Sindelfingen

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google-streetview-auto
So sieht das Kamerauto aus„ das der Googlemitarbeiter momentan montiert.
Der Kameraaufbau auf dem Auto ist etwa 1,5 bis 2 Meter hoch.


Das Auto nahe dem Sömmerda-Platz, Böblingen


KFZ-Kennzeichen:
HH GG 2259

Google Street View macht momentan Aufnahmen in Böblingen und Umgebung.

Die Vorgehensweise von Google Street View ist in Deutschland datenschutzrechtlich nicht in Ordnung.
Kamerawagen wie diese ziehen durchs Land und machen Aufnahmen von jedem Haus. Diese Aufnahmen werden dann bei Google online gestellt.

Wenn nun jemand unsere Adresse eingäbe, könnte er z.B. unserem Balkon sehen, möglicherweise sogar uns.

In Deutschland und vielen Ländern ist nicht erlaubt, was Google Street View macht, denn hier handelt es sich um einen gewaltigen Einschnitt in die Privatsphäre.
Bilder dürfen nur veröffentlicht werden, wenn von jedem (!!!), der darauf zu sehen ist, eine Einverständniserklärung vorliegt.

Dies interessiert Goggle Street View aber nicht!

Es werden Bilder gemacht und diese ohne Erlaubnis online gestellt.

  • Ein Fahrzeug – mit Kameraaufbau auf dem Dach und kleinen weißen Google-Aufklebern in den Fenstern im Fond über den hinteren Rändern und auf der Motorhaube – steht momentan auf dem Parkplatz beim Floschenstadion in der Bachstraße, Sindelfingen.
  • Ein weiteres Fahrzeug – gleicher Typ – steht auf dem Parkplatz nahe dem Sömmerda-Platz an der Freiburger Allee in Böblingen.

Alter Mann

„Vor fünfzig Jahren habe ich den Grund gekauft, auf dem jetzt das Altenheim steht”, sagte der alte Mann, „Man muss schon früh ans Alter denken. Ich habe auch das Altenheim gebaut.”

Der alte Mann trägt alte abgewetzte Kleidung und ist ungepflegt. Er raucht eine Billigmarke Zigaretten.
Morgens wird er von den Altenpflegern geweckt, steht dann auf und geht pünktlich frühstücken im Gemeinschaftssaal.
Dann geht er wieder hoch, liest Zeitung oder sieht fern. Pünktlich ist er wieder zum Mittagessen im Gemeinschaftssaal, und zum Abendessen auch.
Die Alterpfleger bringen ihn dann irgendwann abends – immer zur gleichen Zeit – ins Bett – Tag ein, Tag aus, Jahr ein, Jahr aus.

Wenn er andere Leute trifft, erzählt er ihnen, wie es im Krieg war. Er war an allen Fronten, in Rommels Afrikaheer, lag vor Stalingrad, hat die Brücke von Remagen verteidigt.

Ein bewegtes Leben!

Mal davon abgesehen, dass nach seinen Kriegseinsätzen der Krieg hätte mindestens zwanzig Jahre dauern müssen!

Die Kriegsveteranentreffen finden regelmäßig alle paar Wochen statt und dauern uuunheimlich laaange, weil man sich ja sooo viel zu erzählen hat.
Man sieht den alten Mann aber jeden Tag, ohne Unterbrechung, beim Frühstücken, Mittagessen und Abendessen im Altenheim.

Nach dem Krieg hat er das Grundstück gekauft und dann das Altenheim erbaut, in dem er nun wohnt. Er wohnt in seinem Heim, dass ihm gehört und das er konzipiert hat.
Er steht zwar nicht in der Historie oder Chronologie bzw. dem „Lebenslauf” des Heims, man findet ihn auch nicht als ehemaligen Besitzer in den Grundbüchern oder in den Akten der Liegenschaftsämter.

Die Geschichten erzählt er den Pflegern, den Sitznachbarn beim Friseur oder auf dem Amt, jedem, der es wissen will oder nicht.

Wenn man es zum tausendsten Mal erzählt, glaubt man es nämlich selber.

Am 31.12.2009 ist unsere Mitgliedschaft auf unseren Wunsch hin bei der Piratenpartei erloschen.

Man soll auf ein sterbendes Pferd nicht einschlagen, und das tun wir auch nicht, denn das Pferd ist bereits tot.

Wir – die Wort-Chirurgen – nehmen unser Skalpell namens „Spitze Zunge” und werden die Ursache des Pferdes Tod anschauen.

