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Sind Zeitreisen möglich?

Die Frage, ob Zeitreisen in der Realität möglich sind, ist ein komplexes und umstrittenes Thema, das bisher nicht endgültig geklärt ist. Es gibt jedoch mehrere Gründe und theoretische Einschränkungen, die darauf hindeuten, dass Zeitreisen in der Art, wie sie oft in Science-Fiction-Geschichten dargestellt werden, möglicherweise nicht funktionieren können. Hier sind einige der wichtigsten Gründe:

Paradoxe: Wie das Großvater-Paradoxon, das ich zuvor erläutert habe, zeigen, könnten Zeitreisen in die Vergangenheit logische Paradoxe erzeugen, die schwer zu erklären sind. Die Idee, die Vergangenheit zu ändern, ohne die gesamte Kausalitätsstruktur des Universums zu gefährden, wirft erhebliche Probleme auf.

Erhaltung der Kausalität: 

Die Erhaltung der Kausalität ist ein fundamentales Prinzip in der Physik. Es besagt, dass Ursachen immer Wirkungen vorausgehen müssen. Zeitreisen in die Vergangenheit könnten dieses Prinzip gefährden, da sie dazu führen könnten, dass Ereignisse ohne Ursache auftreten.

Energieprobleme:

Nach den Gesetzen der Physik wäre es möglicherweise erforderlich, unendlich viel Energie aufzuwenden, um in die Vergangenheit zu reisen. Die Vorstellung, eine solche Energiemenge zu erzeugen, ist derzeit jenseits unserer technologischen Möglichkeiten und könnte theoretisch unmöglich sein.

Parallele Universen:

Einige physikalische Theorien, wie die Multiversum-Theorie, schlagen vor, dass es parallel existierende Universen gibt. Wenn Zeitreisen in die Vergangenheit möglich wären, könnte dies dazu führen, dass alternative Realitäten entstehen, in denen die Geschichte anders verläuft, ohne die Kausalitätsprobleme des Großvater-Paradoxons.

Relativitätstheorie:

Albert Einsteins Spezielle und Allgemeine Relativitätstheorien erlauben zwar hypothetische Szenarien, in denen Zeitdilatation und Zeitverschiebung auftreten, aber sie erlauben keine „klassischen” Zeitreisen, bei denen man rückwärts in der Zeit reisen könnte.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Physik und unsere theoretischen Kenntnisse sich weiterentwickeln, und es ist möglich, dass zukünftige Entdeckungen und Theorien ein besseres Verständnis von Zeitreisen ermöglichen könnten. Derzeit sind Zeitreisen in die Vergangenheit jedoch vor allem ein Thema in der Wissenschaft und Science-Fiction, und es gibt keine praktischen Methoden, um sie zu realisieren.

Im Steampunk sehen sich viele als „Zeitreisende”.

Was würde passieren, wenn jemand sein früheres Ich auf einer Zeitreise in die Vergangenheit ermorden würde?

Die Idee eines Zeitreisenden, der sein früheres Ich auf einer Zeitreise ermordet, berührt das Konzept des sogenannten „Zeitreise-Paradoxons” und führt zu komplexen philosophischen und wissenschaftlichen Fragen. Es gibt verschiedene Theorien und Ansichten darüber, was in einer solchen Situation passieren könnte, aber es gibt keine definitive Antwort, da Zeitreisen bisher nur in der Science-Fiction existieren und nicht nachgewiesen wurden. Hier sind einige der hypothetischen Szenarien:

Das „Großvater-Paradoxon”

In dieser Theorie würde die Ermordung des früheren Ichs dazu führen, dass der Zeitreisende niemals geboren wurde. Dies würde zu einem Paradoxon führen, da es die Frage aufwirft, wie der Zeitreisende dann in der Vergangenheit sein jüngeres Selbst ermorden konnte, wenn er niemals geboren wurde.

Die „Selbstkorrektur-Hypothese”:

Einige Theorien besagen, dass die Zeit selbst Mechanismen hat, um Paradoxa zu verhindern.
In diesem Fall könnte der Versuch, das frühere Ich zu töten, aus irgendeinem Grund scheitern oder auf unerklärliche Weise abgewendet werden.

