Münsterland

S T E L L U N G N A H M E
Da in den letzten Tagen gab es einige Querelen zwischen (m)einem „Vereinsvorsitzenden” und mir.
Ich werde hier Stellung nehmen, um einiges richtigzustellen.
Endlich ist er fertiggestellt, der Werse-Rad-Weg!
Heute, 29.4.2007, um 11 Uhr war die große öffentlichkeitswirksame Eröffnung auf dem Beckumer Westfeuermarkt.
Es begann damit, dass Beckums Bürgermeister Dr. Strothmann, Landrat Dr. Gericke und NRW-Minister Wittke für einen guten Zweck – Spenden für die Vincent-von-Paul-Schule – in die Pedalen traten.
Sie strampelten sich fünf Minuten auf Ergometern ab. Für jeden in den fünf Minuten „erradelten” Kilometer spendete der Sport-Sponsor zehn Euro.

(Auf den Ergometern: Beckums Bürgermeister Dr. Strohmann, NRW-Minister Wittke, Landrat Dr. Gericke, stehend: unwichtig!)
Danach durften sich die Pedalschwinger bei einem Iso-Drink kurz erholen …
Beckums Bürgermeister Dr. Strohmann bedankte sich bei allen Beteiligten und hob die Bedeutung des Werse-Rad-Weges hervor.

(Beckums Bürgermeister Dr. Strohmann, NRW-Minister Wittke, Landrat Dr. Gericke)
Er beschrieb auch, was genau der Werse-Rad-Weg ist und welche Städte er verbindet.
Als zweiter Redner bedankte sich Landrat Dr. Gericke ebenfalls bei den Verantwortlichen für die Durchführung und Realisation des Werse-Radwegs und hob hervor, dass ohne die Arbeit aller Beteiligten, allen voran der Kreis WAF, der Werse-Rad-Weg nicht zustande gekommen wäre.
Er dankte besonders den Koordinatoren des Projektes.
Last, but not least hielt auch der Minister Wittke eine kurze Ansprache, in der er den Zirkelschluss des Werse-Rad-Weges mit dem Ems-Auen-Radweg hervorhob.
Er begrüßte nicht einzeln wie die Vorredner die Anwesenden, sondern beschränkte sich auf „Liebe Titelträger, sehr geehrte Damen und Herren”.
Er ging auf das etwas 14 000 Kilometer lange Radwegenetz der Region ein und mahnte aber auch, dass sich nicht nur die Gastronomie an den Radwegen ansiedeln solle.

(Auch anwesend: MdB Schultz und Staatssekretär Paziorek)
Mia, das sog. Beckumer Original, riss wie üblich mal wieder ihre schon seit Jahren bekannten stumpfen Gags, von denen sie jedem aus Mangel an Kreativität zehn, zwanzig Mal bei einem „Rundgang” durch die Zuschauer wiederholte. Auf ein Bild von ihr wird hier verzichtet.
Um 12.30 Uhr radelten die Vertreter von Stadt, Land und Umkreis vom Westfeuermarkt zur Aussichtsplattform in der Bauernschaft Werse und weihten den Werse-Rad-Weg somit ein.
Weitere Informationen:
http://www.werseradweg.de

(Ein Insider-Gag)
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Wenn Minderbemittelte phantasieren – und das tun sie meistens, weil sie in ihrer eigene Welt leben – kommt es schon mal zu „geistigen Höhepunkten”.
Bei dieser Genre von Mensch ist die Geburt im Prinzip der Beginn einer Rückrufaktion.
In einer sog. Job-Plus-Maßnahme müssen Probanden zwei achtwöchige Praktika absolvieren, die angeblich als Sprungbrett in den sog. ersten Arbeitsmarkt dienen sollen. Zumindest wird dies von den ARGEn so propagiert.
Ein „Tiefflieger” hatte es aufgrund seiner „geistigen Reife” in knapp vier Monaten geschafft, ein Praktikum von EINEM EINZIGEN TAG zu absolvieren.
Dass er keine Lust hat zu arbeiten, soll hier nicht unbedingt erwähnt werden.
Wenn der Job-Coach in den Unterricht hereinkommt und den „Tiefflieger” wegen einer Arbeits- oder Praktikumsaufnahme anspricht, erwähnt der „Tiefflieger” erstmal, dass er bald Urlaub habe.
Angesprochen, dass er ja wohl nicht sofort Urlaub haben könne, wenn er ein Arbeitsverhältnis beginne, argumentiert (bzw. phantasierte er sich zusammen):
„Wenn einer Urlaub machen will, muss der Chef dafür eine Vertretung einstellen.”



