Schwaben

Heute morgen habe ich mich verschlafen.

Ich habe mich trotzdem geduscht.
Danach habe ich mich beeilt, um pünktlich in der Firma zu sein.

Weil es schnell gehen musste, habe ich mir ausnahmsweise Brötchen beim Diskounter geholt. Wenn man diese innerhalb von ein, zwei Stunden isst, sind sie sogar einigermaßen genießbar.

Ich habe mir gegen halb elf die Brötchen aufgeschnitten.

Als ich das zweite Brötchen ablegte, hatte ich keinen Hunger mehr.

mauseloch1

Eine Maus hatte sich am Brötchen zu schaffen gemacht.

Der Kleine hatte seit Dienstag keinen aua Bauch mehr.
Er hüpfte und tollte hier herum, vor allem der neue Ball hat es ihm angetan. Als ich ihn ihm schenkte, waren zwei Stunden Spielen damit angesagt.
Er durfte auch bei mir schlafen, was ihm sehr gefallen hat.
Lange Autofahren will Devil nicht mehr, eher Spazierengehen, vornehmlich im Wald. Dementsprechend viele Zecken hatte er auch. Wir schauten alle paar Stunden in seinem Fell nach und achteten auch darauf, ob er sich öfters an der gleichen Stelle kratzte. In den meisten Fällen, wurden wir dort fündig.

Von Montag bis Mittwoch musste ich arbeiten, von Donnerstag bis Sonntag habe ich Devil und meinen Eltern die Gegend gezeigt – den Naturpark Schönbuch.

Wir waren im Schloss Hohenentringen und haben traditionelle schwäbische Gerichte gegessen – sauren Fleischsalat, Ochsenmaul, Käse in Essig und Öl etc.
Devil nicht, meine Eltern und ich!
Dazu Most!

Im Neckarmüller – Brauerei und Gasthaus – gab wie immer sehr leckeres Essen – Braumeisterpfännle und Weßbierhaxe.
Man kann dort auch Zwei-Liter-Flaschen selbstgebrautes Bier kaufen.
Ab und zu ist dort „Schauen beim Brauen”, also ein Tag, an dem man zuschauen kann, wenn gebraut wird.

In der Weiler Hütte, einem Waldgasthof, ist es immer sehr schön, weswegen wir auch mehrmals dort waren und dort zu Mittag gegessen haben.

Das Schloss Hohentübingen, das Kloster Bebenhausen haben wir uns angeschaut. Devil durfte nicht mit ins Kloster, und wenn, hätten wir wohl nicht sagen dürfen, wie er heißt …

Natürlich sind wir viel spazierengegangen, auch den Hohernzollernweg.

Heute morgen um halb zwölf sind Devil und meine Eltern wieder in Richtung Beckum gefahren.

Devil ist sehr glücklich in Dettenhausen gewesen.
Er wollte am liebsten bei mir bleiben …

Wolf im Schafspelz - Animation

Die Ehre der Westfalen

In einer Kneipe irgendwo in Schwaben.
Schwaben, Bazis (Bayern) und ein Westfale – ich – saßen an einen Tisch und waren ins Gespräch gekommen.
Irgendwann nach nicht mal sooo vielen Bieren wollten die Bazis die Preußen, respektive den Preußen am Tisch, – ich hatte erzählt, wo ich herkomme – schlecht machen.

Das tat den Bazis sehr weh …
Es ist ja auch gemein, wenn das „preußische” Schaf sich erst die „zerstörerischen Argumente” mit schmerzverzehrtem Gesicht und demütig-devotem Nicken anhört und dann den Reißverschluss des Schafspelzes öffnet und anschließend der Wolf aus seiner „Verkleidung” steigt. Weiterlesen

Der Kleine ist trotz aua Bauch glücklich, denn er ist ja zu Besuch bei mir in Dettenhausen.
Meinen Eltern besuchen mich auch, alleine schon deswegen, weil ich ihnen so viel von der schönen Gegend vorgeschwärmt habe.
Sonntag habe ich dann Devil und meine Eltern mitgenommen.
Es passt ja auch gut, denn in dieser Woche brauche ich nur drei Tage arbeiten – schwäbisch: schaffe.
Donnerstag ist Feiertag – „Happy Kadaver” – Fronleichnam.
Am Freitag bleibt die Firma – schwäbisch: das G’schäft – geschlossen.
An den Tagen, an denen ich in dieser Woche „schaffe” muss, gehen wir gemeinsam essen, abends wandern.
Wir sind ab und zu bei mir …

Devil ist etwas krank, weil er Angst hatte, dass er nicht mitgedurft hätte.
Des weiteren ist die Hündin des Hoteliers heiß, die lange Fahrt, die ungewohnte Umgebung.
Devil ist ja nicht mehr der jüngste.

Er versteht allerdings nicht, warum ich abends weggehe.
Aber ich bin ja am nächsten Tag wieder da.
Dann strahlt er mich wieder voller Freude an.

Der Kleine …

Momentan riecht es hier nach Bärlauch, denn hier im Schönbuch wächst Wildbärlauch.

Jeder genießt es hier.
Mal schauen, was der nächste Tag bringt …

Syntronica - sitzende

Wer kennt es nicht?

