Medien
Aus der Welt der Medien – TV, Zeitung etc.

Horoskop vom 17.08.2009 bis zum 23.08.2009:
Ihre Vitalität fordert ihren Preis.
Nehmen Sie sich die Ratschläge von Freunden richtig zu Herzen.
Sie meinen es gut mit Ihnen.
(Hanna Winter, Werbebroschüre „Hand***hof”)
Horoskop vom 17.08.2009 bis zum 23.08.2009:
Für Sie steht das Wochenbarometer auf „hoch”.
Also gleich loslegen und alle Chancen nutzen!
(Hanna Winter, Werbebroschüre „K***land”)
Bei uns im Briefkasten waren u.a. zwei Werbebroschüren zu finden, in denen Hanna Winter „astrologische Prognosen” aufgestellt hatte.
Obwohl die beiden „Horoskope” für das gleiche Sternzeichen und für den gleichen Zeitraum gelten, gibt es hier keinerlei Berührungspunkte.
Hanna Winter weiß anscheinend wohl selber nicht, wie sie die Sterne zu deuten hat.
Es ist ihre subjektive Wahrnehmung, was sie schreibt, denn die Sterne lügen nicht.
Auf der Webseite der „Astrologin” lesen wir:
Bitte beachten Sie, dass dieses Sternzeichen-Horoskop nur grobe Voraussagen machen kann.
Die Voraussagen sind anscheinend so grob, dass auch das Gegenteil damit ausgesagt werden kann.
Peinlich wird dann die Aussage, wenn man auf der Webseite unten etwas weiter liest.
Ein allgemeines Sternzeichen-Horoskop kann nur grobe Voraussagen machen.
Ich empfehle Ihnen deswegen Ihr ganz persönliches, für Sie erstelltes Horoskop.
Dieses personalisierte „Horoskop” ist kostenpflichtig.
Dass sich die Sterne aber auch nach dem Geldbeutel richten müssen …
Hollywood-Karriere
Syntronica spielt den kybernetischen Polizisten Robocop.
Hier zwei Fotos vom Set.
Man kann sich einen kleinen Filmausschnitt anschauen, wenn man auf die Grafiken klickt.

Robocop kommt in die Kontrollzentrale und schaut sich um.

Robocop versucht, einen Schurken festzunehmen.
Weitere Informationen bald …


Mir läuft mal wieder die Galle über.
Im Internet gibt es ja soziale Netzwerke wie Facebook, Bebo etc.
Auch gibt es „Mitteilungsdienste” wie Twitter, über die man sich mit anderen über viele Themen austauschen kann.
Es gibt sog. Freundeslisten, d.h. dort erscheinen die Leute mit denen man in Kontakt ist oder die Mitteilungen von einem lesen. Man kann dann auch deren Profile anschauen.
Ab und zu wird man bei den sozialen Netzwerken benachrichtigt, dass man neue Freunde oder Leser hat. Dann schaut man kurz, wer das ist.
Seit einiger Zeit sind dort vermehrt „Personen” gemeldet, die im Rotlichtmilieu arbeiten.
Dort erscheinen dann Hyperlinks zu erotischen oder pornografischen Seiten.
Ich blocke solche „Freundschaftsanfragen” grundsätzlich.
Was mich absolut ärgert, ist, dass diese „Anfragen” kaum aufhören.
Was wäre, wenn ein Jugendlicher solche Seiten anklickt?
„Soziale Netzwerke” werden für Schmuddelkram und Dreck missbraucht.

Wolverine ist ein Waisenknabe dagegen.

Beim „European Song Contest” haben die Teilnehmer für Deutschland Platz 20 geholt.
Von 25 Teilnehmern!
Der Produzent der deutschen Teilnehmer, deren Name wohl in der Versenkung verschwinden wird, meinte: „Wir haben alles gegeben, mehr ging nicht. Das war eine Weltklasse-Show!”
Wenn das eine Weltklasse-Show war …

