
Am Donnerstag, den 30.7.2015, fand im Bauernkriegsmuseum Böblingen ein Vortrag mit dem Thema „Flughafengeschichte(n)” statt, zu dem die Arbeitsgemeinschaft Flughafengeschichte eingeladen hatte.
In Böblingen wurde 1915 mit dem Bau des Militärflughafens Stuttgart-Böblingen begonnen.
Dieser wurde auf einem Moorgebiet – dem heutigen Ortsteil Flugfeld – gebaut, aber nur deswegen, weil eine Dürre übers Land gezogen war und der Boden sehr fest aussah.
Von diesem Flughafen wurden jedoch keine militärischen bzw. kriegerischen Einsätze geflogen, sondern nur Piloten ausgebildet in der „Fliegerersatzabteilung 10” (FEA 10).
Diese Informationen waren die einzigen verwertbaren, die wir bekamen.
Die Präsentation zeigt eingescannte Schwarzweißbilder „von früher”, allerdings in so einer Menge, dass man nichts behalten konnte.
Der Vortragende sprach zudem undeutlich und sehr leise.
Es gab keinen erkennbaren roten Faden.
„Hier sehen Sie ein Foto von Fräulen Kopp, nachher Frau Wagner”, „Wer ist dies? … Louis Trenker”, „Dies zeigt eine Musikkapelle, zu der immer Fräulein Kopp getanzt hatte.” und ähnliche „Anbahnungen” machten es sehr schwer, dem Vortrag zu folgen. Bild um Bild plätscherte vom Beamer auf die Leinwand, unterlegt mit Kommentaren und Erklärungen, die völlig aus dem Zusammenhang liefen. Es war sehr langweilig, was als „Flughafengeschichte(n)” verkauft werden sollte.
Nach einer Dreiviertelstunde war diese Tortur zu Ende. Viele Besucher waren vorher schon sehr unruhig geworden und gingen schnell von dannen.
Eine Veranstaltung, die man nicht besucht haben muss(te) !






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