
Am Freitag, den 31.7.2015, fand nahe des Böblinger Stadtgarten – Oberer See – eine „Fledermaus-Exkursion“ statt.
Diese wurde von der Stadt Böblingen in Zusammenarbeit mit der „Arbeitsgemeinschaft Fledermausschutz Baden-Württemberg“ initiiert.
Nach der Begrüßung wurde ein Kurzvortrag über Fledermäuse gehalten, damit wir „auf dem Laufenden“ waren.
Fledermäuse sind die einzigen fliegenden Säugetiere und gebären in der Regel ein Junges pro Jahr, manchmal aber auch sind es Zwillingsgeburten.

Wenn es dunkel wird, kommen de Fledermäuse aus ihren Verstecken heraus. Verstecke sind Klappfensterläden, Fassadenverkleidungen, Dachböden und Ähnliches, sehr selten Keller.
In einer Nacht verschlingen Fledermäuse knapp 1000 (!!!) Insekten, wie Mücken, Fliegen, Käfer etc.
Auch lernten wir viel, wie Fledermäuse auf Jagd gehen. Bekanntermaßen sehen Fledermäuse nachts nicht viel, Wesewegen sie sich ihrer „Stimme“ bedienen, die im Ultraschallbereich liegt. Mittels dieses natürlichen Echolots spüren sie ihre Beute auf, lokalisieren diese und fangen sie mit ihren Flügeln ein.

Der Große Abendsegler Bruno durften wir hautnah betrachten. Bruno hat nur einen Flügel und befindet sich in der Pflegestation. Er kann seine Beute nicht selbst fangen, sondern bekommt einen kleinen Napf mit Futter.

Dann ging es „bewaffnet“ mit Fledermausdetektoren los.
Diese Geräte wandeln die Ultraschalltöne der Fledermäuse in hörbare Signale um und so weiß man, ob sich in der Nähe Fledermäuse befinden.
Wir sahen bei Anbruch der Dämmerung mehrere jagende Fledermäuse.
Die Exkursion ist sehr zu empfehlen.
Die beiden Präsentatorinnen gaben sehr viel Wissen und Informationen weiter.
Wenn Sie Zeit haben, liebe Leser, nehmen sie das nächste Mal teil!






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