Opportunismus

Michelangelo Caravaggio 065

© Wikipedia

Falco: „Egoist”

Die ganze Welt dreht sich um mich
denn ich bin nur ein Egoist
der Mensch, der mir am nächsten ist
bin ich, ich bin ein Egoist
Ganz oben auf der Liste
ja da stehe ich

Du mußt mir schon verzeih’n,
aber ich liebe mich
das obwohl ich überaus und
durchaus kritisch bin
hab ich den ganzen lieben langen Tag
nur mich im Sinn
Ich habe über meinem Bett
einen Spiegel angebracht
damit mein eig’nes Spiegelbild
mir meinen Schlaf bewacht
und ich will niemanden wollen
nein – ich will, dass man mich will
bis ich kriege, was ich brauche
halt ich niemals still

Die ganze Welt dreht sich um mich
denn ich bin nur ein Egoist
der Mensch, der mir am nächsten ist
bin ich, ich bin ein Egoist
Ganz oben auf der Liste
ja da stehe ich

Liebe kommt von lieben
und ich fange bei mir an
und mit ein bisschen Glück
bist eines Tages du mal dran
ich gebe meinem Ego
täglich die spezielle Kur
nur meistens geb’ ich mir gleich alles
und am liebsten pur … ganz pur
An jedem Tag an dem es mein Weltbild länger gibt
erkenne ich mich selbst
und ich bin neu verliebt
die Sterne schreiben meinen Namen
in das Firmament
damit er hell in Euren Augen brennt

Die ganze Welt dreht sich um mich
denn ich bin nur ein Egoist
der Mensch, der mir am nächsten ist
bin ich, ich bin ein Egoist
Ganz oben auf der Liste
ja da stehe ich

Was ist er denn
was hat er denn
was kann er denn
was macht er denn
was redet er denn

wer glaubt er, das er ist?

Dieser Song gehört(e) wie „Der Goldene Reiter” zur sog. „Neuen Deutschen Welle“, eine Welle deutschsprachiger Hits in den 1980er-Jahren.
Man hört ihn heutzutage noch ab und zu.

Hier den Song anschauen und anhören.

Alkohol benebelt.

Kinder gehören zu ihrer Mutter.

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Es ist immer wieder erstaunlich, welchen Realitätsverlust manche Leute an den Tag legen, um zu rechtfertigen, trotz mehrfacher Ankündigungen keine Veränderung herbeizuführen.

Man sagt z.B., man könne nicht irgendwo anders hinziehen, weil man dort, wo man ist, Familie habe.

Dabei will man aber nicht wahrhaben, dass die Familie, die einen behütet, nur aus drei Dingen besteht:

  • Kälte
  • Lügen
  • Alkoholismus

Alkohol benebelt.

Kinder gehören zu ihrer Mutter.

goldener-reiter

Joachim Witt: „Der goldene Reiter”

An der Umgehungsstraße kurz vor den Mauern unserer Stadt
steht eine Nervenklinik, wie sie noch keiner gesehen hat.
Sie hat das Fassungsvermögen sämtlicher Einkaufszentren der Stadt
und gehn’ dir die Nerven durch, wirst du noch verrückter gemacht.

Hey, hey, hey ich war der goldene Reiter
Hey, hey, hey ich bin ein Kind dieser Stadt
Hey, hey, hey ich war so hoch auf der Leiter
Doch dann fiel ich ab – ja dann fiel ich ab

Auf meiner Fahrt in die Klinik sah ich noch einmal die Lichter der Stadt
sie brannten wie Feuer in meinen Augen, ich fühlte mich einsam und unendlich schlapp

Hey, hey, hey ich war der goldene Reiter
Hey, hey, hey ich bin ein Kind dieser Stadt
Hey, hey, hey ich war so hoch auf der Leiter
Doch dann fiel ab – ja dann fiel ich ab

Sicherheitsnotsignale – lebensbedrohliche Schizophrenie
neue Behandlungszentren bekämpfen die wirkliche Ursache nie.

Hey, hey, hey ich war der goldene Reiter
Hey, hey, hey ich bin ein Kind dieser Stadt
Hey, hey, hey ich war so hoch auf der Leiter
Doch dann fiel ich ab – ja dann fiel ich ab …

Dieser Song gehört(e) zur sog. „Neuen Deutschen Welle”, eine Welle deutschsprachiger Hits in den 1980er-Jahren.
Man hört ihn heutzutage noch ab und zu.

Joachim Witt hat eine neue Version vom „Goldenem Reiter” 2008 eingespielt.