So kometenhaft die Piraten aufgestiegen sind, so schnell wird die Sonne in der See erlöschen, aber am nächsten Tag nicht wieder aufgehen.

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Vonwegen „Frohe Weihnachten“!

Erst im Jahre 2012!

Glühwürmchen arbeitet im medizinischen Bereich und wie bekannt ist, gilt dort die sog. Sieben-Jahre-Regelung.

Ausgehend vom Turnus „Montag bis Sonntag“, muss Glühwürmchen 2009 über Weihnachten arbeiten, weil turnusmäßig noch kein Sonntag erreicht ist.
In der „einen“ Woche – also Montag bis Sonntag bis 2011 – muss Glühwürmchen auf Weihnachten arbeiten und hat über Silvester/Neujahr frei.
2012 ist Heiligabend auf einem Montag, also hat Glühwürmchen auf Weihnachten frei, muss also „über die Jahre“ arbeiten.
Dies geht dann so lange, bis ein Heiligabend wieder auf einen Montag fällt.
Dann gehen wieder die sieben Jahre – sog. Wochen-Turnus – los, in denen Glühwürmchen über Weihnachten arbeiten muss.

Diese Regelung ist völlig realitätsfern, denn laut Bundesarbeitsgesetz ist dies nicht zulässig, da man – basierend auf  religiöser Betätigung – niemanden zwingen kann, jahrelang auf Heiligabend bzw. über Weihnachten auf den Kirchgang zu verzichten.
Auch für den persönlichen/privaten Bereich ist es schon eine Anmaßung, so etwas zu erlassen.
Bei Familien, die Kinder haben, müssen also die Kinder „schön im Takt“ sieben Jahre auf gemeinsame Weihnachten verzichten.

Es gibt auch keine Ausnahme zu dieser Regelung.

Sieben Jahre kein gemeinsames Weihnachten, dann sieben Jahre nicht ins neue Jahr feiern können.

An einen Turnus „Dies Jahr auf Pfingsten frei, dafür nächstes Jahr Ostern frei“ kann man sich einstellen, aber von oben angeordnet zu bekommen, sieben Jahre auf gemeinsames Weihnachten – ohne Ausnahme – zu verzichten ist eine Anmaßung sondergleichen.

Das Problem bei der Sieben-Jahre-Regelung ist ein rechnerisches.

Einmal von Montag bis Sonntag ist nur ein Schaltjahr dazwischen, im zweiten Turnus sind zwei Schaltjahre dazwischen.
Weil dieser Turnus nämlich nicht reale sieben Tage als Grundlage hat, sondern einen Wochenturnus, ist diese Regelung ungerecht, denn diejenigen, die im Turnus „zwei Schaltjahre“ arbeiten, müssen de facto einmal weniger arbeiten als die im Turnus „ein Schaltjahr“.
Dies ist absolut ungerecht.

Weiterhin ist die Regelung – wie oben gesehen – unsozial.
Wir geben ein persönliches Beispiel.
Wir sind im November 2008 zusammengezogen, und Glühwürmchen musste 2008 über Weihnachten arbeiten, glücklicherweise Heiligabend vormittags.
Wir konnten also abends die Bescherung machen.
2009, 2010 und 2011 können wir wieder auf Weihnachten verzichten, weil Glühwürmchen nämlich noch im Turnus ist.
Herzbeben bereitet gerne das Essen vor und macht auch liebend gerne die Organisation zu Weihnachten. Dies ist hier nicht die Frage.

Wir leben zusammen und können jahrelang nicht miteinander Weihnachten feiern, weil irgendjemand etwas in einem Zustand geistiger Umnachtung „erfunden“ hat.

Nachtrag:
Im gleichen Klinikverbund ließ sich Glühwürmchen in eine andere Notaufnahme versetzen und siehe da, die „Sieben-Jahre-Regelung gab es hier nicht. Es wurde auch kurioserweise nicht mehr darüber gesprochen. Sie musste immer abwechselnd Silvester/Weihnachten arbeiten.

Heute hat es geschneit, Winter 2009 / 2010.

„Es hat ja geschneit!”
„Ja, das ist Schnee.”

