Philosophie

Extrabreit: Flieger, Grüß mir die Sonne
Vom Nordpol zum Südpol ist nur ein Katzensprung.
Wir fliegen die Strecke bei jeder Witterung.
Wir warten nicht, wir starten, was immer auch geschieht,
durch Wind und Wetter klingt das Fliegerlied:Flieger, grüß mir die Sonne,
grüß mir die Sterne
und grüß mir den Mond.
Dein Leben,
das ist ein Schweben
durch die Ferne,
die keiner bewohnt!Schneller und immer schneller
rast der Propeller,
wie dir’s grad gefällt!
Piloten
ist nichts verboten,
Wenn es sein muß drum gib Vollgas
und flieg um die Welt!Such’ dir die schönste Sternenschnuppe aus
und bring sie deinem Mädel mit nach Haus!
Flieger, grüß mir die Sonne,
grüß mir die Sterne
und grüß mir den Mond!
Hoch oben im Äther,
da sind wir meist zu Haus!
Bei fünftausend Meter
sieht alles anders aus.
Da gibt’s keine Grenzen!
Da gibt’s keinen Paß!
Der Flieger fliegt und
fragt nicht: Wie und was?Flieger, grüß mir die Sonne…
Es war einmal ein Flieger,
der jeden Flug gewann,
er flog um die Wette
mit einem Hurrikan.
Er flog mit fast vierhundert
zur Milchstraße empor,
der arme, alte
Hurrikan verlor:Flieger, grüß mir die Sonne…
Dieser Song gehört(e) wie „Der Goldene Reiter“ zur sog. „Neuen Deutschen Welle“, eine Welle deutschsprachiger Hits in den 1980er-Jahren.
Man hört ihn heutzutage noch ab und zu.
Die Originalversion stammt übrigens von Hans Albers aus dem Film „F.P.1 antwortet nicht” von 1932.
Alkohol benebelt.
Kinder gehören zu ihrer Mutter.

„Ich sehe ganz genau,
noch ist der Himmel blau.
Wer weiß wie lang’
dieser Segen hält.
Den Schaden hat nur der,
der ohne Fallschirm dann
in die Tiefe fällt.”
Alkohol benebelt.
Kinder gehören zu ihrer Mutter.
Die zerronnene Welt
Man hat versucht mittels Scheuklappen,
dass man nicht sieht, wie das Wasser
zwischen den Fingern zerrinnt.
Man konnte in der Phantasie das Wasser
gefrieren, damit man wieder eine Kugel bekommt,
die man festhalten kann.
Die objektive Realität ist aber anders!
Eis schmilzt!
Die zerronnene Welt für Realitätsferne,
damit sie endlich spüren,
dass nichts von Bestand ist.

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Alkohol benebelt.
Kinder gehören zu ihrer Mutter.

Wer wegschaut, ist auch Täter,
denn er akzeptiert das „System”
und trägt es mit.Er, auch Täter, zieht mit
den anderen Täter an einen Strang
und sündigt genauso.
Alkohol benebelt.
Kinder gehören zu ihrer Mutter.
Falco: „Egoist”
Die ganze Welt dreht sich um mich
denn ich bin nur ein Egoist
der Mensch, der mir am nächsten ist
bin ich, ich bin ein Egoist
Ganz oben auf der Liste
ja da stehe ichDu mußt mir schon verzeih’n,
aber ich liebe mich
das obwohl ich überaus und
durchaus kritisch bin
hab ich den ganzen lieben langen Tag
nur mich im Sinn
Ich habe über meinem Bett
einen Spiegel angebracht
damit mein eig’nes Spiegelbild
mir meinen Schlaf bewacht
und ich will niemanden wollen
nein – ich will, dass man mich will
bis ich kriege, was ich brauche
halt ich niemals stillDie ganze Welt dreht sich um mich
denn ich bin nur ein Egoist
der Mensch, der mir am nächsten ist
bin ich, ich bin ein Egoist
Ganz oben auf der Liste
ja da stehe ichLiebe kommt von lieben
und ich fange bei mir an
und mit ein bisschen Glück
bist eines Tages du mal dran
ich gebe meinem Ego
täglich die spezielle Kur
nur meistens geb’ ich mir gleich alles
und am liebsten pur … ganz pur
An jedem Tag an dem es mein Weltbild länger gibt
erkenne ich mich selbst
und ich bin neu verliebt
die Sterne schreiben meinen Namen
in das Firmament
damit er hell in Euren Augen brenntDie ganze Welt dreht sich um mich
denn ich bin nur ein Egoist
der Mensch, der mir am nächsten ist
bin ich, ich bin ein Egoist
Ganz oben auf der Liste
ja da stehe ichWas ist er denn
was hat er denn
was kann er denn
was macht er denn
was redet er dennwer glaubt er, das er ist?
Dieser Song gehört(e) wie „Der Goldene Reiter” zur sog. „Neuen Deutschen Welle“, eine Welle deutschsprachiger Hits in den 1980er-Jahren.
Man hört ihn heutzutage noch ab und zu.
Hier den Song anschauen und anhören.
Alkohol benebelt.
Kinder gehören zu ihrer Mutter.
Es ist immer wieder erstaunlich, welchen Realitätsverlust manche Leute an den Tag legen, um zu rechtfertigen, trotz mehrfacher Ankündigungen keine Veränderung herbeizuführen.
Man sagt z.B., man könne nicht irgendwo anders hinziehen, weil man dort, wo man ist, Familie habe.
Dabei will man aber nicht wahrhaben, dass die Familie, die einen behütet, nur aus drei Dingen besteht:
- Kälte
- Lügen
- Alkoholismus
Alkohol benebelt.
Kinder gehören zu ihrer Mutter.

