Warnungen
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Vor einiger Zeit hatte ich bereits über Kupfermatten, die gegen Erdstrahlen helfen sollen, berichtet.
Gestern habe ich wieder die Kupfermatten-Anzeige, die sich in Revolverblättern über zwei Seiten erstreckt, gesehen.
Auf der zweiten Seite sind im Gegensatz zum vorigen Mal noch mehr Dankesschreiben abgedruckt.
Wahrhaft erstaunlich, was die Kupfermatte doch alles vermögen zu lindern. Das hatte ich vergessen.
Ich bin jedenfalls nun besser informiert, was genau Erdstrahlen sind und wie Störungszonen entstehen. Und was man dagegen machen kann.

Gerade zur Wahl in Niedersachsen und Hessen zeigt die SPD mal wieder, wie „sozial” sie eingestellt ist, wie sie sich „sozial” engagiert und wie sie sich um die Bedürfnisse der „kleinen Leute” kümmert.
Und wer ist der „Schlimmste”?
Kurt Beck, der Ober-Spezialdemokrat!
Vor knapp einem Jahr noch war er der Meinung, dass Arbeitslose allein dadurch einen Job bekämen, wenn sie sich wuschen und rasierten.
Seit ein paar Wochen ist er plötzlich anderer Meinung.
Von einem Tag auf den anderen!
Auf einmal erinnert er sich der „sozialen” Wurzeln der SPD.
Man fragt sich berechtigterweise, warum!
Ein, zwei Wochen bevor Beck sich der Wurzeln der SPD bewusst wurde, war der Vereinigungsparteitag der PDS mit der WASG zur Partei „Die Linke”.
Prognose belegten und Wahlen bestätigten, dass „Die Linke” gute Chancen hatte und hat.
Das Sagen bei der Linken hat Oskar Lafontaine, auch wenn es pro forma noch Lothar Bisky als Vorsitzenden gibt.
Das tut der SPD natürlich weh!
Die Spezialdemokraten wollen ihren Ex-Genossen Lafontaine eins auswischen. Sie können es nicht einfach so wegstecken, dass er sich von ihnen abgewandt hatte und dass er eine neue LINKE Partei gegründet hat, die ihnen zudem noch Wähler wegnimmt.
Einen anderen Grund gibt es nicht.
Doch!
Die SPD gibt sich nur sozial. Es geht ihr nämlich um etwas Anderes.
Es geht den Spezialdemokraten nur darum, dass sie keine Wählerstimmen (mehr) an die Linke verliert.
Jede Stimme bedeutet Geld in den Parteigeldbeutel.
Weniger Wählerstimmen – weniger Geld.
Der SPD geht es einzig und allein um Geld und Macht, nicht um „soziales Engagement” und um die „kleinen Leute”.
Und nicht zu vergessen, dass ihre Mitglieder Posten bekleiden, unverhältnismäßig Geld und Rentenansprüche bekommen.

„Wahrsage-TV”, ein TV-Sender, dessen Schwerpunkt der „Lebensberatung” Alchemie, Astrologie, Hellsicht und „Weltfragen” bilden, brachte mich auf etwas, was ich bis dahin nicht gewusst hatte.
Mittels „Kartenlegen” kann man bestimmen lassen, welcher Arbeitgeber der richtige ist.

Seit Jahren schon, wegen der guten Verträglichkeit, kaufe ich Rasierschaum, Rasiercrème, Shampoo und Deoroller bei „Yves Rocher”.
„Yves Rocher” ist für seine pflanzlichen Produkte weltbekannt.
Nein, ich mache hier keine Werbung!
In Münster, der Hauptstadt von Westfalen, wurde vor Jahren ein Yves-Rocher-Laden eröffnet, und da ich dort sehr oft, auch schon im Online-Shop, eingekauft habe, bekam ich irgendwann eine Kundekarte.
Bei jedem Kauf ab einer bestimmten Summe bekommt man Stempel auf der Rückseite der Kundenkarte, und wenn das Raster vollgestempelt ist, bekommt man Rabatt oder etwas gratis.
Monatlich bekommt man auch Post, auf denen kurz (nicht immer) neue Produkte vorgestellt werden. Gleichzeitig ist dort aber auch eine Vorzugsrabattierung aufgedruckt, dass man z.B. auf zwei, drei „Schönheitsprodukte” 50 Prozent Preisnachlass bekommt.
Nicht wirklich!
Dieser Preisnachlass gilt vom Katalogpreis.
In den Läden ist irgendwie alles reduziert und vieles zufälligerweise (?) mit 50 Prozent.
Ein Shampoo für 4,90 Euro kostet dem Kunden mit Vorzugspreis-Postkarte auch nicht weniger als einem Nichtkunden.
Am Regal ist 4,90 Euro durchgestrichen, und daneben der reduzierte Preis von 2,95 Euro.
Der Nichtkunde bezahlt also 2,45 Euro, weil dies der aktuelle (reduzierte) ist.
Kunden, die die Vorzugspreis-Postkarte bei sich tragen, bezahlen 2,95 Euro.
Warum nicht 1,22 Euro und einen halben Cent?
Im Katalog steht ja 4,90 Euro. Im Laden wurde dieser um 50 Prozent auf 2,45 Euro reduziert.
Für Kunden gilt ja der Katalogpreis als Berechnungsgrundlage, also 4,90 Euro.
Dann wird der Katalogpreis laut dem auf der Vorzugspreis-Postkarte aufgedruckten Rabatt reduziert und nun ist der aktuelle Verkaufspreis plötzlich auch 2,45 Euro.
Ob man Kunde mit Vorzugspreis-Postkarte in der Hand oder Nichtkunde ist, spielt also bei der Rabattierung keine Rolle. Der Verkaufspreis ist der gleiche.
Ich möchte dies „Werbetricks” nennen.
Wenn man – wie ich – sehr sprachgewandt ist, kann man manche der Mitarbeiterinnen im Laden überzeugen, dass man nur 1,22 Euro und einen halben Cent bezahlen muss …

