
Die SPD im Stadtrat Würzburgs hat gefordert, dass Asylbewerber und Flüchtlinge ein sog. „Willkommensticket” geschenkt bekommen sollen.
Dies ist ein Ticket, mit dem o.g. Gruppen im Großraum Würzburg kostenlos Busse und Straßenbahnen benutzen können, ähnlich einem Jahres- oder Monatsnetzticket.
Begründet wird dies damit, dass man nicht verlangen könne, dass sie knapp vier Kilometer vom Asylantenheim in die Stadt laufen könnten. Dies sei unzumutbar und man wolle ihnen die Mobilität erleichtern.
Hinterher geschoben wurde noch, dass das Übergangsgeld nicht reiche.
Weiterhin würden laut der SPD auch die Busse und Straßenbahnen kaum spürbar mehr belastet.
Ebenso würden auch keine „anderen” Kunden gehen.
Gleichzeitig fordert die SPD für deutsche Mitbürger, dass ein Sozialpass eingeführt werde, mit denen Deutsche nur noch den halben Preis bezahlen müssten.
Wir wären dafür, dass Asylanten und Flüchtlinge mit dem Taxi auf Rechnung der SPD Würzburg von hier nach da – und so viel und so oft sie wollen ! – gefahren werden.
Der Taxifahrer hilft ihnen auch, wenn sie nicht wissen, wie sie sich verhalten sollen oder wenn sie kein Deutsch verstehen. Ein Gang zur Ausländerbehörde sitzt natürlich auch drin, der Taxifahrer ist immer helfend dabei, im Prinzip eine 24-Stunden-Betreuung.
In Berlin wäre die Sache mit der Taxi sogar noch einfacher.
Fast jeder Taxifahrer ist dort Ausländer, und dort gibt es dann kaum Verständigungsprobleme.






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