Fernsehen
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Bei einer „Wissenschaftssendung” im privaten Fernsehen wurde folgendes „Experiment” durchgeführt.
Zwei Probanden – eine Frau und ein Mann – sollten unter der Beobachtung einer „Wissenschaftlerin” ein mehrgängiges Menü verspeisen. Nach den diversen Gängen sollten die Probanden aufschreiben, was sie herausgeschmeckt hatten.
Der erste Gang war ein weißes sahniges Mus.
Die Probanden schmeckten Eier heraus.
Das Mus war aus „farblosem” Tomatenmark angedickt mit Gelatine hergestellt.
Angeblich sollte das Mus einen „reinen” Tomatengeschmack haben.
Weiter ging es mit einem Kuchen, der wie eine Schwarzwälder-Kirsch-Torte aussah, aber aus Fleisch und Gemüse hergestellt war.
Die Probanden schmeckten einen Großteil der Zutaten heraus.
Als Dessert gab es weißes Mousse au Chocolat, diesmal aber „echtes”.
Das Gleiche gab es auch in Grün, mit geschmacksneutraler Lebensmittelfarbe.
Die beiden Probanden schmeckten allerdings verschiedene Richtungen bei der grünen Mousse au Chocolat heraus.
Der Hintergrund und das, was beim Experiment herauskommen sollte, war schon vorher (mehr als) klar.
Es sollte herausgefunden werden, ob es beim Schmecken auch darauf ankommt, was man sieht.
Die Probanden wussten angeblich nicht, was auf sie zukam, doch das glaubten die „Wissenschaftsredakteure” selber nicht.
Die Probanden wussten, dass sie etwas probieren und bewerten mussten. Ihnen war auch klar, dass die beobachtende „Wissenschaftlerin” hinter ihnen stand. Das Einzige, was sie nicht wussten, war, was genau sie zu essen bekommen sollten.
Aber nach dem ersten Menügang war klar, worauf es hinausging.
Sie konnten die Probanden auch herausschmecken, aus was die Schwarzwälder-Kirsch-Torte wirklich bestand.
Ein peinliches Experiment, bei dem schon von vorneherein feststand, was bewiesen werden sollte.
Dies ist keine wissenschaftliche Herangehensweise.
Zum Schluss erklärte die „Wissenschaftlerin”, wie die Geschmackszonen der Zunge aufgebaut sind, und erklärte, dass der Geruchssinn und das Sehen auch sehr wichtig seien.
Das wusste sowieso jeder schon!
Nun hirnrissiger wurde es, als die „Wissenschaftlerin” die Geschmacksrezeptoren erklärte. Angeblich gebe es Geschmacksrichtungen: süß, salzig, sauer, bitter und umami(japanisch für : „fleischig”, „herzhaft”).
Dies stimmt aber nicht.
Es gibt sechs gustatorische Grundqualitäten: süß, salzig, sauer, bitter, umami und fett(ig).
Ein nichtssagendes „Experiment” einer „Wissenschaftlerin” mit Wissenslücken.

Prisma ist ein Wochenmagazin zur Zeitung. Es liegt donnerstags der Tageszeitung bei. Neben dem Fernsehprogramm der folgenden Woche, Reisetipps, Gesundheitstipps, vereinzelt Promi-Berichten und sehr viel Werbung steht nicht viel Ergiebiges darin.
Am Pfingstsonntag, 27.5.2007, lief abends im ZDF der Krimi „Wilsberg unter Anklage”.
Dass Handlungen von Filmen vorher bekannt sind, ist klar, denn die Sendeanstalten geben vorher diese Informationen heraus.
Prisma beschrieb kurz die Handlung des Wilsberg-Films und kritisierte, dass der Krimi langweilig sei und dass er niemand hinter den Ofen hervorhole.
Jetzt wird es mehr als fragwürdig.
Am Abend des 24.5.2007, einem Donnerstag, war in Münster in einem Kino die Vorpremière von „Wilsberg unter Anklage” – also drei Tage vor dem Sendetermin im ZDF.
Das Prisma-Magazin lag aber schon am frühen Morgen jenes Donnerstags bei mir im Briefkasten – und darin bekanntermaßen schon die Kritik des Krimis.
