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Schon das zweite Mal wurden dieses Jahr Dateien entdeckt, in denen gestohlene E‑Mail-Passwörter mit dazu gehörenden Konten aufgelistet wurden.
Viele Leute wollen das – aus welchen Gründen auch immer – nicht wahrhaben und phantasieren sich zusammen, dass es alles gar nicht stimme. Es soll laut Ihnen nur eine „Erziehungsmaßnahme“ sein, damit man seine E‑Mail-Konten besser absichere. Angeblich sei nichts gestohlen worden.
Ein Argument dieser Leute ist, dass die „Regierung“ bzw. die Ermittler ja gar nicht wissen könnten, wo Listen bzw. Dateien seien. Und wenn speicherten die „Kriminellen“ die Daten auch nicht ab.
Ja, ja, ja!
Der E‑Mail-Konten-Klau ist groß geplant gewesen.
Zu zig Millionen wurden gefälschte E‑Mails versandt, die nur eines im Sinn hatten, nämlich, dass man den E‑Mail-Anhang herunterladen soll, um ein Dokument lesen zu können.
Angeblich war dort eine Mahnung zu finden über eine Überweisung, die nicht funktioniert habe oder die Polizei hat angeblich irgendwas auf dem Computer entdeckt und man solle eben lesen, worum es geht.
Wenn man dem Glauben schenkte, öffnete sich aber nicht das Dokument, z. B. eine Mahnung oder ein Bogen zur Stellungnahme, sondern es wurde ein Computervirus – Trojaner – installiert, der Passwörter auf vielfältigste Weise abgegriffen hatte und sie dann irgendwo hinschickte.
In eine Datei im Internet!
Die Fahndungsbehörden analysierten die Viren und konnten herausbekommen, wohin die abgegriffenen Passwörter geschickt wurden und konnten irgendwann der Liste habhaft werden.
Diese Liste wird momentan geprüft und darauf basiert auch die Überprüfung auf der Webseite des Bundesamtes für die Sicherheit in der Informationstechnik.
Wer wirklich (immer noch) denkt, es handele sich um eine Verschwörung, sollte mal anfangen, nach zu denken.
- Sicherheitstest beim Bundesamt






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