
Populismus ist – einfach gesagt – eine Art von Politik, wenn Parteien auf die Stimme des Volkes hören bzw. machen, was das Volk – lat. „Populus” – sich wünscht.
Opportunismus ist, wenn Parteien ihre Fahne in den Wind halten.
Bekanntermaßen gilt die AfD als „rechtspopulistisch”. „die Linke” seltsamerweise nicht als „linkspopulistisch”.
Die AfD kritisiert die Flüchtlingspolitik und die Ausländerpolitik des Bundestages und wird von den anderen Partieien mehr oder weniger harsch angegangen. Man hört dann immer, dass AfD-ler ja nur „Populisten” seien.
Wenn etwas passiert, ist und die AfD direkt reagiert und Maßnahmen fordert, kommt dieses Totschlagargument auch wieder ans Tageslicht.
In Kandel hat nun Afghane, den man bis dahin als 15-jährig einstufte, ein Mädchen mit einem Messer ermordet.
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer und der Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration des Landes Baden-Württemberg, Thomas Strobl, fordern nun, dass allen „unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen – sog. „UMF” – der Handknochen geröngt werden solle, um das Alter (besser) feststellen zu können.
Politiker der AfD hatten dies schon viel früher gefordert, doch es war „Populismus” und man winkte ab.
Sind nun Herrmann, Kramp-Karrenbauer und Strobl (auch) „Populisten” ?






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