Freizeit
Als wir mit der Straßenbahn von Böblingen nach Stuttgart unterwegs waren, sahen wir eine Frau, die an ihrem Handy einen Spiegel befestigt hatte.

(Pfeil zeigt auf den Spiegel)
Wir haben gerätselt, welchen Zweck er wohl hat, kamen dann jedoch auf die Lösung.
Er dient zur Rückverfolgung des Anrufers.
„Toast Hawaii” war uns – Glühwürmchen und Herzbeben – zu langweilig, obwohl wir ihn auch sehr gerne essen.
Wir haben außer dem Käse alles ausgetauscht.
Überbackener Toast mit Kiwi und Thunfisch

Mann oder Frau oder auch beide nehmen:
- acht Scheiben Vollkorn-Toastbrot
- acht Scheiben Käse, am besten schmeckt Chester-Käse
- drei Kiwis
- eine Dose Thunfisch (in Aufguss)
- Köfte Baharati
- Kräuter der Provence
Zubereitet wird folgendermaßen:
- Die Toastscheiben auf mittlerer Stufe im Toaster toasten.
- Die Toastscheiben danach auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen.
- Von den Kiwis die beiden Kappen abschneiden.
- Die Kiwis dünn abschälen.
- Den Thunfisch in ein Sieb geben und ablaufen lassen.
- Nun die Kiwi-Scheiben auf die Toastscheiben verteilen.
- Jetzt gibt man den Thunfisch auf die Toastscheiben.
- Auf den Thunfisch gibt man nun etwas Köfte Baharati.
- Nun den Käse obenauf legen.
- Auf den Käse vor dem Überbacken Kräuter der Provence streuen.
- Die Toasts nun ca. fünfzehn Minuten bei 200 Grad Celsius im Backofen überbacken.
Guten Appetit!
Nur weil man ein Restaurant o.ä. besitzt, bedeutet das nicht, dass man gegen Rechtschreibfehler gefeit ist.

So gibt es Pelkartoffeln, die laut Duden mit Doppel‑L geschrieben werden.

Oder eine Terrinee mit Doppel‑E.

Man kann aber auch vom Bufett mit einem F und Doppel‑T essen, dazu Hausgemachte Spätzle mit großem H speisen.

Zum Abschluss gibt es dann einen Eiskaffee mit einem großem K in der Mitte.
Wir rufen zu Spenden auf, damit sich der Restaurantbesitzer einen Deutschkurs leisten kann.
Glühwürmchen, Herzbeben, Carla und Fledermaus waren mit ihrem geliebten fünfzehn Jahre alten Vehikel unterwegs, um neue Welten zu entdecken und zu erkunden.
Bei dieser Mission musste Glühwürmchen ihrem Laster fröhnen und rauchte genüsslich einen Glimmstängel.
Da Herzbeben, Carla und Fledermaus nicht auch noch ihren Weg zur Lunge geteert bekommen sollten, öffnete sie eine Seitenscheibe.
Aus ihrer Gedankenwelt aufgetaucht bemerkte Fledermaus mit entsetztem Blick Rauch im Cockpit.
Mit Panik in der Stimme machte sie uns darauf aufmerksam.
Geistesgegenwärtig fuhr Herzbeben auf den Seitenstreifen, stellte den Motor ab, und es wurde nach der Ursache der Rauchentwicklung geschaut.
Fledermaus setzte ganz andere Prioritäten.
Erst die neuen, in einem „Fast-Food-Restaurant” geschenkten, Stofftiere und ihre Geldbörse retten!
Sollte der Ernstfall eintreten, und wir hätten unseren Weg per pedes zurücklegen müssen, wäre sie wenigstens gut ausgerüstet gewesen mit ihrem Baren.
Für einen „Neuanfang” nicht mittellos!

