
Gestern trafen wir – ein paar von den Stuttgart-21-Befürwortern – uns zum gemeinsamen Spaziergang, um in der Öfentlichkeit Präsenz zu zeigen.
Wir schauten uns den Schlossgarten an, den Bahnhof, diverse Baustellen und beendeten den ca. 90-minütigen Marsch am Informationsstand der „Interessengemeinschaft für Stuttgart 21″ auf der Königstraße, Ecke Bolzstraße.
Es war interessant zu sehen, wie die S21-Gegner auf uns reagierten.
„Höhepunkte”
- Die S21-Gegner, die nicht gewohnt sind, dass man deren „heile Welt” stört, hatten „Slum City”, das verdreckte Zeltlager im Schlossgarten, zu deren Eigentum erklärt und meinten, uns dumm-dämlich begrüßen zu müssen.
Sie hatten extra einen Lautsprecher mit Mikrophon aufgebaut, den sie einschalteten, als wir ankamen.
Sie meinten uns beleidigen zu können, indem sie uns mit lauten Worten wie „keine Intelligenz” etc. bewarfen.
Alleine schon die Tatsache des Lautsprechers gab uns doch sehr zu denken, da wir davon ausgingen, dass sie sich sonst kein Verhör verschaffen konnten.
Die „Aufpasser” verstummten schnell, als wir unbeirrt weiter zogen und weder uns irritieren ließen noch sie beachteten. - Kurz darauf wurden wir von einem Möchtegern-Punker-Pärchen kurz aufgehalten, weil sie meinten, sie müssten eigens für uns aus „Slum City” heraneilen und uns ebenfalls beleidigen.
Wir filmten dies und wurden von dem Mädchen angegriffen, das meinte, sie müsse versuchen, uns die Videokamera herunterzureißen, was ihr aber nicht gelang.
Den Film zeigt dies eindeutig.
So also sehen es die sog. Parkschützer bzw. „Parkbewohner” mit dem Foto- bzw. Filmrecht um, von dem sie ja behaupten, man dürfe jeden und alles fotografieren bzw. filmen, ohne dass jemand etwas sagen dürfe. - Auf der Straße „Am Schlossgarten”, dort wo der Noch-Südflügel des Bahnhofs verläuft, war eine sog. Blockade von einigen S21-Gegnern, die laut johlten, als sie uns sahen.
Wir ignorierten sie ebenfalls, indem wir unseren Spaziergang unbeirrt fortsetzen. - Auf Bahnstieg 16, in dessen Nähe Gleisarbeiten stattfinden, winkten wir den Arbeitern zu und machten ihnen Mut.
Dort posierten wir kurz vor der Web-Cam, die auch ein Foto von uns schoss.
Nach einem kurzen Abstecher durch den Bahnhof ging es dann über die Königstraße zum Info-Stand der „IG für S21″, wo wir noch mit einigen Leuten diskutierten.
Was schade war, was uns einige Passanten mitteilten, dass S21 nicht über die Grenzen von Stuttgart hinausgehe und zweitens, dass es sehr sinnvoll sei, dass die S21-Befürworter Präsenz zeigten und aufklärten, da man leider nur Negativ-Schlagzeilen von S21 höre.
„Liebe” Wutbürger, wir kommen wieder und werden weiter Präsenz für Stuttgart 21 zeigen.
Vielleicht an einem Samstag, einem Sonntag oder …
Die Woche hat schließlich sieben Tage.
Und es gibt nicht nur 16 Uhr als Uhrzeit.

(Das Bild von der Web-Cam Bahnhofsturm Richtung Gleisfeld)
Wir danken den Verantwortlichen für die gute Organisation und sind sehr erfreut über den Zusammenhalt der Gruppe!






10 Responses to Spaziergang der Stuttgart-21-Befürworter – 18.6.2011