Wundervolles

Dieses Foto ist wie das Kussbild auch nicht „auf normalem Wege” entstanden.

Wir warteten auf einem Bahnsteig am Böblinger Bahnhof auf unseren Zug nach Stuttgart.
Vor uns hantierten zwei Bahn-Angestellte herum und hoben einen Kanaldeckel hoch, um einen Versorgungsschacht zu inspizieren.
Einer von ihnen holte seine Digitalkamera heraus und machte ein Testbild.

Es befanden sich viele Leute auf dem Bahnsteig, doch man fotografierte uns.

„Das kann ich auch”, sagte Herzbeben, „Wenn Sie uns fotografieren, fotografiere ich Sie auch.”
Herzbeben holte seine Digitalkamera heraus und lichtete den Mann ab.
Der Mann stand etwas gekbückt und Herzbeben meinte: „Ein Bahn-Angestellter, der groß macht.”
Glühwürmchen, Herzbeben und der Mann lachten.

Der Mann meinte allerdings, er wolle nicht, dass das Bild von ihm veröffentlicht werde.
Das versprachen wir ihm.

Herzbeben bot ihm an, er bekomme sein Bild, wenn wir im Gegenzug seins bekämen. Der Mann willigte ein.
Am darauffolgenden Morgen war schon das Bild in unserer E‑Mail-Box.
Wir schickten dem Mann sein Bild.

Es sind zig Leute im Blickwinkel des Mannes gewesen, aber wir wurden fotografiert.

Wir – Glühwürmchen und Herzbeben – haben unsere neue Wohnung bezogen.
Wir wohnen nun – arbeits- bzw. berufsbedingt – in Böblingen.

Böblingen die Wohnanlage
(Von der Schule aus fotografiert)

Böblingen das Haus Nr. 12
(Aus der Nähe (gelb))

Wir wohnen in einer geräumigen Wohnung im Erdgeschoss.

Hier hat es heute nicht geschneit.
Die Bilder haben wir vor einigen Wochen gemacht.

Boot der Liebe Glühwürmchen Herzbeben

Während ich sehnsüchtig darauf wartete, dass Glühwürmchen von der Arbeit nach Hause kam, wurde ich zum Philosophieren über die Zeit angeregt.

So stand ich vor der Tür des Hauses, ganz allein, wartend, sehnsüchtig.
Von allen Seiten kam die Zeit.
Ich nahm die Fliegenklatsche und schlug die Zeit tot.

Doch die Zeit reinkarnaierte. Wieder strömte sie.

Ich nahm die Zeitklatsche – ehemalige Fliegenklatsche – und schlug wieder die Zeit, während ich sehnsüchtig auf meine Herzeallerliebste wartete, tot.
Es war ein zeitintensives Unterfangen, die Zeit tot zu schlagen, denn sie reinkarnaierte im Nano-Sekunden-Takt.

Sie strömte, ich schlug sie tot, sie reinkarnaierte usw. usf.

Nachdem ich – wie mir schien – unendlich viel Zeit totgeschlagen hatte, kam Glühwürmchen und wir nahmen uns küssend in die Arme.

Was lernen wir daraus?

Die Zeit ist ein ewig strömender Fluss, der sich permanent neugebiert.

DenkscheibenSammelpunkt

Wir – Glühwürmchen und Herzbeben – haben in dem Artikel „Ich würde ja, aber …” berichtet, welchen Eindruck wir auf unsere Zeitgenossen – Bekannte und Freunde – gemacht haben, als wir gewagt haben, unseren gemeinsamen Weg in der „Ferne” zu gehen.
Wir haben unsere alltäglichen qualvollen tretmühlenhaften Spiralen verlassen und sind absolut glücklich darüber, wie wir nun leben.

Absolut glücklich!

Am vorigen Wochenende – 13.3.09 bis 15.3.09 – haben wir wieder während eines Aufenthaltes in Nordrhein-Westfalen mit unseren Zeitgenossen gesprochen und ihnen berichtet, wie es uns ergangen ist und wie erfolgreich unser Weg ist.

Man hörte uns interessiert zu …

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