Wolf

Wolf im Schafspelz

FDP-Schaumschläger FDP-Chef Westerwelle hat auf dem „traditionellen Drei-Köngistreffen” mal wieder ein paar geistlose Sprüche vom Stapel gelassen.

Er sagte, dass die „Mitte” die Zeche für die „Planwirtschaft in der Krankenversicherung” bezahlen müsse.

Schon klar, was Westerwelle damit meint.

Die Unterschicht Die Armen sollen die Zeche bezahlen.

Wolf im Schafspelz

High Tech ist Technik auf hohem Niveau.

Heute lag ein Werbeblättchen eines Mobilfunkpartners der Tageszeitung bei.
Dass „High Tech” im Firmennamen „HaiTeq” geschrieben ist, will ich mal als Kreativität durchgehen lassen.

Kreativität ist aber auch bei der grammatischen und orthografischen Gestaltung der Angebote sowie bei der Interpunktion angesagt.

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Wolf im Schafspelz

Ein Verein, dem ein Mathematik-Professor vorsitzt, setzt sich dafür ein, dass die deutschen Zahlwörter von 21 und 99 „entdreht” werden.
In angeblich allen anderen Sprachen wird z.B. die 21 nicht wie im Deutschen „einundzwanzig” ausgesprochen, sondern „zwanzigeins”.

Die Ausnahmen à la „zwanzigundeins”, „dreißigundeins” – mit Varianten, die auseinander- und zusammengeschrieben werden – im Französchen und Spanischen außen vorgelassen!

Der Verein meint, dass Zahlendreher ganz alleine in den deutschsprachigen Ländern dadurch zustande kämen, weil die Zahlen entgegen der Schreibung (Schreibrichtung) „verdreht” ausgesprochen würden, im Bereich von 21 und 99.
Das stimmt nicht, denn es beginnt schon bei 13. Wir sagen schließlich „dreizehn” und nicht „zehndrei”.

Auf der Webseite des 21-Vereins werden nun die alte und die neue „korrigierte” Schreibweise nebeneinander gestellt.

zwanzigeins-fehler

Mal davon abgesehen, dass nun doch die Zahlwörter ab 13 genannt werden, scheinen die Vereinsmitglieder auch nicht unbedingt die „neuen Zahlwörter” zu beherrschen …

Der Wolf im Schafspelz - Gemeines

Die Dreamlab AG hat es geschafft, die Funkübertragung zwischen einer Funktastatur und dem Empfänger abzuhören und gleichzeitig zu dekodieren.
Einem anderen als der, der auf der Tastatur schreibt, ist es möglich, zu lesen, was dieser gerade schreibt.

Das Mitschneiden der Tastatureingaben wäre doch eine Möglichkeit der Online-Überwachung.

Meinen Sie nicht, Herr Schäuble?

So könnten Sie Geld für die Entwicklung des Bundes-Trojaners sparen.

Nicht, dass Terroristen alle Software installieren, die per Mail zu ihnen kommt!
Nein, sie haben auch Funktastaturen, die man abhören kann!

Herr Schäuble, nehmen Sie am besten noch heute mit der schweizer Firma, die das Abhören von Funktastaturen beherrscht, Kontakt auf, um die Sicherheit Deutschlands auch in Zukunft zu gewährleisten!

Wolf im SChafspelz

Eva Herman wurde vorige Woche bei der Aufzeichnung zu Johannes B. Kerners Talkrunde nach knapp einer Dreiviertelstunde ausgeschlossen.

Nach einer Woche (!!!) meldete Eva Herman sich nun zu Wort.

Eva Herman machte einzig und allein Kerner für den Ausschluss verantwortlich, denn sie sagte, Kerner sei überfordert gewesen. Angeblich habe sich Eva Herman aber auch selbst schon wesentlich früher überlegt, die Talkrunde von sich aus zu verlassen.
Sie sagte: „Aber ich befürchtete den Vorwurf, dass ich ausweichen oder mich nicht stellen würde.”
Frau Herman hat definitiv ausweichend geantwortet und hat sich der Kritik nicht gestellt, denn das, was sie von sich gegeben hat, war nur Wischiwaschi und Verallgemeinerungen, wie Rechtspopulisten sie auch benutzen, um ihre „Thesen” zu rechtfertigen.
Die Antwort darauf, ob sie ihre These vom hohen Ansehen der Mütter in der Nazi-Zeit wiederholen würde, blieb sich auch zum x‑ten Mal schuldig und verstrickte sich lieber in zusammenhangloses Zeug, wie, dass man Autobahnen ja auch benutze, obwohl diese in der Nazi-Zeit gebaut worden seien.