Die Dreamlab AG hat es geschafft, die Funkübertragung zwischen einer Funktastatur und dem Empfänger abzuhören und gleichzeitig zu dekodieren.
Einem anderen als der, der auf der Tastatur schreibt, ist es möglich, zu lesen, was dieser gerade schreibt.
Das Mitschneiden der Tastatureingaben wäre doch eine Möglichkeit der Online-Überwachung.
Meinen Sie nicht, Herr Schäuble?
So könnten Sie Geld für die Entwicklung des Bundes-Trojaners sparen.
Nicht, dass Terroristen alle Software installieren, die per Mail zu ihnen kommt!
Nein, sie haben auch Funktastaturen, die man abhören kann!
Herr Schäuble, nehmen Sie am besten noch heute mit der schweizer Firma, die das Abhören von Funktastaturen beherrscht, Kontakt auf, um die Sicherheit Deutschlands auch in Zukunft zu gewährleisten!

Dass Schäuble seinen heißgeliebten Bundes-Trojaner gegen alle Widerstände durchsetzen will, dürfte ja niemanden mehr wundern …
Obwohl es von vielen „Politikern” Kontra gibt, lässt er nicht nach, Horrorszenarien an die Wand zu malen oder Szenarien zu entwickeln, in denen der Bundes-Trojaner eingesetzt werden könnte.
Er denunziert auch neuerdings Gegner.
Nicht dass er die weitere Entwicklung des Bundes-Trojaners erlaubt hat, er sagt auch nicht die Wahrheit, unter welchen Vorraussetzungen dieser eingesetzt werden darf.
Der Bundes-Trojaner dürfe nur eingesetzt werden, lässt Schäuble immer wieder verlautbaren, wenn ein Richter dies erlaubt habe.
Nun kam aber etwas anderes ans Tageslicht.
Wenn kein Richter zu erreichen ist, könnte der BKA-Chef bei „Gefahr im Verzug” einen Bundes-Trojaner-Einsatz erlauben.
In dem neuen Gesetzesentwurf steht aber auch, dass ein Stellvertreter des BKA-Chefs dies erlauben dürfe.
Was genau mit einem diesbezüglichen Stellvertreter gemeint ist, wird nirgends deklariert.
Es könnte also ein Kripo-Beamter zu einem hohen BKA-Beamten gehen und ihm sagen, ein Bundes-Trojaner-Einsatz müsse wegen „Gefahr in Verzug” genehmigt werden.
Dieser „Stellvertreter” könnte dies anordnen, wenn der BKA-Chef nicht zu erreichen ist.
Nennt man das, wenn man wider besseren Wissen etwas Anderes behauptet, nicht Lüge?

Der Rauswurf von Schäuble ist über-überfällig.
Der Bundesgerichtshof hat Anfang diesen Jahres bekanntgegeben, dass dem „Bundes-Trojaner” , also der Online-Untersuchung mittels Schnüffelprogramms, die rechtliche Grundlage fehle.
Wegen zunehmenden Drucks, besonders der Spezialdemokraten, hat Schäuble die Entwicklung des Bundes-Trojaners gestoppt.
Nun hat Schäuble eigenmächtig entschieden, dass die Entwicklung des Bundes-Trojaner weitergehen dürfe.
Er hat auch schon entsprechende Dienstanweisungen gegeben.
Er erlaubte auch, dass neue Mitarbeiter eingestellt werden dürften.
Angeblich hat Schäuble sich auch Rückendeckung der Spezialdemokraten geholt.
Entgegen aller Beteuerungen treibt er sein Vorhaben gegen den Druck vieler Abgeordneter weiter, als wenn nichts geschehen wäre.
Weiß er noch, was Diktatur und was Demokratie ist?
Wann fliegt Schäuble endlich aus seinem „Amt”?