Es ist wichtig zu beachten, dass Zeitreisen nach derzeitigem wissenschaftlichen Verständnis nur in der Theorie existieren und mit vielen ungelösten Problemen und Paradoxa verbunden sind.
Die meisten Wissenschaftler betrachten Zeitreisen als unwahrscheinlich oder sogar unmöglich, da sie mit den Grundprinzipien der Kausalität und der Erhaltung von Ursache und Wirkung in der Zeit kollidieren.

In der Welt der Science-Fiction-Geschichten werden Zeitreisen jedoch oft als faszinierendes und komplexes Thema behandelt, und verschiedene Autoren und Filmemacher haben auf kreative Weise mit den Paradoxa und Konsequenzen gespielt, die sich aus Zeitreisen ergeben könnten.

Andreas, genannt Andie, und sein Ehemann Matze, eigentlich Matthias, sind beide selbstständig.
Sie gehören zu den ersten Homosexuellen, die heiraten durften.

Beide haben sich in einer liberalen Partei organisiert und sind dort auch aktiv.
Weil sie schwul sind, organisieren sie sich auch beim Christopher-Street-Day.
Ihre Partei macht auch bei der CSD-Parade mit und beide waren immer dabei.

Andie ist allerdings das Gehabe und das Agieren der Community der Homo‑, Bi‑, Bunt- und Was-auch-immer-für-eine-„anders” ‑sexuelle-Ausrichtung leid geworden.

„Wir Homosexuellen haben erreicht, dass wir gesetzlich gleichgestellt sind, wie Ihr Heterosexuellen. Es gibt keinen Unterschied mehr”, sagt er, „Die Bewegung um den CSD ist für mich irrelevant geworden. Sie hat in Deutschland ihre Ziele erreicht und soll stolz sein. Das ist nicht der Fall. Lieber schaut man auf andere Länder und verfällt in Trauer.”

Er erzählt weiter, dass er immer ein Ohr offen hatte für „Leidensgenossen”, wie beispielsweise „Julia”, eine Transsexuelle (oder ein Transsexueller?).
Claus hatte irgendwann gemerkt, dass er im falschen Körper steckte und stylte sich um.
Aus Claus, dem Mann, wurde Julia, die (sozial gefühlte) Frau.
Andie betont immer, Julia sähe „irgendwie aus wie eine Frau”, aber sein Benehmen sowie Verhalten und alles, was eine Frau ausmache, wäre (noch) männlich, wie beispielsweise der Gang oder wenn Julia auf einem Stuhl säße.
Julia hadert immer noch mit sich selbst und der „Umwelt”, weswegen man in seinem „Umfeld” hämisch „Was macht er, sie, es?” oder ähnliche Floskeln mit „er, sie, es” macht.
Sein „Umfeld” akzeptiert, wenn jemand sein Gender ändert, aber Claus alias Julia weiß es anscheinend selber nicht, was natürlich direkt für Häme (hinter vorgehaltener Hand) sorgt.

Nach seinem sogenannten „Coming-Out” zog er zu einem Mann, doch diese Beziehung hielt nicht lange.

Dann war Simone „sein Opfer”, wie Andie immer betont.
Julia war bei Simone mitsamt seiner Tochter eingezogen und hatte Simone „voll in sein Leben integriert”.
Simone musste sich um seine Tochter kümmern, weil Julia es wichtiger fand, sich stundenlang zu fragen, welchen Nagellack er tragen solle, als sich um seine Tochter zu kümmern.
Zudem war er beleidigt, weil seine Tochter ihn nicht mit „Mama”, sondern mit „Papa” anredete.
Diese Nicht-Akzeptanz machte Julia laut eigenem Bekunden fix und fertig, sodass er sich nur noch um sich selbst kümmerte.
Simone wurde zur unfreiwilligen „Mama” von Julias Tochter. Simone, die einen Job hatte, der sie mehr als acht Stunden am Tag forderte, musste sich um ein Mädchen kümmern, das zudem noch hohe Ansprüche stellte und auch noch in der Pubertät steckte.

Nachdem Julia auch Simone verschließen hatte, zog er mit seiner Tochter aus und hinterließ in Simones Seele einen Scherbenhaufen. Ob er ein neues „Opfer” gefunden hat, ist auch Andie nicht bekannt. Er hatte den Kontakt zu Julia abgebrochen und dafür gesorgt, dass Simone psychologische Hilfe bekam.

