angela Merkel, nun mit 65 Jahren seit knapp einem halben Jahr im Ruhestand, tritt vor das Publikum.
Dort sitzt auch der nun mehr 68-jährige Ex-Bahnchef Rüdiger Grube und kann sich sonnen, da er das gebaut hatte, was die Mehrheit des Volkes wollte – Stuttgart 21.
Angela Merkel spricht über die Querelen, die es im Jahre 2010 und 2011 um das Projekt Stuttgart 21 gab und die permanenten Anfeindungen der sog. Parkschützer gegen S21-Befürworter und der Bahn sowie gegen die Politik.
Mit einem Augenzwinkern spricht sie von einer angekündigten „German Revolution”, die aber ebenso ein Hirngespinst war wie das Phantom „Kopfbahnhof 21” (K21).
Von weit hinten hört man Buh-Rufe und vereinzelt meint man, „Oben bleiben“ zu vernehmen.
Auch ein grässlich hellgrünes Transparent mit der Aufschrift „S21 – Baustopp sofort!“ wird von drei Personen, einem schwarzhaarigen Wuschelkopf, einem angegrauten Rothaarigen sowie einem alten grauhaariger Mann mit Rollator hochgehalten.
Der alte Mann, angeblicher Kunstmaler, ruft mit alter, zitternder Stimme: „Wir wollen keinen Tiefbahnhof!“ und schwankt dabei sichtlich.
Klarer Fall bei 75 Jahren!
Aus einer anderen Ecke, in der ein ergrauter (mit nicht mehr blondierten Haaren) ehemaliger grüner Minsterpräsident von Baden-Württemberg steht, johlen einige Ewiggestrige: „Lügenpack!” und trinken von ihrem selbst mitgebrachten Bier „Resistant 21”.
Angela Merkel dankt den Mitwirkenden am Projekt und nennt – von einem Blatt Papier ablesend – alle involvierten Firmen.
In der Timeline von Twitter wiederholen sich seit dem Paukenschlag der Eröffnungsfeier immer und immer die permanent retweeteten, stakkatohaften Beiträge:
Wir vergessen nicht: #S21 Der 30.09.2010 mahnt!
Restlose Aufklärung der Hintergründe jetzt!
Der 3360-ste Tag nach dem 30.09.2010
Das Projekt #S21 ist seitdem indiskutabel, besudelt u. beschmutzt.
Wir vergessen nicht!
Der 3360. Tag nach dem schwarzen Donnerstag
ohne Entschuldigung oder Verurteilung der Verantwortlichen.
Aufklärung jetzt! #S21
Die Veranstalung nimmt ihren Lauf.
Nach einer Stunde hat Angela Merkel die Firmen alle vorgelesen.
Sie kommt nun zum Abschluss und dankt noch mal, besonders Rüdiger Grube und den gerade eintretenden Volker Kefer, ehemaliger Technikchef der Bahn und in zwei Jahre auch Rentner.
Kefer grinst schelmisch und freundlich wie immer zurück, und ist sichtlich amüsiert über die draußen stehenden alten Leute mit den Transparenten „Renitente Rentner immer noch gegen S21″.
Plötzlich öffnet sich mit einem lauten Knallen die Tür und ein borg-ähnlicher, maschinenwesen-ähnlicher Mann betritt den Saal – schwarze Uniform, schwarze Handschuhe, schwarzen Stahlhelm mit Mikrofon, das vor dem Mund hängt, und ein Kameraobjektiv vor dem Auge.
„Was wird hier gespielt?”, fragt die Person mit energischer Stimme und schaut in die Menge, „das, was Sie hier machen, wurde sooo in der Schlichtung mit Heiner Geissler nicht vereinbart.”
Er bewegt sich durch die überraschte Masse und schaut durch sein Objektiv jede Person kritisch an, während er über seinen Rucksack das gerade aufgenommene live ins Internet als Live-Video streamt.