Wie konnte Prisma vor der Vorpremière wissen, wie der Krimi sein würde?
Verbotenes bei der Liebe
„Was ich bei diesem Aristokratengeschwafel nicht verstehe, ist”, sagte ich mit einem leichten Seufzer zu meiner Nachbarin, „dass diese Tanja von Anstetten in gewisser Hinsicht anwesend ist, auch wenn man sie nicht sieht.”
„Das ist doch klar”, kam die Antwort, „die hat ja Natalie und Ansgar von Lahnstein ziemlich zugesetzt, bevor sie angeblich starb.”
„Schon klar”, meinte ich mit ironischem Unterton in der Stimme, was meine Nachbarin dazu veranlasste, mir genau zu erklären, worum es eigentlich genau bei „Verbotene Liebe” ging.
„Ansgar hat ja endlich wieder geheiratet und Tanja ist gekränkt.”
„Ich dachte, die sind sich spinnefeind.”
„Ja, sind sie ja auch … Jedenfalls hat Tanja Natalie vorgetäuscht, dass Ansgars und Tanjas gemeinsamer Sohn durch Natalies Unachtsamkeit im See ertrunken und abgetrieben ist. Anschließend hat sie ihren eigenen Tod vorgetäuscht.”
„Und das hat natürlich niemand gemerkt”, hakte ich nach.
„Ja, wie denn? Sie hat einen Pathologen bestochen, dass er ihr ein Mittel gibt, durch das sie in einen scheintodähnlichen Schlaf verfällt.”
Jetzt war mir alles klar. Weil Tanja Ansgar leiden sehen wollte, da er gegen ihren Willen wieder geheiratet hatte, inszenierte sie ihren eigenen Tod.
Dabei half ihr ein Pathologe, der ihr einen medikamentösbedingten Scheintod verpasste, aus dem sie Stunden (Tage? Wochen? Monate? …) später wieder aufwachte.
Während ich stumm darüber nachdachte, schaute meine Nachbarin verbissen weiter „Verbotene Liebe”.
Als sie mein nachdenkliches Gesicht sah, meinte sie lächelnd: „Ansgar hat ja einen Verdacht gehabt, dass Tanja ein mieses Spiel trieb, aber das konnte er ja nicht beweisen. Und seine Familie hat ihn schließlich von Gegenteil überzeugt.”
„Die ganze Sache ist sehr unrealistisch”, wandte ich ein.
„Ach was”, verteidigte meine Nachbarin die veworrene Handlung, „das hat Tanja von langer Hand geplant. Sie konnte zwar die Hochzeit nicht verhindern, doch dafür bringt sie die beiden eben jetzt auseinander. Ansgar zerbricht ja innerlich wegen des Todes seines Sohnes. Weil er sich ja zurückzieht aus allem, geht auch seine Ehe mit Natalie in die Brüche.”
„Du glaubst doch nicht im Ernst, dass so etwas klappen könnte”, wandte ich ein und bekam ein Ach-du-verstehst-auch-gar-nichts-Gesicht zur Belohnung.
„Wenn Tanja das vorbereitet hat, kann man davon ausgehen, dass die Intrige klappt. Sie hat ja genug Geld, um alle möglichen Leute zu bestechen”, erklärte meine Nachbarin, „das kommt nie heraus.”
‚Was für ein Schwachsinn!’, dachte ich.
Ich versank in tiefe Trauer – um die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Fernsehniveaus.

Enttäuscht sind diejenigen, die Deutschland beim Eurovision Song Contest die Daumen gehalten, und erfahren mussten, dass Deutschland weit hinten lag.
Seit Jahren macht es sich Deutschland auf den unteren Rängen – zwischen dem zwölften und fünfzehnten – bequem.
Nun fragt sich jeder, woran es liegt …
Antworten sind schnell gefunden. Allen voran die sich zum Sprachorgan der Deutschen selbstverherrlichte Bild-Zeitung!
Populistisch griff sie im vorigen Jahr die Türken an mit den Worten: „Wir essen Eure Döner und dann watscht ihr unsere Sänger ab.”
In diesem Jahr initiierte sie eine Hetzkampagne gegen die osteuropäischen Staaten, die bei ihr immer noch „Ostblockstaaten” heißen.
