Kombinatorik

Rechts oder links … zwei Wege treffen aufeinander … und ein Rudel Menschen steht mit einem großen Fragezeichen auf der Stirn an der Weggabelung.
Zielstrebig steuern wir drei – Herzbeben, Glühwürmchen und Carla – auf den Wegweiser zu, sahen die großen Fragezeichen auf den Schultern der Touristen, wo vormals Köpfe waren, und entschlossen uns spontan als Entwicklungshelfer für diese Region unsere Arbeit aufzunehmen.
Carla schlug den linken Weg ein, und der Tross Touristen setzte seinen Weg in diese Richtung fort.
Muss ja so sein, wenn Drei so zielstrebig darauf los eilen!
Am Fernsehturm sahen wir die Gruppe mit überglücklichen, dankbaren Gesichtern, da sie ihn gefunden hatten.

So sind nun mal Menschenrudel, die ein klares Ziel brauchen!
Nur ein selbstbewusstes Auftreten, von nichts eine Ahnung, und davon ganz viel, schön verpackt und alle folgen!

Ein Kontext ist ein inhaltlicher Zusammenhang.
„Kontext” wird dann benutzt, wenn es um etwas geht, was in einem Zusammenhang zu sehen ist oder gesehen wird.
In Diskussionen oder ähnlichem wird nicht immer der Kontext eingehalten.
Wenn z.B. jemand erzählt, er habe einen Unfall gehabt und er wurde angezeigt, weil er angeblich zu weit links auf der Straße gefahren sei, obwohl er wegen starker Eisglätte gerutscht ist, ist der Kontext nicht der Unfall, sondern die Anzeige. Nun bezieht sich der Berichtende auf die Anzeige und beschreibt, dass der Einspruch, den er diesbezüglich beim Landratsamt eingelegt hatte, genehmigt wurde und die Anzeige abgeschmettert wurde.
Der Kontext bezieht sich also auf die Anzeige und den erfolgreichen Einspruch und nicht auf den Unfall, was viele zu glauben scheinen.
Etwas mehr kontextuelles Denken täte jedem gut!
Einer meiner Kollegen schickte mir einen Beitrag zum Jahr der Mathematik.
Hallo Dietmar,
ich bin zwar nicht das Mathegenie aber trotzdem
ein Beitrag von mir zum Jahr der Mathematik 2008.Marco
(PI)
Man muss wissen, dass mein Kollege gerne grillt.

In einem Bus sitzen sieben Kinder.
Jedes hat sieben Rucksäcke dabei.
In jedem Rucksack sind sieben große Katzen.
Jede große Katze hat sieben kleine Katzen.
Jede Katze hat vier Beine.
Wieviele Beine befinden sich im Bus?
Die Antwort bitte als Kommentar schreiben!
Diese werden vorerst nicht veröffentlicht, um allen eine Chance zu geben.

„Ich sage Euch eins …”, sagte ich, „wenn Ihr Euch nicht ein bisschen mehr anstrengt …”
Ich schaute während der Ermahnung über meine faulen Auszubildenden hinweg durch das Fenster und sah die Maurer, die auf dem Abdach Sand in Eimer schaufelten.
„… werdet ihr gleich zu den Maurern gehen.”
Ich atmete heftig, und es war Zufall, dass ich an jenem Tag die Brille mit den verbleiten Gläsern trug. Mein Blick wäre sonst tödlich gewesen.
„Dann werdet Ihr Sand schleppen …”, begann ich. Meine Auszubildenden wussten ja nicht, dass ich ein so guter Schauspieler bin, dass ich unermesslichen Hass als grenzenlose Tierliebe maskieren kann. Ich grinste verächtlich, stets meiner Devise „immer lässig und gehässig” folgend.
„… die Männer fünf Kilo Zement und die Frauen fünf Kilo Federn, weil sie ja nicht so stark sind.”
Und es musste kommen, wie man vermutet hat, eine Frau fühlte sich angegriffen und rief wutentbrannt: „Wir können genauso viel schleppen wie Ihr Männers. Ich würde mal nicht von mich auf andere schließen.”
Obwohl ich keine Vorurteile bediene, möchte ich trotzdem sagen, dass die Frau blonde Haare hat.

