Medizin

In einem Krankenhaus auf einem Berg kam ein Mann in die Ambulanz und schnauzte, ohne zu grüßen, direkt eine Krankenschwester an: „Ich will einen Arzt sehen!“
Die Krankenschwester grüßte erstmal auffällig und fragte freundlich: „Woraum geht es denn?“
„Ich will einen Arzt sehen!“
„Guter Mann“, sagte die Krankenschwester, „ich muss schon wissen, was Sie haben, damit ich den richtigen Arzt für Ihr Problem rufen kann.“
„Ich will einen Arzt sehen!“
„Um was handelt es sich denn?“
„Ich will einen Arzt sehen!“
So ging es noch eine Zeit weiter.
Irgendwann wurde es der Krankenschwester zu dumm, und sie rief nach dem Arzt, der im Nebenraum zum Empfang saß.
„Kommen Sie mal kurz, Herr Doktor?“
Der gerufene Doktor steckte kurz den Kopf aus dem Zimmer Richtung der Krankenschwester.
„Danke!“, sagte die Krankenschwester zum Arzt, “Sie können wieder gehen.“
Der Arzt verschwand kopfschüttelnd.
Die Krankenschwester schaute den Patienten an und meinte triumpfierend:
„Jetzt können Sie wieder gehen. Sie haben ja einen Arzt gesehen.“
Früher war einiges einfacher, so zum Beispiel auch Adressangaben.
Das Klinikum der Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule zu Aachen hatte im Jahre 1989 folgende Adrressangabe auf Geschäftsbriefen.

Sie gaben zu, dass sie keine Hausnummer hatten.

Kinesiologen diagnostizieren Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten, indem sie eine Lebensmittel-Liste an die Wand hängen und in Anwesenheit des Patienten mit Dartpfeilen darauf werfen. Bei allen Produkten, auf denen die Pfeile stecken bleiben, drohen beim Klienten allergische Reaktionen. Wenn beide dabei auch noch die Augen zumachen, nennt man das in der Alternativ-Medizin eine Doppelblindstudie.
Vince Ebert zur Lebensmittelunverträglichkeit

Homöopathie ist so, wie wenn man in Frankfurt einen Autoschlüssel in den Main wirft und in Würzburg versucht, mit dem Mainwasser das Fahrzeug zu starten.
Vince Ebert zur Hochverdünnung bei „homöopathischen Mitteln”

Während eines Nachtwachenturnus von sieben Nächten waren sich der diensthabende Arzt und die Krankenschwester einig, dass ab der kommenden Nacht die Stunde zwischen 3 Uhr und 4 Uhr nicht mehr existent ist.
Die Beiden hatten in den vorherigen Nächten die Erfahrung gemacht, egal wie ruhig der Dienst bisher verlaufen ist, um 3 Uhr stand der 3‑Uhr-Patient in der Ambulanz. Sie hatten alles bis ins kleinste ausgeklügelt, wie man diese 60 Minuten am Besten ignoriert, und waren zu dem Schluss gekommen, einfach die Stunde zu streichen. Pläne hatten sie geschmiedet ohne Ende – und doch in der darauf folgenden Nacht pünktlich um drei 3 Uhr – na was wohl – der 3‑Uhr-Patient.