Laut der Bild-Zeitung schieben sich diese Staaten gegenseitig (alle) Stimmen zu.
Das macht sie daran fest, dass angeblich alle vorderen Plätze von osteuropäischen Künstlern besetzt werden.
Auch die Sängerin Nicole erhebt in der Säbelrassel-Zeitung die Stimme und fordert, dass endlich mit der Stimmenschummelei Schluss sein müsse.
Seltsam mutet es an, dass der deutsche Kandidat Roger Cicero hohe Wertungen von Österreich und der Schweiz bekam. Aber auch Spanien (Mallorca-Urlauber) und der Türkei!
Die Skandinavier haben sich auch gegenseitig bewertet, nicht zu knapp.
Nicole behauptet aber auch, dass die Musik aus dem Osten Europas nur Schrott sei. Wenn man Nicoles Musik hört, kann man an ähnliches denken.
Der größte Knackpunkt an der populistischen Stimmungsmache des Revolverblättchens ist aber die Aussage, dass die Siegerin aus Serbien nur deswegen den ersten Platz in der Wertung geholt habe, weil die osteuropäischen Staaten sich gegenseitig die hohen Punkte zu geschustert hätten.
Völliger Quatsch!
Rechnet man die Wertungen der osteuropäischen Staaten aus der Statistik heraus bzw. rechnet man nur die Stimmen der anderen Staaten, sieht die Wertung auch nicht viel anders aus. Deutschland wäre auf dem vierzehnten Platz und auch die Türkei käme auf einen höheren Platz. Desweiteren tauschten einige Ostblockstaaten ihre Plätze.
Hinzu kommt auch, dass die Künstler nicht nicht nur im Westen, Norden, Süden und Osten, woher sie kämen, bekannt sind, sondern in weiten Teilen Europas.
Es wird eben – durch die Telefonwahl – nicht für ein Land, sondern für einen Song „gevotet”.
Bedingt durch die populistische Meinungsmache der Bild-Zeitung regen sich auch Kleingeister auf, die keine Allgemeinbildung haben oder naiv behaupten, dass die Bild-Zeitung doch nicht lügen dürfe.
Etwas mehr Reflexion täte uns Allen gut!

Drehbuchautoren und Filmemacher haben es nicht leicht. Sie müssen auf vieles achten, nicht nur darauf, dass die Handlung logisch aufgebaut ist, sondern auch, dass keine Fehler auftauchen.
Bei manchen Filmen sieht man, dass die Vorbereitungsarbeiten nicht gut waren, und es tauchen manchmal Fehler auf, die auch von Otto-Normal-Fernseh-Schauenden bemerkt werden. Dies kann u.a. sein, dass ein Kriminalfall plötzlich sehr schnell gelöst wird, obwohl die Ermittler nicht weiterkamen. Ein Grund könnte sein, dass der Film sonst zu lang würde und dann nicht mehr in die z.B. neunzig Minuten hineinpasst.
Einen kaum wahrnehmbaren Fehler hat es in einer Episode der Serie „Der Bulle von Tölz” vor ein paar Tagen gegeben.
In dieser Serie spielt der menschgewordene Walfisch Ottfried Fischer einen Kriminalkommissar. Ihm zur Seite steht eine schmächtige Kommissarin.
In dem „Fall” wurde ein alter Mann tot in seinem Bett gefunden.
Nachdem die Kripo angekommen war, rauschte auch sofort der Gerichtsmediziner bzw. Pathologe an und stellte beim Anziehen der obligatorischen Latex-Handschuhe mit einem kurzen Blick auf den auf dem Bauch liegenden Toten fest, dass dieser schon seit vielen Stunden – geschätzt auf plus/minus einer Stunde Genauigkeit – tot ist.
Der Mann war während des Schlafens erstickt, denn er litt an einer Lungenschwäche. Da er auf dem Bauch gelegen hatte, konnte seine Lunge nicht mehr richtig atmen und der Mann ist verschieden.
Das hat der Gerichtsmediziner bzw. Pathologe (Diese Ausdrücke werden abwechselnd benutzt.) mit einem kurzen Blick also gesehen.
