Neuigkeiten
Neuigkeiten über und von uns

Durch Zufall stieß ich gestern darauf.
Dieses Blog (Syntronica.net – SynPress) taucht in der „schwarzen Liste” der chinesischen Zensurbehörde auf und kann von China aus nicht angeschaut werden.
Dies habe ich durch den Service „Great Chinese Firewall” prüfen lassen.
Andere meiner Domains, die ich prüfen ließ, sind auch auf der „schwarzen Liste”.
Ich vermutet, dass dies so ist, weil ich mich kritisch zur Haltung China zum Dalai Lama geäußert habe, möglicherweise aber auch, weil ich an der Aktion „Free Burma!” teilgenommen habe.

In Beckum findet heute – wie schon im April diesen Jahres – ein „Moonlight-Shopping-Abend” statt. Die Geschäfte haben wieder bis 22 Uhr geöffnet.
Irgendwas muss sich der Gewerbeverein sich ja einfallen lassen, um die Kassen voller zu bekommen.
Da muss man Mitleid zeigen …

Falls es wieder eine „Italienische Nacht” wird, bitte ich die heimische Presse, diesmal „La notte sembra perfetta” nicht ins Deutsche zu übersetzen.

Gerade traf ich auf dem Anwohnerparkplatz eine Nachbarin.
„Ein Bulle war auf dem Wessingweg”, sagte sie zu mir.
„Vielleicht hat jemand etwas Ungesetztliches getan”, erwiderte ich.
„Kein Polizist!”, meinte meine Nachbarin grinsend, „ein echter Bulle, mit Hörner, vier Beinen und Fell.”
„Ah, ja”, machte ich kopfschüttelnd.
Dann erzählte sie mir, dass beim Schlachthof ein Bulle entlaufen sei.
Er sei den unteren Werseweg entlang bis zum Wessingweg gerannt und sei dann auf der anderen Seite wieder herausgekommen.
(Der Wessingweg ist u‑förmig und hat zwei Verbindungen mit dem Werseweg.)
Dann habe sich der Bulle gegenüber vom Hochhaus durch eine Hecke geschlagen und sei dann weiter durch die Siedlung gerannt.
Meine Nachbarin hat ziemliche Angst gehabt, dass der Bulle ihr Auto hätte beschädigen können.
Von anderen Nachbarn habe ich kurz darauf erfahren, dass zwei Metzger vom Schlachthof mit Betäubungsgewehren (Wer es glaubt, wird selig.) hinter den Bullen hergelaufen seien.
Bullenalarm, mal etwas Neues!
Anwohner und Besucher werden sich schon über die Absperrung der Straße „An der Wersemühle” gewundert haben.

(An der Wersemühle – Das Gelbe ist die Absperrung)

(Vergrößerung – Mühle – Absperrung)
Nachdem vor einigen Jahren die Werse renaturiert wurde, soll nun der Teich bis in den Wald vergrößert werden.
Dabei wird die Straße aufgenommen.
Diese Maßnahme ist deswegen wichtig, weil im Herbst immer Krötenwanderungen vom Wald in den Teich und umgekehrt stattfinden.
Jahrelang wurden Krötenzäune aufgestellt, doch immer wieder kamen Kröten – im wahrsten Sinne des Wortes – unter die Räder.
Aus Tierschutzgründen wird nun der Teich bis zum Wald vergrößert.
Da die Straße dann nicht mehr existiert, können auch keine (liebestollen) Kröten überfahren werden.
Von vorigem Freitag war ich bis zum Montag im Osten Deutschlands bei Verwandten und Freunden.
Ein Freund bat mich um ein Interview in einer ortsansässigen Zeitung, das prompt am nächsten Morgen veröffentlicht wurde.
Leider habe ich vergessen, die Zeitung mitzunehmen.
Von meinem Onkel habe nur einen kurzen Ausriss aus dem „Zebbeliner Kurier” per Mail zugeschickt bekommen.
Der Redakteur will mir aber das ganze Interview schicken.

Vielen Dank!

Vorankündigung
Ende dieser Woche oder Anfang nächster Woche wird dieses Blog softwaretechnisch auf den neusten Stand gebracht.
Dadurch ist es stellenweise nicht zu erreichen.
Wann die Aktualisierung genau stattfindet, kann ich noch nicht sagen.
Ich bitte um Verständnis!

