IT-Themen
Themen rund um Informationstechnologie, Computer, Web etc.

„Du bist aber sehr freundlich”, denkt man ironisch, wenn man online miteinander kommuniziert hat und ein Partner verschwindet ohne einen Abschiedsgruß.
Dies hat auch die Forschungsabteilung von Microsoft gemerkt.
Vielleicht können die dort auch nicht grüßen …
Microsoft ist nun auf die Idee gekommen, man könne eine „Standardverabschiedung” in Messenger einbauen und will dies als Patent huldigen lassen.
Wenn jemand also bei einer Instant-Message plötzlich verschwindet – aus welchem Grund auch immer – soll nun automatisch ein Abschiedsgruß an den Gesprächspartner geschickt werden.
Diesen Abschiedsgruß kann man natürlich vorher im jeweiligen Programm hinterlegen.
Hintergrund ist, dass die Microsoft-Forscher meinen, es könne zu „Missverständnissen” kommen, wenn jemand sich nicht verabschiedet.
Dann sollte aber auch noch ein Patentantrag für eine automatische Begrüßung gestellt werden.
So ist die heile Welt gewahrt.
Stoffel wirken sofort höflich, weil das Programm ihre Unhöflichkeit ja durch automatisierte Meldungen kaschiert.
Hilfreich wäre auch Folgendes.
Damit es nachher nicht heißt, man interessiere ich nicht für den anderen, könnte man auch ein Programm einrichten, dass im Turnus von einer halben bis einer ganzen Minute „Ja, finde ich auch.”, „Ach wirklich?” oder „Da stimme ich mit dir überein.” in das Fenster schreibt.


(Der) Apple ist immer noch wurmstichig.
Da ich ab und zu Quicktime benötige, hatte ich diesen Medienplayer installiert.
Dabei war mir aufgefallen, dass der „AppleSoftwareUpdater” ohne Nachfrage mitinstalliert wurde.
Ich habe die Software, die ungefragt hinter meinem Rücken nach Aktualisierungen von Quicktime schauen wollte, deinstalliert.
Heute ist ein Update von Quicktime herausgekommen und da Sicherheitslücken gestopft wurden, habe ich mir das Update auch installiert.
Im Gegensatz zum vorigen Mal gab es eine Einstellmöglichkeit „Nach Updates von Apple Software suchen”, die ich nicht auswählte.
Ich installierte als „nur” Quicktime.
Schon wieder wurde der „Apple SoftwareUpdater” installiert, obwohl ich dies nicht wollte und es wurde auch nirgends darauf hingewiesen, dass so eine Software installiert werde.
Auch wurde ein sog. QuicktimeTask (QT Task) aktiviert, der Quicktime schon beim PC-Start im Hintergrund startet.
Nach der Installation von Quicktime wird pro forma gefragt, welche Medientypen mit Quicktime geöffnet werden sollen. Für Otto-Normal-Benutzer nicht sehr sinnvoll, da Otto-Normal-Benutzer kaum wissen, was man mit diesen Einstellmöglichkeiten tun soll.
Auch wenn – gerade Mac-Benutzer – es toll finden, immer auf den neuesten Stand von Software zu sein, so ist dies immer noch ein Einschnitt in die Selbstbestimmung, egal, welches Betriebssystem man benutzt.
Mir ist es zuwider, dass neuerdings alle möglichen Programme ohne Nachfrage automatische „Updater” installieren, um damit dem Benutzer angeglich die Suche nach Updates abzunehmen.
Man sollte sich die Frage stellen, ob die Programme vielleicht auch fähig wären, andere Tätigkeiten auszuführen, als nach Aktualisierungen zu suchen …

Weil ich es für eine Lernsoftware benötigte, habe ich mir vor ein paar Tagen notgedrungen Quicktime installiert. Diese Software ist von Apple Inc.
Gerade schrieb ich E‑Mails, als die Firewall meines PC sich mit einer Sicherheitsmeldung bemerkbar machte.
„SoftwareUpdater.exe möchte Verbindung zu IP **** aufnehmen.”
Ich habe erstmal, weil ich Schadsoftware im Verdacht hatte, nicht zugestimmt, dass das Programm Kontakt über das Internet aufnehmen darf.
Kurz darauf meldete sich die Firewall wieder mit der gleichen Meldung.
Ich bemerkte, dass die Pfadangabe zu SoftwareUpdater.exe irgendetwas mit „Apple” enthielt.
„Apple – Quicktime” schoss es mir durch den Kopf. Doch nachdem ich Quicktime aufgerufen hatte, war dort „automatisches Software-Update” deaktiviert.
Nach einem Blick in die Liste der installierten Software war mir klar, worum es sich handelte. In der Liste tauchte „Apple Software Updater” auf.
Ich schaute im Programmverzeichnis nach und entdeckte einen Ordener namens „Apple Software Updater”. Diese Software war am gleichen Tag installiert worden wie Quicktime.
Da ich beim Installieren von Software immer aufpasse, was ich genau ankreuze bzw. welche Komponenten installiert werden, fiel mir nach dem pro-forma-Aufruf der Quicktime-Installation auf, dass ich nicht wissen konnte, dass der „Software Updater” auf meinem System war., denn nirgends war ein diesbezügliches Häkchen.
Auch im sog. EULA wurde dieser Softwarebestandteil nicht erwähnt.
Auch wenn es vielleicht für manche PC-Benutzer ein schönes „Feature” sein mag, dass Software automatisch aktualiert wird und man so immer auf dem aktuellen Stand ist, so möchte (nicht nur) ich gefragt werden, ob ich einverstanden bin, dass eine diesbezügliche Software installiert wird, wann sie tätig wird und was sie genau macht.
Ich möchte nicht von irgendwelchen Leuten bevormundet werden.
(Der) Apple ist wohl wurmstichig.

