Verlogenes

Planeten

Zirkusdirektor Barnum besaß ein sogenanntes Kuriositätenkabinett.
Dort waren mannigfaltige Dinge ausgestellt.
Bei den Besuchern gab es niemanden, der nichts fand, was ihm nicht gefiel.
So groß war die Vielfalt. Für jedem war etwas dabei.

Schaut man in die Horoskop-Seiten von Zeitungen, Zeitschriften, Magazinen etc., kann man vielfältigste „Vorhersagen” lesen.
Was immer in den verschiedensten „Vorhersagen” in den verschiedensten Blättern steht, irgendwie passt sie.
Dies kommt davon, dass die „Vorhersagen” so vielfältig und weitreichend gehalten.

Diese Kausalität, dass diese „Horoskop-Vorhersagen” in gewisser Hinsicht immer irgendwie zutreffend sind, nennt man „Barnum-Effekt”.

Die Bundesregierung liegt seit heute ein Bericht über rechtsradikale bzw. rechtsextreme Gewalt- und Straftaten vor.
Laut der Statistik werden täglich zwei rechte Gewalttaten und neunundvierzig rechte Straftaten verübt.

Der SPD-Innenexperte Edathy regte einen „Demokratiegipfel” an, zu dem alle gesellschaftlichen Gruppen eingeladen werden sollen.
Er forderte vor allem Kanzlerin Merkel und Vizekanzler Müntefering auf, dies in die Hand zu nehmen.
Warum macht Edathy das nicht, wenn er schon mal so eine Idee hat?
Das ist anscheinend höhere Politik.

Und jetzt schreien wieder Alle.
Claudia Roth ist sich sicher, dass sich rechte Gewalt etabliert habe, und hat erstmal Depressionen deswegen.
Auch Niels Annen von der SPD schreit auf, genauso wie Petra Pau von den Linken.
Max Stadler von der FDP meldete sich auch mal seit Langem zu Wort und regte an, dass ein „Aufstand der Anständigen” nicht ausreiche, um Rechte zu bekämpfen.

Bei diesen wortlosen Pauschalargumenten, die eine Aussagekraft von Null haben, stellen sich bei mir die Nackenhaare auf.
Seit Jahren kann man im Verfassungsschutzbericht nachlesen, wie die rechten Tiefflieger sich organisieren und welche „Erfolge” sie haben.
Ob die rechten Parteien bei Wahlen eine Quote nahe dem Erdboden haben, ist irrelevant. Rechtsradikalismus bzw. Rechtsextremismus geht nicht nur von rechten Parteien aus, sondern von kleinen Rotten, die sich teilweise spontan zusammentun, um Ausländer – politisch korrekt: „Menschen ausländischer Herkunft” – oder Andersartige zu verprügeln (oder zu ermorden).
Dann gibt es ab und zu mal offizielle „Demonstrationen gegen Rechts”, bei denen die „Protagonisten der deutschen Politik” medienwirksam vorne weg marschieren und dann groß und breit palavern, wie schrecklich doch alles ist und man etwas dagegen tun müsse. Was man dagegen tun müsse, sagen sie aber nicht.
Wenn die Demonstrationen vorbei sind, haben sie wieder alles vergessen.

Die heutigen Worthülsen hätten sich Roth, Annen, Pau, Stadtler etc. sparen können.
Das Einzige, was sie zu sagen habe, ist, dass sie nichts zu sagen haben.

In einer „Job-Plus-Maßnahme” sind verschiedene Leute – unterschiedliche (Schul-)Bildung, unterschiedliche Nationalitäten, unterschiedliche Kulturen etc.
Nicht jeder versteht sich mit dem Anderen, so kann es schon mal Rangeleien geben.
Eine Frau – genannt „Rheuma-Tante” – hat einem Kollegen – genannt „Bananenbieger” – eine Flasche Shampoo auf den Tisch gestellt, als dieser noch nicht im Raum war.
Dieser hat wohl streng nach Schweiß gerochen, da er sich – so vermutet man – nicht regelmäßig bade bzw. dusche o.ä.
Der Bananenbieger regte sich erstmal auf und beschuldigte eine andere Personen, mit der er auch schon öfters Zoff gehabt hatte.