An der Tankstelle hat man wegen „unruhiger” Finger nicht für 20 Euro getankt, sondern für 20,01 Euro.
Man geht hinein und bezahlt – aus Kulanz – nur 20 Euro.
Wenn man mal für 19.99 Euro getankt hat, bezahlt man natürlich 20 Euro.
So ist mir das bis jetzt immer passiert, auch bei Tankstellen, an denen ich mal unterwegs getankt habe.

Bis jetzt!

In einen Ort in der Nähe von Dettenhausen wollte ich eigentlich volltanken, habe mich aber anhand des sehr hohen Preises von 1,399 Euro für einen Liter Diesel entschieden, nur für 20 Euro zu tanken. Meine Finger waren aber etwas unruhig und so habe ich einen Betrag von 20,01 Euro erreicht.
Ich ging zum Bezahlen und legte einen 50-Euro-Schein hin.
Die Kassierin nahm ihn entgegen, fischte einige Münzen mit ihren Fingern in der Kasse hin und her und meinte dann zu meinem Erstaunen: „Haben Sie einen Cent klein?”

Ich war so verwundert und überrascht, dass ich einen Cent aus meinem Portemonnee nahm und ihn ihr gab.
Sie gab mir genau 30 Euro heraus, einen 10-Euro-Schein und einen 20-Euro-Schein.

Dort werde ich freiwillig nicht mehr so schnell tanken.

Autopanne, Unfall, Abschleppwagen

Gestern nachmittag bin ich von Beckum nach Dettenhausen gefahren.
Bedingt durch den erneuten Kälteeinbruch, gab es viele Unfälle.
In der Nähe von Griesheim und bei Darmstadt rasten einige Auto wegen plötzlich überfrierender Nässe ineinander.

Kurz vor Pforzheim auf der A5 wurde ich Zeuge zweier (!) Unfälle.

Beim Überholen raste ein Auto in ein anderes und verwickelte noch zwei in den Unfall. Dies geschah auf der linken Spur von dreien.
Wir fädelten uns ein auf zwei Spuren.

Man sollte meinen, dass alle nun etwas vorsichtig(er) wären …

Wir fuhren also an dem gerade passierten Unfall langsam vorbei.
Vor mir und hinter mir fuhren ein paar Raser nach der Unfallstelle wieder auf die linke Spur.
Einer von ihnen gab so viel Gas, dass er einem Auto, das sich vor ihm befand, ins Heck krachte.

Die Distanz zwischen den beiden Unfällen war nicht mehr als 250 bis 300 Meter.

Mit vernünftiger Fahrweise hatte das in keiner Hinsicht etwas zu tun.

Aha!

Heute in der Bäckerei in Dettenhausen:

Nachdem ich Brötchen geordert hatte, schaute ich, ob ich noch etwas nehmen sollte.
Mein Blick fiel auf etwas Gebackenes.
Die Bedienung fragt: „Noch etwas?”
„Ja”, antwortete ich und zeigte auf ein gedrehtes Gebäck, „So eine Stange, bitte!”
Während die Bedienung das Gebäck einpackte, schaute ich mir die Schilder am Tresen an.
Dort standen schwäbische Wörter wie Burlis, Weckle, Zwiebele, Knausern etc.
Ich fragte: „Wie heißt dieses Gebäck?” und wartete auf einen schwäbischen Ausdruck.

Die Bedienung sagte: „Gedrehte Käsestange mit Sesam.”

tief-sw

Gestern bin ich von Dettenhausen wieder nach Beckum gefahren, um hier Ostern – vor allem mit Devil – zu verbringen.

Mein Chef hat mir erlaubt, dass ich wegen des Osterreiseverkehrs schon um 14:30 Uhr fahren durfte.

In der Nähe von Stuttgart war ich im Stau, dann wieder beim Kreuz Leonberg etwas weiter entfernt.
In Pforzheim wieder …
Insgesamt waren es – trotz Umfahrungen – sechs Staus.

Auf der A45 machte ich Halt an einer Raststätte im Siegerland, wo der Kaffee teuer war.
Als ich wieder auf der Autobahn weiterfuhr, begann es erst zu regnen – das dachte ich. Es war aber Schnee, der in starkem Maße zunahm und dafür sorgte, dass Matsch und Schnee sowie stellenweise Eis auf der Autobahn herrschte.
Auf der Autobahn waren Leuchtschilder mit dem Eis-Symbol (Eiskristall mit roten Dreieck) eingeschaltet.
Man konnte maximal sechzig bis achtzig km/h fahren, manchmal auch nur 50.
So tröpfelte die Zeit dahin.

Wegen eines Staus von 21 Kilometern auf der A1 machte ich einen Schlenker und war dann im Dunkeln in Beckum.

Um 22:30 Uhr!

„Dank” des Osterreiseverkehrs und des „Winters” …

Dietmar im Rennauto

Wenn bei der Firma, in der ich arbeite, Schulungen sind, werden die Schulungsteilnehmer „ausgeführt”.
Diesmal ging es wieder zum Boxenstop Tübingen, einem Auto- und Spielzeugmuseum.
Oben im Restaurant kann man auch ein Rennauto besteigen.

Rennautos sind sehr eng. Ich passte aber „bequem” hinein, und kam auch wieder „bequem” hinaus …

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