Das Fotoalbum „Glück Pur“ wurde wieder aktualisiert.
Einige Fotos vom Schloss Lichtenstein sind hinzugekommen.
Nachdem Herzbeben seinen Ritt auf der Kanonenkugel beendet hatte …
… musste Carla mit ihm für ein Foto posieren.
Baron Münchhausen wäre stolz gewesen.

In einer bekannten Buchhandlung in Stuttgart sind wir gerngesehene Kunden.
Wir waren auch dort schon auf Autorenlesungen.
Da vor kurzem eine Lesung eines Krimi-Autors dort stattfand, fragten wir, als wir die Eintrittskarten buchen wollten, ob wir Carla mitnehmen dürften.
Die Verkäuferin, die uns kannte, bejahte dies und sah ebenso wie ihre Kollegin, die neben ihr stand, kein Problem.
Carla verhält sich immer sehr ruhig und legt sich, während wir Bücher anschauen, hin und döst etwas.
Die Verkäuferin verwies uns aber vorsichtshalber auf eine Frau aus der Verwaltung.
Wir versuchten diese, ans Telefon zu bekommen. Dies klappte aber nicht.
Obwohl wir auf dem Anrufbeantworter sprachen und ein Rückruf versprochen wurde, tat sich nichts.
Irgendwann erreichten wir die Frau dann doch.
Sie hörte sich gerne an, dass wir begeistert von den Lesungen waren, doch in dem Moment, in dem wir Carla erwähnten, wollte sie nicht mehr zuhören und unterbrach uns barsch mit: „Nein, der Hund darf nicht herein.”
Wir hakten nach, erzählten von Carla und auch, dass wir sehr häufig dort einkaufen, doch man unterbrach uns und es blieb beim unreflektierten „Nein!”.
So schrieben wir dem Geschäftsleiter der Buchhandlung am 27.04.2009, doch eine Antwort erhielten wir nicht.
Deswegen veröffentlichen wir unseren Brief hier etwas weiter unten.
Für uns steht fest, dass wir bei dieser Buchhandlung nichts mehr kaufen und dass wir auch keine diesbezüglichen Berichte von Lesungen oder Ankündigungen dergleichen mehr hier veröffentlichen.
Am Samstag, den 2.5.2009, hielten wir uns wieder mit Carla in Stuttgart auf.
Wir kamen zufällig an der Buchhandlung vorbei. Dort war ein „Gewinnspiel” zugange.
„Intelligente Fragen wie
„Im Jahre 47, also 1947, wurde eine Schriftstellergruppe gegründet.
Wie hieß sie?
- Gruppe 2000
- Gruppe 47
- Gruppe 30
- Gruppe 68″
wurden dort gestellt.
Auf diesem Niveau – Fragen, die die Antwort schon enthielten – ging es weiter.
Der „Entertainer” machte flache Witze, wie: „Ja, die Gruppe 47 erfand auch ein Deo – 4711.”, über die jedoch niemand lachen wollte.
Irgendwann lud er uns ein, an dem Gewinnspiel teilzunehmen.
„Das geht nicht, weil unser Hund nicht mit hinein darf”, sagten wir.
Er interventierte, dass ja einer von uns hereinkommen könnte.
Wir würden auch ein „Hundebuch” gewinnen.
Witz komm’ raus, du bist umzingelt!
Wir widersprachen, dass wir dies nicht täten, denn wenn einer von uns eine persona non grata sei, seien wir alle eine.
Einige Passanten wurden hellhörig.
Der „Entertainer” schwenkte plötzlich um und ignorierte uns.

Als wir – Glühwürmchen und Herzbeben – kurz vor einem Schaufenster in der Bietigheimer Innenstadt verweilten, dachte sich Carla, sie könnte sich kurz eine Auszeit gönnen.

Weil wir ja die Natur 8ten, 8ten wir auch den Frühling.

Carla war mit uns am Sonntag, den 19.4.2009, am Max-Eyth-See in Stuttgart.
Nach ein paar Eingewöhnugsproblemchen lief Carla neben uns her, angebunden an Glühwürmchens Scooter.
Es gab keine Unfälle.