Heute findet zwischen 9:00 und 9:30 Uhr eine Konferenz zwischen Bundesfamilienministerin von der Leyen und fünf großen Internetanbietern statt.
Inhalt ist die Verpflichtung der Internetanbieter im Zusammenarbeit mit dem Bundekriminalamt, es unmöglich zu machen, dass Kinderporno-Seiten angezeigt werden können.
Dazu gibt es eine Liste, die das BKA ständig aktualisiert.
Wie es sich gehört, wird vonseiten einiger Internetbenutzer und Webseitenbetreiber Widerstand geleistet.
Haupttenor ist bei den Widerständler, dass …
- die Sperre gar nicht hilft,
- die Sperre umgangen werden kann,
- gersperrte Seiten irgendwoanders gelagert werden und wieder zugänglich sind
- und dies nur der Anfang einer großangelegten Internetzensur ist.
Diese Argumente machten mich doch sehr nachdenklich.
Wie bei jeder organisierten Kriminalität ist es so, dass man nicht das ganze Problem löst, wenn man zum Beispiel einen Laden dicht macht, in dem illegale Sachen verkauft werden.
Erst mal können die Kunden nichts Illegales mehr dort kaufen.
Möglicherweise macht ein anderer Laden auf, in dem einige der Kunden wieder einkaufen, weil sie unterrichtet wurden, dass es einen neuen Laden gibt. Wenn der Nachfolgeladen stringend wieder geschlossen wird, der Geschäftsführer bzw. Ladenbeseitzer verhaftet wird, ist für die Zeit, in dem kein Laden zur Verfügung, steht keine Möglichkeit gegeben, die Waren zu kaufen.
Was hieße dies bezogen auf die Internetsperre?
Irgendwo gibt es eine Krake, die Läden besitzt, die illegale Sachen verkaufen, z.B. Kinderpornos und ähnlichen Dreck.
Die Polizei bzw. das BKA bekommt Wind davon und schließt den Laden.
Die Krake eröffnet etwas später wieder einen Laden.
Erstmal hat sie eine Niederlage einstecken müssen.
Dass es noch Läden gibt, von denen die Polizei nichts weiß, sei mal dahingestellt.
Die Polizei erfährt von einer Webseite, auf der Kinderpornos verbreitet werden. Die Adresse dieser Seite kommt auf die Sperrliste. Wenn nun ein Kinderschänder die Seite aufrufen will, kann er sie nicht mehr erreichen. Die Anbieter dieses Drecks lagern dann ihre Daten um, informieren die Kunden und das Geschäft geht weiter.
Ein paar Kinderschänder kennen die neuen Seiten nicht und können sich nicht mehr „befriedigen”.
Die Widerständler sehen nur, dass die Internetsperre auch irgendwann andere Seiten als Kinderpornos sperren könnte.
Was ist wichtiger?
Kinderpornos zu sperren oder auf das Recht der Informationsfreiheit zu pochen?
Ich mutmaße einfach mal.
Kann es möglicherweise, eventuell, vielleicht unter den Widerständlern auch Kinderschänder geben?

„Kraaack! Dann war die Scheibe kaputt …”
Diese Werbung nervt schon seit einigen Jahren, ist sie doch von Penetranz nicht zu überbieten.
Es gibt mehrere Varianten der Werbung, bei denen die Autofahrer die Gelackmeierten sind, weil ihnen die Windschutzscheibe kaputtgegangen ist.
Gemeinsam ist an den Werbeeinspielungen aber, dass die Autoscheiben durch „Mikrorisse” strapaziert waren.
- Durch Eis haben sich die „Mikrorisse” ausgedehnt und die Scheibe ist gerissen.
- Durch Sonneneinstrahlung ist die Scheibe noch mehr strapaziert worden und beim Fahren über Kopfsteinpflaster ist sie dann durchgeschüttelt worden und gerissen.
- Durch Steinschläge entstanden die „Mikrorisse” und dann irgendwann fuhr man vor einen Bordstein und die Scheibe riss.
- Hagelschauer verursachten „Mikrorisse” und dann reisst irgendwann die Scheibe.
- Durch kaputte Scheibenwischer wird die Scheibe langsam zerstört und reisst auch irgendwann.
Gemeinsam ist allen „Geschädigten” aber auch, dass sie erst zu dem Glas-Reparatur-Service kommen, wenn das Malheur schon passiert ist.
Die neueste Masche ist, dass jemand „Mikrorisse” in der Scheibe hatte, diese durch irgendetwas größer wurden, die Scheibe dann gerissen ist und man dadurch durch den TÜV die Hauptuntersuchung gefallen ist.
Es tut schon weh, was sich Werbetreibende einfallen lassen!

Die Regierungsparteien haben mit der FDP zusammen ein Gesetz gegen unerwünschte Telefon-Werbung, sog. Telefon-Spamming, verabschiedet.
Die Grünen stimmten dagegen, weil es ihnen nicht weit genug ging, die Linke enthielt sich.
Laut dem Gesetz sind Werbeanrufe nur noch nach vorheriger ausdrücklicher Einwilligung erlaubt.
Außerdem müssen Callcenter nun ihre Rufnummern übertragen.
Telefonisch abgeschlossene Verträge sind nun generell innerhalb von vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründe widerrufbar, dabei spielt keine Rolle, ob der Anruf erwünscht oder unerlaubt war.
Diese vierzehntägig Widerrufsfrist gilt erst, wenn dem Kunden eine diesbezügliche Belehrung vorliegt.
Umfangreiche Verträge, z.B. mit Energiekonzernen oder Telefonanbietern, werden zudem erst wirksam, wenn diese schriftlich bestätigt wurden.
Ahndungen gehen von 10 000 Euro bei nicht-übermittelter Rufnummer bis 50 000 Euro bei unerlaubten Anrufen einher.
Dies hört sich zwar gut an und stärkt die Rechte der Verbraucher bzw. Kunden, doch die Kunden müssen selbst tätig werden, damit ein Vertrag nicht zustande kommt.
So kann ein Callcenter z.B. eine Belehrung über das Widerrufsrecht per E‑Mail verschicken. Der Kunde müsste allerdings beweisen, dass er sie (nicht) erhalten hat.
Was es doch nicht alles am „Pop-Himmel” gibt …
Einer von diesen Dieter-Bohlen-sucht-den-Superstar-Heinis hatte wohl einen Unfall.
Sein Manager habe ihn daraufhin in die „Charité” gebracht.
Dort liege er in der Neurologie und wird offensichtlich
mit künstlichem Sauerstoff versorgt.
– bei GMX gefunden -
Es sollte wohl eher heißen: „künstlich versorgt”.