In einem Team sind verschiedene Personen vereint.
Wenn jemand ein Problem hat, helfen die anderen natürlich.
Dies ist eine Frage der Ehre, und es wird nicht darüber gesprochen, sondern einfach getan.
Was ist aber, wenn ein und dasselbe Teammitglied meint, die anderen müssten auf sie immer Rücksicht nehmen? Wenn sie z.B. kälteempfindlich ist?
Das Team nimmt natürlich Rücksicht und schwitzt oft.
Rücksicht ist eine Tugend.
Aber nicht immer!
Wenn die Person, die Probleme hat, unumwunden auf „ihr Recht” pocht, wird die Tugendhaftigkeit der anderen ausgehöhlt.
Diese Person nutzt also die anderen aus und schiebt vor, die anderen müssten tugendhaft – rücksichtsvoll – sein. Sie vergisst aber, dass sie sich mit ihrem Verhalten nicht tugendhaft verhält, denn sie ist egoistisch, wenn sie nur auf „ihr Recht” pocht.
So kommt es irgendwann dazu, dass das Team sich nicht mehr ausnutzen lässt, und für sie nicht mehr (uneigennützig) schwitzt.
In einem Team gilt nämlich der hehre Grundsatz:
„Das Wohl vieler steht über das Wohl einzelner.”

Bruno Taut gehört nicht nur zu den bedeutendsten Architekten der Moderne, sondern auch zu den frühen Mitgliedern des Deutschen Werkbundes.
Aus Anlass seines 125. Geburtstages im Jahr 2005 widmete ihm der Berliner Werkbund diese Ausstellung.
Diese Ausstellung, die zuvor in Tokio und New York zu Gast war, gastiert vom 12.3. bis 5.4.2007 nun in Ahlen. Danach wandert sie weiter nach Paris.
Am Freitag, den 7.3.2007, war die ahlener Ausstellungseröffnung.
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Der WDR – Studio Münster war am vorigen Freitag, 2.3.2007, zu Gast in der Ausstellung „Physik zum Anfassen”.
Heute, 9.3.2007, wird der Beitrag ab 19.30 Uhr in der „Lokalzeit Münsterland” der „Aktuellen Stunde” im WDR-Fernsehen gesendet.
Ich bin auch in einem Statement zu sehen.

Jürgen Kehrer liest aus dem Roman “Wilsberg und die dritte Generation”.
25.02.2007, 18.00 Uhr
Ascheberg, Bürgerforum im Rathaus, Dieningstr. 7

