Münsterland
Freitag hatte ich um 17:30 Uhr Feierabend.
Nachdem ich noch mit dem Chef und einigen Kollegen kurz gesprochen hatte, machte ich mich gegen zehn vor sechs auf den (weiten) Weg nach Beckum.
Wegen eines Staus war ich dann viertel vor zwölf in Beckum, und wurde stürmisch von Devil begrüßt.
Devil wich mir nicht von der Seite. Ich nahm ihn auch fast überall mit hin. Zum Einkaufen in Lebensmittelläden konnte er nicht hinein, also blieb er im Auto.
Gleich, kurz nach Mittag, zwischen dreizehn und vierzehn Uhr, mache ich mich wieder auf den ca. 500 km langen Weg nach Dettenhausen.
Devil wird mir wieder fehlen und ich ihm.
Gründonnerstag fahre ich wieder nach Beckum und werde bis Ostermontag bleiben.
Devil, freu dich schon darauf!

Am Wochenende ist es nicht sehr kurzweilig hier in Dettenhausen.
Gut, ich erkunde die Gegend, in der ich jetzt wohne, aber abends ist es langweilig.
Am Wochenende haben in den Orten in der Nachbarschaft die Imbissstuben geschlossen, auch Pizzerien sind geschlossen.
So fahre ich dann meistens in größere Städte wie Tübingen, Reutlingen, Böblingen oder Sindelfingen.
Ich habe noch keinen privaten Internetzugang.
Ich überlege, ob ich – wie mein Chef mir riet – einen Internetzugang über UMTS (Mobilfunk) nehmen soll …
Ich lese abends viel oder spiele Scrabble.
Scrabble ist ein Spiel, bei dem man aus Buchstaben Wörter wie in einem Kreuzwort-Raster legen muss.
Mir ging ein „Museum”, in dem ich mitarbeitete, im Kopf herum.
In den Tagen, bevor ich nach Dettenhausen übersiedelte, verabschiedete ich mich von Freunden, Verwandten und Bekannte.
Ich ging auch zum „Museum” und schaute, wer da war.
Die „miese Sache” war über ein halbes Jahr her, und ich dachte kaum noch dran, also ging ich hinein.
Einige „Mitarbeiter” waren dort.
Alle wünschten mir Glück und Erfolg.
Doch der „Leiter” war sehr distanziert. Er gab mir proforma die Hand, als ich sie ihm hinhielt, doch er meinte es nicht ernst.
Schade!
Ich hatte gedacht, auch er könnte über seinen Schatten springen …

Hallo, liab Leserinne und Lesr, hajo, so isch des !
Nun bin i seid Anfang Februar in Schwabe (Deddenhause).
Die Arbeid fälld mir saumässich gud.
Allerdings hend i oiig Problem mid dem Verschdehe.
Des legd si abr langsam.
Schwäbisch rede kann i nedd, weil i Weschdfale bin, abr au des isch koi Problem.
Es gibd oin Deidsch-Schwäbisch-Übersedzr.
So kann man si verschdändlich mache.

Gleich geht es wieder los.
Nachdem Devil und ich intensiv miteinander gespielt, geknuddelt und geschmust haben, und ich natürlich auch Freunde besucht habe, geht es wieder los Richtung Schwaben.
Am 7.3.2008 werde ich wieder nach Beckum kommen.

Im Kreis fanden vom 12.11. bis zum 16.11.2007 sog. Zeitarbeitsmessen statt, in Beckum am 14.11.2007.
Der Initiator dieser „Messen“ war die Arbeitsagentur.
Die Teilnehmer waren ausnahmslos Seelenverkäufer Leiharbeitsfirmen.
Nachdem zwei Monate später die Statistiken dazu veröffentlicht wurden, hagelte es nicht nur hier Kritik.
In der „Glocke”, der hier ansässigen Tageszeitung, äußerten sich Leser negativ, weil von den 1600 Probanden Bewerbern nur elf eingestellt wurden, und dies angeblich ein Erfolg gewesen sein sollte.
Nun meldete sich die Arbeitsagentur nochmals zu Wort und verwies darauf, dass die „Zeitarbeitsmesse” nicht dazu da gewesen wäre, Arbeitslose in Lohn und Brot zu bekommen, sondern es sei darum gegangen, dass man sich informieren konnte, welche Branchen und Sparten es gebe.
Warum wurden Arbeitslose – unter Androhung von Kürzungen beim Arbeitslosengeld I und II – denn überhaupt eingeladen?

Es ist nicht so einfach, wenn man den ganzen Tag nichts zu tun hat.
Man könnte in die Stadt gehen und frühstücken, wenn das leidige Aufstehen nicht wäre.
Man steht morgens früh um elf Uhr auf; und was passiert?
Man bekommt nirgends mehr Frühstück.
Bekam!
Denn ein Café-Besitzer hat sich nun etwas für solche Frühaufsteher Zeitgenossen einfallen lassen.

Nun kann man bequem morgens abends um 17.30 Uhr aufstehen, sich duschen und zum Frühstücken gehen …

Todeszauber
Jürgen Kehrer und Petra Würth lesen heute aus ihrem neuen Kriminalroman „Todeszauber”.
In diesem Roman treffen wieder Pia Petry und Georg Wilsberg aufeinander.
| Wann? | 25.10.2007 |
| Um? | 20:00 Uhr |
| Wo? | Drensteinfurt „Alte Post” Mühlenstraße |

Todeszauber
Jürgen Kehrer und Petra Würth lesen aus ihrem neuen Kriminalroman „Todeszauber”.
In diesem Roman treffen wieder Pia Petry und Georg Wilsberg aufeinander.
| Wann? | 25.10.2007 |
| Um? | 20:00 Uhr |
| Wo? | Drensteinfurt „Alte Post” Mühlenstraße |

Politiker müsste man sein, dann hätte man es einfacher.
Man müsste vor allem keine eigene Meinung vertreten, sondern nur Wischiwaschi schwafeln.
Das rührt allerdings daher, dass man keinen potentiellen Wähler vergraulen will, da man seinen Posten behalten will.
Momentan wird darüber diskutiert, ob die Bezugsdauer von ALG I für Menschen über fünfzig Jahren verlängert werden soll.
Heimische Sozis wurden zu ihrer Meinung gefragt, ob der Bezug ALG I verlängert werden sollte.
Welche Meinung sie vertreten, ist nicht immer ersichtlich.
- Paul Winkern vertritt die Meinung, dass sich die Diskussion entspannt.
- Bernhard Daldrup meinte, dass schon einige Kompromisspapiere auf dem Tisch der SPD-Vernatwortlichen lägen.
- Rainhard Schultz beantwortete die Frage, ob die Bezugdauer von ALG I verlängert werden solle, indem er darauf verwies, dass eine nicht näher genannte Initiative der Vergängerregierung abgelehnt worden sei.
- Detlef Ommen vertritt den Standpunkt, dass der Streit von den Medien hochgespielt werde.
Wir sehen also, dass die o.g. Sozis eine „Meinung” haben …
Ist die Meinung, dass man keine eigene Meinung hat, eine Meinung oder nicht?

Premierenlesung „Todeszauber”
Jürgen Kehrer und Petra Würth lesen heute aus ihrem neuen Kriminalroman „Todeszauber”.
In diesem Roman treffen wieder Pia Petry und Georg Wilsberg aufeinander.
| Wann? | 14.10.2007 |
| Um? | 18:30 Uhr |
| Wo? | Münster Planetarium Sentruper Straße |