Die Alternative für Deutschland (AfD) wurde im Februar 2013 in Oberursel gegründet.
Die Gründungsmitglieder, darunter der Wirtschaftsprofessor Bernd Lucke und der ehemalige FAZ-Redakteur Konrad Adam, waren zunächst vor allem durch die Euro-Rettungspolitik der Bundesregierung und die zunehmende Integration Europas besorgt.
Sie forderten eine Rückkehr zu einer stabilen Währung und eine Stärkung der nationalstaatlichen Souveränität.

In den ersten Jahren ihres Bestehens konnte die AfD bei Wahlen einige Erfolge erzielen. Sie zog in mehrere Landesparlamente ein und erhielt bei der Europawahl 2014 7,0 Prozent der Stimmen.
Die Partei profilierte sich zunehmend durch eine ablehnende Haltung gegenüber Einwanderung und Islam. Sie warnte vor einer „Überfremdung” Deutschlands und forderte eine restriktive Asylpolitik.

Die Flüchtlingskrise 2015 und 2016 war ein Wendepunkt in der Geschichte der AfD.
Die Partei nutzte die Ängste und Sorgen der Bevölkerung vor der massenhaften Einwanderung aus, um ihre Positionen zu verschärfen. S
Sie sprach von einem „Asylmissbrauch” und einer „Islamisierung” Deutschlands und forderte die Schließung der Grenzen und die Abschiebung aller Flüchtlinge.

Mit dieser Strategie gelang es der AfD, ihre Wählerbasis deutlich zu verbreitern. Bei der Bundestagswahl 2017 erreichte sie 12,6 Prozent der Stimmen und zog erstmals in den Bundestag ein.
In den folgenden Jahren etablierte sich die AfD als die führende Kraft im rechten Spektrum der deutschen Politik.

Innerhalb der AfD setzte sich nach 2017 ein radikaler Kurs durch.
Der sogenannte „Flügel”, angeführt vom Thüringer Landeschef Björn Höcke, vertrat offen nationalistische, völkische und rassistische
Positionen. Der Flügel pflegte Kontakte zu anderen rechtsextremen Organisationen wie der Identitären Bewegung und Pegida.

Die AfD geriet zunehmend in Konflikt mit den demokratischen Grundwerten.
Sie relativierte die NS-Vergangenheit, leugnete den menschengemachten Klimawandel, verbreitete Verschwörungstheorien und Fake-News und attackierte die Medien und die politischen Gegner.
Sie stellte die Legitimität des Parlaments und der Regierung infrage.

Im Januar 2021 stufte das Bundesamt für Verfassungsschutz die AfD als „Verdachtsfall” ein.
Das bedeutet, dass die Partei vom Verfassungsschutz beobachtet wird, weil sie sich gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung richtet.

Die AfD hat sich in den vergangenen Jahren von einer rechtskonservativen zu einer rechtsextremistischen Partei entwickelt.
Sie stellt eine Gefahr für die Demokratie und die Menschenrechte dar.
Die demokratischen Parteien und die Zivilgesellschaft müssen sich dieser Herausforderung entschieden entgegenstellen.

Die AfD hat sich immer wieder gegen die Aufnahme von Flüchtlingen ausgesprochen und gefordert, dass diese in ihre Heimatländer zurückgeschickt werden.
Sie hat den Islam als „Bedrohung” für Deutschland bezeichnet und gefordert, dass die Einwanderung von Muslimen begrenzt wird.
Die AfD hat die deutsche Leitkultur betont und gefordert, dass sich alle Menschen in Deutschland an diese Kultur anpassen müssen.
Die Partei hat die Medien als „Lügenpresse” bezeichnet und ihnen vorgeworfen, die Bevölkerung zu indoktrinieren.
Sie hat die Legitimität des Parlaments und der Regierung infrage gestellt und gefordert, dass diese gestürzt werden müssen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die AfD eine rechtsextremistische Partei ist, die die Demokratie und die Menschenrechte bedroht. 

Sie muss von allen Demokraten entschieden bekämpft werden.

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