Zukunft

Während ich sehnsüchtig darauf wartete, dass Glühwürmchen von der Arbeit nach Hause kam, wurde ich zum Philosophieren über die Zeit angeregt.
So stand ich vor der Tür des Hauses, ganz allein, wartend, sehnsüchtig.
Von allen Seiten kam die Zeit.
Ich nahm die Fliegenklatsche und schlug die Zeit tot.
Doch die Zeit reinkarnaierte. Wieder strömte sie.
Ich nahm die Zeitklatsche – ehemalige Fliegenklatsche – und schlug wieder die Zeit, während ich sehnsüchtig auf meine Herzeallerliebste wartete, tot.
Es war ein zeitintensives Unterfangen, die Zeit tot zu schlagen, denn sie reinkarnaierte im Nano-Sekunden-Takt.
Sie strömte, ich schlug sie tot, sie reinkarnaierte usw. usf.
Nachdem ich – wie mir schien – unendlich viel Zeit totgeschlagen hatte, kam Glühwürmchen und wir nahmen uns küssend in die Arme.
Was lernen wir daraus?
Die Zeit ist ein ewig strömender Fluss, der sich permanent neugebiert.


Wir – Glühwürmchen und Herzbeben – haben in dem Artikel „Ich würde ja, aber …” berichtet, welchen Eindruck wir auf unsere Zeitgenossen – Bekannte und Freunde – gemacht haben, als wir gewagt haben, unseren gemeinsamen Weg in der „Ferne” zu gehen.
Wir haben unsere alltäglichen qualvollen tretmühlenhaften Spiralen verlassen und sind absolut glücklich darüber, wie wir nun leben.
Absolut glücklich!
Am vorigen Wochenende – 13.3.09 bis 15.3.09 – haben wir wieder während eines Aufenthaltes in Nordrhein-Westfalen mit unseren Zeitgenossen gesprochen und ihnen berichtet, wie es uns ergangen ist und wie erfolgreich unser Weg ist.
Man hörte uns interessiert zu …
Brücke nicht über den Wolken
Brücke zwischen unseren Herzen
Du und ich haben sie erbaut, gemeinsam
Die Brücke unserer Liebe
Für immer und ewig
Weiter als das Ende der Zeit
Vor ACHT Monaten trafen wir uns
Und verliebten uns – Du und ich
Die Brücke ist fester als alles
Hält Stand gegen alles
Gefeit gegen jeden Sturm
Gefeit gegen jeden noch so kalten Winter

Wir brauchen verrückte Menschen.
Seht, wohin uns die normalen gebracht haben!

… seit einem halben Jahr.


Zu lange waren wir beide – Glühwürmchen und Herzbeben – unabhängig voneinander in Tretmühlen gefangen.
Unser Wille, die kratzenden und schmerzenden Mühlsteine zu verlassen, ist durch unsere gemeinsame, grenzenlose Liebe „synergetisch” angestiegen, als wir beide uns immer wieder angespornt haben, die qualvollen Alltäglichkeiten zu verlassen.
Gemeinsam haben wir unsere Ketten zerrissen, um die Welt zu gewinnen, unsere Welt.
… sind wir zu Hause.
Wir sind am Heiligabend vor der Bescherung in der Nähe von Schloss Hohenentringen, nahe Tübingen, spazieren gegangen.
Diesen Bilder haben wir vom Abendhimmel gemacht.






Das war ein „Heiliger Abend”.

Seit einem halben Jahr gehen wir – Glühwürmchen und Herzbeben – unseren gemeinsamen Weg.
Wir sind das glücklichste Paar des Universums.
Der Himmel ist blau …
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Vorüber sind die Leidensstunden,
seit dem Tag, an dem wir uns gefunden.
Die schwere Zeit, die bleiern auf uns lag, ist überwunden.
Gemeinsam genießen wir jeden Tag, Stunden um Stunden.
Alles, was für uns einst so unbegreiflich war,
durch unsere intensive, innige, wahre Liebe erleben wir es hautnah.
Worte und Sätze, die nur Worthülsen waren,
wir haben sich durch den Anderen an jeder Faser des Körpers erfahren.
Wenn wir uns dringend brauchen,
ohne Worte, nur durch ein Gefühl, sind wir für den Anderen da.
Deine SMS streift auf der Datenautobahn meine.
Wir fühlen uns immer verbunden, sind uns so nah.
Deine Gedanken sind meine Gedanken,
Deine Worte gedacht – ausgesprochen von mir.
Geistige Höhenflüge mit Dir erleben.
Zu neuen Horizonten gemeinsam schweben.
Unentdeckte Talente durch den Anderen ins uns erwecken.
Gemeinsam alles Neue erleben und entdecken.
Mein Schatz, das ist es, was wir erleben.
Niemals möchte ich diese Zeit aufgeben.
ICH LIEBE DICH
Dein Glühwürmchen

