
In Limburg wird ein neuer Bischofssitz gebaut.
Anfänglich sollten es fünf Millionen Euro sein, dann war von zehn Millionen Euro die Rede und plötzlich – laut Informationen des Bistums Limburg – einunddreißig (31) Millionen!
Der Bischof von Limburg, Tebartz-van Elst, findet dies nicht schlimm, denn schließlich habe er eine große Aufgabe den Menschen gegenüber und sooo teuer sei dies auch nicht.
Ferner gibt er den Medien die Schuld, denn diese hätten permanent gehetzt, hätten gebohrt, gespitzelt und Dreck gegen die neue Bischofsresidenz geschleudert.
Er sieht sich als Opfer!
Er ist vor einigen Wochen übrigens mit einem First-Class-Flug nach Indien geflogen, um „Schäfchen“ zu besuchen, und hatte auch direkt wieder eine Ausrede für die Geldverschwendung parat. Die „Schäfchen“ hätten sich sooo gefreut auf ihn und er wolle eben nicht – wenn er billiger geflogen wäre – schlecht gelaunt und mürrisch sein. Das hätten sich die „Schäfchen“ nicht verdient.
Er findet es auch nicht schlimm, wenn er seine engsten Mitarbeiter anlügt oder falsches Zeugnis vor der Staatsanwalt bezüglich des obengenannten Flugs macht.
Auch seine selbstherrlichen Höhenflüge sind für ihn „normal“, denn schließlich ist er „Gottes Vertreter“ oder zumindest einer (der wichtigste?) davon.
Ebenfalls ist er auch dafür bekannt, Kirchenvermögen in hohem Maße für sich in Anspruch zu nehmen.
Dass er in Münster, Westfalen, als er dort Weihbischof war, eine aufwendige Wendeltreppe im Garten seines damaligen Sitzes bauen lassen wollte, weiß er plötzlich auch nicht mehr. Da dies Vorhaben nicht geklappt hat, kann man es ja „gut” verdrängen.
Die Preisschraube in Limburg haben viele Sonderwünsche nach oben gedreht.
Anstatt eines „normalen“ Adventskranzes musste Tebartz-van Elst einen freischwebenden Prunk-Kranz haben, für den extra nochmals die Decke aufgerissen werden musste, was die Kosten des Kranzes alleine verZEHNfachte.
Koi-Karpfen im Teich eines Designer-Gartens (!!!) lassen natürlich auch Preise nach oben schießen.
Im Wohnbereich hat sich der Teuerste Bischof AlleR (T)Zeiten Luxus pur, wie eine beheizbare Zimmerdecke, eine Sauna, Edelsteinbesätze, eine freistehende Badewanne und nicht zu vergessen einen Weinkeller und viele teure Dinge mehr gegönnt.
Größenwahn könnte man dies nennen!
Das Diozesancaritasdirektorium und der Priesterrat der Diözese Limburg kritisierten vor allem, dass es dort kein Controlling gäbe oder Kritiker mundtot gemacht würden.
Mal ganz zu schweigen vom beinahe-totalitärem Führungsstil Tebartz-van Elsts!
Es scheint aber Licht am Ende des Tunnels zu geben.
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Zollitsch, will den Fall vor dem Papst erörtert sehen und wird ihm berichten.
Aber auch, dass die Hamburger Staatsanwaltschaft einen Strafbefehl gegen Tebartz-van Elst wegen falscher eidesstattlicher Versicherungen in zwei Fällen beantragt – First-Class-Flüge – hat, ist nicht wegzudiskutieren.
Wir sind gespannt, wie es weitergeht, denn auch ein Rücktritt des Skandal-Bischofs ist im Gespräch.






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