Bei Twitter unterbrechen ein paar neue Beiträge die Timeline:
CAMS21 live von der nicht-angemeldeten Feier des illegal errichteten Bahnhofs.
Ein paar Beiträge später fordern einige andere:
Rückbau des alten Bahnhofs jetzt, denn es fehlen noch Planfeststellungen.
Währenddessen meldet ein Reporter des Südwestradios (SWR), dass es zu Verzögerungen beim Eintreffen des ersten offiziellen Zuges in den neuen Bahnhof komme, da sich ein Mann an die Gleise gekettet habe, über die dieser Zug eintreffen solle.
Ein Bild zeigt den Mann mit einem selbst geschriebenen DIN-A4-Blatt, auf dem „Kein Zug wird jemals in den Bahnhof einfahren. K21 – Bahnhof mit Vernunft.” steht.
Ein Trupp Polizisten befreit den Mann von seinen Ketten und später hört man die Sirenen eines Krankenwagens, der angeblich Richtung Hirsau unterwegs ist.
Nun ist der kulturelle Teil dran.
Eine Gruppe mit dem Namen „Die Juchtis” zeigt in einer Performance Stationen des Widerstands auf.
Mimen, die fast wie der Kameramann von CAMS21 aussehen, aber auch Brustpanzer und Plexiglasschutzschilder tragen, stehen vor einigen Frauen mit Kleinkindern und Säuglingen und machen „Du – du – du” und sagen, dass es unverantwortlich sei, Kinder mit auf Demonstrationen zu nehmen.
Ein Engel eines Schlichters erscheint auf der Bühne und redet hallend davon, dass nun Frieden einkehren solle und breitet seine Hände aus. Nachdem der Engel seine Predigt hinter sich hatte, klatschen viele, aber einige erheben die Fäuste und singen, begleitet von harten Gitarrenryhtmen der Gruppe Rammstein ähnlicher Musik, „Wir sind einsam und allein. Weiß Heiner, ich will kein S21-er sein.”
Dann schweben ein paar blaue Müllsäcke über die Bühne, die aber irgendwie Schmetterlinge darstellen sollen, aber auch Blauhelme sein könnten.
Dann verkündet ein Kardinal ähnlicher Mann, an dessen Seite aus einem Kamin weißer Rauch aufsteigt: „Wir haben einen Neuen! Super-Kretsche!”
Die Masse der Schaupieler bebt, johlt und schreit.
Dann platschen einige Kinder vor blauen Fässern im Wasser, werden von Polizisten weggetragen, ein paar mal, dann knallt es und der Südflügel ist auch nicht mehr vorhanden.
Dann gibt es ein Gewitter, Nebel stiegt auf, Feuer speit und eine große Figur mit Hörnern und Pferdefuß erscheint in dunkelrotem Licht, das im Fünf-Sekunden-Takt zwischen Grün und Rot wechselt und umgekehrt.
Ich bin der Winne, der stets verneint.
Und das mit Verkehrsrecht!
Denn alles was mit Stuttgart 21 entsteht,
ist wert, dass es zugrunde geht.
Drum besser wärs, wenn S21 nicht entstünde.
Denn alles, was ihr Rückschritt, Unsinn und Intrigen nennt,
ist mein wahres Element.
Dann tritt ein weißer Mann mit langen weißen Haaren und langem weißen Bart auf die Bühne streckt die Hand aus zu einem Aufzug.
Der Winne lacht hämisch und verschwindet in dem Aufzug, der nach unten fährt und als Fahrziel einen roten Dreizack zeigt.
Die Nebel verschwinden.
Ein Chor singt währenddessen „Grün, grün, grün ist nicht die Hoffnung. Grün, grün, grün ist nur eine Farbe.”
Nun betritt die Bautruppe die Bühne und baut aus Steinen – singend „Stein auf Stein, bald wird der Bahnhof fertig sein” – den Bahnhof Stuttgart 21, der Bühnenaufzug fährt kurzzeitig nach unten und der Trog ist dann auch sehr schnell fertig.
