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Die Alkohol-Fahne
Passend zur Karnevalszeit!
Alkohol benebelt
Für Leute die keinen Alkohol vertragen,
aber trotzdem mit der Masse schwimmen wollen.
Vorteil 1: Nie wieder Probleme beim Alko-Test!
Vorteil 2: Nie wieder Unfälle unter Alkoholeinfluss!
Eine Tasche voller guter Laune
Zwei Scheiben getoastetes Brot
Und vieles mehr …


„Einsam, überfordert, depressiv”, „Unglücklich verliebt”, „Er fand einfach keine Freunde”, „Er fühlte sich unverstanden” …
Das sind nur ein paar Headlines und Aussagen über den Amokläufer von Winnenden.
Am Tag des Amoklaufs wusste niemand von den Medien, wer der Amokläufer war.
Nachbarn wurden befragt, und dabei lief es wie immer ab.
„Ja, er war sooooo ein netter Junge, hatte viele Freunde. Ich bin entsetzt, wie er zu einem Mörder werden konnte. Er war immer so hilfsbereit. Ich kann es kaum glauben, dieser intelligente Junge …”, quakten die mediengeilen Nachbarn affektiert kopfschüttelnd in die Mikrophone der „Medienvertreter”.
Prompt reagierte auch der Bundespräsident und schwafelte, dass er in diesen schweren Stunden bei den Betroffenen sei.
Eine Hotline wurde eigens dafür eingerichtet, um psychologische – und nicht zu vergessen – seelsorgerische Betreuung für alle Beteiligten, Nichtbeteiligten und Geschockten anzubieten.
Rund um die Uhr Meldungen über „die Tat von Winnenden”, umrahmt von Balladen, wo sonst aktuelle Hits liefen.
Gebt uns Xavier Naidoo, damit wir richtig depressiv werden!
Der Kleine hatte seit Dienstag keinen aua Bauch mehr.
Er hüpfte und tollte hier herum, vor allem der neue Ball hat es ihm angetan. Als ich ihn ihm schenkte, waren zwei Stunden Spielen damit angesagt.
Er durfte auch bei mir schlafen, was ihm sehr gefallen hat.
Lange Autofahren will Devil nicht mehr, eher Spazierengehen, vornehmlich im Wald. Dementsprechend viele Zecken hatte er auch. Wir schauten alle paar Stunden in seinem Fell nach und achteten auch darauf, ob er sich öfters an der gleichen Stelle kratzte. In den meisten Fällen, wurden wir dort fündig.
Von Montag bis Mittwoch musste ich arbeiten, von Donnerstag bis Sonntag habe ich Devil und meinen Eltern die Gegend gezeigt – den Naturpark Schönbuch.
Wir waren im Schloss Hohenentringen und haben traditionelle schwäbische Gerichte gegessen – sauren Fleischsalat, Ochsenmaul, Käse in Essig und Öl etc.
Devil nicht, meine Eltern und ich!
Dazu Most!
Im Neckarmüller – Brauerei und Gasthaus – gab wie immer sehr leckeres Essen – Braumeisterpfännle und Weßbierhaxe.
Man kann dort auch Zwei-Liter-Flaschen selbstgebrautes Bier kaufen.
Ab und zu ist dort „Schauen beim Brauen”, also ein Tag, an dem man zuschauen kann, wenn gebraut wird.
In der Weiler Hütte, einem Waldgasthof, ist es immer sehr schön, weswegen wir auch mehrmals dort waren und dort zu Mittag gegessen haben.
Das Schloss Hohentübingen, das Kloster Bebenhausen haben wir uns angeschaut. Devil durfte nicht mit ins Kloster, und wenn, hätten wir wohl nicht sagen dürfen, wie er heißt …
Natürlich sind wir viel spazierengegangen, auch den Hohernzollernweg.
Heute morgen um halb zwölf sind Devil und meine Eltern wieder in Richtung Beckum gefahren.
Devil ist sehr glücklich in Dettenhausen gewesen.
Er wollte am liebsten bei mir bleiben …
Lieber Devil!
Du wirst immer und ewig mein bester und treuester Freund bleiben.
Du wirst nicht verstehen, warum ich gehe.
Es gibt kein zurück mehr für mich, leider.
„Warum nimmst du mich nicht mit nach Stuttgart?”, wirst du mich fragen, doch ich kann dir nur sagen, dass es besser so ist für dich, wenn du bei „Mutti” und „Vati” in Beckum bleibst.
Ich habe leider keine andere Wahl, als nach Stuttgart zu gehen, dort, wo ich dich nicht mitnehmen kann. Dort wärest du den ganzen Tag allein, denn ins Büro könnte ich dich nicht mitnehmen.
Und den ganzen Tag allein in der Bude!
Du würdest nur traurig sein und weinen, weil du ganz alleine bist, alleine in einer unbekannten Umgebung, wo du niemand kennst, wo dich niemand kennt.
So bist du bei „Mutti” und „Vati” in Beckum und kennst auch Mechtild, Uwe, Kerstin, Michael und deine Hundefreude Basti, Jenna und wie sie alle heißen.
In Beckum bist du nicht allein.
Und ich bin doch nicht für immer weg, sondern komme schon am 15. Februar wieder für knapp zwei Tage, in denen wir spielen, knuddeln und kuscheln werden.
Und unser Freundschaft wird bestehen bleiben.
Verzeih mir, dass ich gehen muss!