Am vorigen Freitag ist ein Team der „Heute Show“ (ZDFZDF „Zweites Deutsches Fernsehen”, „Das Zweite”, „Das Zweite Programm”, „Das Zweite Fernsehprogramm”) angegriffen und verletzt worden.
Unter ihnen war auch der Moderator und Akteur Abdelkarim.
Laut Recherchen war das Team auf einer Demonstration gegen CoronaCorona Das Corona-Virus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die tödlich verlaufen kann.-Maßnahmen in Berlin zugegen.

Dort wurden es von anscheinend 20 Personen aus dem – wie es sich heute (Sonntag) herausstellte – „linken Milieu“ angegriffen.
Sechs der „Linken“ wurden vorläufig festgenommen, doch am Samstag wieder entlassen.
Laut Staatsanwaltschaft bestehe zudem kein dringender Tatverdacht, weswegen es auch keine Haftbefehle gab.
Das ZDF und die „Heute Show“ schweigen sich aus und sagen, man wolle „laufenden Ermittlungen“ nicht vorgreifen.

Wenn die „Heute Show“ sich auf Demonstrationen oder Kundgebungen begibt und dort Leute interviewt, geht es nicht gesittet zu.
Teilnehmer werden sehr oft im Kontext des „satirischen Berichts“ als Idioten dargestellt.

Dies darf man nicht falsch verstehen. Gewalt ist abzulehnen. 

In Stuttgart kamen wir vor zwei Jahren durch einen Zufall zu einer Kundgebung gegen Frühsexualisierung von Kindern. Wir hörten interessehalber zu und machten Fotos. 

Dort war auch ein Team der „Heute Show“ mit Lutz van der Horst.

Lutz van der Horst pickte sich nach einigen Versuchen und Betrachtungen Personen heraus, die sich nicht wirklich artikulieren konnten und trieb verbale Spielchen mit ihnen.
Irgendwann wurde es mir zu dumm, dass er diese Personen als Idioten bezeichnete und ich klinkte mich ein.

„Lutz, ich erkläre gerne, worum es hier geht“, begann ich, als die Kamera auf mich aufmerksam wurde. Ich erklärte, dass geplant sei, dass in Grundschulen und Kindergärten schon Kinder mit Sexualpraktiken konfrontiert würden und dies nicht richtig sei.“
Er versuchte mit mir auch eine Spielchen a la „Alles Idioten hier“, doch er biss auf Granit.
Ich ließ mich nicht vorführen und blieb sachlich.
Er kochte vor Wut, denn er hatte jemanden vor sich, dem er nicht Herr werden konnte und der seine Spielchen in eine andere Richtung trieb.

Nach einiger Zeit bemerkte er, dass er mich weder provozieren noch an die Wand spielen konnte.
Das Team wandte sich ab und ging wieder zu den nicht so sprachgewandten.

Am Wochenende profilierte sich Lutz van der Horst im ZDF und zeigte seine Denunziationsattacken. Von meinem Auftritt war nichts zu sehen.

Am Tag danach bekam ich eine Diskussion bei Facebook mit und konfrontierte ihn. Viele Kritiker sagten, dass er es mal mit „richtigen“ aufnehmen solle und nicht nur mit „schwachen“.
Er sagte nichts dazu, sondern attackierte nur diejenigen, die er vorgeführt hatte. Er fand seine „Aktion“ richtig toll.
Ich stellte mich vor und fragte, warum er denn nicht unser Gespräch auf Sendung hätte gehen lassen. Es gab sogar einen Zeugen, der mich gesehen hatte.
Die Reaktion war, dass er sich an nichts erinnern könne.
Dann war die Sache für ihn gegessen und er ignorierte uns.

Ich verteidige keine Gewaltausbrüche gegen Menschen.

Ich habe mich allerdings schon lange gefragt, warum das Team der „Heute Show“ nie in eine Schlägerei verwickelt wurde.

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