Alkohol benebelt.

Kinder gehören zu ihrer Mutter.

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Im Jahre 1783 – zu ihrem fünfundzwanzigsten Thronjubiläum – bereiste Zarin Katharina die Große die kürzlich annektierten neuen russischen Gebiete, um zu schauen, wie gut ihr Gouverneur Potjomkin seine „Arbeit” erledigt hatte.

Um seine Zarin zu überraschen, ließ er am Wegesrand der Reise „Dörfer” aus bemalten Fassaden errichten, um das wahre marode Gesicht des neu eroberten Krimgebiets zu verbergen.

Der Ausdruck „Potjomkinsche Dörfer” – gesprochen: Paa-tjomm-kinn-sche (Betonung auf „tjom”) – wird im Zusammenhang vorgetäuschter Tatsachen benutzt.

Man baut eine Fassade auf, wo längst schon ein zerstörtes Land liegt, und meint so, durch die vorgestäuschte Fassade, die schon fast von alleine in sich zusammenstürtzt, zeigen zu können, dass alles in Ordnung ist.

Häufig spiegeln Personen anderen die heile Welt vor, obwohl schon längst alles den Bach herunter gegangen ist.
So passiert dies – „um die Fassung zu wahren vor anderen Leuten” – sehr oft bei Familien, in denen sich die Ehepartner getrennt haben.
Stellenweise phantasiert man sich eine intakte Familie zusammen, weil man es vor sich selbst nicht wahrhaben will.

Alkohol benebelt.

Kinder gehören zu ihrer Mutter.

piraten-nachrichten

„Ich hätte ja anders gewählt, aber der Kandidat der etablierten Partei hat unserer Mannschaft Fußbälle, die wir dringend benötigt haben, gesponsert. Und er war so sympathisch. Den konnte man echt wählen.”

So etwas und ähnliches gibt es immer nach der Wahl, wenn man nachhakt.

Ein „wunderschönes” Argument ist auch: „Wenn die kleine Partei nicht drankommt, habe ich meine Stimme verschenkt. Dann wähle ich doch lieber eine große Partei.”

Ebenso wird diese Scheinargumentation aufgegriffen und zur Rechtfertigung noch weitergesponnen und ausgebaut.
„Wenn ich eine kleine Partei wähle und die nicht drankommt, kommt nachher die Partei an die Regierung, die ich nicht gewollt habe. Ich wähle lieber taktisch.”

Wenn man die CDU nicht an der Regierung haben will, wählt man SPD oder FDP oder die Grünen. Die Linke ist ja auch neuerdings „wählbar”, zumindest zum Protest. Die kommen ja sowieso nicht an die Macht, und so hat man dann „ein Zeichen gesetzt”. Die CDU geht ja mit den Linken nicht zusammen, also hat man die CDU verhindert, die Regierung zu bilden.

Die CDU bildet dann eben mit der FDP die Regierung oder mit der SPD.
Man wollte zwar nicht die CDU an der Regierung haben, aber man hat „taktisch” gewählt.
Nicht jede „Taktik” klappt. Und die Politiker machen sowieso, was sie wollen.

Im Jahre 2005 haben viele „taktisch” gewählt.
Damit die SPD – Schröder war der Übeltäter. – nicht wieder an die Regierung kommt, hat man dann CDU gewählt, „taktisch” also, nur um zu verhindern, dass die SPD nicht wieder drankommt.
In der Realität ist der Schuss nach hinten losgegangen – Koalition aus CDU und SPD.
Viele haben auch die FDP gewählt, um indirekt die CDU zu unterstützen. Aber nicht nur deswegen, sondern auch als Ausrede: „Ich habe die CDU nicht gewählt. Es konnte ja niemand wissen, dass die CDU und FDP koalieren und dass die CDU die FDP sooo unter Druck setzt.”

Aufwachen, Deutschland!

Die vorige Regierung aus SPD und CDU hat im Großem und Ganzen die Misere der Schröder-Regierung fortgesetzt.
Die Weltwirtschaftskrise geht um sich, und man kann eben nichts machen.
Leere Kassen geben nichts her.
Und was Schröder in zwei Legislaturperioden verhunzt hat, kann die CDU zusammen mit der SPD auch nicht aus den Dreck ziehen. Die Minister und Abgeordneten, die fast die gleichen waren, wie beim vorigen Mal, sind ja nicht schuld, denn sie gaben sich größte Mühe – MdB =? Minister durch Brieftasche! – und ziehen JETZT den Karren aus den Dreck, mit vereinten Kräften!

