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Am 26.Mai 2019 stehen die Kommunalwahlen in Baden-Württemberg und die Wahlen zum Europäischen Parlament an.
Die Parteien und die Politiker beginnen mit dem Wahlkampf. Man spricht von der „heißen Phase“.
An Straßenlaternen, Masten von Verkehrsschildern tauchen über Nacht Wahlkampfplakate von Parteien und Politikern auf. Zu lesen sind darauf mehr oder minder intelligente Parolen, warum man gerade dies oder jenes wählen soll.
Nach den Wahltagen – und den konstituierenden Sitzungen – bis zum Einläuten der „heißen Phase“ gibt es wenige Verlautbarungen, manche bedanken sich noch mit Aufklebern, dass man sie gewählt hat, aber dann ist Funkstille.
Was in den Parlamenten passiert, erfährt man in den Medien oder auf Webseiten sowie in den sozialen Onlinenetzwerken.
Viele Politiker haben zwar Konten in den Onlinenetzwerken, benutzen sie aber größtenteils nur in den „heißen Phase“. Und dazu noch äußerst schlampig!
Bei Facebook haben Parteien Seiten, bei Twitter, und den mehr oder weniger wichtigen, Konten, über die mit den Wählern kommuniziert wird.
Auf den Facebookseiten werden von den Parteien oder deren Ortsvereine Bilder von Wahlkandidaten veröffentlicht.
Da ich davon ausgehe, dass jeder Kandidat eine Intention oder eine Motivation hat, zu kandidieren, frage ich generell, was denn die eigenen Ziele und Ideen sind, wenn jemand veröffentlicht oder veröffentlicht wird.
Man soll nicht glauben, dass das Feedback sehr, sehr mager ist.
Standard-Statements sind Hyperlinks auf die Parteiwebseite oder der eigenen. Den zweiten Platz belegt ein Hinweis, dass bald eine Parteiveröffentlichung oder eine Veranstaltung stattfände.
Sehr aufschlussreich!
Wenn solche Standard-Kommentare erscheinen, frage ich nach, warum die Person keine konkreten Antworten geben könnte, denn schließlich ginge ich davon aus, dass jeder wisse, warum er kandidiere. Dann wird es kurios, oder es passiert nichts mehr.
Es wird dann wieder verwiesen, dass es ja Veranstaltungen gäbe und Parteireferenzen, die man sich anschauen könnte oder sollte.
Diese Politiker muss man nicht wählen.
Es geht ihnen nämlich nur darum, dass sie ihren Posten behalten oder einen durch die Stimmen des Wählers bekommen.






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