Efeu mit Schnee bedeckt

Eingeschneite Hecke

Vor der Wohnung / dem Haus

Im „Ei”

Im „Ei”

Es ist nicht wirklich kalt… knapp zwei Grad Celsius über dem Nullpunkt

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Daimler-Benz / Mercedes-Benz hat vor kurzem verlautbaren lassen, dass die C‑Klasse nun in Amerika und Teile der C‑Klasse in der Nähe von Bremen produziert werden sollen.

Die Arbeitsplätze, die „wegrationalisiert” werden sollen, variieren zwischen 2000 und 3000.

In Sindelfingen – dort befindet sich der Stammsitz – wundert man sich darüber, dass der Bürgermeister bzw. die Stadtverwaltung nur pro forma etwas gesagt, aber keine Stellungnahme gegen die Stellenstreichung bezogen hat.

Dies leuchtet auch ein!

Ende 2008 hat die Stadt Sindelfingen die Steuern für 2009 bezüglich Diamler-Benz / Mercedes-Benz veranschlagt. Dabei ging man von der „guten”, aber schon angeschlagenen Finanzlage des Autokonzerns aus.

Nun gab es aber 2009 einen massiven Gewinneinbruch und Daimler-Benz / Mercedes-Benz hätte deswegen wesentlich weniger Steuern wie im Vorfeld im Rahmen der Veranschlagung zahlen müssen.

Was wollen die „Vertreter” von Sindelfingen nun sagen?

Wenn sie lauthals kritisieren, wird der Autokonzern die Steuern, die Sindelfingen schon investiert hat, zurückfordern, und das wird für Sindelfingen schwerwerden, diese Mittel zu beschaffen.

Honi soit qui mal y pense!

In einem Einkaufszentrum in Sindelfingen, in dem Carla und ich flanierten, war eine Frühlingsdekoration aufgebaut.
Weil meine Herzallerliebste nicht dabei war, da sie arbeiten musste, machte ich ein paar Fotos, um sie teilhaben zu lassen.

Plötzlich sprach mich der Manager des Einkaufszentrums an und fragte mich, zu welchem Zweck ich die Fotos machte.
Ich antwortete ihm, dass dies private Fotos seien.
Er hatte nichts gegen private Fotos, verwies allerdings darauf, dass in der Hausordnung, die an den Eingängen angebracht war, stünde, dass das Fotografieren nicht erlaubt sei.

Da ich mit Carla unterwegs war und nicht gewusst hatte, ob in dem Einkaufszentrum Hunde erlaubt waren, hatte ich ein paar Minuten vorher die Hausordnung am Haupteingang durchgelesen und mir war der Passus mit dem Fotografierverbot nicht aufgefallen.

Da der Manager ein arrogantes Auftreten hatte, fragte ich gespielt kleinlaut, aber mit zickigem Ton in der Stimme: „Wo soll das denn stehen?”

Genau, wie ich es mir gedacht hatte, passierte es!

„Das kann ich Ihnen zeigen”, meinte er arrogant und bewegte sich Richtung Haupteingang, „Kommen Sie, dann können Sie es lesen!”
Carla und ich trotteten „gelangweilt” hinterher.
Am Haupteingang angekommen standen wir vor der Hausordnung.
Der arrogante Manager merkte plötzlich, dass er sich zu sehr aufgeblasen hatte, er gab es aber nicht zu.

„Wir können ja nochmal bei den Nebeneingängen schauen, irgendwo steht es bestimmt”, meinte ich mit ironisch-sarkastischem Unterton.

Das tat ihm weh!

„Jedenfalls geht es nicht an, dass hier jeder fotografieren kann”, meinte er zickig.

„Das ist klar”, meinte ich scharfzüngig mit einem auffälligen Seitenblick, „Das steht ja hier in der Hausordnung.”

Hochmut kommt vor dem Fall.

Deutsches Sprichwort

toilette-d-und-h

Neulich bei den Toiletten in einem Einkaufszentrum …

Ich stand nahe der Damentoilette und wartete auf meine Herzallerliebste.

Eine Frau kam aus der Damentoilette und sah die zuständige Frau, die gegenüber der Toilettentüren saß und neben sich ein Tisch stehen hatte. Auf diesem Tisch befand sich ein Teller, auf dem man „Spenden” hinterlassen kann.

Eine generelle Zahlpflicht besteht aber nicht.

Die Frau sah dies und geriet in Erklärungsnotstand. Sie wollte nicht zahlen, das war klar.
„Ich komme gleich nochmal wieder”, redete sich heraus, „Ich habe gerade kein Kleingeld dabei.”

So sind die Schwaben – immer Moral und Anstand!

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