Joachim Witt: „Der goldene Reiter”
An der Umgehungsstraße kurz vor den Mauern unserer Stadt
steht eine Nervenklinik, wie sie noch keiner gesehen hat.
Sie hat das Fassungsvermögen sämtlicher Einkaufszentren der Stadt
und gehn’ dir die Nerven durch, wirst du noch verrückter gemacht.Hey, hey, hey ich war der goldene Reiter
Hey, hey, hey ich bin ein Kind dieser Stadt
Hey, hey, hey ich war so hoch auf der Leiter
Doch dann fiel ich ab – ja dann fiel ich abAuf meiner Fahrt in die Klinik sah ich noch einmal die Lichter der Stadt
sie brannten wie Feuer in meinen Augen, ich fühlte mich einsam und unendlich schlappHey, hey, hey ich war der goldene Reiter
Hey, hey, hey ich bin ein Kind dieser Stadt
Hey, hey, hey ich war so hoch auf der Leiter
Doch dann fiel ab – ja dann fiel ich abSicherheitsnotsignale – lebensbedrohliche Schizophrenie
neue Behandlungszentren bekämpfen die wirkliche Ursache nie.Hey, hey, hey ich war der goldene Reiter
Hey, hey, hey ich bin ein Kind dieser Stadt
Hey, hey, hey ich war so hoch auf der Leiter
Doch dann fiel ich ab – ja dann fiel ich ab …
Dieser Song gehört(e) zur sog. „Neuen Deutschen Welle”, eine Welle deutschsprachiger Hits in den 1980er-Jahren.
Man hört ihn heutzutage noch ab und zu.
Joachim Witt hat eine neue Version vom „Goldenem Reiter” 2008 eingespielt.
Alkohol benebelt.
Kinder gehören zu ihrer Mutter.

„Wer sich nur auf Erfolg und Geld konzentriert, der vertrocknet innerlich.”
Deutsches Sprichwort
Alkohol benebelt.
Kinder gehören zu ihrer Mutter.
Im Jahre 1783 – zu ihrem fünfundzwanzigsten Thronjubiläum – bereiste Zarin Katharina die Große die kürzlich annektierten neuen russischen Gebiete, um zu schauen, wie gut ihr Gouverneur Potjomkin seine „Arbeit” erledigt hatte.
Um seine Zarin zu überraschen, ließ er am Wegesrand der Reise „Dörfer” aus bemalten Fassaden errichten, um das wahre marode Gesicht des neu eroberten Krimgebiets zu verbergen.
Der Ausdruck „Potjomkinsche Dörfer” – gesprochen: Paa-tjomm-kinn-sche (Betonung auf „tjom”) – wird im Zusammenhang vorgetäuschter Tatsachen benutzt.
Man baut eine Fassade auf, wo längst schon ein zerstörtes Land liegt, und meint so, durch die vorgestäuschte Fassade, die schon fast von alleine in sich zusammenstürtzt, zeigen zu können, dass alles in Ordnung ist.
Häufig spiegeln Personen anderen die heile Welt vor, obwohl schon längst alles den Bach herunter gegangen ist.
So passiert dies – „um die Fassung zu wahren vor anderen Leuten” – sehr oft bei Familien, in denen sich die Ehepartner getrennt haben.
Stellenweise phantasiert man sich eine intakte Familie zusammen, weil man es vor sich selbst nicht wahrhaben will.
Alkohol benebelt.
Kinder gehören zu ihrer Mutter.