Was die Flasche Shampoo aussagen sollte, ist klar…

Warum ist die Rheuma-Tante nicht einfach zum Bananenbieger gegangen und hat mit ihm gesprochen?

Jemandem etwas anonym hinzustellen, ist kein ehrenhaftes Verhalten.

Undankbarkeiten

In einer Nachbarstadt wurde vor einiger Zeit eine neue Ausstellung eröffnet.
Die Renovierungsarbeiten der alten Räumlichkeiten, in denen die Ausstellung seit Anfang November 2006 residiert, wurden durch Ein-Euro-Kräfte (politisch korrekt : Brückenjobber) und Freiwillige durchgeführt. Materialien wie Farbe, Rigipsplatten, Mörtel, die Fußbodenbeschichtung etc. wurden zu sehr großen Teilen durch Spenden oder durch Sponsoren beschafft.
Die Personen, die in der Ausstellung nun Aufsicht führen bzw. Hilfestellungen geben, Reparaturarbeiten an Exponaten durchführen oder leitende Aufgaben wie Kundenpflege leisten sind Freiwillige, Ehrenamtliche und Ein-Euro-Jobber.
Die Ein-Euro-Jobber bekommen ihren „Lohn” (politisch korrekt: Mehraufwand) direkt von der Arbeitsagentur bzw. der Arbeitsgemeinschaft Sozialgesetzbuch Teil 2 (ARGE) überwiesen.
Dem Träger der Ausstellung, einem gemeinnützigen Verein, entstehen und entstanden keine Kosten.
Die Miete für die Ausstellungshallen, ebenso die Nebenkosten, müssen durch Eintrittsgelder und den Erlösen aus der Cafeteria und dem Laden erwirtschaftet werden.
Da in der Anlaufphase der Ausstellung noch nicht die erwarteten Besucherzahlen zustande gekommen sind, muss auf Rücklagen zurückgegriffen werden.
Die Rücklagen entstanden durch Spenden.
Nun hat sich der Vorsitzende des Trägervereins beklagt, dass die Ausstellung und deren Finanzierung nicht wie erwartete vonstatten gingen.
Er kam auf die Idee, dass die Ehrenamtlichen und Freiwilligen sowie die Ein-Euro-Jobber den Kaffee, den sie während des „Dienstes” konsumieren, bezahlen.
Er stellte eine Spardose mit der Aufschrift „Kaffeekasse Mitarbeiter” neben der Kaffeemaschine auf.
Man bedenke Folgendes!
Die Ehrenamtlichen und Freiwilligen leisten unentgeltlich „Dienst”. Ihnen entstehen auch Fahrtkosten.
Wie weiter oben schon erwähnt, entstanden dem Trägerverein kaum Kosten, weil auch die Exponate Spenden von Unternehmen waren. Des Weiteren steht eine große Bank als Hauptsponsor hinter der Ausstellung. Auch die Webseite der Ausstellung wurde kostenlos zur Verfügung gestellt.
Kosten entstehen also „nur” durch die Miete, Heizungskosten, Wasser u.ä.
Wenn man nun den Kaffee berechnet, der konsumiert wird, ist dies ein Tropfen auf dem heißen Stein. Eine vergleichende Relation gibt es nicht.
Das Verhalten des Vorsitzenden des Trägervereins und Leiter der Ausstellung bezüglich der „Finanzierung des Kaffees” kann mit einem Wort absolut treffend beschrieben werden:

