Zerrissenheit
Perfide
Missbrauch der helfenden Hand zur Befriedigung der eigenen Gelüste
Annehmen des wärmenden Trostes und Zurückgeben von emotionaler Kälte
Schreien nach Vertrauen und Maskieren von eigenen Lügen
Beharren auf Wahrheit und Verdecken eigener Lügen
Betteln um Geduld und Hoffnung und Verabschieden hinter diesem Tuch
Verwerfen von Fehlern und Verfälschen der Tatsachen
Verdrehen der Tatsachen und Rechfertigung der eigenen Tat
Anrichten eines Scherbenhaufen und Suchen eines Anderen als Täter
Heucheln von Mitgefühl und egoistisches Wärmen daran
Vortäuschen von Verletztsein und Flüchten aus Bredouillen
Verleugnung eigener Aussagen und Darstellen eigener Perfektion
Erpressung von Emotionen und Durchsetzen eigener egoistischer kranker Ideen
Spielen von Liebe und Schlagen ins Gesicht
Benutzung zielgerichteter Tränen und Antun von Rücksichtslosigkeit
Zerrissen
Wolkenstürmer auf Wolken Sieben oder Ikarus, nachdem der Wachs schmolz?
Taucher im klaren Ozean oder gefangen im Moor?
Astronaut, der die Sterne beschaut, oder mit seiner Rakete abstürzt?
Adler, der die Lüfte erkundet, oder Adler mit gebrochenen Flügeln?
Höchste Hoffnung oder tiefste Melancholie?
Freudentränen oder Tränen voller Verzweifelung?

Laut der Menschenrechtsorganisation „Human Right Watch“ hat Israel im Krieg gegen den Libanon sog. Streumunition eingesetzt.
Diese Munition, auch unter dem Namen „Cluster-Munition“ bekannt, setzt bei der Explosion viele kleinere Sprengkörper und Splitter frei.
Da Streumunition eine unpräzise und unzuverlässige Waffe ist, sollte sie nie in bewohnten Gebieten eingesetzt werden.
Ein weiteres Problem ist, dass nicht alle kleineren Sprengkörper sofort explodieren und weiterhin eine Gefahr – besonders für Zivilisten – darstellen.
Laut „Human Right Watch“ stelle der Einsatz einen wahllosen, nicht auf feindliche Einheiten gerichteten Angriff dar und sei somit ein Verstoß gegen die Menschenrechte.
Die israelische Armee bestätigte den Einsatz der Munition.
Die Erklärung, warum die Munition eingesetzt wurde, zeigt jedoch das wahre menschenverachtende Denken der israelischen Armee.
„Die Verwendung von Cluster-Munition ist nach internationalem Recht legal. Die Armee verwendet die Munition in Übereinstimmung mit internationalen Standards.“
Der größte Lump im ganzen Land
ist und bleibt der Denunziant.
Hoffmann von Fallersleben

Ein Mann wollte ein veraltetes Buch – einen PC-Ratgeber – in einer Börse im Internet verkaufen.
Anstatt eines Kaufangebots bekam einer allerdings eine Abmahnung.
In der Begründung hieß es, dass in dem Buch auch erklärt werde, wie man CDs kopieren kann.
Dies war zur Zeit der Drucklegung des Buches noch erlaubt, nach neuem Urheberrecht aber nicht mehr,
Die Abmahngebühren waren auf 1600 Euro angesetzt.

| Bär Bruno (JJ1) |
| + 26.06.2006 (erschossen) |

Deutschland ist ein ausländerfreundliches Land. So vermitteln es uns vor Allem die Politiker.
Angesicht der Erlaubnis, dass die Neonazis nun doch in Gelsenkirchen aufmarschieren dürfen („Die Welt zu Gast bei Neonazis” und „Doch kein Neonazis-Aufmarsch am 10.06. in Gelsenkirchen”), frage ich mich, ob diese Einschätzung richtig ist.
Almuth Berger, die Auslämnderbeauftragte des Landes Brandenburg sprach davon, dass Ausländerhass nicht nur eine Randerscheinung sei, sondern sich in der Mitte der Gesellschaft befinde. Rechtes Gedanken-„Gut“ sei gegen anderen Behauptungen in der Gesellschaft verbreitet, es werde aber unter den Teppich gekehrt.
(Näheres dazu unter : „Der Schoß ist fruchtbar noch”)
Die Richter des Bundesverfassungsgerichts haben ihre rechten Ansichten nicht unter den Teppich gekehrt, als sie den NPD-Aufmarsch in letzter Instanz zuließen.
Angeblich gehe von den Neonazis keine Provokation gegen ausländische Mitbürger aus.
Das Deutschland während der WM im Rampenlicht der Weltöffentlichkeit steht, haben sie nicht bedacht.
Wenn ich Chef einer Firma wäre und Mitarbeiter durch ihr Benehmen das Ansehen der Firma schädigten, würde ich sie entlassen.
Beamte (wie Richter am Bundesverfassungsgericht) sind unkündbar.