Während eines 24-stündigen Bereitschaftsdienstes eines Unfallchirugen kam es zu einem kleinen Vorfall, über den man schmunzeln kann, und der ein glückliches Ende genommen hat.
Nachts um 2 Uhr kam eine ältere Patientin aus einem Altenheim in die unfallchirugische Notaufnahme, da sie sich bei einem Sturz mehrere Platzwunden zugezogen hatte.
Die ältere Dame war sehr umgänglich, und ergab sich ohne größere Komplikationen ihrem Schicksal, und ließ die Wundversorgung über sich ergehen.
Nachdem sie versorgt war, eilte die diensthabende Krankenschwester aus dem Behandlungsraum, um den Rücktransport ins Altenheim zu organisieren.
Der Arzt stand mit dem Rücken zur Patientin, und erledigte die Dokumentation in der Ambulanzkarte.
Nachdem er fertig war, löschte er das Licht, und verließ den Raum.
Die Krankenschwester sah den Arzt im gegenüberliegenden Raum bei der Erledigung anderer anfallenden Arbeiten.
Sie ging erneut in den Behandlungsraum, in der man vorher die Wundversorgung durchgeführt hatte.
Eigentlich wollte sie sich nur vergewissern, dass der Raum in einem adäquaten Zustand ist, damit die nächsten Patienten dort versorgt werden könnten.
Beim Eintreten in den dunklen Raum wäre sie fast über die Patientin gestolpert, die dort noch saß, im Dunkeln!
Sie hatte alles so hingenommen, als wäre es das Normalste der Welt, nachts um 2 Uhr in einem lichtlosen Raum auf den Rücktransport zu warten.
Elternhaus
aus Kamelopedia, der freien Wissensdatenbank
Das Elternhaus ist ein Gebäude, in dem lebende und erwachsene Kamele aufbewahrt werden. Wenn sie nicht mehr leben, nennt man das ein Totenhaus. Aber das ist ein anderes Thema.
Eltern ist die Mehrzahl von Elter. Zwei oder mehrere Elter sind dann also Eltern. Elter wurde bei einer Schlechtschreibreform korrigiert. Ursprünglich hies es Älter und bezeichnete ein an Jahren bereits vorangeschrittenes Kamel, das irgendwie natürlich älter war als seine Kamelwelpen.
Eltern produzieren Kamelwelpen, indem sie sehr dicht beieinander liegen – so dicht, dass keine Kamera dazwischen passt, um zu beobachten, was da genau geschieht. Ein wissenschaftliches Geheimnis also.
In einem Elternhaus befindet sich also eine Kamelfamilie. Werden die Welpen älter oder selbst ein Elter, dann verlassen sie ihr Elternhaus, um selbst so eines zu gründen. Im Laufe der Jahre wird es also ziemlich langweilig in einem Elternhaus.
Elternhäuser haben meist einen quadratischen Grundriss, auf dem die Mauersteine innenläufig aufgesetzt wurden, damit sie nicht außen runterfallen und womöglich ein Welpe treffen und töten. Durch diese Bauform konnten sich die Eltern das Dach sparen, weil die Mauersteine auf wundersame Weise zu einer Spitze sich aufgereiht hatten, auf der gerade noch Platz für die Sat-Schüssel war.
Die Innenarchitektur des Elternhauses ist verwirrend angelegt – man muss die Welpen ja beschäftigt halten! Besucher bekommen am Eingang einen Plan ausgehuft, den sie sich einprägen und dann auffressen müssen, denn die Welpen sollen ja bis zur Zeit ihrer Vollelterkeit im Unklaren gelassen werden, dass die Welt außerhalb des Elternhauses noch weiter geht.
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Alkohol benebelt.
Kinder gehören zu ihrer Mutter.

