Deutsch

Die Ziele der Piratenpartei:
- Für informelle Selbstbestimmung
- Für Transparenz (Gläserner Staat, nicht gläserner Bürger)
- Gegen Überwachung
- Gegen Einschränkung der Grundrechte
- Gegen Internet-Zensur
- Für freien Zugang zu Wissen und Bildung
- Für ein konsumenten- und künstlerorientiertes Urheberrecht
- Für ein gerechteres Patentrecht
| Stammtisch der Piraten in Böblingen |
Piratenpartei Deutschland, Böblingen

Gestern kam ich bei uns im Ladenzentrum vorbei.
Davor saßen ein paar Jugendliche.
Obwohl ich nur ganz kurz hörte, was sie sagten, denke ich immer noch darüber nach.
Dass die Jugendsprache seltsame Formen annehmen kann, ist ja bekannt, aber dass sie auch noch grammatikalisch völlig daneben gehen kann, wusste ich auch nicht.
„Was geht geht ab, Alter, voll krass, ey. Weißt du was isch mein’? Halt’s Maul, Alter!”, sagte einer der Jugendlichen, die auf dem Bordstein saßen.
Es war eher ein genuscheltes Wort ohne Pause.
„Wasgehtabaltervollkrasseyweißtduwasischmeinhaltsmaulalter.”
Jede Sprache hat ihre eigene Weltansicht.
Man erkennt aber auch das geistige Niveau derer, wie sie sprechen.

Bei einem Gespräch zwischen mehreren Personen erzählte eine Frau, dass sie zum wiederholten Male an einer Zyste leide.
Jemand fragte, ob Medikamente hülfen.
Die Angesprochene antwortete:
„Mit Medikamenten kann man da nix machen, man muss schon Pillen nehmen.”
Da hat sie aber nochmal Glück gehabt!
Nur weil man ein Restaurant o.ä. besitzt, bedeutet das nicht, dass man gegen Rechtschreibfehler gefeit ist.

So gibt es Pelkartoffeln, die laut Duden mit Doppel‑L geschrieben werden.

Oder eine Terrinee mit Doppel‑E.

Man kann aber auch vom Bufett mit einem F und Doppel‑T essen, dazu Hausgemachte Spätzle mit großem H speisen.

Zum Abschluss gibt es dann einen Eiskaffee mit einem großem K in der Mitte.
Wir rufen zu Spenden auf, damit sich der Restaurantbesitzer einen Deutschkurs leisten kann.

Auf einer Entschuldigung, dass ein Auszubildender nicht kommen konnte, stand Folgendes:
Mein Sohn konnte gestern nicht erscheinen, weil er aufgefiebert hat.
Gut, dass er kein Fieber hatte …
Was es doch nicht alles am „Pop-Himmel” gibt …
Einer von diesen Dieter-Bohlen-sucht-den-Superstar-Heinis hatte wohl einen Unfall.
Sein Manager habe ihn daraufhin in die „Charité” gebracht.
Dort liege er in der Neurologie und wird offensichtlich
mit künstlichem Sauerstoff versorgt.
– bei GMX gefunden -
Es sollte wohl eher heißen: „künstlich versorgt”.

Carla wurde uns – Glühwürmchen und Herzbeben – über „Tierpate Stuttgart“ vermittelt bzw. wir haben sie von dort übernommen.

„Tierpate Stuttgart“ vermittelt herrenlose Tiere aus Kalabrien, Italien, nach Deutschland.
Maßgeblich ist Gabriele Schwaderer in Kalabrien diejenige, die sich mit weiteren Tierfreuden um herrenlose, verwilderte und geschundene Hunde kümmert.
Bedingt dadurch, dass in Italien die meisten Hunde nicht kastriert werden, vermehren sich diese unweigerlich sehr stark.
Der Nachwuchs wird dann, weil er als lästig empfunden wird, einfach weggeworfen, getötet, an Labors weitergegeben oder landet in sog. Tötungsstationen, in denen diese unabhängig ihrer (physischen) Verfassung nach zwei Wochen systematisch getötet werden.
Gabriele Schwaderer und ihre Freunde kümmern sich um solche Hunde und vermitteln diese.
Die Hunde werden vor der Überführung Impfungen unterzogen.
Desweiteren sind die Hunde mit einem Chip versehen, durch den jeder Hund individuell identifizierbar ist.
Wer einen Hund von „Tierpate Stuttgart“ übernehmen möchte, wird mit 250 Euro für die angefallenen Kosten zur Kasse gebeten.
Dieses Geld fließt allerdings sofort wieder vor Ort nach Kalabrien, um weitere Hunde zu retten.
In Deutschland unterstützt Gabriele Jost deren Arbeit in Deutschland.
Weitere Informationen:
Gabriele Schwaderer
Feldhausener Str. 14
72501 Gammertingen-Kettenacker
Tel.: 0157 75809926
https://www.syntronica.net/
Englische Ausdrücke zu benutzen hat sich eingebürgert und regt kaum noch wirklich – außer Sprachpuristen und Sprachpfleger – auf.
Eine kuriose englisch-deutsche Bezeichnung habe ich an der Flasche eines Geschirrspülmittels gesehen.
Es handelt sich um das Wort „Pull-and-Push-Verschluss”.

Gemeint ist damit der Verschluss der Flasche.
Diesen kann man bekanntlich noch oben schieben (englisch: „pull”).
Nun kann man das Spülmittel herausdrücken.
Danach drückt man den Verschluss zurück (englisch: „push”).
Eigentlich könnte man die Tätigkeit des Geschirrspülmittel-ins-Wasser-geben auch noch beschreiben:
Pull-Squeeze-Push-Mechanismus

„Ich sage Euch eins …”, sagte ich, „wenn Ihr Euch nicht ein bisschen mehr anstrengt …”
Ich schaute während der Ermahnung über meine faulen Auszubildenden hinweg durch das Fenster und sah die Maurer, die auf dem Abdach Sand in Eimer schaufelten.
„… werdet ihr gleich zu den Maurern gehen.”
Ich atmete heftig, und es war Zufall, dass ich an jenem Tag die Brille mit den verbleiten Gläsern trug. Mein Blick wäre sonst tödlich gewesen.
„Dann werdet Ihr Sand schleppen …”, begann ich. Meine Auszubildenden wussten ja nicht, dass ich ein so guter Schauspieler bin, dass ich unermesslichen Hass als grenzenlose Tierliebe maskieren kann. Ich grinste verächtlich, stets meiner Devise „immer lässig und gehässig” folgend.
„… die Männer fünf Kilo Zement und die Frauen fünf Kilo Federn, weil sie ja nicht so stark sind.”
Und es musste kommen, wie man vermutet hat, eine Frau fühlte sich angegriffen und rief wutentbrannt: „Wir können genauso viel schleppen wie Ihr Männers. Ich würde mal nicht von mich auf andere schließen.”
Obwohl ich keine Vorurteile bediene, möchte ich trotzdem sagen, dass die Frau blonde Haare hat.

Für Leute, die kein Englisch beherrschen …
For piepel hu du not nauh Inglisch …