U n d a n k b a r k e i t

Leicht aufgeregt

Ob man den „Volksmusikstar“ Florian Silbereisen mag oder nicht, ist nicht relevant …
Er hat sich von seiner Freundin getrennt, kann man in der Boulevard-Presse lesen, wenn man z.B. im Wartezimmer eines Arztes sitzt.
Die Gründe der Trennung interessieren mich auch nicht.
Mein Blick richtet sich allerdings auf etwas, was von dem „Boulevard-Blättchen” „Neue Post“ berichtet wird.
Silbereisen und seine Freundin hätten sich ja bekanntlich getrennt, kann man in diesem Revolverblatt lesen. Und, dass der Grund wohl der gewesen sei, dass sie beide sich auseinander gelebt hätten.
Aber laut „Neue Post“ kursiert ein Gerücht.
Dann wird erstmal lang und breit das Gerücht dargelegt und gemutmaßt, ob etwas „dran” ist.
Silbereisen sollte angeblich eine Neue haben, mit der er schon vor Wochen fotografiert worden sei, ob es „nur” ein „harmloses Foto“ gewesen sei etc. etc.
Freilich alles nur ein Gerücht!

Dass die „Neue Post“ aber selbst die Gerüchteküche anheizt, ist natürlich nicht so wichtig.
Hauptsache man hat etwas zu schreiben.

Joker

Man muss nicht unbedingt auf dem Laufenden sein, wenn man mal rein zufällig die ZDF-Serie „Forsthaus Falkenau“ anschaut. Man muss aber auch nicht unbedingt sehr erfahren in Emotionen sein …
Ich wollte vor ein paar Tagen die Krimi-Serie „Der Kriminalist“ im ZDF anschauen, und es war noch nicht so spät. So schaltete ich schonmal das ZDF ein, um nichts zu verfassen.
Es lief noch „Forsthaus Falkenau“.
Die Szene stellte sich wie folgt dar.
Der Förster sitzt mit Familie am Tisch und grübelt ziemlich verdrießlich vor sich hin.
Ein Sohn kommt herein und danach strahlen erstmal alle Anwesenden.
Er will wie viele an diesem Tag der Tochter des Försters zum ihrem Examensabschluss, dem „Doktor-Titel“ (!!!), gratulieren.
Es wird sich umarmt, gekuschelt, Familienidylle pur.
„Und wie geht es sonst?“ will der Sohn wissen.

Gefühlsumschwung!

Der Förster setzt sich schwerfällig – oder fällt bedingt durch die Sorgen, die auf seinen Schultern lasten, – auf die Bank zurück und verfällt in tiefe Depressionen.
Eine „Die Welt ist grausam und ungerecht“-Stimmung herrscht und alle schweigen.
Theatralik strömt durch Wälder und Auen. Das Waldsterben ist dagegen nur eine klitzekleine Erkältung eines missgestalteten Tannenbaums.
Der Förster schaut seine Herzallerliebste sehr sehr traurig an, und der Zuschauer befürchtet, dass der Förster im nächsten Moment ein geladenes Gewehr unter den Tisch hervorholt und sich damit erschießt.

Vonwegen!

Kameraschwenk wieder zur Herzallerliebsten des depressiven Försters, in dessen Mimik elende Sorgen zu sehen sind.
Im nächsten Augenblick Kameraschwenk auf einen überglücklichen Förster, dessen Gesicht vor Freude strahlt.
„Ist egal“ verkündet der Förster in Geberlaune noch freudestrahlender als je zuvorund springt auf, „jetzt wird gefeiert.“

Was für eine dramaturgische Meisterleistung!

Heile Welt im deutschen Vorabendprogramm.
„Volksmusik ist Volksverdummung“ heißt es.
Für „Forsthaus Falkenau“ gibt dies in besonderem Maße.

Über sein Aussehen erschrak er, als er die Leute ihn anschauen sah.

Späte Rache (?)

Der Professor, der Bücherwurm und der Generaldirektor saßen am Tisch und tranken Kaffee, als der Bücherwurm den Professor fragte: „Kommst Du heute Abend um halb sieben auch mit dem Anzug und der Krawatte?”
„Klar, komme ich so zur Weihnachtsfeier”, antwortete der Angesprochene und schaute an seinem Nobelzwirn herunter, „um achtzehn Uhr ist hier im Museum Feierabend und es lohnt sich nicht, nach Hause zu fahren.”
„Weihnachtsfeier?” horchte der Generaldirektor auf, „wieso bin ich nicht eingeladen?”
„Wurden wir zur Einweihungsfeier des Museums eingeladen?” fragten der Professor und der Bücherwurm gleichzeitig, als wäre es abgesprochen gewesen.