In einem Klinikverbund nahe Stuttgart in Schwaben wurde die Telefonanlage aktualisiert.
Da man dies nicht zu den Stoßzeiten machen konnte, verlegte man es auf den Nachtdienst.
Dies ist nach den Erkenntnissen deren am runden Tisch die ruhigste Phase in einem 24-Stunden-Betrieb.
Die gele(e)(h)rten Köpfe dachten viel, rätselten herum, erfanden Stundenmodelle, wann das Zeitfenster am günstigsten sei, und kamen nach hitzigen Diskussionen zum Entschuss, es in den frühen Morgenstunden durchzuführen.
Alle waren sich einig, dass die Notfallbesetung auch für dieses kleine Zeitfenster irgendwie miteinander kommunizieren musste.
Das ganze Denken und der viele Kaffee hatte die „klugen” Menschen so erschöpft, dass man in Null-Komma-Nix beschloss, all die zu dieser Zeit im Dienstbefindlichen mit „Notfallhandys” auszustatten – Ärtze, Krankenschwestern und medizinisch-technische Assistenten.
Groß und breit kündigte man eine Woche im Voraus an, was in jener Nacht geschehen solle und wie man gegensteuern werde.
Er wäre so genial, dieser ausgefeilte Plan, alles wäre phantastisch gelaufen, einfach perfekt gewesen, wenn …
… das „böse” Krankenhaus nicht auf einem Berg läge und dadurch bedingt in einen Funkloch liege!
Und was folgern die klugen Leser daraus, schließlich können wir im Gegensatz zu denen am runden Tisch Eins und Eins zusammenzählen … ?
Richtig!
Die Handys waren nicht funktionsfähig, weil keine Kommunikation wegen des Funklochs möglich war. Man hatte „Attrappen-Handys” ohne Kontakt zu irgendjemanden.
So konnte man nur hoffen, dass niemand in der kurzen Zeit als Notfall eingeliefert wurde und nur die kleinen Denkanstöße für die klugen Köpfe, die diesen Plan augeklügelt haben, als Nofall eingeliefert werden und mutterseelenallein mit der diensthabenden Schwester da stehen.
Nur real miterleben, dass der „Nofallplan” nicht funktioniert hat.
Diese Story ist nicht erfunden, sondern real passiert und hautnah miterlebt.
Das Leben ist verpfuscht, jeder und alles nervt, überschuldet, die Arbeit macht keinen Spaß (mehr)?
Nehmen Sie sich eine Auszeit!
Kein Problem mit Burn-Out-Syndrom!
Und Sie brauchen sich um nichts mehr zu kümmern.
Sie können cholerische Anfälle bekommen oder mal grundlos anfangen zu heulen.
Kein Problem mit Burn-Out!
Wenn Sie mal ein Kollege länger als ein paar Sekunden anschaut oder mal aus Versehen etwas lauter grüßt als sonst, gönnen Sie sich eine lange Heulattacke!
Kein Problem mit Burn-Out!
Kommen Sie anderen auf der Wendeltreppe entgegen, drücken Sie sich apathisch an die Wand und schauen Sie irgendwo in weiter Ferne hin!
Kein Problem mit Burn-Out!
Sie können auf der Arbeit Fehler machen en gros, und es ist egal!
Siei können aber auch dort nichts tun den ganzen lieben langen Tag und ausgiebig faulenzen!
Wenn Kollegen neben ihnen husten, werfen Sie sich vom Stuhl in Embryonalstellung auf den Boden und schreien Sie laut, dass die Stimmen wieder da seien!
Kein Problem mit Burn-Out!
Sie können die Familie vernachlässigen und ihren Narzismus auskosten ohne Ende!
Leben Sie in Depressionen und lassen Sie sich bloß nicht von anderen anstecken, die fröhlich sind und Lebensmut haben!
Kein Problem mit Burn-Out!
Sie können Unfälle bauen, soviel Sie wollen, auch im betrunkenen Zustand!
Man sieht es Ihnen nach.
Gönnen Sie sich eine Auszeit!
Gehen Sie direkt in die Gaga-Straßen, ziehen Sie keine 4000 Euro Praxisgebühr ein!
Begeben Sie sich direkt in die Klapsmühle!
Kein Problem mit Burn-Out!
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In einer Arztpraxis irgendwo in Deutschland
Die 70-jährige Patientin liegt auf der Liege und bekommt die Elektroden für das EKG angelegt.
Die MTA sprüht Kontaktspray auf die Brust der Patientin an die Stellen, an denen die Sauger der Elektroden kommen sollen.
„Huch!”, macht die Patientin, „das ist aber kalt.”
Die MTA antwortet: „Unter der Erde ist es noch kälter.”