Seit kurzem muss man hier im Blog eine einfache Rechenaufgabe lösen, um einen Kommentar abgeben zu können.
Dies ist notwenig, um SPAM zu verhindern.
SPAM wird meistens automatisch eingetragen. Da aber eine einfache Rechenaufgabe gelöst werden muss, können die automatisierten Systeme diese nicht erkennen.
Wenn das Ergebnis nicht oder falsch eingetragen wird, wird ein Kommentar nicht entgegengenommen.
Vor ein paar Tagen erreichte mich eine „besorgniserregende” E‑Mail.
Jemand beklage sich, dass er das Rechenergebnis richtig eingegeben habe, aber der Kommentar trotzdem angelehnt worden sei.
Er schickte mir auch ein Beweisfoto (einen sog. Screen Shot) des Kommentarformulars, das beweisen sollte, dass das Rechenprogramm nicht richtig funktionierte.

(E‑Mail-Adresse unkenntlich gemacht)

Gerade bekam ich eine E‑Mail von „Paypal”, dass „mein” Konto dort angegriffen worden sei. „Paypal” habe dies verhindern können, aber es sei nötig, dass ich „mein” Konto bei „Paypal” nun aktiviere bzw. bestätige.
Unter dem Link (gelbes Kästchen) verbirgt sich die Adresse, die unten in der grauhinterlegten Zelle zu sehen ist.
Hierbei handelt es sich eindeutig mal wieder um einen Betrugsversuch.
Den Link in solchen E‑Mails auf keinen Fall anklicken!
Die Betrüger sind allerdings nicht intelligent genug.
Ich habe kein Konto bei Paypal.
ADVERTIZERS!
STOP SENDING ME COMMENTS WITH ADVERTIZING CONTENTS!
THIS IS NOT A PLATFORM FOR UNSOLICITED BULK COMMENTS!
SYNPRESS WILL NOT PUBLISH ANY ADVERTIZING MESSAGES!
ANTI-SPAM-APPLICATIONS KILL ALL YOUR MESSAGES!

Interaktionsgeflechte (Kommunikation mit Freunden, Bekannten etc.) werden in der Soziologie „Soziale Netzwerke” genannt.
Im Internet sind „soziale Netzwerke” virtuelle Interaktionsgeflechte, in denen Benutzer von sich ein persönliches Profil mit Kontaktmöglichkeiten u.ä. erstellen können. Dazu gehören auch Blogs oder Foren, in denen Erfahrungen ausgetauscht werden.
Unter „Spam” versteht man unaufgeforderte, z.T. aufdringliche, Werbebotschaften per E‑Mail, Internet-Telegramme, Telefon etc.
Auf manchen Webseiten, größtenteils Blogs, sind „Anwesenheitslisten” oder „Freundelisten” zu sehen.
Man kann sich dort mit einem Link verewigen und auf ein Profil verweisen, um so zu einem sozialen Netzwerk zu gehören.
Nun habe ich beobachtet, dass sich dort auch Huren anmelden und auf ihre Dreck-Seiten verweisen, ohne Geld für Werbung ausgeben zu müssen. Dies ist bestimmt nicht im Sinne des Blogbesitzers.
Das ist eine Ausnutzung des Prinzips der „sozialen Netzwerke”.
Sind diese Frauen wirklich so schwachsinnig zu glauben, dass ihre Dienste sozial sind?

