
Im Steampunk-Universum unterwegs zu sein, ist für meine Gattin und mich nicht nur ein Hobby, sondern eine Leidenschaft, die uns durch viele Abenteuer und Begegnungen geführt hat.
Unsere Reise durch diese faszinierende Welt, die Vergangenheit und Zukunft auf einzigartige Weise vereint, hat uns nicht nur viel Freude bereitet, sondern auch einen gewissen Bekanntheitsgrad eingebracht.
Wir sind stolz darauf, Teil dieser kreativen Gemeinschaft zu sein, und genießen es, auf Veranstaltungen und Treffen stets herzlich willkommen geheißen zu werden.
Doch wo Erfolg und Anerkennung sind, lässt Neid oft nicht lange auf sich warten.
Leider mussten wir das am eigenen Leib erfahren.
Trotz der zahlreichen positiven Rückmeldungen, die wir für unsere Aktivitäten erhalten haben, gab es immer wieder Menschen, die uns ohne Grund denunzieren wollten.
So wurde uns einst unterstellt, mit der „Reichsbürger“-Bewegung in Verbindung zu stehen – eine absurde Anschuldigung, die sich glücklicherweise schnell als haltlos erwies.
Doch es hörte nicht auf: Man behauptete, wir hätten uns böswillig gegenüber anderen Mitgliedern unseres Steampunk-Stammtisches verhalten, obwohl es dafür keinerlei Beweise gab.
Ein Höhepunkt unseres Engagements war zweifellos unser Event „Picknick im Römermuseum“ bzw. die „Entdeckertage – Zeitenwende“, das bei den Teilnehmern auf überaus positive Resonanz stieß.
Wir investierten viel Herzblut in die Organisation und freuten uns über den großen Anklang.
Aber auch hier regte sich der Neid.
Einige konnten es offenbar nicht ertragen, dass unser Event so erfolgreich war und versuchten, uns in einem schlechten Licht dastehen zu lassen.
Es ist uns wichtig zu betonen, dass meine Gattin und ich uns immer für den Erfolg anderer freuen und diesen auch unterstützen.
Wir meiden niemanden, der Erfolg hat, sondern begrüßen es, wenn andere ebenfalls Anerkennung und Freude in der Steampunk-Welt finden.
Unser Antrieb ist nicht der Wettbewerb, sondern die gemeinsame Begeisterung für diese kreative (Sub-) Kultur.
Unser Engagement blieb nicht unbemerkt: Interviews und Berichte über uns erschienen in verschiedenen Medien, sei es im Fernsehen, Radio oder in Zeitungen.
Wir wurden immer wieder eingeladen, unsere Geschichte zu erzählen und unsere Leidenschaft für Steampunk zu teilen.
Diese öffentliche Anerkennung hat uns natürlich zusätzlich motiviert, weiterhin aktiv zu sein und unsere Kreativität in neue Projekte zu stecken.
Was uns besonders an der Steampunk-Szene gefällt, ist die Freiheit und Ungebundenheit, die sie bietet.
Es gibt keinen festen Verein, der uns bindet, und so haben wir die Möglichkeit, an unterschiedlichsten Events in verschiedenen Städten teilzunehmen.
Diese Unabhängigkeit ermöglicht es uns, neue Menschen kennenzulernen und verschiedene Facetten des Steampunks zu erleben.
Überall, wo wir hinkommen, werden wir freundlich aufgenommen und genießen die Zeit in dieser fantasievollen Gemeinschaft.
Vor Kurzem entstand in einer Stadt eine neue Steampunk-Community, die sich aus einigen Leuten zusammensetzte.
Auch dort nahmen wir an Treffen teil, um uns auszutauschen und die Gemeinschaft zu stärken.
Leider lief nicht alles reibungslos.
Der Ärger begann, als ich es wagte, die aktuellen Fotos des Treffens zu veröffentlichen.
Es ging nicht darum, dass ich die Bilder online gestellt hatte, sondern vielmehr darum, dass ich es versäumt hatte, einen Verweis auf die zugehörige Facebook-Gruppe zu setzen.
Dies führte zu Spannungen, die sich inzwischen auf die gesamte Atmosphäre ausgewirkt haben.
Da die Foto-Web-Seite, die wir betreiben, nicht-kommerziell ist, achten wir besonders darauf, was wir tun, und wie wir beispielsweise Fotografen oder andere Foto-Archive nennen oder Referenzen darauf setzen.
Man versuchte uns massiv unter Druck zu setzen und uns provozieren als „unlernbar” und ähnliches.
Wir blieben hart und machten keine Ausnahme und nannten nicht die sich gerade erst im Entstehen befindliche Gruppe. So wie wir es bei keiner anderen je taten.
Man kann sich denken, dass die Gruppenmitglieder damit nicht klarkamen.
Unser Resümee aus diesen Erfahrungen ist ernüchternd.
Viele Steampunks geben sich weltoffen und tolerant, doch oft zeigt sich, dass sie letztlich nur ihre eigenen Interessen verfolgen.
Diejenigen, die sich anders verhalten oder die Gemeinschaft auf neue Weise bereichern wollen, stoßen schnell auf Widerstand.
Dennoch lassen wir uns nicht entmutigen.
Meine Gattin und ich werden weiterhin unserer Leidenschaft nachgehen und die Steampunk-Welt auf unsere Weise gestalten – unabhängig, kreativ und mit der Freude, die uns diese faszinierende (Sub-) Kultur schenkt.
Nachtrag, 5.9.2024:
In der Diskussion in der WhatsApp-Gruppe eskalierte es gestern den ganzen Tag über.
Während ich meiner Arbeit nachging, schaukelten sich einige Leute gegenseitig auf.
Besonders eine Frau meinte, provozieren zu müssen und unterschwellig Feuer zu legen.
Ich argumentierte sachlich und machte meinen Standpunkt auch zum x‑ten Male klar.
Einer der Administratoren der Gruppe meinte, mich in einem privaten Chat nochmal ins Gebet zu nehmen, ich solle die Gruppe im Foto-Album nennen, was ich wieder verneinte.
Ich machte nochmals klar, dass es keine Ausnahmen gäbe.
Arrogant maß sich der Administrator der sehr kleinen Gruppe (vier offizielle Mitglieder) mit Großveranstaltungen, auf denen stellenweise tausende Teilnehmer sind.
Nachdem die Frau – die Frau des Administrators, wohlgemerkt – weiter provozierte, warf ich ihr vor, dass ich davon ausginge, dass ihre „Logorhoe” darauf schließen lässt, dass sie nicht damit klarkäme, weil ich nicht nach ihrer Pfeife tanzte.
Ich erklärte nach einer Ermahnung, dass dieser Begriff für „Redefluss” stehe, musste aber heute Morgen lesen in einer persönlichen Nachricht auf WhatsApp, dass man mich bei WhatsApp und bei Facebook aus Gruppen, bei denen „seltsamerweise” die oben genannte Person Administrator ist, ausgeschlossen habe.






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