Andie, der mit der LGBTQIA-Community aufgewachsen ist, kommt nicht mehr ganz mit.
Besonders kritisch sieht er die „Transgender Liquids”.
Er witzelt immer: „Ich bin heute eine Frau, morgen ein Mann und übermorgen weiß ich noch nicht, aber es fällt mir bestimmt etwas ein.”

Andie und Matze haben sich weitgehend aus der LGBTQIA-Community herausgezogen, treffen sich zwar noch mit ihren Bekannten, aber engagieren sich nicht mehr dort, weil sie der Meinung sind, dass die Ziele erreicht sind.

Mit einer Transsexuellen hatte Andie bis jetzt ein gutes Verhältnis.
„Maria ist eine Trans-Frau, wie ich sie mir vorstelle”, erzählt er, „Sie sieht feminin aus, benimmt sich sehr höflich und verhält sich auch dementsprechend. Wenn man es nicht wüsste, käme man nie darauf, dass sie ein Mann war.„
Dann erzählt er, dass beide über WhatsApp auf Claus alias Julia zu sprechen kamen.
Er habe Maria gesagt, dass er Claus nicht glaube, dass er seine Transsexualität ernst meine, denn sonst benähme er sich nicht so defizil.
Maria, die den Prozess vom Mann zur Frau mit Bravour geschafft habe, wie Andie immer betont, habe ihn beleidigt. Sie habe wortwörtlich gesagt: „Du bist einfach nur rechts dumm.”, auf Anspielung, dass rechte Parteien das klassische Rollenbild von Mann und Frau als einziges akzeptieren und Homo-Sexualität et cetera ablehnen.

Das war für Andie zu viel und er kündigte Maria die Freundschaft.

Er, der bekennend schwule Andie, der zudem sehr religiöser Halb-Jude ist.

Andrea hat vor kurzem ihre Arbeit vorübergehend an den Nagel gehängt, um ihre demenzkranke Mutter zu pflegen.
Sie wird dabei zum Teil von ihrem Vater unterstützt. Sie haben aber auch einen Pflegedienst involviert, der sich um administrative Sachen kümmert.

„Jelenas Pflegedienst” wurde von Andrea engagiert, weil Jelena und sie sich von früher kannten, als beide im selben Krankenhaus tätig waren.
Jelena hat sich irgendwann selbstständig gemacht und einen Pflegedienst gegründet.
Sie konnte sich ein Haus von knapp einer Milliion Euro leisten.

Andreas Mutter hat einen Pflegegrad, was bedeutet, dass sie von der Pflegekasse Zuschüsse bekommt.
Je höher der Pflegegrad, also die Bedürftigkeit der Betroffenen, ist, desto mehr Leistungen bekommt man.

Vom ambulanten Pflegedienst Jelenas kommen immer tagsüber Zwölf-Stunden-Kräfte, um die Demenzkranke zu betreuen, nachts ist die Familie mit der Mutter allein.

Von Jelena kam nach ein paar Wochen die Aussage, der Vater hätte ihre Angestellten sehr bösartig angeschrien.

Seltsam mutet an, dass eine eingesetzte Pflegekraft sich zwischenzeitlich nicht wohlfühlte. Andreas Vater hatte ihr angeboten, sie solle sich ausruhen und er hatte ihr in der naheliegenden Apotheke Medikamente geholt.

Jelena meinte, Andreas Vater wäre dement, weil es bekannt sei, dass an Demenz Erkrankte ein aggressives Verhalten an den Tag legten. Sie schlug vor, einen Pflegegrad für ihn zu beantragen. 

Andrea warf ein, dass ihr Vater sich dann nicht mehr die Mutter pflegen dürfe, wenn er einen Pflegegrad bekäme, was auch logisch ist.
Jelena schlug noch etwas Anderes vor.
Da nun beide Eltern Andreas „dement” seien, wäre Andrea sehr belastet.
Jelena schlug vor, sie in ihr „Haus der Pflege” umzuquartieren.
Jelena war nebenbei bemerkt dabei, ihr Haus zu einem Pflegeheim nur für Demente umzubauen. 