Während die Bauarbeiter Hand anlegen, nehmen wild gestikulierende grüne Männchen die Steine von den Mauern, werfen sie weg, Polizisten tragen sie fort, die Bautruppe fügt die Steine wieder ein und der Bahnhof ist fertig.
Dies war ein kleiner Blick in die Zukunft.
Wenn sich ein weiteres Loch im Raumzeitgefüge auftut, ist SynPress – Syntronica.net wieder live dabei.

Heute tagte der „Lenkungsausschuss zu Stuttgart 21“, ein Gremium mit Vertretern von Bahn, Land und der Stadt Stuttgart bezüglich des Bahnhofprojekts Stuttgart 21.
Verkehrsminister Winne Winfried Hermann, selbst erklärter größter S21-Gegner, krakeelte vorher noch laut von einem (verlängerten) „Baustopp“ des Projekts, doch die Grünen, zu deren Fraktion Hermann gehört, brachten nicht mal einen Antrag auf Verlängerung des „Baustopps“, der wohl eher eine temporäre Unterbrechung bzw. Aufschiebung gewesen wäre, ein.
Ministerpräsident Kretschmann war bekanntermaßen am vorigen Freitag, den 3. Juni 2011, bei Bundesverkehrsminister Ramsauer gewesen, doch der hatte keine Mittel für einen „Baustopp“ lockergemacht, was auch verständlich ist.
Die grünen Fehlstartminister sind ja mit Populismus ins Parlament eingezogen, und werden nun die Geister – „Gleisbiotop-Schützer”, Aufwiegeler, Demagogen, Lügenbarone etc., die sie riefen und ihre Tänzchen machen ließen, nicht mehr los.
In einem Fernsehinterview hatte Kretschmann ja schon am Tag seiner Einsetzung als Ministerpräsident von Baden-Württemberg einen Schlitterkurs hingelegt, was S21 angeht und halbseiden gesagt, er könne nicht alles machen, wenn man ihm die Hände festhielte.
Die Bahn hatte ja von ihrer Seite aus bereits einen „Baustopp“ verhängt, um Aggressionen aus der Sache S21 zu nehmen.
Da heute die grün-rote Landesregierung nicht die Rechnung bezahlen wollte, die sie bestellt hatte, entschied die Bahn als Bauherr, S21 weiterzubauen.
Pro Monat würden Kosten von ca. 56 Millionen anfallen und wegen Verzögerungen wären noch mal 33 Millionen insgesamt fällig.
Nach Pfingsten sollen nun Arbeiten an der Nordseite des Bahnhofs weitergehen, und bald das Technikgebäude gebaut werden.
Die Grünen haben sich ein Armutszeugnis ausgestellt.
Auch wurde der Bürgerentscheid, S21 zu stoppen, im Gemeinderat Stuttgart abgelehnt.
Die S21-Gegner, Keintologen genannt, waren erstmal geschockt. Zufällig an der sog. Wahnwache Mahnwache heute vorbeigekommen, sahen wir Gesichter, die sehr strange aussahen.
Nach einigen Stunden des Verwirrtseins legte sich diese(s) dann.
Doch die S21-Gegner hatten nicht nachgedacht, sondern machten weiter wie immer.
Sie hackten wieder auf die Bahn herum, die angeblich die Landesregierung habe erpressen wollen, etc. pp.
Argumente gab es nicht, sondern nur sehr utopische Träume und Fehlwahrnehmungen wie immer.
Der Fehlstartminister – auch „Verkehrsminister auf Abruf“ genannt – setzte noch einen oben drauf und erklärte, es sei taktisch klug, die Bahn weiterbauen zu lassen, damit sie in den hohen Kosten ersticke und so wolle man S21 zu Fall bringen. Und alles ist ja sein Plan und so weiter und so fort …
Er hatte nur nicht beachtet, dass die Bahn weiterbauen wird und keinen „Baustopp“ durchführen wird, der Geld kostete.
So lieferten sich die Grünen mal wieder ein Armutszeugnis en gros.
