Monatsarchive: November 2009
„Da hilft kein Hohn und auch kein Spott,
kein Fluchen und kein Beten.Die Nachricht stimmt: Der liebe Gott
ist aus der Kirche ausgetreten!”Erich Kästner

Helene Fischer, nicht nur von den Haaren blond, sondern auch gehirnblond, und Florian Silbereisen, in persona die Jugendmaske von Karl Moik, im Kopf allerdings auch, sind seit kurzem liiert.
Zum Leidwesen der Revolverblattkritzler gibt „der Flori” von seinem Privatleben nichts preis, und wenn dann nur soviel, wie jeder sowieso schon weiß oder was man nicht (mehr) dementieren kann.
Sie finden dies ganz gemein und berufen sich auf die „Informationspflicht der Journalisten” – Journalisten, wenn sie mal welche wären! – und stochern und stochern, um sich irgendetwas Interessantes zusammen zu „recherchieren”.
Für die beschränkte Welt der Kritzler muss ein Babywunsch von Helene Fischer und Florian Silbereisen her, damit die heile Welt passt.
Natürlich mit Heirat und allem Brimbamborium!
Und es passt ja auch in ihre verwirrten Augen, dass Helene Fischer schwanger werden „möchte”…
Das machen die Kritzler daran fest, dass sie sich über den Nachwuchs in ihrem Bekanntenkreis so sehr gefreut hat.
Es ist schon „schlimm”, dass man sich etwas zusammenreimen muss, weil die „bösen Prominenten” nichts sagen …
Warum sollten sie auch, schließlich haben sie ein Recht auf Privatsphäre.

Fünf Jahre, nachdem Schiedsrichter Hoyzer seine Seele erleichert hatte, dass er beim Pfeifen gepfuscht hatte, flog auf, dass zig Fußballspiele getürkt worden waren.
Hoyzer war jedenfalls kein Kronzeuge bzw. Ermittler.
Vielmehr ist die Staatsanwaltschaft ganz zufälligerweise darauf gestoßen.
Ganz zufällig!
Ganz zufällig hat die Staatsanwaltschaft Telefonate abgehört, genau in dem Moment, in dem über Spielemanipulationen geredet wurde.
Das sollen wir glauben.
Das tun wir ganz zufälligerweise nicht!

„Die Ampel war gar nicht richtig rot.
Das Auto war von sich aus zu schnell.
Bei 1.3 Promille kann man nicht wirklich von Trunkenheit am Steuer reden.
Außerdem war der Unfall mit mehreren gegnerischen Autos, verletzten Fußgängern und einem beschädigten Haus eigentlich nur ein Blechschaden, ein kleiner Kratzer, also ein Nichts.Warum eigentlich der Aufstand mit Anhörung vor Gericht,
Entzug des Führerscheins und Rückforderungen der Autoversicherung?Es ist doch nichts Nennenswertes passiert.”
Zitat eines Geistigverwirrten
Alkohol benebelt.
Kinder gehören zu ihrer Mutter.

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Bots: Sieben Tage lang
Was wollen wir trinken,
sieben Tage lang,
was wollen wir trinken,
so ein Durst.Es wird genug für alle sein,
wir trinken zusammen,
roll das Fass mal rein,
wir trinken zusammen,
nicht allein.Dann wollen wir schaffen,
sieben Tage lang,
dann wollen wir schaffen,
komm fass an!Und das wird keine Plagerei,
wir schaffen zusammen,
sieben Tage lang,
ja schaffen zusammen,
nicht allein.Jetzt müssen wir streiken,
keiner weiß wie lang,
ja für ein Leben ohne ZwangDann kriegt der Frust uns nicht mehr klein,
wir halten zusammen,
keiner kämpft allein
wir gehen zusammen
nicht allein
Alkohol benebelt.
Kinder gehören zu ihrer Mutter.

Erfolg im Job, Ansehen in der Gesellschaft, glückliche Ehe.
Alles bestens!
Und dann das!
Suizid!
Zig Bürger begehen aus mehr oder weniger nachvollziehbaren Gründen Suizid, doch welcher Hahn kräht danach?
Die Angehörigen und Freunde schon.
Schlimm, wenn jemand keinen Ausweg mehr sieht als die Selbsttötung!
Groß ist wie immer der Aufschrei, wie jetzt bei dem suizidalen Torwart.
Er beging einfach mal so nebenher Selbstmord, ohne vorher bescheid zu sagen!
Moment!
Er war seit 2003 in Behandlung, und niemand hat etwas gemerkt und die, es befürchteten, haben weggeschaut, obwohl der Torwart auf seiner eigenen Abschussliste stand.
Alle sind überrascht, wie es kommen konnte. Niemand wollte etwas gemerkt haben!
Es liegt wohl daran, dass sich – entgegen aller (öffentlicher) (aufoktroyierten) Meinung – niemand für den Selbstmordkandidaten interessiert hat.
Im Nachhinein kann man – wie immer – Empörung heucheln und tut dies auch.
Lasst uns die obligatorische Lichterkette machen, Blümchen aufstellen und Bärchen hinlegen!
Und eine Straße nach ihm benennen …
… denn ein Toter kann sich nicht wehren, und mit dem Krankheitsbild haben wir uns damit genug auseinandergesetzt.
Bis zum nächsten Freitodeskandidaten!
In Ewigkeit – Amen!