Wenn bei jemandem der Pflegegrad höher gestuft wird, erhöhen sich auch die Zuwendungen der Pflegekasse.

Es ist absolut richtig, dass Aufklärungsarbeit bezüglich der sogenannten „Neuen Rechten” gemacht wird.
Die Wahlprognosen für die rechtsgerichtete AfD sagen bundesweit etwa 20 Prozent der Wählerstimmen voraus, falls jetzt Bundestagswahlen wären.
Auch bei den Landtagswahlen in Bayern und in Hessen hat die AfD kräftig zugelegt.

Die sogenannten Alt-Parteien strampeln wie auf dem Rücken liegende Schildkröten und wissen sich nicht zu helfen. Sie schieben ihre Probleme auf das Wahl-Volk, das nicht erkennt, was gut ist und was nicht.
Der Ausdruck „Protest-Wähler” fällt immer wieder und schiebt dem Wählenden den Schwarzen Peter zu.

Der Begriff soll symbolisieren, dass der Wähler nur deswegen extreme Parteien wählt, weil er den Alt-Parteien einen Denkzettel verpassen will. Gleichzeitig impliziert dieser Begriff aber auch, dass die Alt-Parteien nur diejenigen sind, die man wählen „darf” und dass diese es nur gut mit dem Volk meinen. Die Alt-Parteien tun so, als würden sie vernünftige und fehlerfreie Arbeit leisten.

Der Begriff „Protest-Wähler” fällt seltsamerweise nur in Richtung der rechten Parteien.
Wer beispielsweise die SED-NachfolgeparteiDie Linke” wählt, macht dies nicht aus Protest, sondern aus Überzeugung. So stellen es die „Alten” dar.
Protest-Wähler wählen extreme Parteien, um die Alt-Parteien und deren Politik abzustrafen.

Jedes Mal, wenn die AfD an Stimmen zulegt, sind die Alt-Parteien überrascht, weil die Protest-Wähler angeblich nicht wissen, was sie da wählen, sondern dies ja nur tun, um die „Alten” zu ärgern.
Die „Alten” denken nicht daran, dass es Menschen gibt, die extrem rechte Parteien wählen, weil sie deren politische Überzeugung teilen. 

Zudem kommt, dass die Alt-Parteien es so darstellen, als gäbe es die AfD erst seit kurzem.
Die AfD ist noch nicht so alt, aber das Gedankengut, dass sie innehat und verbreitet, ist nicht neu.

In den 1980-er-/ 1990-er-Jahren habe ich studiert und war auch politisch aktiv.

Zu der Zeit gab es die rechtsextreme „Freiheitliche Arbeiter-Partei” (FAP) mit Parteisitz in der Bleichstraße in Bielefeld, Nordrhein-Westfalen. Dieses alte Haus war eher eine Sammelstelle für Neo-Nazis und Schläger.
Wenn Personen, die nicht dem Bild der FAP entsprachen, in der Bleichstraße unterwegs waren, passierte es des Öfteren, dass man ihnen Gewalt antat. Man konnte froh sein, wenn es „nur” Beleidigungen oder Würfe mit Steinen waren. Manche wurden brutal verprügelt oder sehr schlimm misshandelt.

Unsere Studenteninitiative organisierte zusammen mit der aus Bielefeld Demonstrationen gegen die Rechten.

Die Neo-Nazis rotteten sich während der Demos zu kleinen Gruppen zusammen und beleidigten uns in unregelmäßigen Abständen oder zogen gezielt Demonstranten heraus, um sie zu verprügeln.

Die FAP wurde verboten, aber nur, weil die Gewalt in hohem Maße zunahm.

Als wir die ersten Demonstrationen organisierten, redeten Politiker noch davon, dass die „Kinder in der Bleichstraße” nur eine „große Klappe und nichts dahinter” hätten.
Das änderte sich leider massiv, als Schläger ein neues Betätigungsfeld für sich entdeckten.

Zu betoonen ist, dass die paderborner Studenteninitiative es mit massivem politischen Druck verhinderte, dass die FAP sich in der Rimekestraße in Paderborn einnisten konnte.