Ein Highlight bzw. der „geistigen Tiefflüge dieses Tages” waren die Statements absolut enttäuschter Keintologen.
„Wenn die Bahn es auch nur wagt, einen Stein am Südflügel zu berühren, wird das Volk so einen Aufstand machen, dass Bahnchef Grube sich gewünscht hätte, nie S21 geplant zu haben.“
gegen das, was auf uns an gesellsch. auseinandersetzungen zukommt, wird #s21 eine laue frühlingsbrise sein…
„Feiges stinkendes Hyänen- oder Schakalrudel – Wölfe haben dagegen Charakter”
„Da stecken ausgebuffte PR-Profis mitdahinter, die das Spiel einfädeln für hier u. andere Internetorte.”
„Das erinnert sehr an die Techniken von Scientology. Wir Gegner sollen ‚gehandhabt’ werden.”
„Es geht denen nicht um Überzeugungsarbeit. Die Diskussion soll durch die vielen schwachsinnigen Pro-S21-Argumente uninteressant werden.”
„Für die kommenden gesellschaftlichen Auseinandersetzungen ist S21 eine gute Schulung. Aber sie erkennen uns nicht als Gegner. Das ist ihr Untergang”
Laut Umfragen ist die Mehrheit des „Volkes“ für S21, aber das muss man den Keintologen nicht sagen.

Wir hatten unter Anderem schon in den Artikeln „Köstliche Argumente” und „Die entladene Wut” berichtet, wie Stuttgart-21-Befürworter von den S21-Gegnern beleidigt werden.
Die S21-Gegner, auch Keintologen genannt, machen dies bekanntlich, weil ihnen keine Argumente einfallen.
Die S21-Gegner haben in (un-) sozialen Netzen sog. Fake-Accounts angelegt, die so ähnlich heißen wie die Konten der S21-Befürworter und verbreiten über die selbsterklärten Feinde Lügen oder denunzieren sie anderweitig.
Nachdem wir die Filterfunktionen einsetzen und ein Programm für den Browser Firefox geschrieben haben, haben wir ja Ruhe vor dem Schwachsinn!
Wenn es ganz schlimm ist, was z.B. gegen uns „gesagt” wird, unterrichten uns unsere Freunde und diese halten dagegen und/oder wir halten dagegen.
Wir haben im Laufe der Konditionen bezüglich des geistigen Absturzes eines „großen” Interviewers in Sache Interview mit uns berichtet, wie die Keintologen wieder und wieder versuchen, sich in die Sonne zu stellen, was ihnen aber nicht gelingt.
Die Keintologen haben ja für alles eine dumm-dämliche Ausrede parat, so auch zu den „Fake-Accounts”.
So sagten sie, dass die „Fakes” ja gar keine „Fakes” seien, weil WIR ja „Fakes” seien.
In deren Augen exisitieren wir also nicht, weil wir uns ja selbst „faken”.
Diesen gehirnlosen Tiefsinn muss man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen!
Einige Keintologen sind nämlich der Auffassung, dass es uns real gar nicht gäbe, sondern sehen unsere Online-Präsenzen wie Webseiten, Foto-Seiten, das Internet-Tagebuch (Blog) als geschickte Täuschung – englisch: „Fake” – der Bevölkerung.
Aha!
Sie argumentieren weiter, dass nämlich die CDU oder FDP – Da ist man sich noch nicht sicher – nur vorgibt, es gäbe uns real. Mit einem riesigen „Rummel” würden Adressen genannt, die nicht stimmten, Fotos von Autos erstellt, die niemandem gehörten, Bilder von Kindern online gesetzt, die es nicht gäbe. Auch das Bild von Pinguin mit der niederländischen Königin Beatrix sei ja eine Fälschung – genau wie Bielefeld eben!
Auch würden Sportaktivitäten dokumentiert, die es nicht gäbe, und an denen Leute teilnähmen, die nicht existierten, an Orten, die es nicht gäbe.