Auf einer „Gleisanlage” stehen eine Lok(omotive), ein „heller” und ein „dunkler” Wagon.
Mit „hell” und „dunkel” sind die Farben der Dächer gemeint.
Die Aufgabe ist es, die Positionen der beiden Wagons zu tauschen, wobei alle „realen Rangiermöglichenkeiten” erlaubt sind, doch darf die Lok nur zweimal durch den Tunnel fahren und dabei keinen Wagon mitnehmen, und die Lok muss wieder auf ihrem Stellplatz (Ausgangsplatz) stehen.
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Ein Verein, dem ein Mathematik-Professor vorsitzt, setzt sich dafür ein, dass die deutschen Zahlwörter von 21 und 99 „entdreht” werden.
In angeblich allen anderen Sprachen wird z.B. die 21 nicht wie im Deutschen „einundzwanzig” ausgesprochen, sondern „zwanzigeins”.
Die Ausnahmen à la „zwanzigundeins”, „dreißigundeins” – mit Varianten, die auseinander- und zusammengeschrieben werden – im Französchen und Spanischen außen vorgelassen!
Der Verein meint, dass Zahlendreher ganz alleine in den deutschsprachigen Ländern dadurch zustande kämen, weil die Zahlen entgegen der Schreibung (Schreibrichtung) „verdreht” ausgesprochen würden, im Bereich von 21 und 99.
Das stimmt nicht, denn es beginnt schon bei 13. Wir sagen schließlich „dreizehn” und nicht „zehndrei”.
Auf der Webseite des 21-Vereins werden nun die alte und die neue „korrigierte” Schreibweise nebeneinander gestellt.

Mal davon abgesehen, dass nun doch die Zahlwörter ab 13 genannt werden, scheinen die Vereinsmitglieder auch nicht unbedingt die „neuen Zahlwörter” zu beherrschen …

„Zahlen enthalten das Geheimnis aller Dinge.”
Dies hat Pythagoras einst gesagt.
Nun will ein „Wissenschaftler” herausgefunden haben, dass nicht „Horoskope” etwas über Eigenschaften von Personen preis geben, sondern einzig und allein Zahlen.
Das ist anscheinend nichts Neues, da Mantiker und ähnliche Wichtigtuer dies schon seit langer Zeit glaubten.
Der „Wissenschaftler” hat so gar ein Prinzip entwickelt, wie diese Zahlenkunde funktionieren soll.
Ausschlaggebend ist das Geburtsdatum, wie bei Horoskopen auch, aber dann wird es „mathematisch”.
Man bildet nun die Gesamtquersumme der Ziffern des Geburtsdatums.
Gesamtquersumme bedeutet, dass man von einer Zahl alle Ziffern addiert, und zwar solange, bis nur noch eine Ziffer übrig bleibt.
Wäre jemand am 23.5.1972 geboren, ergäbe sich die Gesamtquersumme von 2.
2 + 3 + 5 + 1 + 9 + 7 + 2 = 29
2 + 9 = 11
1 + 1 = 2
Nun gibt es eine Tabelle, in der die Eigenschaften von Personen aufgeführt sind.
Schön nach Ziffern geordnet.
Jemand mit der Gesamtquersumme 8 (Bei meinem Geburtsdatum trifft dies zu.) ist ein Organisationstalent und kann gut Menschen führen, weil er einfühlsam ist und dadurch bedingt auch viele Freunde hat.
Das mag ja stimmen. Aber!
Ich kenne jemandem, dessen Gesamtquersumme auch 8 ist, doch diese Person ist genau das Gegenteil der „wissenschaftlichen Analyse”.
Er bekommt sein Leben nicht in normale Bahnen, ist chaotisch und steht sich sehr oft selbst im Weg. Er knüpft kaum Kontakte zu anderen und ist viel allein.
Zahlenmantik ist genauso ein Quatsch wie Horoskope bzw. andere Mantiken wie Kaffeesatzlesen, Lesen aus Bleigießen etc.