Die Pütt-Tage sind DAS Beckumer Stadtfest.
Sie fanden von Freitag, 31.8. bis zum Sonntag, 2.11. statt.
Der Pütt ist ein Brunnen, um den sich ein Streich rangt.
Der Brunnen war ausgetrocknet und um Wasser zu bekommen, hatten die Beckumer eine geniale Idee.
Oben wurde eine dicke Holzbohle aufgelegt und daran ließen sich die Männer bis nach unten hin ab.
Der unterste Mann hatte einen Eimer, um Wasser schöpfen zu können.
Dem obersten wurden irgendwann die Arme lahm, weil er ja die anderen an seinen zwei Armen hingen, und er rief: „Ich muss mal eben in die Hände spucken.”
Gesagt, getan!
Alle Beteiligten fielen in den Brunnen.
Ich ging mehrmals über die Pütt-Tage und traf auch Freunde und Bekannte.
Ich schaute auf die Stände, an denen es „Fan-Material” u.ä. gab. Dort bekommt man Fahnen, T‑Shirts, Nicky-Tücher und dergleichen mit Aufdrucken von Pop-Stars. Es gibt dort aber auch Gürtel, Schlüsselanhänger u.s.w.
Einige Stände bieten uuunheimliche Neuheiten an, deren Nutzen niemandem verständlich ist, auch wohl den Anpreisern nicht.
Weiterhin gibt es „Kunsthandwerk” zu kaufen u.v.m.
Viele „Fressbuden” säumen den Weg, Pommes-Buden, Bratwurst-Buden, Fisch-Buden, Buden mit Süßigkeiten noch und nöcher …
Aber auch heimische Unternehmen – und auch Angereiste von weiter weg – preisen ihre Produkte an.
Ich beobachtete wie schon auf der Gewerbeschau (Beckum boomt) die Firmenrepräsentanten.
Nichts hatte sich gebessert.
An einen Stand schaute die Repräsentantin, die einige Firmen-Flyer in den Händen hielt, weit oberhalb der Besucher Löcher in die Luft.
Sehr verkaufsfördernd!
An anderen Ständen unterhielten sich die Repräsentanten miteinander und bemerkten gar nicht, dass Kunden fragen haben könnten. Sie sprachen lieber mit einander als mit den Kunden.
Auch sehr verkaufsfördernd!
Den Vogel abgeschossen hat eine Frau. Ich glaube, es war die gleiche, worüber ich schon bei der Gewerbeschau berichtet hatte.
Sie schaute in die Menschen, die vorbeizogen. Wenn sich Kunden näherten, zog sie sich zurück, indem sie „sehr beschäftigten Blickes” in irgendwelche Unterlagen schaute. Wenn die Kunden gingen, schaute sie wie zufällig wieder nach oben.
Unheimlich verkaufsfördernd!
Die Musik am Samstagabend war nebenbeibemerkt nicht schlecht.
In der „heimischen Presse” wird wohl wieder gelobt, was das Zeug hält …

Das kommt davon, wenn man meint, man könnte mit der CDU gemeinsame Sache machen und nur noch faule Kompromisse schließen, um an der Macht zu bleiben …
Fünf hochrangige SPD-Mitglieder aus Niedersachsen, allesamt Mitglieder bei den Jusos, geben ihr Parteibuch zurück.
Als Gründe gaben sie an:
- Die SPD sei ideologielos.
- Die SPD habe keine Utopien mehr.
- In der SPD seien permanente Fehleentwicklungen festzustellen.
- Die SPD habe entgültig mit dem demokratischen Sozialismus gebrochen.
„Die Linke” sei eine neue Chance für eine sozial gerechte Politik.
Zu der Gruppe gehört der Landeskoordinator der Juso-Hochschulgruppen, der Sprecher der Landes-Asta-Konferenz und die Juso-Landesvorsitzende.