Altlasten!

Und die nächste Regierung, also 2009 bis 2013, muss erstmal die „Misere der Vorgängerregierung”, an der sie in „keinster Weise beteiligt” war, aufarbeiten und das geht nicht in vier Jahren, auch nicht in acht oder zwölf oder …

Kleine Parteien, die sich für informelle Selbstbestimmung einsetzen, kann man also nicht wählen, weil sie ja nix bewirken.
Man hat es ja gesehen bei den PIRATEN.
Die haben ja nur zwei Prozent geholt.

Für die Abnicker, Ja-Sager und Wähler der „etablierten” Parteien war es klar:

„Gut, dass ich die PIRATEN nicht gewählt habe, die haben ja sowieso nur zwei Prozent geholt. Ich habe ja immer gesagt, dass die nicht die Fünf-Prozent-Hürde schaffen.”

bundestagswahl2009-ergebnisse

Deutschland hat nicht gewählt.

Deutschland hat sich von den Stimmen der „Etablierten” einlullen lassen.

Wir – Glühwürmchen und Herzbeben – haben uns nicht einlullen lassen, wir haben den Änderhaken gesetzt.

Einig gegen Recht und Freiheit – Deutschland einig Vaterland …

Endlich sind sich alle Deutschen wieder einig, endlich!

Einig darüber, dass

  • die Bildung weiter den Bach heruntergehen soll,
  • die Arbeitslosenzahlen weiter steigen,
  • jeder einzelne (Unschuldige) als Terrorverdächtiger behandelt wird,
  • Internetaktivitäten permanent überwacht werden,
  • Telefondaten mitgeschnitten werden,
  • mehr Videokameras installiert werden,
  • weiterhin Paranoiker Minister bleiben dürfen,
  • das Gesundheitssystem unbezahlbar wird,
  • neue Steuererhöhungen kommen
  • u.v.m. Unrealistisches und Realistätsferne

Damit müsst Ihr klarkommen, liebe Unterstützer der „Etablierten”!

Wir haben  E u r e n   U n t e r g a n g  nicht gewählt.

Piraten-Logo

Liebe Nichtwähler,

wir schreiben Euch diesen Brief, weil Ihr die stärkste politische Kraft in diesem Land seid.
Bei der Europawahl habt Ihr mit 46,7% alle Parteien weit hinter euch gelassen.
Bei der kommenden Bundestagswahl werdet Ihr voraussichtlich zum ersten Mal stärker als CDU und SPD sein.

Herzlichen Glückwunsch!

Wir können es sehr gut verstehen, dass Ihr nicht zur Wahl geht.
Wir haben von der Politik in diesem Land auch die Nase voll.
Alle vier Jahre dürfen wir Bürger unser Kreuzchen für Kandidaten und Landeslisten machen, die von Parteifunktionären in Hinterzimmern aufgestellt werden.
Dafür wird uns vor der Wahl in professionell gestalteten Werbekampagnen das Blaue vom Himmel versprochen.
Nach der Wahl werden diese leeren Versprechen dann eiskalt wieder einkassiert.

Die Sachzwänge sind dann schuld, oder die leeren Kassen.

Zwischen den Wahlen haben wir Bürger ruhig zu sein.
Die Politiker wollen bei ihrer wichtigen Arbeit nicht gestört werden.
Sie bekommen schließlich von den Lobbyverbänden eine Menge Geld dafür, deren Entwürfe zu Gesetzen zu machen.
Von den knappen Diäten kann man ja kaum leben, und es ist auch viel bequemer, die Vorlagen der Lobbyisten zu verwenden, als selbst nachdenken zu müssen.

Kein Wunder, dass dabei oft Gesetze herauskommen, die nichts als Schaden anrichten.

Nach dem elften September 2001 wurden zum Beispiel viele Gesetze beschlossen, die uns angeblich vor dem Terrorismus schützen sollen.
In Wirklichkeit beschneiden sie unsere bürgerlichen Freiheitsrechte immer mehr.
Unsere Daten werden gespeichert, unsere E‑Mails gelesen, unsere Computer heimlich durchsucht.
Die Politiker behaupten, sie hätten nicht die Absicht, einen Überwachungsstaat zu errichten.

Dennoch bauen sie so fleißig daran, dass George Orwell oder die STASI ihre Freude hätten.

Liebe Nichtwähler,

wir respektieren es, wenn Ihr diesmal wieder nicht zur Wahl geht.
Aber wisst Ihr eigentlich, dass jede Nichtwählerstimme vor allem den großen Parteien zugute kommt?