Der „Bulle von Tölz” erkennt, dass es Mord ist, da sich der nun Tote nicht selbst hatte auf den Bauch drehen können – bedingt dadurch, dass er altersbedingt schwach war – und rief die Spurensicherung.
In der nächsten Szene ist schon die Spurensicherung da.
Der Sohn des Verstorbenen kommt hinein und verharrt kurz, dann schaut er seinen nun auf dem Rücken liegenden verstorbenen Vater an. Er sieht die noch geöffneten Augen seines toten Vaters. Er fährt mit der Hand darüber und schließt die Augendeckel.
Wie ist dies möglich?
Laut Gerichtsmediziner war der Tote schon vor dem Auffinden einige Stunden tot. Die Leichenstarre hatte also schon eingesetzt. Also kann man die Augen nicht mehr schließen.
Aber es gibt noch etwas anzumakeln.
Der Tote wurde laut Gerichtsmediziner und Spurensicherer während des Schlafs auf den Bauch gedreht, ohne es gemerkt zu haben.
Warum hat er dann die Augen geöffnet, wenn er doch geschlafen hat?
Obwohl der Mann schon stundenlang tot war, sieht er noch quicklebendig aus, keine Leichenblässe, keine Leichenflecken, keine anderen Hinweise!
Die „Make-up-Artisten” haben keine gute Arbeit geleistet.
Die anderen Beteiligten hätten dies aber auch merken sollen müssen.
Muss ich denn auf alles achten?

Im Fernsehen laufen neben Heimatfilmen auch sog. Eifersuchtsdramen.
Ein Beispiel:
Eine Familie besteht aus dem Vater, der Mutter und zwei Kindern.
Die Mutter ist treusorgend und bringt die Kinder von Termin zu Termin wie Musikschule, Gymnastik, Ballettschule etc.
Sie opfert sich aber auch selbstlos für ihren Gatten, der Angestellter in gehobener Stellung ist, auf. Ihr Gatte ist Workaholic. Er bringt einen Haufen Geld mit nach Hause.
Das Eheleben ist ausgewogen, man kann sich alles leisten wie ein Haus, Autos etc.
Doch plötzlich kommt heraus, dass der Vater fremdgeht.
Diese Dramen kennt wohl jeder, der fernsieht.
Eifersuchtsdramen haben eine festgelegte Handlung, verlaufen also immer gleich.
Erst wird die perfekte Ehe gezeigt, dann plötzlich muss die Mutter erkennen, dass ihr Mann fremdgeht.
Wie geht es nun weiter?
Die Mutter ist erstmal enttäuscht und heult und heult und heult …
Dann entscheidet sie sich aber – entgegen aller Logik – , ihren Mann zurück zu erobern.
Sie „weiß”, dass ihr Mann sie ja im Prinzip (noch) liebt.
Sie nimmt sich einen Lover und macht ihren Mann „eifersüchtig”.
Nach langem Hin und Her kehrt ihr Mann, der befürchtet, seine Frau zu verlieren, zurück zu ihr. Dies macht er deswegen, weil er zwar fremdgehen darf, aber überhaupt nicht damit klarkommt, dass seine Frau ihrerseits auch fremdgeht.
Die „Eheharmonie” ist wieder hergestellt. Alles ist wieder wie vorher.
Die „Logik”, die dahinter steckt, ist, dass negativ und negativ positiv ergibt.
Aus Fremdgehen und Fremdgehen entsteht also Eheharmonie.
So etwas kann nur das Fernsehen bzw. können nur Filmschaffende und das sehr oft …

Ab und zu laufen im Fernsehen sog. Heimatfilme.
Über das geistige Niveau der Heimatfilme muss man nicht unbedingt nachdenken.
Heimatfilme sind sehr einfach und überschaubar gestrickt. Im Prinzip sind sie alle gleich.
Wie funktioniert ein Heimatfilm?
In einem Heimatfilm gibt es immer die gleichen Stereotypen: Einheimische und eine Anderswoherige, also eine Person, die anders wo her ist. Heimatfilme spielen immer in einem kleinen Dorf jenseits der Zivilisation.
Die Lovestory spielt sich immer zwischen einem gemischten Paar ab, das aus einem Einheimischen und einer Anderswoherigen besteht, in seltenen Fällen auch anders herum.