Schon krank!
Weil es uns nun eben nicht gäbe, wir im Prinzip ja nur in einem Computer existierten, könne es ja keine „Fakes” gegen uns geben, weil es ja eben keine „Fake-Fakes” geben könne.
So haben die Keintologen das Wort „Satire-Account” geschaffen.
Sie machen also eine Satire eines „Fakes”, der gar nicht existiert.
Satire ist etwas anderes, aber das müssen die Keintologen nicht wissen.
Satire (lat. satira; von satura lanx: „mit Früchten gefüllte Schale“, im übertragenen Sinne: „bunt gemischtes Allerlei“; früher fälschlich auf Satyr zurückgeführt, daher die ältere Schreibweise Satyra) ist eine Spottdichtung, die mangelhafte Tugend oder gesellschaftliche Missstände anklagt. Historische Bezeichnungen sind im Deutschen auch Spottschrift, Stachelschrift und Pasquill (gegen Personen gerichtete satirische Schmähschrift).
Bei Wikipedia geht es noch etwas weiter, aber wer will, kann ja den Link anklicken.
Satire – u.a. Schmähen und Spotten – ist eben etwas Anderes, als beleidigen, diffamieren, generell alles in Abrede stellen etc.
Wenn man es genau nimmt, sind die Keintologen, die die Behauptung aufstellten, wir seien irreal, schon eine (Real-) Satire!

Zu den astrogeturften Stuttgart-21-Gegnern gesellte sich irgendwann – aus einem verkappten Verständnis von „Basisdemokratie“ heraus – auch die Piratenpartei.
Die Präsenz (der Piratenflagge und der entsprechenden Parolen) wurde zur Landtagswahl in Baden-Württemberg, die am 27.3.2011 stattfand, immer mehr und mehr.
Auch in sozialen Netzwerken gingen die Piraten auf Stimmenfang.
Die S21-Gegner hatten ein paar neue Gespielinnen Vasallen Verbündete, mit denen sie ihr perfides Spiel gegen Herrn Mappus, die Bahn, die Landesregierung und gegen die eigenen Traumata weiterspielen konnten.
Die Piraten hofften auf Stimmen und darauf, dass sie entgegen aller Prognosen zum Trotz doch in den Landtag einziehen könnten, was sich allerdings als maßlos überzogene Utopie herausstellte, denn außer den eigenen Mitgliedern wählte kaum (noch) jemand die Piraten.
So ist es eben im politischen Kampf, nichts Ungewöhnliches!
Die Piraten waren verständlicherweise enttäuscht.
Aber nicht nur die Piraten!
Die S21-Gegner gingen auf die Piraten los und hielten ihnen vor, sie sollten dort bleiben, wo der Pfeffer wachse, da man von ihnen, was S21 anginge mehr, erwartet habe.
Die Linken hatten auch kaum Stimmen bekommen, aber bekamen keine Schelte.
So stellte sich im Nachhinein heraus, dass viele der „Protagonisten“ der S21-Gegnerschaft Mitglieder bei den Linken waren bzw. sind.
Dies war Eingeweihten sowieso bekannt, aber es wurde erst mal geleugnet, doch die Wahrheit kam heraus.
Die Piraten haben nun einen schweren Stand bei der S21-Gegnerschaft.
Die Piraten versuchen nun gegen die Grünen und die SPD in Sachen S21 zu agieren, was aber nur Wundenlecken ist.
So ist es, wenn man als Spielfigur weggeworfen wird!
Lenin sprach mal von „nützlichen Idioten“.

Die „Volksversammung”, die keine war …
Heute abend fand in Stuttgart die von den Stuttgart-21-Gegnern initiierte „Volksversammlung” statt.
Gandalf Stocker, der sich auch widerspricht bzw. widersprochen hat, weil er ja nichts mehr für das Keintologen-Bündnis machen will bzw. wollte, hatte geladen.
Allerdings waren zu der „Volksversammlung” nur S21-Gegner geladen, sonst niemand.