Wer nicht wählen geht, stärkt die Große Koalition.

Wollt ihr das wirklich?

Die gute Nachricht:

Es gibt bei dieser Wahl eine echte Alternative für Nichtwähler – die Piraten.

Wenn Ihr Eure Stimme nicht an die Altparteien verschenken wollt und ein deutliches Zeichen setzen möchtet, dass sich in diesem Land etwas grundlegend ändern muss, solltet ihr am 27. September die Piratenpartei wählen.

Wir versprechen euch, dass wir nie etwas versprechen werden, das wir nicht halten können.

Unser Programm ist absichtlich so schlank gehalten, dass Ihr genau wisst, wofür wir stehen:

  • für die Stärkung der Bürgerrechte und gegen den Überwachungsstaat
  • für einen transparenten Staat und gegen den „gläsernen Bürger“
  • für eine bessere Demokratie, bei der die Bürger die Politik aktiv mitgestalten können
  • ür freien Zugang zu Kultur und Bildung

Für diese Ziele werden wir kämpfen.

Einen Gemischtwarenladen aus leeren Versprechungen wie die Altparteien bieten wir bewusst nicht an.

Dienstwagen und Pensionen aus der Staatskasse interessieren uns nicht. Wir können unser Geld woanders besser verdienen.
Wir gehen nur deswegen in die Politik, weil wir es uns nicht mehr leisten können, sie Menschen zu überlassen, die außer Parteipolitik nichts gelernt haben.
Die Lobbyisten werden natürlich versuchen, uns genauso zu bearbeiten wie die Altparteien.

Doch wir sind Piraten – wir sind unbestechlich.

Liebe Nichtwähler,

Ihr habt es in der Hand, etwas in der deutschen Geschichte noch nie Dagewesenes zu schaffen.
Wenn Ihr bei dieser Wahl ausnahmsweise nicht zu Hause bleibt, sondern die Piratenpartei wählt, wird ein Ruck durch dieses Land gehen.

Wir stehen bei Euch im Wort.

Wenn wir uns korrumpieren lassen sollten wie die Altparteien, dürft Ihr uns abwählen und beim nächsten Mal wieder zu Hause bleiben.

Gebt uns dieses Mal Eure Stimme und wir werden Euch nicht enttäuschen!

Wir sehen uns am 27. September in der Wahlkabine!

Eure Piraten

die-macht

Es ist schmerzhaft in der eigenen, leeren Seele, wenn man – Man hat sich als Universum deklariert und steht auf einem hohen Sockel, den man selbst errichtet hat. – immer wieder mit der Realität konfrontiert wird.

Man schließt sich immer schön in sein Zimmer ein und hofft, dass seine eigene zusammenphantasierte Realität nicht mit der objektiven „echten” Realität in Berührung kommt und dann sowas!

Es gibt Menschen – also Staubkörner -, die sich partout nicht daran halten, die Realität so anzuerkennen, wie man sie sich zusammenphantasiert hat und sie verbreiten will.

Die kommen einfach, erzählen irgendetwas und tun so, als wäre das real!

So geht das nicht!

Die Realität hat sich schließlich nach einen zu richten, und wer das Universum ist, hat die Macht.
Nichts Anderes geht dann.

Die Macht ist die Macht über allem!

Und nun kommen die Staubkörner und rütteln am Kern aller Dinge.
Die Staubkörner sind verrückt, vollkommen abgedreht.
Was bilden die sich ein?
Haben sich selbst zum Besuch – Den man nie gewollt hat. – eingeladen und erzählen etwas, was man nicht hören will, was man verdrängt hat.

Mit denen etwas unternehmen, auch wenn man es versprochen hat, geht gar nicht, denn mit solchen abgedrehten Staubkörnern kann man sich doch nicht sehen lassen!

Die passen einfach nicht in die eigenen Phantasie-Realität!

Die gehören ausgemerzt!

Die sind in der eigenen Realität schon ausgemerzt.

Irgendwie bekommt man sie nicht unter Kontrolle!

Sie fallen andauernd in die Phantasie-Realität, die man als verlorene Festung bzw. schuldenüberhäuftes – nicht mal eigenes – Haus mit letzten Mitteln verteidigen will.

Das tut weh – sehr, sehr weh!

Alkohol benebelt.

Kinder gehören zu ihrer Mutter.

reichtum-fuer-alle

Die Linke als Anwalt der kleinen Leute …

Erst warten, bis alle reich sind, und dann Steuern abzocken!

Dumm gelaufen, Gregor Gysi!

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