Eva Herman bleibt allerdings noch eins, um sich politisch reinzuwaschen.

Sie sollte keine Autobahnen mehr benutzen.

Wolf im Schafspelz

Dass „Adelige” anders sind, wussten wir ja eigentlich immer.
Der „Adelskundige” der „Bild-Zeitung” hat aber nun etwas entdeckt, von dem wir gar nicht wussten, dass es überhaupt existiert.

In einer „Enthüllungsstory” schreibt der „Adelsexperte”, wie Prinz Harry auf einer Party Wodka durch die Nase schlürft.

„Adelige” sind ja nicht so wirklich von dieser Welt, und die „Royals” erst recht nicht.
Sie haben sogar eine eigene Umlaufbahn, die „Blutumlaufbahn”.

Blut-UMLAUF-Bahn

Wolf im Schafspelz

Wer kennt diese nervenden Anrufe nicht?

„Guten Tag, Firma ***. Mein Name ist ***. Ich möchte Sie über unsere neue Produktpalette informieren…”

Voriges Jahr hat es in Deutschland ca. 240 Millionen unlautere Werbe-Anruf gegeben, obwohl dies strafbar ist.
Obwohl es ein Gesetz gibt, dass diese nicht-autorisierten Werbe-Anrufe verbietet und unter Strafe stellt, hat sich kaum etwas geändert.
Nun will die Bundesjustizministerin das Gesetz verschärfen.

Hoffentlich bringt es etwas!

Wer von diesen Werbe-Anrufen genervt ist, sollte folgende Fragen bereit halten, um die Callcenter-Agents klarzumachen, dass man diese Anrufe nicht will.

  1. „Wie ist Ihr Name?”
  2. „Wie heißt das Callcenter, in dem sie arbeiten, und wie ist die Postanschrift?”
  3. „Für welche Firma rufen Sie an?”
  4. „Ich weise Sie daraufhin, dass Ihr Anruf unerwünscht ist.”
  5. „Ich fordere Sie auf, meine von Ihnen gespeicherten persönlichen Daten zu löschen.”
  6. „Ich werde die Einleitung eines wettbewerbsrechtlichen Verfahrens gegen ihre Firma veranlassen.”

„Auf Wiederhören” sollte man auf keinen Fall sagen, auch wenn es freundlich klingt, denn man möchte ja von Callcenter-Agents nicht mehr hören.

Wer die Callcenter-Agents „zersetzen” möchte, kann auch folgendes tun:

Nach dem sich die Callcenter-Agents gemeldet haben, sofort klar machen, dass man nichts braucht.
Danach kommt, dass man ja gar nicht weiß, worum es geht.
Man sagt klipp und klar, dass man nicht kaufen möchte, keinen Vertrag abschließen will und dergleichen.
Klarmachen, dass man nicht belästigt werden will.
Es bringt auch nichts, sich in eine Diskussion verwickeln zu lassen.
Einfach auflegen, wenn lapidare Äußerungen kommen!

Mir ist schon mal vorgekommen, dass ein Callcenter-Agent auf meine in aggressivem Ton vorgetragenen Äußerungen meinte, er könne doch nichts dafür, er müsse schließlich etwas verkaufen.

„Tja!”, sagte ich zu ihm, „dumm gelaufen. Suchen Sie sich doch einen vernünftigen Job.”

Wolf im Schafspelz

Nachdem ich kurz bei der Bücherei war, ging ich zurück zum Parkplatz.
Eine Bekannte, die ich seit dem Sprachkurs Französisch nicht mehr gesehen hatte, kam mir entgegen.
Wir grüßten uns und redeten miteinander.
„Bist du öfters hier auf dem Parkplatz?” , fragte ich sie mit einem leichten Grinsen, „Wenn ich mit der reden wollte, könnte ich dann ja mal wieder hier vorbeikommen.”
„Ja!” , entgegnete sie mit einem ironisch-zynischen Unterton in ihrer Stimme, „jeden Abend ab 22 Uhr. Dann trage ich allerdings einen Minirock und hochhackige Lederstiefel. Man muss ja schließlich etwas dazuverdienen.”

Solche Zyniker(innen) mag ich.

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