Am Samstag, 27. Mai 2006, war Almuth Berger, Ausländerbeauftragte des Bundeslandes Brandenburg, im Interview bei D‑Radio. Es ging das leidige Thema Rechtradikale.
Frau Berger sprach Klartext, indem sie beschrieb, dass Ausländerhass nicht nur eine Randerscheinung sei, sondern sich in der Mitte der Gesellschaft befinde. Rechtes Gedanken-„Gut“ sei gegen anderen Behauptungen in der Gesellschaft verbreitet, es werde aber unter den Teppich gekehrt. Alte Menschen, die auch eine höhere Akzeptanz der rechten Gewaltbereitschaft besäßen, gäben diese Anschauung an ihre Enkel weiter.
Zu den Übergriffen auf besonders farbige Ausländer meinte sie, dass nicht hinter jedem Busch rechtradikale Schläger stünden. Zu Übergriffen komme es vor allem, wenn Farbige und/oder Asiaten sich nachts (allein) aufhielten.
Sie sprach sich für mehr Zielgruppenprojekte aus.
Dass gerade im Osten Deutschland mehr Ausländerfeindlichkeit herrsche, rühre vom Sozialismus her, in dem Intoleranz gegen Andersdenkende geherrscht habe. Weiterhin meinte Frau Berger, dass die Deutschen im Osten keine Erfahrung mit Ausländern hätten.
Bemerkenswert ist, dass Frau Berger kein Blatt vor den Mund nimmt, und sagt, was niemand auszusprechen wagt – der Schoß ist fruchtbar (noch).
Es gibt rechtes Gedanken-„Gut“, das viele Deutsche teilen, aber nicht darüber sprechen, vertuschen bzw. es relativieren.
Viele Politiker missfallen mir, weil sie die Rechtsradikalen als subkulturelle Erscheinung beschreiben.
Sie behaupten wider besseren Wissens, dass rechtes Gedanken-„Gut“ nur von einer kleinen Gruppe getragen wird. Hohe Ergebnisse rechter Parteien wie die NPD im sächsischen Landtag werden als Stimmen von „Protestwählern“ gewertet – besser gesagt – verschleiert.
Anscheinend haben viele Politiker Probleme damit, das „Kind” mit Namen zu benennen.
Kommt es davon, dass sie nicht zugeben wollen, dass sie mit schuldig an der Entwicklung des Rechtsradikalismus sind, dass sie nichts dagegen getan haben?
Wenn die NPD-Anhänger ihren rechten Sermon ablassen, sind die anderen Politiker erstmal geschockt, dass es sowas in diesem unseren Lande überhaupt gibt – jedes Mal. Sie wiederholen dabei ihre Standard-Floskeln „verabscheuungswürdig“, „kritikwürdig”, „zutiefst schockiert“,“ablehnenswert“, die allenfalls aussagen, dass diese Politiker nicht über das Problem nachdenken.
Es scheint sich um pawlowsche Hunde zu handeln, die auf einen Reiz eine Reaktion von sich geben, ohne darüber nachzudenken, was sie letztendlich tun.
Kann so ein Verhalten Rechtsradikalismus eindämmern, geschweige denn vertilgen?
Die Einsicht von Frau Berger ist der erste Schritt in eine Richtung, das Problem mit den Rechtsradikalen in den Griff zu bekommen. Man muss erstmal erkennen, dass Rechtsradikalismus KEINE Randerscheinung ist und dies hat Frau Berger getan.
So genannte „No-Go-Zonen“ zu deklarieren, in denen sich Ausländern nicht aufhalten sollten, weil die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass rechtsradikale Schläger sie verprügeln, haben nur ein Ziel, was die Rechtsradikalen als eine ihrer Aufgabe deklariert haben : „Wir vertrieben die Ausländer.“
Deutlicher bedeutet dies, dass Ausländern sich nicht dort aufhalten sollen, wo Herrschergebiete der Rechtsradikalen sind. Dies wäre genau, was diese Schwachköpfe doch wollten. Wo sie sind, sind keine Ausländer.
Eine Verdrehung von Ursache und Wirkung ist nicht mehr hinnehmbar.
Im Land der Dichter und Denker muss (wieder) (nach)gedacht werden.

