IT-Themen
Themen rund um Informationstechnologie, Computer, Web etc.

Heute wurde dieses Blog geupdatet.
Für knapp eine halbe Stunde war es nicht möglich, sich dieses Blog anzuschauen.
Ich bitte, die Störungen zu entschuldigen!

In deutschen Ämter und Behörden sind laut Bericht 500 PCs verschwunden.
Ob es Schlamperei oder Diebstahl ist bzw. war, steht noch nicht fest.
Ein „Verantwortlicher” wurde darauf angesprochen, dass es doch ein riesengroßes Datenschutzpoblem sei, wenn PCs mit sensiblen Daten von Steuerzahlern oder Arbeitslosen in die Hände von Dritten gelängen.
Der „Verantwortliche” sagte lapidar: „Es kann nichts passieren, denn die Daten auf den PCs sind verschlüsselt.”
Dass Daten verschlüsselt sind, wird stimmen…
A B E R ! ! !
Wenn auf einem PC, auf dem Software z.B. der Finanzämter läuft, verschlüsselte Daten enthält, ist auf diesem PC auch eine Entschlüsselsoftware, damit die Daten gelesen werden können.
Es wäre ja sinnlos, auf einem PC, an dem Beamte arbeiten, Daten zu speichern, auf die die Beamten nicht zugreifen könnten.
Die Intention des „Verantwortlichen” ist klar.
Die „Misere” soll heruntergespielt werden.
Und dabei sollen Bürger für dumm verkauft werden.
Die deutschen Unternehmen sind ja immer noch trotz guter Auftragslage und trotz hoher Gewinne weiterhin am Boden.
Sie tun zumindest so, als wäre es so.
Eins ihrer Argumente, warum es ihnen „sooo schlecht” geht, ist das, dass Deutschland die „meisten Feiertage in Europa” habe.
Da Feiertage mit Lohnausgleich beglichen werden müssten, schlagen sie immerwiederkehrenden gebetsmühlenartigen Gesänge an.
Weil andere Länder weniger Feiertage hätten, müsste in Deutschland auf Feiertage verzichtet werden, damit die deutschen Firmen wettbewerbsfähig werden bzw. bleiben könnten.

Diese Grafik zeigt, die Anzahl der Feiertage in Europa.
Deutschland liegt im Mittelfeld und nicht oben.
Hier ist die Grafik in Zahlen gefasst:
| Feiertage in Europa | |
| Land | Anzahl |
| Belgien | 14 |
| Deutschland | 15 |
| Frankreich | 13 |
| Großbritannien | 13 |
| Irland | 11 |
| Italien | 15 |
| Luxemburg | 12 |
| Niederlande | 11 |
| Österreich | 16 |
| Schweiz | 17 |
| Spanien | 18 |
Die Werte sind offizielle Werte der europäischen Statistikbehörde.
Dass die Unternehmer flunkern, kann nicht sein, oder?

Der Auftrag in Bad Saulgau ist fürs erste erledigt.
Heute abend wollten wir in die Therme gehen, doch das hat sich erstmal erledigt. Das kommt davon, wenn Aufträge schneller fertig sind als geplant.
Das Hotel, in dem wir gewohnt haben, ist sehr komfortabel. Außerdem kann man das integrierte italienische Spezialitäten-Restaurant sehr empfehlen. Besonders gut haben die Calamaris geschmeckt. Die hausgemachten Nudelgerichte sind auch nicht zu verachten.
Morgen sind wir wieder in Dettenhausen und können uns weiter in die „Materie” einarbeiten.
Mit dem Chef haben wir schon gesprochen, und er hat schon gefragt, wie es uns gefallen hat und was wir gelernt haben.

Gleich geht es wieder Richtung Süden nach Dettenhausen.
Devil schleicht den ganzen Morgen hinter mir her. Er merkt irgendwas …
Nachdem in der ersten Woche die erste Schulung absolviert ist, geht es ab morgen, 11.2.08, zu einer Firma, um die Produktion zu begleiten.
Dies wird bis Freitagnachmittag bzw. – abend gehen.
Ich bin gespannt, was die nächsten Tage bringen.

Heute ist der vierte und gleichzeitig der letzte Tag der ersten Schulung.
Die Schulung war stellenweise sehr hart. Es ist ja, wie bereits erwähnt, das erste Mal seit langer Zeit wieder das Arbeiten mit technischen Zeichnungen.
Mein erster Ausbildungsberuf ist ja Bauschlosser. Zeichnungen sollte man dann schon lesen können, das gehört dazu.
Nun muss ich aus den Tiefen meines Gehirns wieder längst Vergrabenes hervorholen.
Es hat bis auf weniges geklappt.
Ab und zu hatte ich Probleme, doch die legten sich wieder. Man darf sich nur nicht zwingen, irgendwas, was momentan nicht greifbar ist, mit Brachialgewalt hervorzuholen.
Nun komme ich mit dem Fräs-/Zeichenprogramm gut zurecht.
Nächste Woche geht es zu einen Kunden, der hier in der Nähe ist. Wir werden die Produktion eine Woche lang begleiten.

Heute, Montag, den 4.3.2008, beginnt die erste Schulung.
Die Firma hat neben mir noch einen Kollegen am vorigen Freitag, den 1.3.2008, eingestellt.
Dieser absolviert bis zur elften Kalenderwoche die gleichen Einführungen wie ich.
Wir sind aber nicht die Einzigen, sondern es nehmen noch Kunden der Firma an der Schulung teil.
Ich werde nach der elften Kalenderwoche (Das ist die Karwoche.) nach Stuttgart gehen und mit dem Programmieren anfangen. Natürlich werde ich nicht sofort auf die Hauptprodukte losgelassen, sondern werde eingearbeitet.
Die Programmierung in der Sprache C++ werde ich hinbekommen. Sie ist ja sehr ähnlich zu PHP und Java. Ich habe auch schon C++ programmiert, nur ist dies ein paar Jahre her.
Es kann nur besser werden.