Microsoft ist bekannt dafür, „innovative” Erfindungen vorzulegen.
Microsoft hat nun einen Patentantrag für das Einblenden von Werbung gestellt.
Mit Recht fragt man sich, was das soll; gibt es doch auf fast jeder Webseite Werbebanner o.ä.
Microsoft, die übrigens eine Gratis-Software namens „Windows Defender” („ehemals Microsoft Antispyware”) anbietet, die gerade dazu da ist, „Werbe-Programme”, sog. Adware, auf dem Computer zu vernichten, hat sich überlegt, dass die Werbeindustrie nicht alle Möglichkeiten ausreizt, Kunden zu gewinnen.
Es müsse auch möglich sein, in Anwendungen, wie Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, E‑Mail-Programmen etc., kontextuelle Werbeeinblendungen zu schalten, wie es momentan bei Internetsuchmaschinen Gang und Gebe ist.
Dazu schlug Microsoft vor, ein sog. „Advertising-Framework” zu entwickeln, das ins Betriebssystem integriert werden könnte.
Das heißt im Klartext, dass eine zukünftige Windows-Version eine Werbe-Plattform mitbringt. Dass diese Plattform Bestandteil von Windows wäre, könnten alle möglichen Programme darauf zugreifen.
Microsoft schwebt vor, dass diese Plattform auch so gestrickt sein müsste, dass es auch möglich sein muss, Werbetreibenden mitzuteilen, wie das „Kundenverhalten” sei. Wenn man also Werbeeinblendungen eines bestimmten Anbieters länger anschaut als die eines anderen, wird also nächstes Mal mehr von diesem eingeblendet. Auch sollten die Werbetreibenden unterrichtet werden, wie lange die Werbeeinblendungen angeschaut werden, ob die Computerbenutzer darauf klicken, etwas kaufen usw.
Marktforschung ohne Grenzen.
Angenommen, man sitzt am Computer und schreibt eine Geschichte.
„Hans Meier schaut auf sein Auto und beginnt zu schwitzen.”
Im gleichen Moment wird eine Werbung eingeblendet mit dem Thema „Benutzen Sie unser Deo gegen Schweißausbrüche!” und/oder „Brauchen Sie ein neues Auto? Suchen Sie hier!”
Oder ich schreibe jemandem eine E‑Mail, dass ich OpenOffice als Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentator benutzte. Im gleichen Moment blendet sich ein Fenster mit dem Text „Benutzen Sie Microsoft Office, um Ihre Texte zu verfassen, Berechnungen anzustellen und Präsentationen vorzubereiten!” ein.
Da das „Advertising-Framwork” im Betriebssystem verankert wäre, könnte jedes Programm daraufzugreifen.
Ich bearbeite also Texte, mache eine Statistik der Umsätze, bearbeite einige Grafiken, lese E‑Mails, und lese nebenbei auch noch die Texte einer Präsentation eines Kollegen Korrektur.
In jedem dieser Programme wird nun Werbung eingeblendet.
Wenn ich daran denke, wird es mir schlecht.

Auf einer Webseite wurde vor einiger Zeit eine „Aktion gegen Spam” initiiert.
„Eine sehr einfache und simple Anti Spam Aktion ist das Veröffentlichen von sinnlosen und nicht erreichbaren Email- Adressen zu veröffentlichen. Damit werden tausendfache Fehlermails gespidert, die völlig sinnlos und vorallem nutzlos sind. Doch welcher Webmaster mag dies auf seiner eigenen Internetseite machen? Deshalb haben wir diese Seite gegründet, damit Sie die Möglichkeit haben, mit einem kleinen Button diese Aktion zu unterstützen- damit auch ihre Email- Adresse zukünftig nicht mehr zugemüllt wird.”
Dies kann man auf jener Webseite lesen.
Im Klartext heißt dies: „Wenn Ihr keine Lust habt, dass Eure E‑Mail-Adressen zugemüllt werden, könnt Ihr zu unserer Webseite verlinken.”
Diese Idee – „Wir gegen Spam” – verfolgen momentan elf (!!!) Webmaster, die schön brav ihre Webseite verlinkt haben.
Webmaster, die die „Aktion gegen Spam” verlinkt haben, werden mit ihrer „Homepage” genannt.
Spider folgen dann den Links und kommen auf die Webseite der Unterstützer und finden dort vielleicht auch E‑Mail-Adressen.
Auf der Seite der „Aktion gegen Spam” sind einige Pseudo-E-Mail-Adressen vermerkt, um die sog. Spider zu irritieren.
Es sind so äußerst geistreiche Varianten wie „Ich-weiß-wie-ich-keinen-Spam-bekomme”, natürlich schön mit einem At-Symbol in der Mitte…
Mal abgesehen davon, wie viele Spam-Mails pro Tage versendet werden, spielt es keine Rolle, wie viele falsche Spam-Mails nicht ankommen.
Spam-Versender haben sowieso neuerdings die Angewohnheit, dass sie als Absenderadresse falsche angeben bzw. welche, die anderen Personen gehören.
Das bedeutet, dass eine nichterreichbare E‑Mail-Adresse für den Versender nicht tragisch ist, denn sie geht an den vermeintlichen Absender und landet entweder im Nirwana, weil der Absender nicht existiert, oder in den Posteingang eines unbeteiligten Webmasters.
Und Spammer werden sich bestimmt von so einer Mega-Aktion wie „Aktion gegen Spam” beeindrucken lassen.
Fraglich ist, warum man bei der „Aktion gegen Spam” seine E‑Mail-Adresse hinterlassen muss…