
Auf einer Webseite wurde vor einiger Zeit eine „Aktion gegen Spam” initiiert.
„Eine sehr einfache und simple Anti Spam Aktion ist das Veröffentlichen von sinnlosen und nicht erreichbaren Email- Adressen zu veröffentlichen. Damit werden tausendfache Fehlermails gespidert, die völlig sinnlos und vorallem nutzlos sind. Doch welcher Webmaster mag dies auf seiner eigenen Internetseite machen? Deshalb haben wir diese Seite gegründet, damit Sie die Möglichkeit haben, mit einem kleinen Button diese Aktion zu unterstützen- damit auch ihre Email- Adresse zukünftig nicht mehr zugemüllt wird.”
Dies kann man auf jener Webseite lesen.
Im Klartext heißt dies: „Wenn Ihr keine Lust habt, dass Eure E‑Mail-Adressen zugemüllt werden, könnt Ihr zu unserer Webseite verlinken.”
Diese Idee – „Wir gegen Spam” – verfolgen momentan elf (!!!) Webmaster, die schön brav ihre Webseite verlinkt haben.
Webmaster, die die „Aktion gegen Spam” verlinkt haben, werden mit ihrer „Homepage” genannt.
Spider folgen dann den Links und kommen auf die Webseite der Unterstützer und finden dort vielleicht auch E‑Mail-Adressen.
Auf der Seite der „Aktion gegen Spam” sind einige Pseudo-E-Mail-Adressen vermerkt, um die sog. Spider zu irritieren.
Es sind so äußerst geistreiche Varianten wie „Ich-weiß-wie-ich-keinen-Spam-bekomme”, natürlich schön mit einem At-Symbol in der Mitte…
Mal abgesehen davon, wie viele Spam-Mails pro Tage versendet werden, spielt es keine Rolle, wie viele falsche Spam-Mails nicht ankommen.
Spam-Versender haben sowieso neuerdings die Angewohnheit, dass sie als Absenderadresse falsche angeben bzw. welche, die anderen Personen gehören.
Das bedeutet, dass eine nichterreichbare E‑Mail-Adresse für den Versender nicht tragisch ist, denn sie geht an den vermeintlichen Absender und landet entweder im Nirwana, weil der Absender nicht existiert, oder in den Posteingang eines unbeteiligten Webmasters.
Und Spammer werden sich bestimmt von so einer Mega-Aktion wie „Aktion gegen Spam” beeindrucken lassen.
Fraglich ist, warum man bei der „Aktion gegen Spam” seine E‑Mail-Adresse hinterlassen muss…






Schreibe einen Kommentar