Liebe Leute,

vielen Dank für Eure Kommentare hier in diesem Blog.
Sie sind mir immer sehr willkommen und ich freue mich immer darüber.

Mir hat jemand einen Kommentar geschrieben und dieses Blog gelobt.
Diese Person hat mir ordnungsgemäß seine E‑Mail-Adresse hinterlassen und einen Link auf seine Homepage.
Das ist ja auch alles in Ordnung so.

Aber!

Wer meint, er müsse einen Link für Sex‑, Erotik- und anderen Dreckskram hinterlassen, hat sich geschnitten.
Die Veröffentlichung ist von einen der acht Antispam-Programme verhindert worden.
Ich prüfe nun, ob ich rechtliche Schritte gegen diesen Kram unternehmen kann, weil hier auch Minderjährige mitlesen können.

Wer Interesse hat, hier Kommentare hereinzusetzen und mit mir zu diskutieren, ist gerne willkommen.
Ich habe auch kein Problem damit, dass andere hier als Autoren tätig werden.
Aber auf Leute, die Links auf Dreckseiten hier hinterlassen, kann ich verzichten.

An die SPAMMER!
Es ergibt absolut keinen Sinn, hier Euren Dreck abzulassen, weil die Antispam-Programme sehr gut ihren Dienst versehen und dies verhindern.
Vergesst es einfach, hier solchen Dreck zu veröffentlichen!

Tüte auf dem Kopf

Laut des Deutschen Philologenverbands gäbe es Nachhilfe-Institutionen, die von der Scientology betrieben würden.
Dreißig solcher Institution sein bekannt.
Die Dunkelziffer, bei Nachhilfe-Institutionen, die von der Scientology unterwandert würden, sei wohl noch höher, wird befürchtet.
Das Perfide an den scientology-geführten Nachhilfe-Institutionen sei, dass diese ausnützten, dass sich viele Nachhilfeschüler in einem psychischen Dilemma befänden.
Viele von ihnen befinden sich in einer Identitätskrise und nicht wenige haben Minderwertigkeitskomplexe.

Kinder, die an sich zweifeln, sind ein idealer Nähboden für Manipulationen, wie die Scientology sie durchführt.
Scientology zielt aber nicht nur darauf ab, die Nachhilfeschüler in dessen Einflussbereich zu bekommen, sondern über die Verbreitung von „weiterführenden Seminaren” würden auch so die Angeln in Richtung der Eltern ausgelegt.
In den Seminaren wird den Kindern die „Philosophie von Scientology” nahegebracht.
Schwerpunkt dieser Rekrutierungsmaßnahmen ist Hamburg und Umgebung.
Laut WDR gibt es aber auch solche „Maßnahmen” in Nordrhein-Westfalen.

kritische Stellungnahme

Dass Urheberrechtsverletzungen strafbar sind, ist eine klare Sache.
Dass das Kopieren und Tauschen von urheberrechtsgeschützten Inhalten wie Tonträger (CD, mp3-Dateien etc.), Videos, Büchern u.ä. verboten ist, implizierte dies.

Seit langem wehrte sich vor allem die Musikindustrie gegen Urheberrechtsverletzungen, was man durchaus verstehen kann.
Ihr Hauptaugenmerk liegt momentan auf sog. Tauschbörsen im Internet.

