Im Zuge der Corona-Krise hat man sich daran erinnert, dass im Tarifvertrag ausgehandelt wurde, dass Pflegepersonal Gefahrenzulagen bekommen. So ist es zum Beispiel beim Pflegepersonal, die in Psychiatrien arbeiten.

Nun soll auch eine Prämie an das Pflegepersonal wegen der Gefährdung durch Corona gezahlt werden, denn warme Worte sind irgendwann ausgelutscht. 

An das Pflegepersonal soll pro Monat sage und schreibe 48 Euro gezahlt werden. 

Des wären, wenn man eine durchschnittliche Monatsarbeitszeit vom 160 Stunden zugrunde legt, dreißig Cent pro Stunde. 

Bei diesem klitzekleinen Obolus kommt noch hinzu, dass sich eine hier nicht näher genannte Klinikleitung außerstande sieht, sich darum zu kümmern, dass das Pflegepersonal, das an der „Corona-Front” arbeitet, dieses zugesprochen bekommt.

In einer E‑Mail des Betriebsrates zu diesem Thema steht wörtlich:

Ein geplanter Verhandlungstermin wurde in Frage gestellt, man habe wichtigeres zu tun.

Undankbarkeit hat viele Namen und viele Gesichter.

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