Als wir etwas verspätet in Stuttgart eintrafen, windete sich der neue baden-württembergische Ministerpräsident Kretschmann aus der Befragungsspirale, indem er sagte, er wolle sich bei Bundesverkehrsminister Ramsauer für den Fortbestand der sog. Baustopps einsetzen.
Unter „Einsetzen” war aber gemeint, er will sich einen Freibrief holen, dass der Bund den Baustopp bis zur Volksbefragung – von Volksentscheid war keine Rede mehr – finanziert.
Hier sehen wir wieder mal den populistischen Opportunisten Kretschmann, wie wir ihn schon im ZDF bei „Was nun?” erlebten.
Er schiebt anderen den „Schwarzen Peter” zu und kann dann sagen, er habe alles versucht, aber die anderen hätten seine Pläne verhindert.
Die größte Heuchelei war die, als er sagte, es dürfe in Sachen S21 nichts mehr eskalieren.
Kretschmann setzte lange Zeit auf die Parkrandalierer und anderes Gesocks Radikale aus der S21-Gegnerschaft, und hat auch permanent seine Stimme erhoben gegen die „ach so schlimmen” Polizisten, die mit Wasserwerfern die Demonstranten am 30.09.2010 in den Griff zu bekommen versuchten, als diese massiv gegen diese vorgingen, nachdem die Polizei zigmal warnte, sie wolle Wasserwerfer einsetzen und niemand auch nur einen Millimeter nachgab.
In seinen Augen waren die S21-Gegner in keinster Weise ausfallend gewesen, aber auf einmal sind doch welche aggressiv gewesen.
Jetzt heuchelt er Verständnis für alles und für jeden, erhebt auch sein Wort – momentan noch zaghaft – gegen die S21-Gegner, was er vor der Wahl nie getan hatte, und dreht so sein grünes Fähnchen in den Wind.

Angesichts der Widersprüchlichkeit der grün-roten Landesregierung in Baden-Württemberg stellt man sich zu recht die Frage, wie es nun weitergehe.
Im wirtschaftlich stärksten Bundesland hat die grün-rote Landesregierung das Wirtschaftsministerium zu einem Unterressort des Finanzministeriums gemacht.
Aufgrund der Aussagen des Verkehrsministers auf Abruf, Winne Winfried Hermann, fragt man sich auch, wohin es mit Baden-Württemberg in nächster Zeit geht.
Aufwärts bestimmt nicht!
Baden-Württemberg wird vom „Global Player“ zum „Global Loser“ werden.
Wie kann man die Bemerkung des neuen Ministerpräsidenten Kretschmann, er sei gegen „blinden Kapitalismus“ werten? Als Altlast seiner Vergangenheit als Kommunist?
Die Landesregierung will sich für den Atomausstieg im Bund starkmachen, hat aber immer noch kein Konzept für Alternativen vorgelegt.
Der Atomausstieg kommt auf jeden Fall. Fragen müssen aber noch beantwortet werden, wann er kommt und was anstatt Atomenergie kommt.
Dies können die Grünen, die sich vehement für den Atomausstieg einsetzen, nicht aufzeigen. Auf die neue grün-rote Landesregierung von Baden-Württemberg hält sich sehr bedeckt, was dies angeht.
Ein weiterer Knackpunkt ist Stuttgart 21.
Während die SPD gar nichts (mehr) dazu sagt und auf den Volksentscheid wartet, stimmen die Grünen populistisch wieder auf den Kurs der S21-Gegner ein und krakeelen den Baustopp heraus, der zwar nicht wirklich stattgefunden hat, den die Grünen aber gerne hätten.
So bleibt abzuwarten, ob die neue Landesregierung weiterhin heiße grün-rote Luft produziert oder beweist, was sie – vielleicht doch noch? – kann.

Am Mittwoch, den 1. Juni 2011, findet von 18 Uhr bis ca. 21 Uhr in Stuttgart die „Volksversammlung” statt.