Kripo-Chef Ziercke hat am 14.11.2007 bei der Osnabrücker Ringvorlesung „Kriminalistik” die Werbetrommel für den „Bundes-Trojaner” gerührt.
Während seines Referats spielte es (für ihn) keine Rolle, ob es Kritiker gibt und ob die „Online-Durchsuchung” verfassungswidrig ist.
Was Ziercke interessierte, war einzig und allein, dass der Bundes-Trojaner kommen müsse.
Er lebt in (s)einer Realität, in der der Bundes-Trojaner zugelassen wird.
Er hatte ein „Parade-Beispiel” für den Bundes-Trojaner parat.
Bezüglich der verhafteten Bombenbauer von Oberschledorn seien laut Zierckes Darstellung vierzig Spezialisten am Werk, um ein Datenvolumen von etwas mehr als zwei Terabyte (!!!) zu durchforsten.
Bei der Zusammenfassung am Ende seines Referates schlug auch Ziercke nochmals auf die Verschlüsselung von E‑Mails und Internet-Telefonie ein.
Er hat noch nicht verarbeitet, dass das Bundesverfassungsgericht gegen seine Meinung geurteilt hatte, dass Verschlüsseln von E‑Mail und Daten kein Verdachtsmoment sei und kein Indiz für verbrecherische Taten impliziere.
Anscheinend hat Ziercke sich mit dem Schäuble-Virus angesteckt, denn das, was er sagte, hätte auch ein Referat von Schäuble sein können …

Weil das Bundeskriminalamt, der Verfassungsschutz und die Bundespolizei verschiedene Behörden sind, hören diese unabhängig voneinander Telefonate ab oder lesen Briefe, E‑Mail und Faxe mutmaßlicher Verbrecher mit.
Schäuble will nun, dass Lauschangriffe zentral vom Bundesverwaltungsamt gesteuert werden. Es geht ihm angeblich nicht darum, die Aufgaben der o.g. Behörden zu vermischen, sondern viel mehr geht es um Kosteneinsparung.
Kosteneinsparung?
Kritiker befürchten allerdings, dass Kosteneinsparung nur ein vorgeschobener Grund für das Vorhaben ist.
Dieser Verdacht liegt sehr nah.
Schäuble will, dass die o.g. Behörden ihre Zuständigkeit einzig und allein an das Bundesverwaltungsamt abtreten. Diese soll dann die Überwachung leiten und den zuständigen Behörden das Ergebnis mitteilen.
Kurios mutet an, dass Schäuble bei eines Symposium des Bundesnachrichtendienstes mehr als deutlich gemacht hatte, dass das Trennungsgebot von Polizei und Geheimdiensten keinen Verfassungsrang habe.
Honi soit qui mal y pense.
(Verachtet sei, wer Arges dabei denkt.)

Heute zwischen 13 und 14 Uhr (anberaumt) wird über die „Vorratsdatenspeicherung” im Bundestag debattiert.
Wenn es nach dem Willen des Terror-Paranoikers Schäuble geht, soll sämtlicher Internet- und Telekommunikationsverkehr für sechs Monate gespeichert werden.
Folgende Daten sollen protokolliert werden:
- Wann, mit wem und wie lange jemand telefoniert hat.
- Bei Mobiltelefonen wird auch festgehalten, von wo.
- SMS sollen gespeichert werden.
- E‑Mails sollen auch gespeichert werden und der ganze Internetverkehr, d.h. wer, wann, wie lange, welche Webseite besucht hat.
Dies diene angeblich der Terrorabwehr.
Die „Ermittlungsbehörden” stellen alle Bundesbürger unter Generalverdacht und dürfen z.B. erstmal alle E‑Mail durchsehen, ohne auch nur einen Verdacht gegen jemanden zu haben.
Viele Politiker sind für diesen Vorschlag, der das Fernmeldegeheimnis in seiner Gesamtheit aushebelt.
Überwachungsstaat, um Terror abzuwehren!
Schäuble hat vor kurzem einen Denkzettel verpasst bekommen, als das Bundesverwaltungsgericht geurteilt hatte, dass das Verschlüsseln von E‑Mail kein Strafbestand bzw. Verdächtigungsbestand darstelle.
Viele Bundesbürger haben Verfassungsklage gegen diese Maßnahmen eingelegt.
Schäuble, arrogant, perfide und unbelehrbar wie immer, meinte dazu:
„Wir hatten den ‚größten Feldherrn aller Zeiten’, den GröFaZ, und jetzt kommt die größte Verfassungsbeschwerde aller Zeiten.”
Um seine Arroganz gegenüber den Gegnern der „Vorratsdatenspeicherung” auszuleben, stellt er also einen Nazi-Vergleich an.
Es wird Zeit, dass Schäuble zurücktritt bzw. aus dem Amt fliegt.