Die beiden verlieben sich ineinander, ohne es erstmal selbst zu merken.
Die Einheimischen sind natürlich neidisch auf die Anderswoherige und mobben sie.
Die Antagonisten, eine einheimische eifersüchtige Dorf-Trulla, die zwar gut aussieht, aber ansonst zu blöde ist, ein Glas Milch umzuwerfen, ist maßgeblich am Mobbing beteiligt oder es geht von ihr aus.
Das Liebespaar trennt sich im Bösen.
Von irgendwo taucht plötzlich eine alte Frau auf, die der Anderswoherigen erzählt, dass der Einheimische unendlich verliebt ist, dies aber nicht zeigen könne.
Diese Frau vermittelt dann zwischen den beiden und legt die Antagonisten lahm. Die Antagonistin bereut, weil sie gegen die einzig wahre Liebe ihres Angebeteten nicht ankommt und bettelt um Gnade, die sie dann natürlich zugestanden bekommt.
Die beiden Verliebten finden wieder zueinander und etwas später findet die Hochzeit statt.
Friede, Freude, Eierkuchen!
Diese – alles andere als abstrakte – Rahmenhandlung ist in 99 Prozent aller Heimatfilme gleich.
Es gibt allerdings allerlei Variationen, z.T. auch Nebenhandlungen.
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„K11” ist eine „Krimi-Doku-Serie” bei sat.1.
Schauspieler stellen reale Kriminalfälle nach.
In einem Fall ging es darum, dass eine Internatsschülerin mit einem Seil erdrosselt wurde. Die Ermittlung verläuft schleppend, weil viele Schülerinnen verdächtig sind, doch dann will eine Mitschülerin der Ermordeten deren Ex-Freund unter Druck setzen, weil sie einen Verdacht hat.
Die Ermittler – eine blonde, kurzhaarige Kommissarin und ein glatzköpfiger Kommissar – sind zur Stelle und können den Täter und dessen Helfer stellen und verhaften.
Schnitt!
Während einer kurzen Einspielung sagte eine Stimme: „Wie kommt das Mädchen mit der Todesangst zurecht? Nach der Werbung erfahren Sie es.”
Nach knapp fünf Minuten Werbung geht es weiter mit K11, eine satte Minute.
Die Gesichter der Täter erscheinen und eine Stimme erklärt, welche Strafen sie bekamen. Auch kann man das Strafmaß in einer Auflistung ablesen.
Dann einige Sekunden vor dem Abspann sagt die Stimme noch: „Das Mädchen hat zusammen mit ihren Mitschülerinnen den Verlust der Freundin und die damit zusammenhängende Gewalttat nach eine schweren Zeit verarbeitet.”
Abspann!
Ende!
Man fragt sich, welchen Zweck die Ankündigung hatte.
Wohl nur einen – dass man Werbung schaut und „dran” bleibt, um den (vermeintlichen) Rest von K11 nicht zu verpassen.
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Der WDR – Studio Münster war am vorigen Freitag, 2.3.2007, zu Gast in der Ausstellung „Physik zum Anfassen”.
Heute, 9.3.2007, wird der Beitrag ab 19.30 Uhr in der „Lokalzeit Münsterland” der „Aktuellen Stunde” im WDR-Fernsehen gesendet.
Ich bin auch in einem Statement zu sehen.

Zwölfstellige Gewinnzahlen
Oft sieht man im öffentlich-rechtlichen Fernsehen Werbespots der ARD-Lotterie (früher als „Glücksspirale” bekannt).
Sehr zu bedenken gab mir ein Spot am Sonntag kurz vor der Tagesschau, als Frank Elstner – selbst ernannter bester Fernseh-Moderator – die zwölfstelligen Gewinnzahlen vorlas.
Sie wurden dann auch eingeblendet.
„Sie haben ein Traumauto gewonnen”, sagte Elstner freudestrahlend, aber ohne Freude im Blick, „wenn Ihre zwölfstellige Losnummer identisch ist mit der Gewinnzahl …
7 2 4 6 9 7 2.”
Zählen Sie so, Herr Elstner?
„Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, zwölf?”