In meiner Heimatstadt waren schon seit Ende der 1970-er-Jahre Neo-Nazis aktiv.
Sie hatten zusammen mit der rechtsradikalen Partei NPD Info-Stände und provozierten offen Ausländer oder Personen, die nicht in ihr Bild vom „reinen Deutschen” passten. Kritikern wurde Schläge angedroht oder sie wurden bedrängt und „gewarnt”, besser ihren Mund zu halten, weil ihnen sonst „etwas passieren” könnte.

Die Clique trug nicht nur in der Freizeit HJ-Uniformen.
Diejenigen von ihnen, die schon einen Führerschein hatten, fuhren alte Motorräder von der Wehrmacht.
Sie propagierten ihre rassistische, antisemitische, fremdenfeindliche und demokratiefeindliche Weltansicht.
Sie zeigten den Hitlergruß auch in der Öffentlichkeit.
Nicht nur dadurch bedingt, sondern auch weil sie straffällig, zum Beispiel wegen Körperverletzung oder Bedrohung, wurden, saßen immer wieder welche im Gefängnis, oft als unverbesserliche Wiederholungstäter.
In meiner Heimatstadt kannten viele zu dieser Zeit die Clique, die man „Die von Braun” nannte.
Sarkastisch hieß es, dass zusammengerechnet alle wohl schon eine „lebenslange Gefängnisstrafe” verbüßt hätten.

Ich war es leid, dass „Die von Braun” in der Stadt ihr Unwesen trieben.
So wandte ich mich an die Parteien, Bürgerinitiativen, Vereine und dergleichen mehr in meiner Stadt, um sie zu einer gemeinsamen Aktion aufzurufen.
Ich wurde von einer Partei eingeladen.
Die anderen verharmlosten „Die von Braun” als „dumme Kinder” und ihre Taten als „Kinderstreiche”.
„Kindersteiche” nannte man es, wenn Personen mit Wehrmachtsmotorrädern und in HJ-Uniformen gekleidet im Steinbruch umherfuhren und Handgranaten warfen oder Schießübungen machten.

Nach einem weiteren Info-Stand der NPD zusammen mit den stadtbekannten Neo-Nazis platzte mir der Kragen uns ich verfasste einen Leserbrief, gerichtet an die lokale Zeitung.
Einige Tage später wurde ich einladen und der Redakteur sagte mir, man könne den Leserbrief nicht so veröffentlichen.
Der Stein des Anstoßes war die Formulierung „verfassungsfeindliche Partei”, wie ich die NPD beschrieben hatte. Dies könne man nicht so schreiben, hieß es, denn wenn die NPD verfassungsfeindlich wäre, hätte man sie nicht zugelassen. Er setzte mich so unter Druck, sodass dieses Wort durch „radikale Partei” ersetzt wurde. Erst danach wurde der Leserbrief veröffentlicht.

Dies ist ein Beispiel, wie mit Neo-Nazis umgegangen wurde, als sie sich zu der Zeit schon durch Übergriffe auf Ausländer und Andersdenkende negativ in Szene setzten.

Wer kennt nicht die unterschwellig rassistischen Juden-Witze, die mit Ressentiments der Nazis spielen.
Auf Partys wurden manchmal aktuelle Hits mit judenfeindlichen Texten umgedichtet und herausgegröhlt. Viele hörten einfach zu und nahmen es so hin.

Mein Großvater erzählte mir, dass er in den 1950-er-Jahren keine Baugenehmigung für ein Haus bekommen hatte, weil er vor dem Zweiten Weltkrieg bei einem Juden gearbeitet hatte. Einer der Aktionäre der Fabrik, in der er gearbeitet hatte, war ein Jude.
Von der Stadt wurde der Antrag abgelehnt, worauf mein Opa zum zuständigen Amt ging und nachhakte. Laut seinem Bekunden war der zuständige Beamte alleine im Büro, als er ihm diese „Begründung” mitteilte.
Mein Opa konnte leider nichts beweisen, weil keine Zeugen dabei waren.

Man denke an die vielen ehemaligen NSDAP-Mitglieder, die nach dem Zweiten Weltkrieg nicht nur in der Administration von Behörden weiter saßen, sondern auch an die Politiker, die in der Nazi-Zeit in der NSDAP organisiert waren und nun in demokratischen Parteien mitwirkten!
Wie oft wurden die ehemaligen Nazi-Aktivitäten nach Auffliegen verharmlost, auch von Parteifreunden. Nur in den wenigsten Fällen mussten diese Personen gehen.

