Philosophie

bp-schuss

BP war der Hauptsponsor des Sommerfestes des Bundespräsidenten am 2.7.2010.

BP ist abgesprungen.

Nach heftiger Kritik an der „Umweltsch(m)utzphilosophie” von BP bezüglich der Ölkatastrophe im Golf von Mexico sagte BP ab und kam noch mit einer scheinheiligen Begründung daher.

„BP möchte in keiner Weise Anlass zu Diskussionen im Umfeld des Sommerfestes geben und damit die eigentliche Intention des Festes stören”

Der Sprecher von BP hat wohl falsche Worte gewählt. Es sollte wohl heißen:

„Wir lassen uns nicht kritisieren.”

bombe

Wer Glühwürmchen alias Superfliege beleidigt, 

beleidigt auch Herzbeben alias Syntronica.

Und umgekehrt!

„Wenn ihr uns kitzelt, lachen wir nicht?
Wenn ihr uns vergiftet, sterben wir nicht?
Und wenn ihr uns beleidigt, sollen wir uns nicht rächen?”

Aus „Der Kaufmann von Venedig” (William Shakespeare)

Alkohol benebelt.

Kinder gehören zu ihrer Mutter.

klappt-nicht

… auf Dauer!

Durch Hinhalten und Zeitschinden kann man die Wahrheit nicht erzwingen, und vor allem sich nicht reinwaschen.

Manus manem lavat!

fussball-verlierer

Neulich im Zug

„Gleich spiele ich Fußball”, sagte das Kind, das neben mir saß.
„Das geht nicht”, intervenierte die Mutter, „Es ist keiner von Deinen Freunden da.”
„Nimm die Australier”, empfahl ich dem Kind, „Die verlieren immer gegen uns Deutsche.”

Bouncywikilogo

452406437283512819418978516316

aus Uncyclopedia

452406437283512819418978516316 ist eine extrem langweilige Zahl.

Bedeutung

Sie hat überhaupt keine spezielle Bedeutung, weder eine mathematische noch eine gesellschaftliche. Man könnte eigentlich prima auf sie verzichten, wenn sie nicht unabdingbar wäre, um die peinliche Lücke zwischen 452406437283512819418978516315 und 452406437283512819418978516317 aufzufüllen.

Geschichte

Momentan ist 452406437283512819418978516316 die langweiligste bekannte Zahl überhaupt. Sie wurde im Oktober 2005 von amerikanischen Wissenschaftlern mit einem Supercomputer entdeckt.

Anonymen Angaben zu Folge haben russische Wissenschatler eine noch langweiligere Zahl entdeckt: 2648638652300274926446257433214008735884964.

Der Text ist unter der „Creative Commons Attribution/Share-Alike“-Lizenz verfügbar; zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Bild-Lizenzen können abweichen.

„Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir“, ist eine „Volksweisheit“.

Dies soll die Ausrede – vor allem der Lehrer – sein, mit den Schülern auch mal „unsinnigen” Unterricht zu machen.
Wenn es allerdings so wäre, dass man in der Schule fürs Leben lerne, wieso beklagen die Arbeitgeber dann die „Unwissenheit” der Auszubildenden in spe?

Der Ausspruch heißt im Original von Seneca: „Non vitae, sed scholae discimus.“.
Das bedeutet etwas Anderes als das, was man kennt: „Nicht fürs Leben, sondern für die Schule lernen wir.“.

Seneca kritisierte die römischen (Philosophen-) Schulen.
Anstatt Dinge zu lernen, die im Leben nützlich sein können bzw. sind, ging es der Schule nur darum, wie Seneca sagt, Kinderspiele zu spielen, die nichtssagend seien und die die Kinder nur abstumpften. Er widersprach in ironischem Ton nicht, dass die Kinder nichts lernten, sondern bejahte dies noch, indem er allerdings schlussfolgerte, die Kinder lernten, wie man sich „gebildet“ ausdrücke, anstatt richtig zu leben.
Er philosophierte weiter, die Schule sollte einen gesunden Menschenverstand anerziehen, und nicht in dem Luxus übermäßiger philosophischer Fragen ersticken und handlungsunfähig werden. Er nannte es eine Sucht, die Sucht nach unmäßiger Gelehrsamkeit.

