
So schlimm ein ertrunkenes Kind auch ist …
Doch leider hat sich die Geschichte um dieses ertrunkene Kind als verachtenswerte Falschinformation Fälschung herausgestellt.
In vielen Medien wurde zu diesem Foto gesagt, dass es sich um ein ertrunkenes Kind handele, das auf der Flucht von Syrien Richtung Türkei ertrunken sei.
Diese Geschichte kursierte schon seit einigen Tagen.
Viele Leute heuchelten Mitgefühl.
Wir zweifelten daran, ob das Bild authentisch sei und publizierten unsere Bedenken insbesondere in den sozialen Online-Netzwerken, worauf man uns fehlendes Mitgefühl und dumpfe Polemik vorwarf. Auch wurden wir aufgefordert, diese Beiträge zu löschen, oder man würde uns melden, damit die Online-Netzwerke uns ausschließen sollten. Dies ist aber nicht passiert, weder das Löschen, noch das Ausschließen.
So schlimm es auch sein mag, wenn ein Kind oder mehrere ertrinken.
Beim genauen Betrachten fällt einem etwas auf und man fragt sich:
- Warum ist weder das Gesicht noch die andere Haut aufgedunsen, wenn es im Wasser gelegen hatte?
- Warum hat es noch Schuhe an, die eher locker angezogen sind, obwohl die Hose locker am Po hängt?
- Warum liegen die Arme in der gleichen Stellung auf dem Sand?
- Warum sind die Beine in der gleichen Art angezogen?
- Wie kann ein Kind in dieser Stellung am Strand angespült liegen, obwohl der Schwerpunkt am Becken oder am Po des Kindes liegt, und das Kind hätte umfallen und auf der Seite liegen müssen?
Fragen über Fragen!
Die meisten, die darauf antworteten, griffen uns mehr oder weniger scharf an, viele überlasen unsere Kritik und heuchelten drückten ihr Mitgefühl aus, anstatt darüber nachzudenken, ob alles ganz koscher sei.
Nun stellte sich heraus, dass die Geschichte um das ertrunkene Kind anders war.
Es war überhaupt nicht dieses Jahr von Syrien in die Türkei oder Griechenland – Stichwort Kriegsflüchtlinge – gekommen.
Seine Familie und es hatten bereits im Jahr 2012 Syrien verlassen, um in die Türkei zu ziehen.
Dort waren sie auch sesshaft geworden.
Da der Vater eine Arbeit gefunden hatte, lebten sie nicht schlecht.
Irgendwann kam es dem Vater in den UnSinn, dass er dritte Zähne haben müsste, und so kam er auf die Idee, sich und seine Familie (erneut) als Kriegsflüchtlinge zu deklarieren und sich mit illegaler Hilfe einer Schlepperbande in die Europäische Union übersetzen müssen zu lassen (genau genommen nach Kos, Griechenland).
Er nahm illegale „Hilfe” in Anspruch, weil er sich schon in einem sicheren Staat – Türkei – befand.
Er hatte wohl Geld für ein Gebiss beziehungsweise eine Zahnprothese und / oder für die Überfahrt gespart.
Ob der Grund des Auszugs aus der Türkei die Zahnprothese letztendlich war, ist nicht genau klar. Vielleicht auch ein anderer, doch die Sache mit den „neuen Zähnen” lastet schwer.
Auch hat er Neurodermitis gehabt und eine gute Salbe dafür gäbe es nicht in der Türkei.
Fakt ist, dass diese Überfahrt nicht nötig war.
Bei dieser Überfahrt ertrank sein Kind (und wohl auch die anderen Mitglieder seiner Familie) während eines hohen Seegangs, in dessen Verlauf der Vater sein Kind nicht mehr festhalten konnte.
Da man als Journalist alles hinterfragt, kam man auf die wahren Hintergründe.
Man kann natürlich nicht verhehlen, dass viele Flüchtlinge durch die Überfahrt ertrinken und auf andere Arten sterben – wie erst kürzlich, als ein Kühltransporter mit Toten gefunden wurde.
Dies wäre äußerst zynisch.
Was aber stört, ist und war, dass alle erdenklichen Leute das Foto von dem ertrunkenen Kind – ohne zu hinterfragen – weiterveröffentlichten und ihr Mitgefühl ausdrückten.
Kritische Anmerkungen – wie unsere – wurden weggeweht, ignoriert, als „fehlendes Mitgefühl” deklassiert oder wir wurden anderweitig beleidigt.
Trotz dieser Ausführungen über die Umstände des Todes des Kindes bleibt immer noch die Frage offen, ob die Leiche des Kindes drapiert wurde.
Es spricht einiges dafür.
So traurig wie es auch ist, um so trauriger ist die Propaganda, die man damit macht.






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