Sindelfingen

Wegen des Internationalen Straßenfests in Sindelfingen (an diesem Wochenende) kommt es auch stellenweise zu Engpässen auf und an den Straßen.
Ein Amerikaner meinte, er könne sich in einer Straße, in der Parkverbot ist, hinstellen, weil in der Straße, in der er wohnt, alles besetzt ist.

parking-ami

Ob das die deutschen Ordnungshüter auch so sehen?

Auf dem Internationalen Straßenfest in Sindelfingen (an diesem Wochenende) hat auch die Polizei einen Info-Stand.
Wir fragten, ob wir bei denen denn Knöllchen kaufen könnten.
„Das nicht”, sagte der angesprochene Polizist, „aber sie können uns sagen, wo sie immer falsch parken. Dann schauen wir mal bei Ihnen vorbei.”

uhren

Während eines Nachtwachenturnus von sieben Nächten waren sich der diensthabende Arzt und die Krankenschwester einig, dass ab der kommenden Nacht die Stunde zwischen 3 Uhr und 4 Uhr nicht mehr existent ist.

Die Beiden hatten in den vorherigen Nächten die Erfahrung gemacht, egal wie ruhig der Dienst bisher verlaufen ist, um 3 Uhr stand der 3‑Uhr-Patient in der Ambulanz. Sie hatten alles bis ins kleinste ausgeklügelt, wie man diese 60 Minuten am Besten ignoriert, und waren zu dem Schluss gekommen, einfach die Stunde zu streichen. Pläne hatten sie geschmiedet ohne Ende – und doch in der darauf folgenden Nacht pünktlich um drei 3 Uhr – na was wohl – der 3‑Uhr-Patient.

Google, die Daten-Krake im Internet, ist weit bekannt geworden durch „Google-Street-View“, einem Dienst, bei dem man online ganze Straßenzüge „fotorealistisch“ in drei Dimensionen anschauen kann.
Die Google-Kamera-Autos fahren dazu permanent herum und fotografieren alles und jeden.

Laut einem Rechtsgutachten ist dies rechtlich sehr bedenklich.

Irgendwann kam heraus, dass die Street-View-Autos auch WLAN-Punkte gescannt haben und deren sog. MAC-Adressen und Identifikationsnummern mitgeschnitten haben bei ihren Fototouren.
Google fand das nicht schlimm, schließlich machten das „Andere“ – die man natürlich nicht näher nannte – auch und alles habe „datenschutzrechlichtlich gesehen” schon seine Richtigkeit.
Es wurde von einem Googlesprecher verteidigt, irgendwas geplappert, was sich wie juristische Statements anhörte, aber doch nur Wischiwaschi war.

Nun kam heraus, dass Google auch E‑Mail-Fragmente beim Fotografieren gescannt und gespeichert hat.
Google hat reagiert und meinte dazu, es habe sich ein Teil einer anderen Software aus Versehen in die Foto-Software geschlichen, die ein anderes Projektteam programmiert habe und die überhaupt nichts mit Street-View zu tun habe.

Auf einmal!

Erst war das Einsammeln von WLAN-Daten nicht schlimm, weil es „Andere“ auch tun.
Als sich dann der hamburger Landesdatenschutzbeauftragte eingeschaltet hatte, sagte Google, es tue ihnen leid, man habe nicht gewusst, dass sich Teile einer „anderen Software“ eingeschlichen hätten.

Hand aufs Herz!

Street-View-Autos sind mit Kameras, die dreidimensionale Abbilder von Häusern, Straßenzügen etc. aufnehmen, ausgestattet.
Es kann passieren, dass irgendjemand nicht aufgepasst hat und aus Versehen einen Teil einer anderen Software installiert hat. Das kann man noch „irgendwie” glauben.
Kameras können allerdings keine WLAN-Punkte scannen, sondern bekanntermaßen nur Fotos schließen.
Also muss irgendjemand doch Scanner für das WLAN ins Auto eingebaut haben – aus Versehen?
Und as ist bis jetzt niemandem bei Google aufgefallen!
Und dass eine Software, die WLAN-Punkte und E‑Mails, die über WLAN übertragen werden, scannen kann aus Versehen zufälligerweise installiert und aktiviert wurde in Autos, die nur Kameras und nichts anderes an Bord haben dürften, ist auch niemanden aufgefallen!

Es gibt schon Zufälle, die keine sind …

vergessene-patientin

Während eines 24-stündigen Bereitschaftsdienstes eines Unfallchirugen kam es zu einem kleinen Vorfall, über den man schmunzeln kann, und der ein glückliches Ende genommen hat.

Nachts um 2 Uhr kam eine ältere Patientin aus einem Altenheim in die unfallchirugische Notaufnahme, da sie sich bei einem Sturz mehrere Platzwunden zugezogen hatte.
Die ältere Dame war sehr umgänglich, und ergab sich ohne größere Komplikationen ihrem Schicksal, und ließ die Wundversorgung über sich ergehen.

Nachdem sie versorgt war, eilte die diensthabende Krankenschwester aus dem Behandlungsraum, um den Rücktransport ins Altenheim zu organisieren.
Der Arzt stand mit dem Rücken zur Patientin, und erledigte die Dokumentation in der Ambulanzkarte.
Nachdem er fertig war, löschte er das Licht, und verließ den Raum.