In knapp zweitausend Jahren haben die Schulen also kaum etwas gelernt.
Leider immer noch passiert es, dass Schüler in der Bewerbungsphase für die Ausbildung plötzlich kalte Füße bekommen, weil die Schulen ihnen nicht mal den Dreisatz beigebracht haben.
In den Augen der Lehrer und Bildungsreferenten ist es eben wichtiger, komplizierte philosophische Probleme zu wälzen oder komplizierte mathematische Figuren durchzunehmen bzw. kurz vorzustellen, anstatt Dinge durchzunehmen, die die Schüler auf den Beruf vorbereiten.

Sie reden sich dann mit dem verdrehten Zitat Senecas – „Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir.“ – aus und phantasieren dann weiter über „wichtige“ Dinge des Lebens.

So werden Schüler erzogen, die möglicherweise viel gelernt haben, aber an der Realität scheitern.

in-die-roehre-schauen

Es wird ja viel geschwafelt heutzutage …

So meinen viele Kinder bzw. Jugendliche, sie wären allwissend, weil sie schon sooo alt seien und vor allem Erfahrung ohne Ende hätten.
Einige behaupten auch, von Zeitgenossen – größtenteils den Eltern und/oder Verwandten – keine Lehre annehmen zu müssen, weil sie schon erwachsen seien. Sie weisen aber auch manchmal daraufhin, dass sie viel gelesen haben und deswegen über Erfahrung en masse verfügen.

Angelesene Erfahrung also!
Erfahrung ist allerdings etwas anderes, als sich anzulesen, wie das Leben funktioniert.

Als Erfahrung wird zweierlei bezeichnet: im Einzelfall ein bestimmtes Erlebnis eines Menschen in Form eines von ihm selbst erlebten und damit selbst wahrgenommenen Ereignisses, oder allgemein – und dann im Sinne von „Lebenserfahrung“ – die Gesamtheit aller Erlebnisse, die eine Person jemals gehabt hat

Im Alltag bezeichnet allgemein Lebenserfahrung das im Laufe eines Lebens gewonnene erprobte und bewährte Wissen.
Berufserfahrung bedeutet, jemand übte lange eine bestimmte Tätigkeit aus, legte sich – mit vielen verschiedenen Situationen konfrontiert, die gemeistert werden mussten – ein breitgefächertes Wissen zu.

Aus Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Lebenserfahrung

Berufserfahrung wird von Schülern auch schon so deklariert, irgendwann mal einen Ferienjob gemacht oder Werbeblätter verteilt zu haben.

Von schlauen Schülern gibt es permanent peinliche Versuche, sch als erfahren zu deklarieren, indem man sagt, mein sei intelligent. Intelligenz hat nichts mit Erfahrung zu tun. Intelligente Leute können scheitern, „dumme” Erfolg haben.

Erfahrung kann gute oder schlechte sein.
Erfahrung ist angesammelte soziale Kompetenz, geschult in Jahren des Testens, Meisterns, Scheiterns etc.
Erfahrung lässt einen wieder aufstehen. Es gibt auch Manischdepressive durch schlechte Erfahrung.

Erfahrung lässt sich nicht im stillen Kämmerlein anlesen, ebenso wenig wie Wissen.
Erfahrung ist die permanente Interaktion mit dem realen Leben auf der Straße.
Erfahrung speist sich aus dem Kennenlernen neuer Herausforderungen und neuer Perspektiven – außerhalb des stillen Kämmerleins.

Wer sich ins stille Kämmerlein zurückzieht und von da aus sein Leben managen will, wird scheitern…

… aus Mangel an Erfahrung.

Kalender
März 2026
MDMDFSS
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031 
Kategorien
Editorial

Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem Urheberrecht bzw. dem Copyright des explizit gezeichneten Autoren.

Beiträge und Materialien Dritter sind als solche gekennzeichnet.

Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung bedürfen der expliziten, schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Urhebers bzw. Erstellers und des Herausgebers.

Downloads und Kopien dieser Seite sowie Konvertieren in andere Darstellungen bzw. Darstellungsformen sind nicht gestattet.

Beachten : Haftung und Recht