31-dezember

Das Jahr geht zu Ende und ein neues fängt an.

Nun nimmt man sich etwas vor.

Die guten Vorsätze fürs neue Jahr!

Die wichtigsten sind:

  • „Ich werde abnehmen.”
    Hätte man sich über die Adventssonntage und Weihnachtstage nicht an „Aber bitte mit Sahne!” kugelrund gefressen, müsste man nun nicht abnehmen!
    Aber so ist es eben!
    Zu Weihnachten gibt es leider keine „Weihnachtsgans light” oder „Sahnetorte light”.
    Alles muss triefen vor Fett und abgesehen vom den Fettaugen auf der Suppe, muss der Zucker der Torte zwischen den Zähnen knirschen, und eine Torte, die nicht ekelhaft süß ist, schmeckt sowieso nicht.
    Und so ist es nun mal auf Weihnachten – Es wird nicht gegessen, sondern gefressen!
  • „Ich esse gesünder.”
    Um dies zu erreichen, muss man erstmal gesund gegessen haben.
    Gut, man kann auch sagen: „Ich beginne mit gesunder Ernährung.”
    Es beginnt also mit Gesundem, schon beim Frühstück.
    Schokocrèmes sind out, Marmelade und Honig ist nun angesagt.
    Man klatscht sich eine Unmenge an zucker- und wasserhaltiger Pampe aufs Brot und hofft so, gesund zu essen.
    Marmelade besteht zu einem riesengroßen Teil aus Zucker, mit Honig verhält es sich auch nicht viel anders. „Zucker in dieser anderen Form” ist angeblich „gesund”.
    Ebenso geht es mit Cornflakes weiter, schön angemacht mit Zucker und Milch, manchmal auch noch Kakao dabei.
    Allein schon der Gedanke an Cornflakes – „volles Schrot und Korn” – macht den Körper „glücklich”, der Zucker, übrigens „nur für den Geschmack”, bliebt außen vor bei der Betrachtung.
    Dann Salate, schön ohne Öl angemacht, weil es ja leicht sein muss.
    Um Vitamine verdauen zu können, braucht der Magen bzw. der Darm zwar Öl.
    Das ist aber egal, so spart man eben Kalorien. Vordergründig!
    Irgendwann ist man dann den „gesunden Kram” auch leid, weil es ja nicht wirklich schmeckt.
  • „Ich mache (regelmäßig) Sport.”
    Das ist schlechthin der Knaller unter den Vorsätzen!
    Sport ist in den meisten Fällen dann „Walking”, in extremer Form „Nordic Walking”.
    Man nimmt die Arme demonstrativ in Känguruh-Stellung nach oben, halb vor die Brust, halb neben den Körper.
    Dann schreitet – „walkt” – man los.
    Im Schneckentempo – auf jeden Fall langsamer als Spazierengehen!
    Die demonstrativ zur kriechend langsamen Schrittbewegung der Beine seitlich gegengleich leicht hochgezogenen Arme zeigen, dass der Sportler richtig Kalorien verbrennt.
  • „Ich höre auf zu rauchen.” – alternativ: „Ich saufe nicht mehr.”
    Der Klassiker schlechthin!
    Auf Neujahr läuft man dann hechelnd durch die Gegend, total nervös, schnüffelt durch die Gegend, um irgend ein Umweltgift mit der Nase erhaschen zu können, dass der Lunge „gut tut”.
    Spätestens nach einer Woche ist die Lunge mit „gesunder” Luft so ruiniert, dass man die Lungenbläschen mit Teer und Nikotin davon abbringen muss, vor Freude nach Freiheit zu schreien.
    Beim Alkohol ist das so eine Sache!
    Man muss ja irgendwie das Zittern wegkriegen!
    Weil es das gesunde Empfinden stört!
    Im stillen Kämmerlein hortet man die Flaschen „Kluck”, am besten Wodka, weil Wodka ja so gut wie keine Alkoholfahne erzeugt!
    Dann genehmigt man sich einen vor dem Frühstück, indem man in den Keller geht und nach der Heizungsanlage schaut. Schließlich ist ja Winter und man muss sich schon vergewissern, dass die Heizung es tut!
    Den Wodka kann man bei dieser Gelegenheit auch in eine Orangensaft- oder Sprudelflasche beimischen.
    Den ganzen Tag trinkt man Orangensaft oder Sprudel, hat keine Fahne und genießt den „Tag ohne Alk”.

Es gibt noch viele solcher klischeebehafteten Vorsätze, die allesamt schön klingen, aber nicht eingehalten werden.
Bei der Ernährung, vor allem der gesunden, kann man sich schon mal einen „Sünde” gönnen, nicht nur einmal pro Woche!
Da es ja Winter ist, muss man ja auch nicht jeden Tag raus zum Sportmachen!
Und ein Gläschen in Ehren kann niemand verwehren …

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