„Beckum boomt” – Dies war das Motto der 1. Beckumer Gewerbeschau, die am 19.05 und am 20.05.2007 im Gewerbepark Grüner Weg stattfand.
Etwa einhundert Firmen und (öffentliche) Einrichtungen stellten sich vor.
Da am Samstag sonniges Wetter war, entschied ich mich – Auch Langeweile war im Spiel. -, mir die Gewerbeschau anzusehen.
Die Polizei klärte auf und stellte (einfache) Maßnahmen der Einbruchsprävention vor.
Die Feuerwehr zeigte, wie Personen aus verunfallten Autos befreit werden können und wie man sie birgt.
Hubschrauberrundflüge über Beckum fanden statt.
Viele einheimische Firmen hatten draußen Informationsstände aufgebaut, in zwei großen Zelten gaben sich Firmen mit kleineren Ständen ein Stelldichein.
„Beckumer Firmen präsentieren sich”, hatte es in einer Pressemitteilung geheißen. Mehr als Präsentation war es bei dem Großteil der Aussteller aber auch nicht.
Mir fiel auf, dass die meisten der Firmen kein Interesse an Kundenfang bzw. – bindung hatten.
Deren Firmenvertreter standen mit gelangweilten Gesichtern herum und schauten die Kunden nicht direkt an, wenn überhaupt, dann nur ganz kurz!
Ich habe bei einem Kunden-Management-Seminar folgende Maxime gelernt:
„Wenn du auf einer Ausstellung fünf Minuten lang keine Kunden angesprochen hast, bist du ungeeignet.”
Die meisten der Repräsentanten waren ungeeignet.
Sie standen z.T. auch abseits ihrer Stände und starrten Löcher in die Luft. Vielen von denen, die nahe standen, hatten nicht wirklich verstanden, dass man Kunden nur gewinnen kann, wenn man auf sie zugeht und sie anspricht.
Und dass man nicht mit den Kollegen spricht, wenn Kunden im Anmarsch sind!
Da ich zufällerweise im Business-Look gekleidet war, marschierte ich öfters zu Ständen und schaute deren Repräsentanten erwartungsvoll an. Denen, die mit ihren Kollegen beschäftigt waren, fiel gar nicht auf, dass sich ein potenzieller Kunde näherte. Auch an Ständen, an denen ich Prospekte in Augenschein nahm, wurde ich – wie viele andere Interessierte – einfach ignoriert.
Eine Repräsentantin war so in eine Statistik vertieft, dass sie Kunden extra nicht wahrnahm.
In der Presse und auf der Webseite werden die Teilnehmer an der Gewerbeschau alles positiv darstellen, die Gewerbeschau als Erfolg werten und sich selbst streicheln.
Trotzalledem hat sich der Gang für mich doch gelohnt.
Ich habe neue Varianten gelernt, wie man sich Kunden gegenüber nicht benimmt.
Lobend erwähnen möchte ich jedoch die Firmen, die sich im EGZ präsentierten.
Die Repräsentanten waren sehr offen und sehr freundlich.
Endlich ist er fertiggestellt, der Werse-Rad-Weg!
Heute, 29.4.2007, um 11 Uhr war die große öffentlichkeitswirksame Eröffnung auf dem Beckumer Westfeuermarkt.
Es begann damit, dass Beckums Bürgermeister Dr. Strothmann, Landrat Dr. Gericke und NRW-Minister Wittke für einen guten Zweck – Spenden für die Vincent-von-Paul-Schule – in die Pedalen traten.
Sie strampelten sich fünf Minuten auf Ergometern ab. Für jeden in den fünf Minuten „erradelten” Kilometer spendete der Sport-Sponsor zehn Euro.

(Auf den Ergometern: Beckums Bürgermeister Dr. Strohmann, NRW-Minister Wittke, Landrat Dr. Gericke, stehend: unwichtig!)
Danach durften sich die Pedalschwinger bei einem Iso-Drink kurz erholen …
Beckums Bürgermeister Dr. Strohmann bedankte sich bei allen Beteiligten und hob die Bedeutung des Werse-Rad-Weges hervor.

(Beckums Bürgermeister Dr. Strohmann, NRW-Minister Wittke, Landrat Dr. Gericke)
Er beschrieb auch, was genau der Werse-Rad-Weg ist und welche Städte er verbindet.
Als zweiter Redner bedankte sich Landrat Dr. Gericke ebenfalls bei den Verantwortlichen für die Durchführung und Realisation des Werse-Radwegs und hob hervor, dass ohne die Arbeit aller Beteiligten, allen voran der Kreis WAF, der Werse-Rad-Weg nicht zustande gekommen wäre.
Er dankte besonders den Koordinatoren des Projektes.
Last, but not least hielt auch der Minister Wittke eine kurze Ansprache, in der er den Zirkelschluss des Werse-Rad-Weges mit dem Ems-Auen-Radweg hervorhob.
Er begrüßte nicht einzeln wie die Vorredner die Anwesenden, sondern beschränkte sich auf „Liebe Titelträger, sehr geehrte Damen und Herren”.
Er ging auf das etwas 14 000 Kilometer lange Radwegenetz der Region ein und mahnte aber auch, dass sich nicht nur die Gastronomie an den Radwegen ansiedeln solle.

(Auch anwesend: MdB Schultz und Staatssekretär Paziorek)
Mia, das sog. Beckumer Original, riss wie üblich mal wieder ihre schon seit Jahren bekannten stumpfen Gags, von denen sie jedem aus Mangel an Kreativität zehn, zwanzig Mal bei einem „Rundgang” durch die Zuschauer wiederholte. Auf ein Bild von ihr wird hier verzichtet.
Um 12.30 Uhr radelten die Vertreter von Stadt, Land und Umkreis vom Westfeuermarkt zur Aussichtsplattform in der Bauernschaft Werse und weihten den Werse-Rad-Weg somit ein.
Weitere Informationen:
http://www.werseradweg.de