Seltsamerweise wurde die „Volksversammlung” von den Keintologen – also den verhementen Stuttgart-21-Gegnern – initiiert.
Und noch seltsamer ist, dass zu der „Volksversammlung” kein S21-Befürworter geladen wurde.
„Volksversammlung” bedeutet, dass sich das Volk versammelt und nicht nur ein paar Leutchen.
Da die S21-Gegner diese „Volksversammlung” ausgeheckt haben, kann man definitiv davon ausgehen, dass dies ein Treffen von Wutbürgern gegen S21 sein wird, das sich aber einen pseudodemokratischen Anstrich gibt, für alle sprechen zu wollen.
Dies ist ja beim Astroturfing der S21-Gegner immer der Fall!
Fazit:
Die sog. Volksversammlung ist eine Farce.

Die Stuttgart-21-Gegner stellen sich selbst ja immer als einige Inhaber der „Wahrheit” dar.
Wir beschrieben seit einiger Zeit, wie die S21-Gegner gezielt Ängste schüren und danach diese mit hanebüchenen Lügen bedienen und sich dann als „Erlöser“ darstellen.
Durch das Aufdecken der Sauerstoff-Mangel-Lüge durch uns mussten die S21-Gegner sich etwas anderes einfallen lassen, wie sie nun daraus kommen könnten.
Sie machten es wie eh und je!
Sie schwiegen über ihren Misserfolg und ließen das Thema (erst mal) links liegen.
Vorher allerdings versuchten sie, uns zu denunzieren, wie sie es ja aus Ermangelung von Fakten immer tun, doch es funktionierte wie schon so oft nicht.
Gärtner und Biologen bestätigten ja bekanntermaßen, dass es sich beim „erstickenden Stuttgart“ um haltlosen Quatsch ohne Grundlage handelt(e).
Bei manchen toten Fischen innerhalb der S21-Gegnerschaft reichte es durchaus, zu behaupten, wir seien nichtsnutzige, hirnlose Idioten, und die schwankenden Fische schwammen wieder ins Maul des Haies.
Die S21-Gegner gaben aber ihre Fehler nicht zu, sondern beschimpften alle, die ihnen widersprachen.
Im stillen Kämmerlein brüteten sie aber das aus, was man mit „Die Sauerstoff-Mangel-Lüge, Teil 2“ bezeichnen könnte, einen Aufguss der alten Lügen eben, nur neu verpackt.
So nahmen sie einen Ausdruck, der die Gemüter erhitzt.
Feinstaub!
Das Problem an den neuen Bäumen sei nun, dass diese nicht so viel Feinstaub absorbieren könnten, wie die zu fällenden, behaupteten nun die S21-Gegner, allen voran die Parkschützer.
Die Lügen mit den 5000 „jungen“, „kleinen“ Bäumen, die keinen oder nur sehr, sehr wenig Sauerstoff produzieren könnten, wurde ausgetauscht gegen 5000 „junge“, „kleine“ Bäume, die nicht fähig seien, Feinstaub aus der Luft zu filtern wie die alten zu fällenden.
Um sich selbst wieder zu beweisen, sparte man auch nicht mit einem absolut abstrusen „Sachverhalt“.
Umweltzonen!

Seit Anfang bzw. Mitte 2010 dürfen in Stuttgart nur noch Auto fahren, die im Besitz der gelben und grünen Umweltplakette sind, weil in Stuttgart sehr viel Feinstaub in der Luft ist.
Dies wurde von den S21-Gegnern als Argument benutzt, die Feinstaub-Lüge als Wahrheit darzustellen.
Das Verbot für Autos mit roter Umweltplakette hat rein gar nichts mit Stuttgart 21 zu tun.
Feinstaub wird nicht nur durch Bäume, sondern durch andere Pflanzen, Filteranlagen und auch durch Regen gebunden.
Bei den S21-Gegner geht es ja bekanntlich nicht um die Wahrheit.
Nur die Ideologie zählt, nicht die Wahrheit!