Man hört es ja in den Medien, vom Hörensagen und ähnlichem …
Nun ist es auch mir passiert bzw. passiert mir am 1. Februar 2008.
Am 31. Januar siedele ich über in die Nähe von Stuttgart.
Ich bin traurig, dass ich meinen kleinen wuscheligen Freund Devil nicht mitnehmen kann, auch nicht später, aber er ist ja bei meinen Eltern auch glücklich.
Schlimmer wäre es, wenn er in ein Tierheim müsste.
Das brächte ich nicht übers Herz. Dann bliebe ich in Beckum.
Mitnehmen kann ich ihn nicht. Er ist es nicht gewöhnt, den ganzen Tag alleine zu bleiben und ab und zu Gassi zu gehen und das in ungewohnter Umgebung.
Er würde eingehen.
Bei meinen Eltern fühlt er sich ja wohl, und er kennt die Gegend. Als ich arbeiten musste, war er ja auch mit meinen Eltern zusammen. Er kennt es nicht anders.
Aber Freunde bleiben er und ich ja. Ich werde alle zwei, drei Wochen nach Beckum kommen.
Es wird eine harte Zeit dort im Süden. Einarbeitung in neue (alte) Themen.
Ich muss ein CAD-System kennenlernen. Das werden die ersten drei, vier Wochen sein.
Mit dem System kann man Aluminium-Profile „zeichnerisch bearbeiten”, also technische Zeichungen anfertigen, z.B. Löcher bohren, Langlöcher, Sägeschnitte, Aussparungen für Schlösser, Scharniere etc.
Diese Zeichnungen werden dann umgerechnet und als Programm an eine CNC-Fräse gesandt.
Das technische Zeichenprogramm (CAD) generiert aus den Bearbeitungsfolgen (Bohren, Fräsen, Schneiden) Arbeitsanweisungen für eine Fräse.
Die Fräse arbeitet dann automatisch die CNC-Arbeitsanweisungen ab.
Im ersten Beruf bin bzw. war ich Bauschlosser und habe auch CNC gelernt.
Mittels CNC kann man eine Fräse oder andere Maschine programmieren. Dann drückt man eine Taste und die Maschine legt los. Einige Zeit später ist das Teil fertig bzw. nach den CNC-Anweisungen bearbeitet.
Das ist fast zwanzig Jahre jetzt her bei mir, doch Befehle wie „Mache eine Bohrung mit dem 6‑Millimeter-Bohrer 20 Millimeter tief. Beginne 100 Millimeter von rechts und 30 Millimeter von unten.” verlernt man nicht.
Dann muss ich das „Innerste” des Zeichenprogramms lernen – welche Programmteile was machen.
Ich werde Code lesen lernen, diesen lernen anzuwenden.
Dann werde ich betraut sein, die Codes weiterzuentwickeln.
Ein harte Zeit!
Heimweh!
Denken an meinen kleinen Freund, dem ich hoffentlich nicht so sehr fehlen werde und der hoffentlich nicht so leiden wird.
Es ist ja kein Abschied für immer. Ich werde ja alle zwei Wochen freitags nach Beckum fahren und sonntags wieder in den Süden zurück.
Wenn ich Urlaub habe, werde ich Devil ja ein paar Wochen besuchen.
Ein Sprung ins kalte Wasser, für alle Beteiligten!

Lange hatte man gemuckelt.
Die W3C, zuständig für Standardisierung in Internetangelegenheiten – insbesondere Websprachen, hat am 22.1.2008 den ersten Entwurf für HTML 5 veröffentlicht und als Diskussionsgrundlage herausgebracht.
Die Arbeitsgruppe hatte im Frühjahr 2007 die Arbeit aufgenommen.
Obwohl die redeklarierte Sprache XHTML mit großen Enthusiasmus ab 1999 nach vorne gebracht wurde und auch schon erste Pamphlete für XHTML 2.0 vorliegen, konnte sich XHTML nicht wie gewünscht durchsetzen.
Folgende HTML-5-Tags sollen ergänzt werden:
- <video>
- <audio>
- <canvas>
- <article>
- <section>
- <aside>
- <footer>
- und <nav>
Diese sollen Dokumente weiter strukturieren und Multimediainhalte anzeigen können.
Auch soll die Dokumententypdeklaration erneuert werden.
Mit dem Element <!doctype html> sollen Browser angewiesen werden, den „toleranten” HTML-Parser einzuschalten.
Mit dem XML-Deklarator <?xml version=… ?> wird wieder der „strenge” XML-/XHTML-Modus benutzt.
Zu den Unterstützern und Mitentwicklern von HTML 5 gehören u.a. die Mozilla-Foundation, Opera, Microsoft, IBM, Google, und Apple.
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Gestern hatte ich bekanntlich Probleme, u.a. mit diesem Blog.
Heute hat sich der Webhoster entschuldigt.
… zum angegebenen Zeitpunkt kam es serverseitig zu Einschränkungen, die zwischenzeitlich jedoch behoben wurden. Der Dienst steht Ihnen wieder in korrekter Form zur Verfügung. Für entstandene Unannehmlichkeiten entschuldigen wir uns in aller Form. …
Das ist sehr kundenfreundlich.