Vorigen Mittwoch bekam ich eine E‑Mail, in der eine russische Firma einen Finanzchef suchte.
Die Firma stellte sich als ebay-Partner vor und machte deutlich, dass ihr Umsatz permanent steige, was auch daher rühre, dass sie laut Bewertung eines Wirtschaftsinstituts zu den zwanzig Unternehmen gehöre, die an der Spitze, was Wachstum betreffe, lägen.
Die Arbeit als Finanzchef gestaltete sich ganz einfach, man könne dies in der Freizeit erledigen (geringer Zeitaufwand) und es erfordere nicht viel, nur einen PC, eine Internetverbindung und ein Konto in Deutschland.
Die Aufgabe der Firma ist es, bei, über bzw. mit ebay Geschäfte zu machen. Man suche eben deutsche Partner, die dies erledigten. Beim Verkauf von Dienstleistungen bzw. Waren über ebay bzw. an ebay werden die Beträge auf das Konto des Finanzchefs transferiert, weil dies einfacher ist als direkt nach Russland zu überweisen. Der Finanzchef verdiene laut E‑Mail 500 bis 1000 Euro pro Woche, was aber nur vorsichtig geschätzt sei.
Bei mir läuteten sofort die Alarmglocken.
Eine Firma will also über einen (?) deutschen „Finanzchef“ Geld nach Russland transferieren.
Diese Taktik ist bekannt, denn so wird Geld, das Phisher erbeutet haben, über mehrere Knoten transferiert, um die Rückverfolgung zu erschweren.
Phisher sind Personen, die anderen gefälschte E‑Mail von Banken zuschicken, in denen die vermeintlichen Bankkunden aufgefordert werden, auf einen Hyperlink (angeblich ein (neues) Sicherheitssystem der Bank) zu klicken, um eine oder mehrere Transaktionsnummern, die Kontonummer, Bankverbindung und das Passwort zu „Sicherheitszwecken” bei der Bank zu hinterlegen. Phisher (Passwort-Fischer) loggen sich dann mit den gestohlenen Daten ein und überweisen an sich Geld, fischen also in (trüben )„Geld-Teichen“.
Damit das ergaunerte Geld schnell auf ihre Konten überwiesen werden können, muss man sich etwas einfallen lassen, z.B. Strohmänner einrichten, und das erbeutete Geld über mehrere Knoten verschieben.
Dies ist die Absicht der o.g. E‑Mail, die ich bekam.
Mit schrillenden Alarmglocken ging ich zur Polizeiwache und nahm ein paar Ausdrucke der Anwerbe-E-Mail mit.
Ich erklärte der Polizistin, worum es ging und sie schaute erstmal einige Minuten in ein E‑Mail-Programm im Computer vor ihr.
Sie wusste nicht, was sie von meinem Bericht halten sollte und meinte dann, sie müsse erstmal ihren Vorgesetzten um Rat fragen.
Nach einigen Minuten kam sie wieder und erklärte mir, dass die E‑Mail eindeutig keine Phishing-Mail sei, da man mich darin ja nicht auffordere, Kontoinformationen preiszugeben.
Das hatte ich auch schon vorher gewusst, aber mein Anliegen war ein anderes, das ich nochmals wiederholten und mit anderen Worten beschrieb.
Die Polizistin sagte mir, dass die E‑Mail eindeutig nicht kriminell sei, aus dem gleichen Grund, den sie kurz vorher beschrieben hatte.
Ich sagte ihr, dass ich IT-Spezialist sei und diese E‑Mail eindeutig ein Anwerbeversuch darstelle, um gestohlenes Geld über mehrere Knoten von Strohmännern zu einem Phisher zu transferieren.
Sie wiederholte ihren Satz, dass es sich um keine Phishing-Mail handle.
Ich versuchte nochmals, sie von meinem Anliegen zu überzeugen, doch es brachte nichts.
Mir ist nicht klar, ob die Polizei überhaupt wusste, was ich von ihr wollte.
Eins liegt der Polizei Beckum nicht am Herzen – Aufklärung und Verfolgung von Phishing-Fällen.