Wenn Kinder in den 1960-er-Jahren spielten, wollte sie oft nichts mit „den Ausländern” und „den Ausländerkindern” zu tun haben. Ausländer – Stichwort: Gastarbeiter – wurden als rückständig, unsauber (verlaust) oder asozial dargestellt.

Das Problem existierte und existiert schon länger, wurde aber verharmlost oder ignoriert.
Die Neo-Nazis waren angeblich nur Spinner und nun hat man den Salat. 

Dies soll keine Rechtfertigung sein, sondern zeigen, dass das „rechte Problem” nicht erst seit „gestern” oder mit dem Auftauchen der AfD da ist.

Das Wahl-Volk ist nicht politik-verdrossen, sondern politiker-verdrossen.

Als ein Parade-Beispiel sei der PKW-Maut-Skandal genannt.
Obwohl bekannt war, dass die PKW-Maut nicht konform zu den EU-Gesetzen und ‑Regularien war, wurde daran festgehalten. Das Problem war, dass die deutschen Autofahrer dadurch von der Maut entlastet werden sollten, indem man die KfZ-Steuer senken wollte. Die EU-Parlamentarier sahen, dass in der EU wohnende Autofahrer, die ihr Auto nicht in Deutschland angemeldet hatten, die voller Maut zahlen mussten, ohne diese „re-finanziert” zu bekommen.
Herr Dobrindt beschwichtigte, dass man dies schon durchbekomme, schließlich sei man „auf einem guten Weg”.
Die PKW-Maut wurde von der EU gestoppt.
Die Firmen, die beim Abrechnungssystem der PKW-Maut involviert waren, stellten Regressansprüche in Millionen- und Milliardenhöhe. Dem Fiskus entgingen auch riesige Einnahmen.
Herr Dobrindt musste nicht zurücktreten.

Es gibt noch viele Skandale, die Löcher in die Staatskasse rissen oder dem Ansehen Deutschlands schadeten.
Gehen und den Hut nehmen musste so gut wie niemand.
Eine geheuchelte Entschuldigung, wenn überhaupt eine kam, reichte völlig. 

Die Wahlberechtigten sind so etwas leid.
Politiker verursachen Schäden und dürfen weitermachen.
In Unternehmen wären Mitarbeiter dafür fristlos gekündigt worden.

Es gab vor kurzem einen Fall, bei dem ein Politiker seinen Rücktritt ankündigte, aber erst in einigen Monaten gehen wollte, weil er dann mehr Pension bekommen würde. Das sollte nach seinem Bekunden jeder verstehen können und müssen.

Die momentane Finanzmisere und die Flüchtlingspolitik – insbesondere die – sind die Themen, die jeden beschäftigen, nicht Regularien wie das sogenannten Gendern, Kriege oder Naturkatastrophen.

Die AfD hat es geschafft, das Thema „Flüchtlingspolitik” in den Vordergrund zu bringen und sich damit zu profilieren. Es waren die richtigen Worte, die die AfD fand, damit die Wahlberechtigten locken konnte, ihr Kreuzchen bei ihr zu machen.

Es gelang den Politikern der Alt-Parteien nicht, die Bevölkerung für politische Belange zu gewinnen.
Dazu kam die sogenannte „Political Correctness”, ein Dogma, dass man niemandem, auch nicht unbeabsichtigt, beleidigen oder diskreditieren dürfe.
Der überwiegende Großteil der Politiker hat sich angewöhnt, keine konkreten Aussagen mehr zu machen, denn man will ja das nächste Mal wiedergewählt werden.
Wenn man sich schwammig ausdrückt, kann jeder die Aussage so auslegen, wie er will, was Wählerstimmen gibt. Man will schließlich keinen Wähler mit seiner eigenen Meinung vergraulen.

Auch hier hat es die AfD geschafft, die Alt-Parteien vorzuführen.
Sie stellt sich als rechtschaffend dar.
Man könnte jetzt munkeln, ob rechts-schaffend der richtige Begriff wäre.