Sie beklagt einen riesigen Gewinneinbruch durch die Erfindung des Audioformats mp3.
Wenn man auf einer Zeitleiste die Erfindung von mp3 und den Gewinn der Musikindustrie anschaut, kann man daraus eine Statistik entwickeln, die genau diesen Sachverhalt untermauert.
Doch Statistiken müssen nicht immer der Wahrheit entsprechen.
Wenn man o.g. Entwicklungen alleine betrachtet, mag die Statistik stimmen, mehr aber auch nicht.
mp3 ist nicht der Destruktor der Musikindustrie.
Wenn man sich anschaut, wie die Musikindustrie seit zehn, fünfzehn Jahren arbeitet, glaubt man plötzlich nicht mehr an die Statistik „Einbruch wegen mp3“.
Die Musikindustrie hat es – aus Gründen der Kapitalakkumulationsmaximierung – vermieden, Stars aufzubauen, weil sie sich scheut, Geld in die Stars (von morgen?) zu investieren.
Von Stars kann man heutzutage nicht mehr sprechen, eher von Eintragsfliegen.
Die Superstars, die Deutschland angeblich sucht, haben sich als Titanen geoutet.

Die Titanen waren „Helden“, die sich mit den Göttern angelegt haben.
Sie wurden in den Hades verbannt. 

Pop-Titanen räumen ein paar Wochen Preise ab, die Musikindustrie missbraucht sie für ihre Geldmacherei und schießt sie kurz daraufhin wieder ab.
Stars wie „The Rolling Stones“ gibt es nicht mehr.
Eintagfliegen singen ein, zwei „Ohrwürmer“, dann stürzen sie ab und man hört nichts mehr von ihnen.
Nicht mp3 ist der Killer der Musikindustrie, sondern die Politik um die Pop-Titanen.
Idole gibt es nicht mehr. Der Ausdruck wird nur noch benutzt, um Gewinnmaximierung zu erzielen.
Gibt die Kuh keine Milch mehr, ist Schluss mit Liebe und sie wird alleine auf der Wiese gelassen.
Wen kümmert es schon?
Kurz darauf erscheinen neue vor der Kollabierung stehende Sterne am Pop-Firmament.
Sie werden gefeiert – vor allem von der Musikindustrie selbst – und erlöschen dann aus Mangel an Brennmaterial.
Hier ist die Wurzel des Übels zu suchen, nicht beim mp3.
Warum hat die Musikindustrie nicht auf mp3-CD gesetzt, als es aktuell war?
Weil sie eine verknöcherte Politik fährt, in der Innovationen tabuisiert werden, denn ihr könnten dadurch Gewinn verloren gehen.
In Zeiten der PISA-Generation, der zu allumfassendem bzw. kontextuellem Denken nur eingeschränkt fähig ist, kann man dieser vorlullen, dass sie durch ihr Verhalten schuld an der Misere.
Momentan schwappen die Wellen der Musikindustrie besonders hoch.
Sie meint, dass allein schon der Zuruf ausreiche, „Raubkopierer“ zu verurteilen.
So hat es die British Phonographic Industry (BPI) die beiden britischen Provider Tiscali und „Cable & Wireless“ auf, unverzüglich von ihr benannte Kunden auszuschließen bzw. ihnen den Zugang zum Internet zu verwehren.
Angeblich hätten sich diese siebenundachtzig Personen in Internet-Tauschbörsen aufgehalten und seien beim illegalen Tauschen ertappt worden.
Man hat reagiert.
Es wurde ein Kunde gesperrt. Die Daten wurden an die BPI nicht weitergegeben, da ein diesbezüglicher Gerichtsbeschluss fehlte.
Den anderen sechsundachtzig konnte nichts bewiesen werden.
In dubio pro reo.
In Amerika wurde kürzlich eine Krankenschwester freigesprochen, für die die amerikanische Musikindustrie den finalen Beweis geliefert hatte, sie habe illegal getauscht. Der Freispruch war begründet worden, dass der Krankenschwester zur fraglichen Zeit keinen Computer zur Verfügung gehabt habe, da dieser defekt war. Auch ist dem Internetprovider, den die Krankenschwester benutzt haben soll, nicht bekannt, dass sie zur fraglichen Zeit online gegangen sei.
Mit so einer Politik macht sich die Musikindustrie keine Freunde.
Verurteilung auf Verdacht, Denunziation, Druckausübung kann auf die Dauer nur eins schaffen.

Misstrauen.

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