Undankbarkeiten
In einer Nachbarstadt wurde vor einiger Zeit eine neue Ausstellung eröffnet.
Die Renovierungsarbeiten der alten Räumlichkeiten, in denen die Ausstellung seit Anfang November 2006 residiert, wurden durch Ein-Euro-Kräfte (politisch korrekt : Brückenjobber) und Freiwillige durchgeführt. Materialien wie Farbe, Rigipsplatten, Mörtel, die Fußbodenbeschichtung etc. wurden zu sehr großen Teilen durch Spenden oder durch Sponsoren beschafft.
Die Personen, die in der Ausstellung nun Aufsicht führen bzw. Hilfestellungen geben, Reparaturarbeiten an Exponaten durchführen oder leitende Aufgaben wie Kundenpflege leisten sind Freiwillige, Ehrenamtliche und Ein-Euro-Jobber.
Die Ein-Euro-Jobber bekommen ihren „Lohn” (politisch korrekt: Mehraufwand) direkt von der Arbeitsagentur bzw. der Arbeitsgemeinschaft Sozialgesetzbuch Teil 2 (ARGE) überwiesen.
Dem Träger der Ausstellung, einem gemeinnützigen Verein, entstehen und entstanden keine Kosten.
Die Miete für die Ausstellungshallen, ebenso die Nebenkosten, müssen durch Eintrittsgelder und den Erlösen aus der Cafeteria und dem Laden erwirtschaftet werden.
Da in der Anlaufphase der Ausstellung noch nicht die erwarteten Besucherzahlen zustande gekommen sind, muss auf Rücklagen zurückgegriffen werden.
Die Rücklagen entstanden durch Spenden.
Nun hat sich der Vorsitzende des Trägervereins beklagt, dass die Ausstellung und deren Finanzierung nicht wie erwartete vonstatten gingen.
Er kam auf die Idee, dass die Ehrenamtlichen und Freiwilligen sowie die Ein-Euro-Jobber den Kaffee, den sie während des „Dienstes” konsumieren, bezahlen.
Er stellte eine Spardose mit der Aufschrift „Kaffeekasse Mitarbeiter” neben der Kaffeemaschine auf.
Man bedenke Folgendes!
Die Ehrenamtlichen und Freiwilligen leisten unentgeltlich „Dienst”. Ihnen entstehen auch Fahrtkosten.
Wie weiter oben schon erwähnt, entstanden dem Trägerverein kaum Kosten, weil auch die Exponate Spenden von Unternehmen waren. Des Weiteren steht eine große Bank als Hauptsponsor hinter der Ausstellung. Auch die Webseite der Ausstellung wurde kostenlos zur Verfügung gestellt.
Kosten entstehen also „nur” durch die Miete, Heizungskosten, Wasser u.ä.
Wenn man nun den Kaffee berechnet, der konsumiert wird, ist dies ein Tropfen auf dem heißen Stein. Eine vergleichende Relation gibt es nicht.
Das Verhalten des Vorsitzenden des Trägervereins und Leiter der Ausstellung bezüglich der „Finanzierung des Kaffees” kann mit einem Wort absolut treffend beschrieben werden:
U n d a n k b a r k e i t

Bei einer „Job-Plus-Maßnahme” wurden – wie bereits berichtet – Tests und ein Diktat geschrieben.
Man sollte natürlich annehmen, dass die Trainer bzw. Dozenten zumindest der deutschen Sprache mächtig sind.
Mitnichten!
Und mit Neffen auch nicht!
Vor einem Diktat fragte ein Kursteilnehmer, ob für das Diktat die aktuelle Rechtschreibung gelte. Die Dozentin bestätigte dies.
Als nun die Lösung besprochen und Wörter auf die Tafel geschrieben wurden, fragte eben jener Kursteilnehmer, warum „Pommes frites mit Mayonnaise” denn nun falsch sei und „Pommes frites mit Majonäse” richtig.
Die Dozentin meinte, dass es laut der neuen Rechtschreibung „Majonäse” zwingend notwendig sei, die eingedeutschte Art zu schreiben.
Der Kursteilnehmer legte Veto ein, indem er sagte, dass die neue Rechtschreibreform – gültig ab 2006 – rechtschreibungstoleranter sei.
Dem Kursteilnehmer stieß auch auf, dass die Schreibweise „kennenlernen” angeblich falsch und laut Dozentin „kennen lernen” (zwei Worte) richtig sei.
Ebenso intervenierte er bei der angeblich einzig richtigen Schreibweise „Bestellliste”, da er sich sicher sei, dass „Bestell-Liste” genauso richtig sei.
Die Dozentin stellte sich stur und spielte mal wieder ihre Arroganz aus, und der Kursteilnehmer konnte sich nicht wehren, weil er nur einen nicht aktuellen elektronischen Duden bei sich hatte.
Zu Hause schaute er in seinen neuen Duden vom August 2006 – den aktuellen – und stellte fest, dass die Dozentin unrecht hatte.
Laut aktuellem Duden gab es tatsächlich eine höhere Toleranz bei der Schreibweise.
So ist z.B. sowohl „kennenlernen” als auch „kennen lernen” korrekt. Das Gleiche gilt für „Mayonnaise” und „Majonäse” sowie für „Bestellliste” und „Bestell-Liste”.
Der Kursteilnehmer drückte der Dozentin am nächsten Morgen den aktuellen Duden in die Hand, was ihr nicht wirklich beliebte.
In der Pause saß die Dozentin im sog. Lehrerzimmer und die Tür stand einen Spalt offen.
Was konnte man sehen?
Die Dozentin korrigierte die am Vortag geschriebenen Diktate und schaute sehr oft in den Duden – Ausgabe August 2006.