Konkrete politische Ziele zu benennen, die unterschwelligen Ressentiments gegen „Andere” aufzugreifen und zu missbrauchen zu benutzen, ist gut gelungen und zeigt sich bei dem horrenden Stimmengewinn.

Ich bin kein Freund der AfD und werde sie nicht wählen, weil mir das erzkonservative und rassistische Weltbild nicht gefällt.

Nicht nur das menschliche Wissen ist unbegrenzt, auch die menschliche Dummheit.

Ein Kunde kaufte ein Meerschweinchen.
Es sollte in einem Terrarium wohnen. Dieses kaufte er dazu. 

Am nächsten Tag kam der Kunde wieder in das Zoofachgeschäft und bemängelte, dass das Meerschweinchen gestorben sei. 

Dem Mitarbeiter fiel auf, dass das tote Tier nass war. 

Er hakte nach, was passiert sei und bekam folgende Erklärung. 

Der Kunde meinte, es sei ja ein Meerschweinchen, mit Betonung auf „Meer“.
Er hatte das Terrarium als Aquarium genutzt und es mit Wasser gefüllt.
Dann hatte er das Meerschweinchen ins Wasser gesetzt. 

Wie die meisten Tiere sind Meerschweinchen auch fähig, sich paddelnd in Sicherheit zu bringen. Freiwillig würden sie allerdings nie ins Wasser gehen, da sie sogar wasserscheu sind. 

Das arme Tier hat immer wieder versucht, sich paddelnd in Sicherheit zu bringen.
Es konnte aber nirgendwo hin.
Die Glaswände des Terrarium bieten auch keinen Halt. 

Es wird an Erschöpfung gestorben sein. 

Ein grausamer Tod, voller Panik!

Bildquelle: Lilo Kapp / pixelio.de

Nicht nur das menschliche Wissen ist unbegrenzt, auch die menschliche Dummheit.

Eine Frau kaufte für eines ihrer Kinder zum Geburtstag Mäuse, weil sich ihr Kind diese schon lange gewünscht hatte.
Nachmittags sollte die Geburtstagsfeier mit ein paar Freunden stattfinden und das „Geschenk” überreicht werden, aber es waren noch ein paar Stunden bis dahin.

Am nächsten Tag kam die Mutter wieder in das Zoofachgeschäft und bemängelte, dass die Mäuse tot gewesen seien, als ihr Kind das „Geschenk” geöffnet hatte.
Der Mitarbeiter konnte es sich nicht erklären, warum die Mäuse gestorben sein sollten, wo sie ja beim „Verpacken” noch quicklebendig waren.
Als das Kind die luftdurchlässige „Verpackung” geöffnet hatte, hatte es einen Schock wegen der toten Mäuse bekommen.

Irgendetwas musste allerdings geschehen sein.

Beim Nachhaken stellte sich Folgendes heraus.

Die Frau war mit dem „Geschenk” mittags zu Hause angekommen und hatte es auf den Balkontisch gelegt. Bis zu diesem Zeitpunkt müssen die Mäuse noch gelebt haben.

Die Mäuse sind elendig verendet, weil sie in der „Verpackung” stundenlang in der Sonne gelegen hatten, ohne etwas zu trinken oder zu essen bekommen zu haben.

Man möchte sich bitte nicht ausmalen, welche Torturen sie bis zu ihrem Tod ausgestanden haben müssen!

Bildquelle: Jetti Kuhlemann / pixelio.de

In einem Online-Artikel einer Zeitung stand, dass die Spendenbereitschaft der Deutschen bezüglich Menschen in der Ukraine sehr hoch sei.
In einem anderen Artikel wurde darüber berichtet, dass ein Oberbürgermeister den Kräften, die die Straßen im Winter vom Schnee befreien, nachts geholfen hat.

Es gab Lob, aber größtenteils meckerten viele über die „Anderen”.

Bezüglich des Oberbürgermeisters wurde gemunkelt, dass das gegen drei Uhr nachts entstandene Foto wohl nur für die Presse war.
Bei dem Bericht, bei dem es wirklich nur um die Spendenbereitschaft geht, fragten einige (viele), was denn mit deutschen Obdachlosen sei.

Hier treffen wir die Unzufriedenheit der Menschen wider.

