
Wer kennt diese Ermahnungen nicht … !
Diese Fensterchen nerven uns Internet-User permanent und betteln darum, man möge den Werbeblocker – sog. „Adblocker” – ausschalten. Dies Ausrede ist, dass Spiegel, Stern, Süddeutsche Zeitung, die Frankfurter Allgemeine etc. auf Werbeeinnahmen angewiesen seien, um die Angebote anbieten zu können.
Wenn man den Werbeblocker ausschaltet, wird man allerdings mit Werbung zugepflastert: ein Banner oben, ein Banner rechts, beim jedem neuen Absatz ebenfalls kleine Werbeeinblendungen. Werbung ist fast mehr als der Inhalt.
Zudem kommt natürlich noch ein großes Video, bei dem „nur” ein kleines Werbefilmchen von 15 Sekunden eingeblendet wird.
Dann kann man ein sog. Konto anmelden, bei dem der Werbeblocker ausgeschaltet bleiben muss, damit man weiterhin mit Werbung zugebombt werden kann, obwohl man stellenweise einen Obolus berappen muss.
Man vergleiche es mal mit der gedruckten Ausgabe, in dem auf so gut wie jeder Seite Werbung zu finden ist.
Wenn man die Magazine kaufen würde oder abonnierte, zahlt man ja dafür und sollte keine Werbung mehr dort finden. Wenn man das Magazin umsonst haben möchte, bekommt man eben die althergebracht mit Werbung innendrin.
Wir haben uns wohlweislich entschieden, einen Werbeblocker einzusetzen.
Das Geflimmer nervt nämlich, weil es nicht aufhört.
Die Werbeblocker wurden nicht programmiert, um den Verlagen zu schaden, sondern deswegen, weil die Verlage und Anbieter zu viel Werbung zeigen.
Man muss keine Internetmagazine anschauen, die dicht machen, wenn man einen Werbeblocker einsetzt.






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