Die Krankenschwester sah den Arzt im gegenüberliegenden Raum bei der Erledigung anderer anfallenden Arbeiten.
Sie ging erneut in den Behandlungsraum, in der man vorher die Wundversorgung durchgeführt hatte.
Eigentlich wollte sie sich nur vergewissern, dass der Raum in einem adäquaten Zustand ist, damit die nächsten Patienten dort versorgt werden könnten.

Beim Eintreten in den dunklen Raum wäre sie fast über die Patientin gestolpert, die dort noch saß, im Dunkeln!

Sie hatte alles so hingenommen, als wäre es das Normalste der Welt, nachts um 2 Uhr in einem lichtlosen Raum auf den Rücktransport zu warten.

streetviewauto-neu

Das Google-Street-View-Auto, das momentan hier in Böblingen auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums auf der Freiburger Allee steht, hat ein Facelifting bekommen.

Es ist nun „schön bunt”, damit man es gut erkennen kann.

Das heißt allerdings nicht, dass Google-Street-View rechtlich unbedenklich ist, wie manche es uns, den Bürgern, weismachen wollen.

Rechtliches hierzu – Hier klicken!

By the way: Die „Google-Street-View-Arbeit” in Böblingen / Sindelfingen ist beendet.

Wenn bei Profiliersüchtigen die Minderwertigkeit herausbricht, kann eine Zahl schon den Ausschlag für einen geistigen Absturz geben …

Ein „Neureicher” musste bei seinem Privatauto die Reifen wechseln lassen.

Da er ja immer in Bewegung ist, brauchte er natürlich für die Zeit des (halbstündigen) Reifenwechsels ein Leihauto.
Er hatte einen BMW 745 und brauchte „natürlich” etwas „Standesgemäßes”.
Der Autoverleiher gab ihm einen BMW 743, der ein paar PS/KW weniger als ein 745er hat, der eben aber kein 745er ist, weil er ein 743er ist.

Der Kunde beschwerte sich lautstark und wortgewaltig wegen der Entwürdigung, die er hinnehmen müsse.
Ihm blieb aber keine Wahl, weil der 743er der „nobelste” war, den der Autoverleiher in der Flotte hatte.

Der Kunde benötigte das Auto knapp 12 Stunden und fuhr damit elf Kilometer.
Beim Zurückgeben des Autos machte er seinem Unmut nochmals heftigst kund.

Ein paar Tage später trudelte beim Autoverleiher ein dreiseitiges Beschwerdeschreiben wegen der Sache „743 statt 745” ein.

Gut, dass die Welt nicht untergegangen ist!

In Böblingen ist die Friedrich-List-Straße eine viel befahrene Straße.
Wenn man die Autobahn über die Stuttgarter Straße verlässt, kommt man über die Friedrich-List-Straße sehr schnell in die böblinger Innenstadt.
Die Anwohner sind natürlich sauer und forderten von den „Stadtoberen” eine Lösung.

Die „Stadtoberen” haben sich etwas „ganz Intelligentes” einfallen lassen.

Die Ampeln auf der Friedrich-List-Straße stadteinwärts wurden so geschaltet, dass die Rotphase in diese Richtung sehr lange sind.

So hofft man – Dies stand am Freitag in der Sindelfinger/Böblinger Zeitung. – das diejenigen, die über die Friedrich-List-Straße hineinkommen, merken, dass die Rotphase sehr lange ist und sie deswegen „eigenverantwortlich” irgendwo anders herfahren und so die Friedrich-List-Straße auf diese Weise beruhigt bzw. entlastet wird.

Heutzutage reicht ein Minimal(st)wissen aus, um sich durchzuschlagen.

Rechnen zu können, ist nicht so wichtig, denn schließlich gibt es Taschenrechner.

Fähigkeiten, die jeder als Grundlagen beherrschen sollte, sind verloren gegangen.
Grundlagen, der Unterbau allem weiterführenden Wissens, fehlen, weil die Technik (fast) alles übernimmt.

Wenn „Unwissenheit” – um mal nicht das Wort „Dummheit” zu benutzen – mit der Realität kollidiert, kann es „ganz schöne Auswüchse” annehmen.

Ortskenntnisse bzw. minimale Grundlagen von Geographie sind sogar irrelevant, wenn man Taxifahrer wird.
Um Personen abzuholen und ans Ziel zu bringen, benutzt man ein Navigationssystem.
Anstatt sich umzuschauen, wie Straßen u.ä.  heißen, und die Nase in Karte oder Atlanten zu stecken, reicht es ja aus, Kommandos wie „Jetzt links abbiegen!” ohne nachzudenken auszuführen.

Wenn das Kartenmaterial im Navigationssystem nicht so aktuell ist wie die Realität, heißt es dann:
„Die Adresse stimmt nicht, mein Navi kennt die Hausnummer nicht.”

Kalender
April 2026
MDMDFSS
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930 
Kategorien
Editorial

Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem Urheberrecht bzw. dem Copyright des explizit gezeichneten Autoren.

Beiträge und Materialien Dritter sind als solche gekennzeichnet.

Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung bedürfen der expliziten, schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Urhebers bzw. Erstellers und des Herausgebers.

Downloads und Kopien dieser Seite sowie Konvertieren in andere Darstellungen bzw. Darstellungsformen sind nicht gestattet.

Beachten : Haftung und Recht