Es geht gar nicht darum, einfach zu akzeptieren, dass es einen Bericht darüber gibt, wie Andere für Hilfsbedürftige spenden oder jemand hilft beim Schneeräumen.

Es ist schlimm, dass man nicht wahrnehmen kann, dass einfach über etwas berichtet wird.

Wir haben uns schöne Ecken in Böblingen angeschaut, weil wir uns hier sehr wohlfühlen.

Angefangen haben wir am Ida-Ehre-Platz mit dem kuriosen Brunnen.
Wie viele Kugeln sich dort befinden, können wir nicht genau sagen, weil auch welche fehlen.

Zuerst schauten wir uns die ehemalige Stadtmauer auf der Poststraße an.
Eine Gedenktafel erinnert an die Opfer von Luftangriffen aus dem Zweiten Weltkrieg.

Das Bärenkino heißt deswegen Bärenkino, weil in der Nähe Bären gehalten wurden.
Im Böblinger Zwinger wurden diese gehalten.
Auf Wunsch von Herzog Ulrich von Württemberg lebten vom Ende des Mittelalters über 200 Jahre lang Bären in Böblingen.

Von dort gingen wir zum Postplatz und schauten uns die große Uhr mitten auf dem Postplatz an.
Diese war uns vorher nie aufgefallen.

Der Runde Turm gehörte zur Stadtbefestigung und hat insgesamt 13 Stufen.

Der Grüne Turm ist zwar weiß, aber oben waren früher grüne Dachziegel.

Ein paar davon sind noch vorhanden.

Am Fruchtkasten ist eine Gedenktafel zu finden, der an die Bauernschlacht von 1525 erinnert.

Die Stadtkirche hat insgesamt sechs Türen.

Das alte Rathaus ist erreichbar, das neue wegen Sanierungsarbeiten leider nicht.
Am Alten Rathaus hängen sechs Flaggen: zwei mit dem Wappen von Baden-Württemberg, zwei für den Landkreis Böblingen und zwei mit dem Wappen von Böblingen.

Im jetzigen Deutschen Fleischereimuseum war früher das Vogthaus.

In die Zehntscheuer mussten die Bauern ihre Steuern zahlen.
Weil es ein Zehntel des Ertrags war, hieß diese Steuer „Zehnt”.
Sie gaben also ein Zehntel ihrer Ernte – Getreide, Tiere et cetera – dort ab.

Wir haben in Böblingen viele schöne Orte angeschaut. Die Uhr auf dem Postplatz hatten wir vorher nicht bewusst wahrgenommen.

In den von Russland besetzten Gebieten der Ukraine finden momentan sogenannte „Referenden” statt, in denen die Menschen „befragt” werden, ob sie an Russland angeschlossen werden wollen oder nicht.
Die Ukrainer, die in diesen Gebieten leben, halten diese genau wie die internationale Staatengemeinschaft für eine Farce, um die Invasion Russlands zu rechtfertigen.

Momentan besuchen sogenannte „Wahlleute” Haushalte und befragen die Anwohner.
Sie werden von Soldaten begleitet, da man wohl Angst hat, dass die Ukrainer sie angreifen könnten.

Bei den „Befragungen” wird nicht mal nach dem Ausweis der Personen gefragt, was bedeutet, dass es niemanden interessiert, wer überhaupt abstimmt.
Mutmaßungen zufolge könnte es auch so sein, dass pro forma gewählt wurde, im Nachhinein aber die Wahlzettel manipuliert oder weggeworfen werden, wenn sie nicht die Meinung „Moskaus” vertreten.
Niemand weiß schließlich, wie viele Personen am „Referendum” teilgenommen haben, denn die „Wahlleute”, die von Haus zu Haus ziehen, werden bestimmt keine Listen führen.
Aber auch in eilig eingerichteten „Wahllokalen” kann man teilnehmen, wobei bezweifelt werden darf, dass authentische Register mit Einwohnern existieren.

Dies erinnert alles sehr stark an die Stalin-Zeit, in der angeblich zwar „geheim” gewählt wurde, aber das Ergebnis schon feststand und schon im Vorfeld Maßnahmen ergriffen wurden, wie es nach „bestandener” beziehungsweise „genehmer” Wahl weitergeht.

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