Am Wochenende war SPD-Parteitag.
Der neue Oberspezialdemokrat ist nun Sigmar Gabriel, ehemaliger Umweltverschmutzungsminister, der lauthals meinte, die SPD müsse so stark werden, dass die anderen Parteien über sich nachdenken müssten, bevor sie unter den Sozis mitregieren wollten.
An Selbstüberschätzung fehlt es ihm nicht!
Wohl aber am Konzept!
Er sieht die SPD schon, wie sie die nächste Regierung stellt.
Und alles wird besser, toller, sozialer usw. usf.
Da im Lei(d ?)tantrag die Wiedereinführung der Vermögenssteuer steht, die 1976 weggefallen war, sehen viele nun einen Linksruck der SPD und halten die LINKEN für überflüssig.
An den Hartz-Gesetzen will die SPD aber nichts ändern, schließlich sind die ja von ihnen …
Der Linksruck – wohl er ein lascher Atem eines Sterbenden!
Was sagte Gabriel so sinnentleert?
„Wer die Deutungshoheit über die aktuelle Herausforderung besetzt, der steht in der Mitte der Gesellschaft.”
Bis dahin ist es aber ein sehr, sehr weiter Weg für die SPD.
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OpenOffice ist eine freie Office-Suite, d.h. es ist kostenlos und darf frei verbreitet werden. Jeder darf OpenOffice also kopieren und weitergeben, ohne sich strafbar zu machen.
OpenOffice beinhaltet eine Textverarbeitung, eine Tabellenkalkulation, ein Präsentationsprogramm, eine Datenbankanbindung, ein Zeichenprogramm und einige kleine nützliche Programme mehr.
OpenOffice kommt auch mit Dateien von Microsoft-Office klar, kann diese also lesen und schreiben bzw. verändern.
Wie erwähnt ist OpenOffice frei und kostenlos zu haben.
Klar, dass sich dubiose Geschäftemacher einschalten und meinen, OpenOffice kostenpflichtig anbieten zu müssen.
Dies geschieht neuerdings immer mehr durch sog. Download- bzw. Abofallen.
Es wird einem vorgegaukelt, man könne für ein paar Cent schneller und sicherer ein Programm herunterladen, doch dann hängt man ungewollt in einer Abofalle.
Man muss dann jeden Monat Geld bezahlen, ohne dass man es wirklich wollte.
Mehr dazu, bezüglich OpenOffice: http://de.openoffice.org/abgezockt/

Extrabreit: Flieger, Grüß mir die Sonne
Vom Nordpol zum Südpol ist nur ein Katzensprung.
Wir fliegen die Strecke bei jeder Witterung.
Wir warten nicht, wir starten, was immer auch geschieht,
durch Wind und Wetter klingt das Fliegerlied:Flieger, grüß mir die Sonne,
grüß mir die Sterne
und grüß mir den Mond.
Dein Leben,
das ist ein Schweben
durch die Ferne,
die keiner bewohnt!Schneller und immer schneller
rast der Propeller,
wie dir’s grad gefällt!
Piloten
ist nichts verboten,
Wenn es sein muß drum gib Vollgas
und flieg um die Welt!Such’ dir die schönste Sternenschnuppe aus
und bring sie deinem Mädel mit nach Haus!
Flieger, grüß mir die Sonne,
grüß mir die Sterne
und grüß mir den Mond!
Hoch oben im Äther,
da sind wir meist zu Haus!
Bei fünftausend Meter
sieht alles anders aus.
Da gibt’s keine Grenzen!
Da gibt’s keinen Paß!
Der Flieger fliegt und
fragt nicht: Wie und was?Flieger, grüß mir die Sonne…
Es war einmal ein Flieger,
der jeden Flug gewann,
er flog um die Wette
mit einem Hurrikan.
Er flog mit fast vierhundert
zur Milchstraße empor,
der arme, alte
Hurrikan verlor:Flieger, grüß mir die Sonne…
Dieser Song gehört(e) wie „Der Goldene Reiter“ zur sog. „Neuen Deutschen Welle“, eine Welle deutschsprachiger Hits in den 1980er-Jahren.
Man hört ihn heutzutage noch ab und zu.
Die Originalversion stammt übrigens von Hans Albers aus dem Film „F.P.1 antwortet nicht” von 1932.
Alkohol benebelt.
Kinder gehören zu ihrer Mutter.